Krach in der GroKo: Außenministerium will Änderung bei Pirateriebekämpfung

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Das Bundeskabinett hat am (heutigen) Mittwoch erwartungsgemäß das Mandat der Bundeswehr für die Antipirateriemission Atalanta vor der Küste Somalias verlängert, das nun dem Bundestag zur Zustimmung vorgelegt wird. Hinter den Kulissen der großen Koalition scheint es bei diesem Einsatz der Deutschen Marine aber gewaltig zu krachen: Während das Mandat fast unverändert bleibt (nur die Personalobergrenze wird leicht von 1.400 auf 1.200 Soldatinnen und Soldaten gesenkt), will das SPD-geführte Auswärtige Amt in den Gesprächen mit den anderen EU-Staaten erreichen, dass über die Erlaubnis, Piratenlogistik auch an Land zu bekämpfen, noch mal gesprochen wird. weiterlesen

Piraterieangriffe: Weltweit niedrigster Stand seit 2007

Angesichts des drastischen Rückgangs der Piraterie am Horn von Afrika interessiert dieses Thema hierzulande nur noch die wenigsten – auch wenn seit Ende 2008 ununterbrochen deutsche Marinesoldaten im Kampf gegen die Seeräuber vor der Küste Somalias im Einsatz sind (oben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch des deutschen Atalanta-Kontingents auf der Fregatte Brandenburg). Und die Statistik scheint einen guten Grund für das Desinteresse zu liefern: Im ersten Quartal dieses Jahres war die weltweite Zahl der Piratenangriffe so niedrig wie zuletzt 2007.

Die vordergründig erfreuliche Botschaft steht in der Quartalsbilanz des International Maritime Bureau (IMB). Die beste Entwicklung hat im Lauf der vergangenen Jahre die Piraterie vor, genau, Somalia, genommen: Fünf erfolglose Angriffe gab es in den ersten drei Monaten dieses Jahres, so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres – aber kein Vergleich mit den Jahren davor, als in dieser Zeit schon zweistellige Entführungs-Erfolge der Seeräuber verzeichnet werden mussten. weiterlesen

Übung vor Nigeria: Deutsche Soldaten lehren Piraten-Bekämpfung

Die Piraterie vor der Küste Somalias ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen (auch wenn es in den vergangenen Tagen erneut Angriffsversuche gab) – nicht zuletzt eine Folge der massiven Marinepräsenz, an der sich seit 2008 auch die Deutsche Marine in der EU-Mission Antalanta beteiligt. Auf der anderen Seite des Kontinents, an der Westküste Afrikas, im Golf von Guinea, nehmen dagegen die Angriffe von Piraten zu. Eine ständige maritime Präsenz von EU, NATO und anderen Nationen (insbesondere der USA) ist für diese Region bislang nicht wahrscheinlich, auch wenn die Franzosen dort mit Kriegsschiffen verstärkt patrouillieren. Statt dessen setzen die USA, mehrere europäische Länder und auch südamerikanische Nationen wie Brasilien auf gemeinsames Training mit Streitkräften der betroffenen westafrikanischen Küstenländer.

Eine große Übung zu diesem Zweck hat am (heutigen) Mittwoch offiziell begonnen, und auch die Deutsche Marine ist bei Obangame Express 2014 dabei. weiterlesen

Deutscher Admiral führt Antipiraterie-Mission vor Somalia

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For the record: Der deutsche Flotillenadmiral Jürgen zur Mühlen (Foto oben links) hat am (heutigen) Sonntag das Kommando über die europäische Antipirateriemission Atalanta vor Somalia übernommen. Deutschland folgt auf Frankreich; die nächsten vier Monate wird zur Mühlen von Bord der Fregatte Brandenburg als Force Commander die Operation führen, der derzeit Schiffe aus Frankreich, Griechenland und Spanien unterstellt sind. Nach Angaben des Admirals werden auch die Niederlande erneut ein Schiff für Atalanta stellen, die Deutsche Marine hat zur Unterstützung zunächst den Tanker Rhön geschickt, der später vom Einsatzgruppenversorger Berlin abgelöst werden soll. Außerdem gehören mehrere Seefernaufklärer, darunter eine Orion P-3C, zu Atalanta. weiterlesen

German Navy releases video of Somali pirates hijacking German vessel in 2010

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Almost to the day four years ago, on April 5, 2010, Somali pirates hijacked the German MV Taipan in the Indian Ocean. A few hours later, Dutch marines boarded the container vessel, arresting ten pirates who in the end faced trial in a German court.

While the role of the Dutch boarding team had been higlighted in news reports (undoubtedly because the Dutch released video footage of the boarding rather soon; see below), the role of a German Maritime Reconnaissance and Patrol Aircraft (MRPA) Orion P-3C, call sign Jester, was rarely acknowledged. Four years after the hijacking, the German Navy has released video footage taken from the aircraft: weiterlesen

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