Schlagwort: Verteidigungsausgaben

Zum Nachlesen: Die NATO-Ausgabestatistik

Die NATO hat am (heutigen) Montag die aktuelle Übersicht über die Verteidigungsausgaben ihrer Mitgliedsländer veröffentlicht. Wie schon bekannt, liegen fünf Länder über dem angestrebten Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben: Die USA, Griechenland, Großbritannien, Estland und Polen. Die gesamte Übersicht gibt es hier. Interessant wird zu beobachten, ob und welche Aussagen dazu auf dem NATO-Gipfel am Ende der Woche getroffen werden.

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Korruption im Verteidigungsbereich: Schlechte Noten für deutsche Auslandseinsätze

Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat sich die Verteidigungsausgaben verschiedener Länder im Hinblick auf die Korruptionsanfälligkeit angesehen. In der Spitzengruppe der Nicht-Anfälligkeit unter den G20-Staaten, mit Topnoten, rangiert Großbritannien – und Deutschland zusammen mit anderen Ländern wie den USA erst auf dem zweiten Rang. Der Grund liegt nicht unbedingt darin, dass die Organisation in Deutschland mehr Bestechlichkeit vermutet. Sondern in Unklarheiten bei den Auslandseinsätzen, wo folgerichtig (siehe oben) nur die Note D vergeben wurde. Die Landes-Kurzübersicht für Deutschland in der Untersuchung:

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Die NATO-Zahlen: Deutsche Verteidigungsausgaben bei 1,2 Prozent

Die NATO hat am (heutigen) Montag die jährlichen Zahlen für die Verteidigungsausgaben der Mitgliedsländer veröffentlicht, einschließlich der Entwicklung über die vergangenen Jahre. Das komplette Zahlenwerk findet sich hier. Um Verwirrung zu vermeiden: Die deutschen Verteidigungsausgaben sind dort mit 34,945 Milliarden Euro angegeben – das ist mehr als der eigentliche Verteidigungshaushalt, der Einzelplan 14, weil in die NATO-Berechnungen auch Ausgaben in anderen Etats einfließen. Der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt wird für 2015 mit 1,2 Prozent angegeben.

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In Zeiten der Unsicherheit weiter sinkende Rüstungsausgaben in (Mittel)Europa

Das International Institute for Strategic Studies (IISS) in London hat am (heutigen) Mittwoch sein traditionelles Jahrbuch Military Balance für 2015 vorgelegt. Aus dem umfangreichen Zahlenwerk ein paar Trends, die das IISS auf seiner Webseite veröffentlicht hat: Nach den Zahlen für die Jahre 2010 bis 2014 sind in Europa die Militärausgaben inflationsbereinigt gesunken – mit Ausnahme der nord- und der südosteuropäischen Länder. Wenn die Ukraine-Krise und das veränderte Verhältnis des Westens zu Europa sich da auswirken sollte, ist es jedenfalls noch

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Europäische Zahlen: Deutschlands Verteidigungsausgaben unverändert bei 1,3 Prozent

Die European Defense Agency (EDA) hat am (heutigen) Montag ihren jährlichen Überblick über die Verteidigungsausgaben der EU-Mitglieder veröffentlicht (mit Ausnahme von Dänemark und Kroatien). Die Zahlen für das Jahr 2011 zeigen für Deutschland einen – nur leicht zurückgegangenen – Anteil der Verteidigungsausgaben von 1,3 Prozent am Bruttosozialprodukt. Damit liegt die Bundesrepublik weiterhin im Mittelfeld; Frankreich gibt zwar mit 1,9 Prozent mehr aus, allerdings schlagen die Ausgaben für die nationalen Atomwaffen dort mit etwa 0,7 Prozent zu Buche. Deutlich ausgabefreudiger war

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Nicht so viel fürs Militär, nicht so viel für Bildung

Eine interessante Grafik, die Visual Economics da zusammengestellt hat: Ausgewählte Länder mit dem Anteil des Haushalts, den sie für Militär und für Bildung ausgeben (und, auf der etwas größeren Karte, auch die Anteile der Gesundheitsausgaben). Für Deutschland fällt auf, dass – nicht überraschend – der Anteil der Verteidigungsausgaben unter dem anderer europäischer Staaten liegt. Aber auch der Anteil der Bildungsausgaben liegt unter dem von Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien. Das Geld geht woanders hin, und wer – wie vor dreißig Jahren

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