Vertrag für Betrieb der Heron-Drohnen in Afghanistan und Mali verlängert

Fürs Protokoll: Die Bundeswehr hat den Vertrag mit Airbus zum Betrieb der Heron-Aufklärungsdrohnen in Afghanistan und Mali erneut verlängert. Die unbemannten Flugsysteme sind nur geleast – inzwischen eine teure Lösung, weil die Nutzung dieser Drohnen zunächst nur für eine Übergangszeit vorgesehen war, bis neuere Modelle kommen. Aber das zieht sich bekanntlich… und inzwischen fliegt die Heron seit mehr als sieben Jahren am Hindukusch. Aus der Mitteilung des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vom (heutigen) Donnerstag: Das[…]

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Neuer Anlauf für die Marinedrohne: Ausschreibung für eine Überbrückungslösung (Nachtrag)

In die lange aufgeschobene Beschaffung einer (Aufklärungs)Drohne für die Deutsche Marine, zunächst für die Korvetten, kommt Bewegung. Am vergangenen Freitag veröffentlichte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) die Ausschreibung für ein solches unbemanntes System – allerdings zunächst nur als Übergangslösung. Eine solche Überbrückungslösung war bereits seit dem Januar vergangenen Jahres im Gespräch. Aus dem Ausschreibungstext: Vordringliches Marine-Unmanned Aircraft System für Korvetten der Klasse 130 (VorMUAS) (…) Ziel dieses Auftrags ist die Beschaffung eines maritimen taktischen unbemannten[…]

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DroneWatch: US-Militär will Drohnenflüge weltweit um die Hälfte erhöhen

Den ersten Bericht dazu gab’s bereits am (heutigen) Montagmorgen vom Wall Street Journal; weil der aber hinter einer Paywall ist, hier der Hinweis auf eine Meldung der US-Soldatenzeitung Stars&Stripes: Die US-Streitkräfte wollen die Zahl der Flüge ihrer MALE-Drohnen (Medium Altitude, Long Endurance) wie Reaper und Predator deutlich erhöhen. In den nächsten vier Jahren soll die Zahl der Einsätze pro Tag von derzeit 60 auf 90 steigen – nicht eingerechnet die taktischen unbemannten Fluggeräte, die in weltweiten Einsätzen unter Kontrolle der[…]

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DroneWatch: Die von-der-Leyen-Klatsche in 52 Sekunden

Seit Amtsantritt hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen deutlich gemacht, dass sie ein, nun, distanziertes Verhältnis zu Waffensystemen wie auch zur Rüstungsindustrie pflegt. Erst recht, wenn es um umstrittene Systeme wie Drohnen oder gar Kampfdrohnen unbemannte und gar noch bewaffnete Flugsysteme geht, aktueller offizieller Begriff ferngesteuerte Flugzeuge (Remotely Piloted Aircraft, RPA) – schon bei ihrem ersten Truppenbesuch in Afghanistan vergangenes Jahr machte sie um die Heron-Drohne dort einen Bogen. Am (heutigen) Montag hat die Ministerin die Industrie klar und knapp[…]

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DroneWatch: Die erste Drohnen-Landung auf einem Flugzeugträger (mit Videos)

Der Einsatz autonomer Drohnen ist ein wenig mehr Realität geworden. Nachdem die U.S. Navy bereits im Mai ein unbemanntes Flugsystem, die Experimental-Drohne X47-B, vom Deck eines Flugzeugträgers gestartet hatte, landetediese Drohne am (heutigen) Mittwoch auf dem Kriegsschiff. Sowohl Start und Landung erfolgten weitgehend autonom – ein weiterer Schritt in der Automatisierung, wie die Navy berichtet: The X-47B Unmanned Combat Air System (UCAS) demonstrator completed its first-ever carrier-based arrested landing on board USS George H.W. Bush (CVN 77) off the coast[…]

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14 Prozent der Bundeswehr-Drohnen abgestürzt

Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben bislang 14 Prozent ihrer Drohnen durch Flugunfälle verloren. Von 871 in allen Teilstreitkräften betriebenen unbemannten Flugsystemen seien 124 auf diese Weise verloren gegangen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) vorab unter Hinweis auf die bislang unveröffentlichte Antwort zu einer Anfrage des Linkspartei-Abgeordneten Andrej Hunko. Damit habe, schreibt das Blatt, das Verteidigungsministerium seine früheren Angaben berichtigt: Im März 2011 seien lediglich zwölf Abstürze, im Februar 2012 dann 17 Abstürze berichtet worden – obwohl die Zahl[…]

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So schnell fliegen die Drohnen nicht

Der EuroHawk beim ersten Testflug über Deutschland am 11. Januar 2013 (Foto: EADS) Während die Debatte über Drohnen, also Unmanned Aerial Systems (UAS) in Deutschland sich auf die Frage konzentriert, ob sie denn bewaffnet sein sollten, dürften, müssten oder nicht, liegen die grundsätzlichen Probleme bei diesen unbemannten Luftfahrzeugen hier zu Lande ganz woanders: Bei den Zulassungsproblemen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Christian Schmidt schrieb dazu dem Grünen-Abgeordneten und Haushälter Tobias Lindner folgende erhellende Antwort auf eine entsprechende Frage (Fragetext kursiv):[…]

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Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr: „Sicherheitsgewinn durch Abschreckung“

Eine Drohne vom Typ MQ-9 Reaper, betrieben von der britischen Luftwaffe und ausgerüstet mit Hellfire-Raketen und GBU-12-Bomben auf dem Flugplatz Kandahar in Afghanistan (Foto: Crown Copyright/defenceimages.mod.uk/Cpl Steve Bain ABIPP via flickr unter CC-BY-NC-ND-Lizenz) Eine überraschende Wendung ist es nicht, was die Bundesregierung der Linkspartei auf deren Anfrage zum Thema bewaffnete Drohnen mitgeteilt hat: Dass die Bundeswehr langfristig mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, wie es vor allem Luftwaffeninspekteur Karl-Heinz Müllner im vergangenen Jahr gefordert hat. Ehe die Bewertung dieser Absicht[…]

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Werbung für die Drohne

Eine Indoor-Drohne – noch ein Spielzeug (Foto: Flickr-User Mike Miley unter CC-BY-SA Lizenz) Eine interessante Webseite, die die US-Drohnenindustrie jetzt gestartet hat: increasinghumanpotential.org soll Werbung für unbemannte Systeme machen – zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Eine Public Educational Website, sagt die Vereinigung der Hersteller, die Association for Unmanned Vehicle Systems International (AUVSI). Die Drohnen kommen dort als der gute Helfer des Menschen zum Einsatz. Das ist nicht verwunderlich, denn die Einsätze bewaffneter unbemannter Systeme, über die in[…]

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