Schlagwort: MINUSMA

Merkposten Mali: Wieder zeitweises Flugverbot für MedEvac und Personenflüge bei MINUSMA (2. Update)

Wie oft zu Beginn oder Mitte eines Monats hat die malische Übergangsregierung Flüge der Bundeswehr für ihre Soldatinnen und Soldaten in der UN-Mission MINUSMA in dem westafrikanischen Land untersagt. Am (heutigen) Mittwoch hatten sowohl die Maschinen der Firma Starlite, die die medizinische Evakuierung von Gao in das benachbarte Niger betreibt, als auch die Personentransporte der Firma Sahel Aviation Service (SAS) zeitweise keine Fluggnehmigungen, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mitteilte.

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Merkposten Mali: Keine Daten, keine Drohnen (Nachtrag: Pistorius)

Der Einsatz der Bundeswehr in Mali ist weiterhin die größte Auslandsmission der Streitkräfte: knapp 1.200 deutsche Soldatinnen und Soldaten gehören derzeit zur UN-Mission MINUSMA in dem westafrikanischen Land. Angesichts des Ukraine-Kriegs und der Konzentration auf die Ostflanke der NATO geht das hierzulande meist unter – aber bis zum geplanten Abzug im Frühjahr 2024 wird die Bundeswehr noch mehr als ein Jahr dort bleiben. Deshalb ein Blick auf die Entwicklungen dieser Woche:

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Merkposten Mali: Einstieg in den Ausstieg der Bundeswehr bei MINUSMA (Nachtrag: Regierungssprecher)

Die Bundeswehr soll vorerst im Einsatz der Vereinten Nationen in Mali bleiben, im kommenden Jahr aber ein Mandat für ein Ende der deutschen Beteiligung an MINUSMA im Jahr 2024 bekommen. Darauf verständigten sich die zuständigen Ressorts der Bundesregierung. Aufgrund der zunehmenden Konfrontation zwischen der Übergangsregierung Malis und westlichen Nationen hatte vor allem das Verteidigungsministerium für einen Ausstieg geworben, während das Auswärtige Amt ein weiteres Engagement im Interesse der Sahel-Region befürwortete.

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Merkposten Mali: Die Briten gehen bei MINUSMA vorzeitig raus (Ergänzung: Elfenbeinküste)

Großbritannien beendet vorzeitig sein Engagement in der UN-Friedensmission MINUSMA in Mali und zieht seine Truppen, vor allem Aufklärer, aus dem westafrikanischen Land ab. Als Grund nannte die Regierung in London die anhaltenden Schikanen der Übergangsregierung Malis, die engere Bindung an Russland und den Einsatz russischer Söldner. Deutschland will bis zum Jahresende über den weiteren Einsatz der Bundeswehr in Mali entscheiden.

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Merkposten Mali: Neues Warnsystem in Gao (genausowenig Abwehr wie das bisherige)

Die Bundeswehr hat in Gao im Norden Malis ein neues Alarmsystem installiert, dass die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz bei der UN-Mission MINUSMA vor anfliegenden Granaten und Raketen warnen soll – die aber genausowenig abschießen kann wie das bisher eingesetzte System. Und alle Entscheidungen über Investitionen in diesen Einsatz stehen unter dem Vorbehalt, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr über die Fortsetzung des Einsatzes entscheiden will.

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Merkposten Mali: Russischer Kampfjet abgestürzt, Malis Präsident vereinbart mit Putin enge Zusammenarbeit (Neufassung)

In Gao im Norden Malis ist ein russischer Kampfjet abgestürzt, denen die malischen Streitkräfte erst vor zwei Monaten von Russland erhalten hatten. Beide Besatzungsmitglieder kamen ums Leben; ihre Nationalität ist unklar. Davon unabhängig vereinbarte der malische Übergangspräsident mit Russlands Staatschef Wladimir Putin eine (weitere) enge Zusammenarbeit.

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Merkposten Mali: Russischer Kampfjet abgestürzt, Malischer Präsident spricht mit Putin, Fluggnehmigungen weiter zäh (Upate)

Bei einem Flugunfall in Gao hat die malische Armee ein erst vor zwei Monaten erhaltenes russisches Kampfflugzeug verloren. Unabhängig von diesem Vorfall vereinbarte der malische Übergangspräsident mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine engere Zusammenarbeit beider Länder. Die Flugbewegungen der Bundeswehr im UN-Einsatz in Mali scheinen derzeit gesichert, auch wenn das Genehmigungsverfahren weiter zähflüssig läuft.

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Merkposten Mali: Rettungskette steht wieder, Genehmigung für Personenflüge fehlt

Der Einsatz der Bundeswehr in der UN-Mission in Mali ist weiterhin von Unwägbarkeiten im Verhalten der malischen Behörden geprägt. Die Genehmigung für medizinische Evakuierungsflüge einer Zivilfirma wurde zwar inzwischen erteilt; weiterhin warten die Deutschen aber auf die Genehmigung für den zivilen Personentransport – eine wichtige Bedingung für den anstehenden Kontingentwechsel.

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Merkposten Mali: Genehmigung für Verwundetentransportflüge ausgelaufen – Bundeswehr stoppt vorerst Aufklärungsmission

Gut zehn Tage nach der Wiederaufnahme ihrer Aufklärungsmissionen für die UN-Blauhelmtruppe MINUSMA in Mali hat die Bundeswehr diese Operationen wieder eingestellt: Die malischen Behörden hatten die Fluggnehmigungen für den Verwundetentransport mit einer zivilen Firma nicht verlängert. Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb die Patrouillen der deutschen Aufklärungskompanie vorerst gestoppt.

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