Schlagwort: MINUSMA

Anschlag auf Bundeswehr in Mali im Juni: Keine Schüsse auf die Autobombe

Bei dem Angriff eines Selbstmordattentäters auf eine Bundeswehr-Patrouille in Mali im Juni gab es nach bisherigen Ergebnissen keinen Versuch, die Autobombe mit Schüssen zu stoppen. Das geht aus einem Zwischenbericht der Bundeswehr von Mitte Juli hervor. Bei dem Anschlag waren zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet worden.

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Drei Tage nach Anschlag in Mali: Noch wenig Klarheit über Angriff auf die Aufklärungskompanie (Nachtrag: Transkript)

Drei Tage nach dem schweren Anschlag auf eine Bundeswehrpatrouille in Mali bleiben die Informationen über den Hergang des Angriffs noch spärlich. Bei dem Angriff mit einer Autobombe im Norden des westafrikanischen Landes am vergangenen Freitag (25. Juni) waren zwölf deutsche Soldaten verwundet worden, drei davon schwer; außerdem ein belgischer Soldat. Alle Verwundeten sind seit dem Wochenende wieder in Deutschland.

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Nach Anschlag in Mali: Verwundete werden ausgeflogen – Zweites Flugzeug unterwegs (Update)

Nach dem Selbstmordanschlag in Mali, bei dem zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet wurden, hat die Bundeswehr damit begonnen, die Verwundeten auszufliegen. Eine erste Maschine startete am (heutigen) Samstagmorgen in Gao; ein zweites Flugzeug zur medizinischen Evakuierung wurde in die Region entsandt.

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Malis neuer Putsch-Präsident war auf Fortbildung in Deutschland; Berlin wartet weiter Entwicklung ab (Update)

Fürs Protokoll: Am vergangenen Montag wurde der neue malische Präsident – und vorherige Putschist – Oberst Assimi Goïta in sein Amt als Staatspräsident des westafrikanischen Landes eingeführt. Auswärtiges Amt und Verteidigungsministerium hatten da zugesagt, aufgrund seiner Antrittsrede die Aussichten für das weitere deutsche Engagement in Mali zu bewerten und zu prüfen, ob Goïta möglicherweise von der Bundeswehr ausgebildet wurde.

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Mali-Sammler: Neuer Präsident, Abwarten in Berlin

Nach dem erneuten Militärputsch in Mali ist ein Militär als Übergangspräsident des westafrikanischen Landes eingesetzt worden. Oberst Assimi Goïta, der nach dem Putsch im vergangenen Jahr das Amt des Vizepräsidenten übernommen hatte und sich jetzt an die Spitze des Staates setzte, schlug in seiner Antrittsrede Töne an, die international wohl beruhigen sollen: Er kündigte sowohl die Fortsetzung des Weges zu den geplanten Wahlen im Februar kommenden Jahres als auch die Fortsetzung des Prozesses zur Befriedung des Landes an.

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Bundestag billigt Fortsetzung der Einsätze in Mali

Der Bundestag hat die Fortsetzung der Bundeswehreinsätze in Mali gebilligt. Der weiteren deutschen Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA in dem westafrikanischen Land bis Ende Mai kommenden Jahres stimmte das Parlament mit den überwiegenden Stimmen von Union, SPD, FDP und Grünen zu. Die Fortsetzung der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali billigten die Koalitionsfraktionen und die FDP, während sich die Grünen enthielten.

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Bundeswehr-Einsatz in Mali soll verlängert werden; mehr Soldaten für EU-Ausbildungsmission

Das Bundeskabinett hat die Verlängerung des deutschen Einsatzes in Mali auf den Weg gebracht. Die Beteiligung der Bundeswehr an der UN-Mission MINUSMA soll unverändert fortgeschrieben werden; für den Einsatz in der EU-Ausbildungsmission EUTM (EU Training Mission) Mali ist eine Personalaufstockung von bisher maximal 450 auf bis zu 600 Soldatinnen und Soldaten vorgesehen. Über beide neue Mandate muss der Bundestag noch abstimmen.

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