Fürs Archiv: Der A400M wird langsam einsatzreif

Fürs Archiv (und damit es nicht als Folge meines Urlaubs untergeht): Die Luftwaffe hat in den vergangenen Tagen damit begonnen, ihre neuen Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M für zwei neue Einsatzszenarien in Betrieb zu nehmen. Seit dem 1. August steht eine Maschine als fliegender Intensivtransport für Verwundete in Bereitschaft. Bereits im Juli flog ein A400M mit ballistischem Schutz erstmals Soldaten direkt in den Afghanistan-Einsatz.

weiterlesen …

Deutsche MedEvac-Hubschrauber wieder nach Afghanistan

Die Bundeswehr wird im September erneut Aufgaben der medizinischen Evakuierung (MedEvac) im Norden Afghanistans übernehmen und dafür zusätzliche Hubschrauber an den Hindukusch verlegen. Geplant sei der Einsatz von zwei Helikoptern des Typs CH53 GS mit MedEvac-Einrüstung, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am (heutigen) Freitag auf Anfrage von Augen geradeaus!. Außerdem würden voraussichtlich drei zusätzliche Besatzungen einschließlich Sanitätspersonal nach Masar-i-Scharif geschickt. Die Aufstockung des deutschen Einsatzes wurde notwendig, nachdem die dänischen Streitkräfte nach einem Parlamentsbeschluss den bisherigen Einsatz von MedEvac-Hubschraubern in[…]

weiterlesen …

Gemeinsamer europäischer Hubschrauber-Verband: Wer zahlt eigentlich?

Das Thema Multinationaler Hubschrauber-Verband verdient trotz des vorhin gestarteten neuen Drehflügler-Threads einen eigenen Eintrag. Denn Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am (heutigen) Freitag bei einer Konferenz des German Marshal Fund (GMF) in Brüssel nicht nur den Prozess zur Entwicklung einer europäischen Armee weiter vorangetrieben (sagt jedenfalls ihr Ministerium). Sondern sie hat auch Neues zu dem geplanten multinationalen NH90-Hubschrauberverband in Deutschland erzählt. Nach dem GMF-Transkript (das insgesamt sehr lesenswert ist) sagte die Ministerin unter anderem auf die Frage nach Lufttransport[…]

weiterlesen …

Neues vom Hubschrauber-Deal: Mehr Helis, mit Hilfe der Verbündeten

Seitdem der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière und sein Staatssekretär Stéphane Beemelmans im Frühjahr vergangenen Jahres mit der damaligen Firma Eurocopter, heute Airbus Helicopters, ein Memorandum of Understanding über die Lieferung von Hubschraubern aushandelten, blieb letztlich die Frage offen: Wie viele Helikopter dieser Firma wird die Bundeswehr in den nächsten Jahren in welcher Konfiguration abnehmen? Der damalige Deal schien klar: Die Bundeswehr bekommt statt der bestellten 122 NH90-Transporthubschrauber nun 82 Stück, statt der georderten 80 Tiger-Kampfhubschrauber 57 Exemplare – und gibt beim[…]

weiterlesen …

Nach Anschlag in Djibouti: MedEvac-Airbus der Luftwaffe unterwegs

Nach einem Anschlag auf ein vor allem von Ausländern besuchtes Restaurant in Djibouti am Samstag  ist der Luftwaffen-Airbus Hans Grade als MedEvac-Flieger in den afrikanischen Küstenstaat unterwegs, um verwundete deutsche Staatsbürger auszufliegen. Deutsche Soldaten, die sich im Rahmen der EU-Antipirateriemission Atalanta in Djibouti aufhalten, sind nach Angaben der Bundeswehr aber nicht von dem Anschlag betroffen. Die Mitteilung der Bundeswehr vom (heutigen) Sonntag: Am 25.5. gegen 10.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, ist ein Airbus A310 MRTT MedEvac der Luftwaffe von der Internationalen[…]

weiterlesen …

Lufttransport für Afrika? Der Wehrbeauftragte warnt

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, hat in den vergangenen Tagen schon mehrfach davor gewarnt, bei Fragen nach einem Engagement der Bundeswehr in Krisenregionen einfach mal Lufttransport und/oder medizinische Evakuierung anzubieten – weil die Truppe da inzwischen an ihre Grenze der Belastbarkeit komme. Diese Warnung hat Königshaus in einem Interview der Wochenzeitung Das Parlament des Bundestages noch mal etwas ausführlicher erläutert; die Vorab-Mitteilung des Blattes und das Interview im Wortlaut hier zur Dokumentation:

weiterlesen …

Kein Hubschrauber namens ‚Murphy‘: Bundeswehr ändert Rufzeichen am Hindukusch

Ende August hatte ich leicht amüsiert die Selbstironie der Hubschraubertruppe aufgegriffen: Der NH90, in Afghanistan als Rettungshubschrauber (Forward Air MedEvac) eingesetzt, fliegt dort mit dem Funk-Rufzeichen (Callsign) Murphy – darauf gestoßen war ich durch einen Bericht der Bundeswehr auf Youtube. Angesichts der Probleme, die der Helikopter in den vergangenen Jahren und auch am Hindukusch  hat, in der Tat ein bemerkenswerter ironischer Zungenschlag; außerdem, so habe ich gelernt, ein schon länger in der Heimat für die NH90 verwendetes Rufzeichen. Damit ist[…]

weiterlesen …

RC N Watch: Schwedens Blackhawks in Afghanistan – mit CSAR-Fähigkeit?

Über den Einsatz von Blackhawk-Hubschraubern der schwedischen Streitkräfte in Afghanistan, die von dem skandinavischen Land eigens für den MedEvac-Einsatz am Hindukusch relativ kurzfristig beschafft wurden, habe ich hier und hier schon mal berichtet. Auf die Mission weist jetzt ein Artikel bei DefenceIQ hin, der wohl schon als Werbung für diesen Helikopter zu verstehen ist – und als Werbung für eine MedEvac-Konferenz im Oktober in London. Dennoch für die Interessierten der Link: Swedish Black Hawks fly in to bolster MEDEVAC capabilities[…]

weiterlesen …

RC N Watch: Schweden verlegen Blackhawk-Helicopter für MedEvac nach Afghanistan

Schweden hat damit begonnen, die ersten Blackhawk-Hubschrauber für die Verwundetenrettung in den Norden Afghanistans zu verlegen. Zwei der Maschinen vom Typ UH-60M in der MedEvac-Ausführung seien bereits ins Camp Marmal bei Masar-i-Scharif geflogen worden, berichten Helikopter-Fachdienste. Die schwedischen Maschinen werden gebraucht – weil die USA in absehbarer Zeit die Zahl ihrer MedEvac-Hubschrauber in Nordafghanistan reduzieren werden. Die Blackhawks des nordischen Königreichs sollen zum 1. April einsatzbereit sein.

weiterlesen …