Fotos: Kanadischer Hubschraubereinsatz in Mali

Im Juli haben die kanadischen Streitkräfte mit ihren CH-47- und CH-146-Hubschraubern die Helikopter der Bundeswehr (und der Belgier) im UN-Einsatz in Mali abgelöst. Die UN-Mission MINUSMA hat die Kanadier in ihren ersten Übungs- und Einsatztagen im August begleitet, die Fotos dazu gibt es hier. weiterlesen

Mali: Anschlag auf französische Truppen in Gao – Bundeswehr nicht betroffen (Neufassung)

Französische Truppen der Anti-Terror-Operation Barkhane sind am (heutigen) Sonntag in Gao in Norden Malis vermutlich mit einer Autobombe angegriffen worden. Bei dem Anschlag kamen zwei Zivilisten ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Regierungsstellen in Mali korrigierten inzwischen ihre ersten Angaben, nach denen zwei französische Soldaten gefallen sein sollten, und sprachen von zwei getöteten Zivilisten. Deutsche Soldaten, die in Gao stationiert sind, waren nicht betroffen. weiterlesen

Raumüberwachung fürs Bundeswehrcamp in Mali per Ballon: Kommt ca. 2022

Über den Einsatzgebieten der internationalen Truppen in Afghanistan gehörten (und gehören) sie zur Standardausstattung: Die stationären Luftschiffe, informell Blimps, formal Aerostat genannt, die über den Camps in der Luft hängen und mit daran montierten Kameras und Sensoren ein Überwachungsbild an den Boden übermitteln.

Solche Blimps, so hatte die Bundeswehr bereits vor mehr als einem Jahr überlegt, wären auch für den gefährlichen UN-Einsatz in Gao im Norden Malis eine praktische Sache. Über die US-Botschaft in Berlin war sogar bereits angefragt worden, ob gebrauchte, in Afghanistan nicht mehr benötigte Luftschiffe dieser Art günstig zu bekommen wären.

Gut ein Jahr später habe ich in dieser Woche mal nachgefragt, wie denn dieses Projekt vorangekommen ist. weiterlesen

Airbus erklärt vorsorglich alle Tiger-Kampfhubschrauber für unsicher (Nachtrag)

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Nach dem Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali am 26. Juli  hat die Herstellerfirma Airbus Helicopters eine Sicherheitswarnung an alle Nutzernationen dieses Helikoptertyps herausgegeben, die am (heutigen) Donnerstag noch einmal ergänzt wurde. Darin werden vorsorglich alle Varianten des Hubschraubers, der von den Streitkräften Frankreichs, Spaniens und Australiens genutzt wird, für unsicher erklärt.

Das Unternehmen sei zwar nicht an der Untersuchung des Unglücks beteiligt und habe keine Informationen, die über die bekanntgewordenen ersten Untersuchungsergebnisse der Bundeswehr hinausgingen, erklärte Airbus Helicopters in der Tiger Safety Warning TSW_AHT_2017_002, die Augen geradeaus! vorliegt. Dennoch:

Despite the missing information and considering a sudden failure, Airbus Helicopters declares an UNSAFE condition for all Tiger versions. AH can neither identify the part, the failure of which would lead to the accident, nor the origin of the failure (design, manufacturing, maintenance). Consequently, AH is not in the position to propose a protective measure.

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Tiger-Absturz in Mali: Mehr Erkenntnisse, aber noch keine Klarheit über Ursache (Nachtrag: BPK)

Zum Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali am 26. Juli, bei dem zwei deutsche Soldaten ums Leben kamen, gibt es inzwischen mehr technische Erkenntnisse – aber nach wie vor keine Klarheit über die Absturzursache. So ging die Maschine nach zuvor unauffälligem Flug rund 82 Kilometer nördlich von Gao plötzlich in einen starken Sinkflug über, wie die bisherigen Untersuchungen ergaben. Dabei hätten sich auch die Hauptrotorblätter gelöst, allerdings erst nach Beginn dieses Sinkflugs.

Bislang gebe es keine tragfähige Grundlage für Vermutungen zur Unglücksursache, betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Markus Grübel am (heutigen) Dienstag in einem Schreiben an die Obleute der Bundestagsfraktionen im Verteidigungsausschuss.

Aus Grübels Schreiben: weiterlesen

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