Deutsche und andere Europäer mit Zivilmaschine aus Jemen evakuiert

Die Evakuierung von Deutschen und anderen EU-Bürgern aus dem Bürgerkriegsland Jemen, für die eine Abholung mit militärischem Transport erwogen worden war, ist am (heutigen) Freitag ohne Beteiligung der Bundeswehr durchgeführt worden. Eine gechartete Zivilmaschine flog die Europäer aus der jemenitischen Hauptstadt Sanaa (Karte oben) aus. Die Mitteilung des Auswärtigen Amtes: Das Auswärtige Amt hat heute mit einem gecharterten Flugzeug einer jordanischen Fluglinie etwas mehr als 100 Personen aus Sanaa ausgeflogen. Das Flugzeug ist vor Kurzem wohlbehalten in Dschibuti eingetroffen.

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Bundesregierung prüft angeblich militärische Evakuierung aus dem Jemen (Korrektur zur Marine)

Die Bundesregierung prüft nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (Link aus bekannten Gründen nicht) eine militärische Rückführungsoperation für Deutsche und andere EU-Staatsbürger, die im Jemen festsitzen. Derzeit seien den deutschen Behörden rund 90 Deutsche und ihre Angehörigen bekannt, ihre Evakuierung solle vorrangig mit zivilen Flugzeugen erfolgen. Falls das scheitere , werde auch die Evakuierung mit militärischen Transportmitteln geplant; die Optionen dafür sollten bis zum Wochenende geprüft werden, berichtet die SZ. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es am (heutigen) Dienstag nicht.[…]

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Bundeswehr soll Deutsche aus Süd-Sudan ausfliegen

Angesichts der Unruhen nach einem Putschversuch im Süd-Sudan (Foto oben: Zivilisten suchen in der Stadt Bor Schutz bei den Vereinten Nationen) will die Bundeswehr deutsche Staatsbürger aus dem krisengeschüttelten Land ausfliegen. Das Verteidigungsministerium bestätigte im Wesentlichen einen Bericht von Spiegel Online: Eine Transall-Maschine der Bundeswehr, derzeit im Einsatz für die UN-Mission im westafrikanischen Mali, soll in die süd-sudanesische Hauptstadt Juba fliegen und dort die Bundesbürger abholen. Bei der Aktion handele es sich um eine diplomatische Evakuierung und nicht um eine[…]

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Österreichs Bundesheer steht für Evakuierung aus Ägypten bereit

Interessante Meldung vom österreichischen Verteidigungsminister am (heutigen) Sonntag – nicht zuletzt, weil das Ministerium in Wien damit offensiv an die Öffentlichkeit geht: Sollte sich die Lage in Ägypten weiter zuspitzen, steht das Bundesheer bereit, um österreichische Staatsbürger aus der Krisenregion zu evakuieren. „Wir haben Krisenunterstützungsteams vorbereitet, um im Notfall rasch handeln zu können. Wenn die Lage in Ägypten weiter eskaliert, werden wir unsere Landsleute heimholen“, so Verteidigungsminister Gerald Klug.

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Klage gegen die bewaffnete Dienstreise

Wie erwartet: Die Bundestagsfraktion der Grünen hat jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht Klage gegen den Umgang der Bundesregierung mit der Operation Pegasus, der Evakuierung von Deutschen und anderen Europäern aus Libyen, erhoben. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ging die Klage am (gestrigen) Freitag in Karlsruhe ein. Den Hintergrund hatte ich hier schon mal geschildert – im Kern geht es um die Frage, ob und wann die Entsendung bewaffneter deutscher Soldaten ein Einsatz ist, den das Parlament – und sei es[…]

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Lieber mal alles mitnehmen.

Was machen diese Herren, die mit einem erkennbaren Haufen Gepäck vor einem olivgrünen Flugzeug warten, irgendwo auf einem Flughafen auf Kreta? (Foto: Bundeswehr via flickr unter CC-Lizenz) Nun, sie bereiten sich auf einen Ausflug nach Libyen vor, in der klaren Erwartung, dass sie durch libyische Kräfte nicht bedroht sind, ihre Waffen nicht werden einsetzen müssen und mithin nicht in eine bewaffnete Unternehmung einbezogen werden. Dass die Fallschirmjäger und Feldjäger am 26. Februar dieses Jahres an Bord waren, als zwei Bundeswehr-Transall[…]

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Libyen: So liefen die (britischen) Evakuierungsflüge

Vermutlich müssen wir noch ein kleines bisschen warten, bis die Piloten der deutschen Transall-Maschinen von ihren Evakuierungsflügen nach Libyen im Detail berichten dürfen. Jedenfalls so detailliert wie der britische Hercules-Pilot, der im Telegraph von seiner Mission erzählt: Libya: personal account of RAF pilot who took part in SAS rescue mission. Darüber hinaus berichtet der zuständige britische Kommandeur ebenfalls im Telegraph, dass zwei britische Maschinen problemlos in den libyschen Luftraum einfliegen konnten – eine dritte aber abdrehte, nachdem die Libyer gedroht[…]

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Deutsche Marine holt 4.000 Libyen-Flüchtlinge ab (Update)

Ein bisschen vage, wie immer: Die Deutsche Marine soll mit drei Kriegsschiffen 4.000 Menschen in Tunesien abholen, die aus Libyen geflüchtet sind. Das hat Außenminister Guido Westerwelle heute bei einem Besuch in der Slowakei angekündigt. Dann warten wir mal auf die Details. Die drei genannten Marineschiffe sind wohl der Einsatzgruppenversorger Berlin und die Fregatten Brandenburg und Rheinland-Pfalz. Nachtrag und Entspannung: Recherchieren hilft. Nunmehr höre ich, dass die drei deutschen Schiffe mitnichten 4.000 Ägypter von Tunesien nach Ägypten schaffen sollen. Es[…]

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Wenn Evakuierung schief geht: niederländische Marines in Libyen gefangen genommen

Wie riskant die (militärische) Evakuierung aus Libyen sein kann, haben die Niederlande jetzt erfahren müssen: Drei niederländische Soldaten wurden bereits am Sonntag nahe der Stadt Sirte gefangen genommen, als sie mit einem Bordhubschrauber der Fregatte Tromp auf libyschem Gebiet landeten. Sie sollen in der Hand von Gaddafi-Loyalisten sein. Zwei Menschen, die sie evakuieren wollten, seien auch festgenommen, später aber frei gelassen worden Die Berichte dazu sind noch spärlich, wie diese Meldung von Associated Press und die Meldung der FAZ. Der[…]

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