US-Truppenreduzierung in Afghanistan: (Noch) Keine Auswirkungen auf die Bundeswehr (m. Nachtrag)

Die Ankündigung der USA, bis Ende November ihre Truppen in Afghanistan weiter auf unter 5.000 Soldaten zu reduzieren, hat nach Ansicht der Bundesregierung vorerst keine Auswirkung auf den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch. Kritische Fähigkeiten, auf die die deutschen Streitkräfte in der Resolute Support Mission angewiesen seien, stünden weiter zur Verfügung, schrieben Außen- und Verteidigungsministerium in einer Unterrichtung der Bundestagsausschüsse für Auswärtiges und Verteidigung.

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Unabhängig von Abzugsplänen: Bundeswehr plant neue Instandsetzungshalle in Afghanistan (Nachtrag: BMVg)

Die USA – und damit auch die NATO-geführte Resolute Support Mission – in Afghanistan bereiten sich auf einen Truppenabzug im kommenden Jahr vor, die Baumaßnahmen der Bundeswehr am Hindukusch gehen aber wie geplant weiter: Bis zum Jahresende soll eine neue Instandsetzungshalle für Luftfahrzeuge im Camp Marmal in Mazar-e Sharif errichtet werden.

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Afghanistan: USA beginnen Truppenabzug (Statement US-Militärsprecher)

Zehn Tage nach der Vereinbarung mit den Taliban über eine Friedenslösung für Afghanistan haben die USA mit dem Truppenabzug vom Hindukusch begonnen haben. Planmäßig würden Soldaten aus dem Land verlegt, die aber nicht durch andere Truppen ersetzt würden, berichten Associated Press und der Sender CNN. In dem Abkommen hatten sich die USA für ihre eigenen und verbündete Truppen zu einer deutlichen Reduzierung bis zum Juli verpflichtet.

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Vereinbarung für den Frieden in Afghanistan: Truppenreduzierung bis Juli?

Nach fast zwei Jahrzehnten Krieg in Afghanistan scheint ein Ende der Kämpfe am Hindukusch, zumindest für den Westen, in greifbare Nähe gerückt. Die USA und die Taliban unterzeichneten am vergangenen Samstag in Katar ein Abkommen, dass den Frieden nach Afghanistan bringen soll. Kernpunkt ist die Bereitschaft der USA, ihre Truppen (und damit auch die der Verbündeten) aus dem Land abzuziehen – unter bestimmten Bedingungen über die nächsten 14 Monate.

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Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan soll vorerst unverändert bleiben

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll unabhängig von den laufenden Gesprächen über eine Waffenruhe mit den Taliban und US-Plänen für eine Truppenreduzierung zunächst unverändert verlängert werden. Das Bundeskabinett billigte das entsprechende Mandat, das die deutsche Beteiligung an der Resolute Support Mission gleichlautend bis März 2021 fortschreiben soll. Der endgültige Beschluss ist Sache des Bundestages.

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Fürs Archiv: Mörserangriff auf Kunduz, keine deutschen Soldaten betroffen (m. Korrektur)

Diese Meldung hat die Bundeswehr ausschließlich via Twitter verbreitet, deshalb zum späteren Wiederfinden fürs Archiv: Das Camp Pamir in Kunduz in Nordafghanistan, wo die Bundeswehr – inzwischen relativ dauerhaft – zur Beratung der afghanischen Streitkräfte im Einsatz ist, wurde am (gestrigen) Sonntag mit Mörsern beschossen; Verwundete gab es nicht.

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18 Jahre Einsatz in Afghanistan: Der Krieg der falschen Versprechungen

Vor gut 18 Jahren begann der US-geführte Krieg in Afghanistan, eine direkte Folge der Terrorangriffe des 11. September 2001 in New York und Washington. Eines zog sich, vor allem in den USA, durch alle offiziellen Äußerungen zu diesem Konflikt: Die Einschätzung, dass Besserung in Sicht sei – bewusst falsch, wie aus Papieren hervorgeht, die der Washington Post vorliegen.

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Wer hat die Kontrolle in Afghanistan? Die Daten braucht das Militär nicht

Die US-Truppen und die NATO-geführte Resolute Support Mission  (RS) in Afghanistan benötigen keine zentrale Übersicht mehr, ob und welche Teile des Landes unter der Kontrolle von Aufständischen sind. Entsprechende Statistiken auf Distriktsebene würden nicht mehr geführt, weil sie für die militärischen Entscheidungen nur wenig Wert hätten. Das geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des des U.S. Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) hervor, der am (gestrigen) Dienstag veröffentlicht wurde. Der SIGAR als Aufsichtsbehörde begutachtet regelmäßig den Stand des Wiederaufbaus in[…]

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