Kategorie: (Kriegs)Journalismus

‚War is Boring‘: So ’ne Art Paywall

Die Arbeit der Kollegen von War is Boring aus den USA, vor allem des Initiators David Axe, lese ich schon seit Jahren. Eines der interessantesten Blogs zum Thema Militär und Verteidigungspolitik – auch wenn die inzwischen, seit ihrem Umzug zu der Plattform medium.com, nicht mehr wie früher ein Blog im eigentlichen Sinne sind. Aber gerade deshalb verfolge ich auch mit Interesse deren neue Strategie zur Finanzierung der journalistischen Arbeit: Seit ein paar Tagen gibt es auf der Webseite zwei Artikel

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Vor einem Jahr: Mord an Anja Niedringhaus

Heute vor einem Jahr, am 4. April 2014, wurde die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus in Afghanistan ermordet. Beim Gedenken fällt mir auf, dass sie immer als Kriegsfotografin bezeichnet wird – dabei war sie viel mehr, und ich habe diesem Begriff schon direkt nach ihrem Tod widersprochen: Anja war eine Fotografin des Krieges, keine Kriegsfotografin. Und weil aus Anlass dieses Jahrestages viele ihrer – zu Recht bekannten – Fotos gezeigt werden, hier mal etwas anderes (was die langjährigen Leser hier schon

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ARD-Porträt über von der Leyen: Ein Jahr ‚Frontfrau‘ (Update: etwas später)

Ein TV-Hinweis für den späten (heutigen) Montagabend: Frontfrau – Deutschlands erste Verteidigungsministerin hat die ARD das Porträt genannt, für das Gesine Enwaldt die Ministerin Ursula von der Leyen über Monate beobachtet und neben der Politikerin selbst auch viele Leute aus ihrem Umfeld befragt hat. Auch wenn das erst um 22.45 Uhr ausgestrahlt wird – könnte ja interessant werden. Eine Programmzeitschrift befand zwar Machen wir’s kurz: Kritisch klingt das nicht. Aber da mache ich mir lieber selbst ein Bild. (Enwaldt hat

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Mörder von Anja Niedringhaus zu 20 Jahren Haft verurteilt

Die gegen den Mörder der deutschen Fotografin Anja Niedringhaus verhängte Todesstrafe ist in eine 20-jährige Haftstrafe umgewandelt worden, das Urteil ist rechtkräftig. Das gehe aus Gerichtsdokumenten hervor, berichtet die Nachrichtenagentur AP, für die Niedringhaus gearbeitet hatte, am (heutigen) Samstag aus Kabul: Afghanistan’s highest court has ruled that the police officer convicted of murdering Associated Press photographer Anja Niedringhaus and wounding AP correspondent Kathy Gannon almost one year ago should serve 20 years in prison, according to documents sent to the

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Ich, anderswo.

Man kommt ja zu nichts. Oder zu zu vielem… jedenfalls, der Vollständigkeit halber, zwei Sachen von mir, die in den vergangenen Tagen anderswo erschienen sind: Krautreporter: Abschreckung statt Afghanistan Deutschlandfunk: Bundeswehr-Etat Mehr Geld für Personal, aber nicht für Material weil’s vielleicht den einen oder anderen interessiert…

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Journalisten sind gefährlicher als Jihadisten

Der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, erregt seit gestern Aufsehen mit einem Interview, in dem er vor der Gefahr warnt, dass die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht werden kann. Nun kann man drüber streiten, ob die von Gramm genannte Zahl von etwa 20 solcher Islamisten wirklich ins Gewicht fällt (auch wenn jeder einzelne Fall einer zu viel ist, genau so wie bei Rechtsextremisten), aber der Präsident hat schon eine Antwort, was man da tun könnte. In

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An der Grenze der Wahrnehmungen: Afghanistan-Geschichten aus einem Land im Krieg

In den langen Jahren des Einsatzes internationaler Truppen in Afghanistan habe ich mich immer wieder über eines gewundert: Darüber, dass (fast) kein deutsches Medium es für nötig gehalten hat, die Situation im Land und das internationale militärische Engagement mit festen deutschsprachigen Korrespondenten am Hindukusch zu begleiten. So wichtig diese Mission aus deutscher Sicht war, so viel Aufmerksamkeit es für den Bundeswehreinsatz gab: Für die kontinuierliche Berichterstattung hat es in Deutschland (im Unterschied zu anderen Ländern, neben großen wie den USA

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Start fürs neue Weißbuch: Ich bin dabei

Am Dienstag kommender Woche fällt der Startschuss für das neue Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr. Ein dringend nötiges Dokument, denn seit dem letzten Weißbuch aus dem Jahr 2006 (Foto oben) hat sich die sicherheitspolitische Lage doch ziemlich verändert. Den Auftakt für den so genannten Weißbuch-Prozess bildet eine Konferenz in Berlin, und da die bisherigen öffentlichen Informationen zu der geplanten Entwicklung des Papiers auch hier in den Kommentaren schon recht kritisch bewertet wurden, ein Hinweis in eigener Sache:

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