Verzögerung bei Auslieferung MG5: Es war der Falltest

Nachdem am (gestrigen) Sonntag das Thema Lieferverzögerungen beim neuen Maschinengewehr MG5 für ein klein wenig Aufregung gesorgt hat, die Details am Wochenende aber nicht vorlagen, gibt’s nun ein bisschen mehr Klarheit. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom (heutigen) Montag bestand das Maschinengewehr bei der Typ- und Abnahmeprüfung (die laut offiziellen Angaben beim ersten Serienlos einer neuen Waffe besonders streng ausfällt) den so genannten Falltest nicht. Deswegen seien konstruktive Änderungen nötig geworden – und weil dabei sicherheitsrelevante Bauteile verändert worden seien, wurden[…]

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Neue Probleme mit Heckler&Koch-Waffen: MG5 kommt später (Update)

… Die Bundeswehr hat erneut Probleme mit einer Waffe des Herstellers Heckler&Koch und wird das neue Maschinengewehr MG5 später als geplant erhalten. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte am (heutigen) Sonntag einen entsprechenden Bericht der Bild am Sonntag. Für die ersten Serienlose des neuen Standard-Maschinengewehrs der Truppe, die zum 30. Juni und zum 31. Juli hätten ausgeliefert werden sollen, seien neue Liefertermine erst im kommenden Jahr vereinbart worden. Grund für die Verzögerung sind nach Angaben des Sprechers Auffälligkeiten bei der Typ-[…]

Jetzt auch Probleme mit dem MG5?

Angesichts der Feiertage stelle ich das hier nur zur Debatte, ohne selber groß ins Thema einzusteigen: Nach dem Sturmgewehr G36 soll, so berichtet der Spiegel unter Berufung auf Ministeriums-Antworten an die Linksfraktion, auch das neue Maschinengewehr MG5 vom selben Hersteller Heckler&Koch Treffprobleme haben. Die Antwort liegt mir selber leider (noch) nicht vor, deshalb aus der Spiegel-Vorabmeldung: Allerdings stellte laut der Antwort an die Linken-Fraktion die Wehrtechnische Dienststelle 91 bei Tests mit dem MG5 „eine Überschreitung des vertraglich vereinbarten Abstandes des[…]

Aufklärungssatellit, MG5, Spezialkräfte-Hubschrauber: Die Beschlüsse des Haushaltsausschusses

Da es ja sonst keiner macht (warum eigentlich nicht der Bundestag selbst oder das Verteidigungsministerium?), hier die Übersicht über die Beschlüsse, die der Haushaltsausschuss des Bundestages am (gestrigen) Mittwoch zur Beschaffung von Rüstungsgütern gefasst hat: • Satelliten-Aufklärungssystem SARah (Synthetic Aperture Radar, Altitude High), Kosten rund 800 Millionen Euro: Das neue System soll die derzeitigen deutschen Radar-Aufklärungssatelliten des Systems SAR-Lupe (siehe Bild oben)  ersetzen.

Protokoll einer Seefahrt: Schleichfahrt mit Hindernissen

Eigentlich ist es ein schöner Septembermorgen, an dem die Besatzung die Fregatte Brandenburg für zwei Tage in See klarmacht. Beim Frühstück noch vor Sonnenaufgang fällt nicht auf, dass die Kombüse des Kriegsschiffs nach einem Wasserschaden gesperrt ist, Brötchen gibt es auch so. Auch dass die Fregatte in den zwei Tagen nicht alzu weit in die Nordsee hinausfahren wird, weil wegen eines technischen Problems die Höchstgeschwindigkeit auf elf Knoten (rund 20 km/h) begrenzt ist, wissen die Männer und Frauen an Bord.[…]

Militärausgaben weltweit: USA und China an der Spitze – Deutschland an achter Stelle

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind im vergangenen Jahr auf 1,8 Billionen (1.822 Milliarden) US-Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der regelmäßigen Erfassung 1988 und 76 Prozent höher seit dem Tiefststand nach Ende des Kalten Krieges 1998. Die Hälfte dieser Ausgaben wurde von den beiden, inzwischen muss man sagen Supermächten USA und China bestritten. Das geht aus der Übersicht hervor, die das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI am (heutigen) Montag veröffentlichte. Deutschland liegt mit seinen Wehrausgaben weltweit an achter Stelle.

Personalstärke Dezember 2018: Angepeilte Marke nicht ganz erreicht

Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten ist im Dezember vergangenen Jahres im Vergleich zum November leicht gestiegen – aber nicht so stark wie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet. Zum Jahresende umfasste die Bundeswehr 181.274 Soldaten, 277 mehr als im Vormonat. Die Ministerin hatte dagegen noch im Dezember erwartet, dass die Marke von 182.000 aktiven Soldaten erreicht werde. Den größten Anteil an der leichten Steigerung zum Jahresende 2018 hatten die Berufssoldaten: Ihre Zahl stieg um 166 auf 53.045.[…]