DroneWatch: 50.000 FPV-Angriffsdrohnen für die Ukraine, finanziert von Deutschland
Das Verteidigungs-Technologie-Unternehmen Auterion aus den USA und der ukrainische Drohnenhersteller Skyfall werden gemeinsam 50.000 so genannte FPV-Angriffsdrohnen für die Ukraine produzieren, die von Deutschland finanziert werden. Auterion bestätigte im Wesentlichen einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters; nannte als Finanzier aber lediglich eine europäische NATO-Nation.
Aus der Mitteilung von Auterion vom (heutigen) Montag:
Auterion und der ukrainische Hersteller Skyfall geben im Rahmen ihrer Partnerschaft den bislang größten Auftrag in der Geschichte von Auterion bekannt: 50.000 Shrike-Angriffsdrohnen für die ukrainischen Streitkräfte, ausgerüstet mit Auterions Strike-Kit und dem Skynode-S-Autonomiemodul. Finanziert wird der Auftrag von einer europäischen NATO-Nation; der Vertrag wurde an Auterion vergeben und wird von beiden Unternehmen gemeinsam umgesetzt. Die Auslieferung hat bereits diese Woche begonnen und wird in den kommenden Monaten vollständig abgeschlossen.
(Eine englische Version der Mitteilung gibt es hier.)
Reuters hatte bereits am (gestrigen) Sonntag berichtet:
Die BReg beweist Mut, denn innenpolitisch kann ihr die finanzielle Unterstützung der Ukraine auf die Füße fallen. Sparpakete und Belastungen wohin man sieht (Erhöhung der Tabaksteuer weil: kein Geld in den Kassen) aber der IBuK findet auf die Schnelle 400 Mio EUR für die Ukraine.
Und hat das Land nicht erst eine Zusage über 90 Mrd. EUR erhalten, davon 45 Mrd. für dieses Jahr ? Was, wenn Rußland keine Reparationen zahlt was es m.E.n. auch nie tun wird außer es würde tatsächlich besiegt ?
@TW
Ich weiß, Sie betreiben einen SiPo Blog, aber das innere Gefüge unserer Gesellschaft darf nicht unberücksichtigt bleiben.
Tja, Herr Melber, da reißen Sie ein echtes Problem an: Es gibt eine Unmenge Wähler, denen fehlt halt die Fähigkeit zu differenzierter Betrachtung. Isso.
@Thomas Melber
„aber der IBuK findet auf die Schnelle 400 Mio EUR für die Ukraine.“
Wo kommt denn die Zahl her?
Generell würden mich hier Zahlen interessieren, aber das scheint nicht erwünscht.
„Germany’s Defence Ministry declined to comment, citing operational security.
Ukraine’s Defence Ministry also declined to comment.“
Wobei ich hier Skepsis habe, ob es wirklich um Sicherheit vor Russland geht.
„Auterion CEO Lorenz Meier confirmed the size of the contract, adding that it was worth about €90 million“
Und das impliziert ja, dass hier 90 millionen € nur für die Software bezahlt wird? Herstellen der Hardware macht ja Skyfall?
Ich hoffe jedenfalls stark, dass es hier aber Technologietransfers gibt? Für 90 millionen kann man nämlich auch sehr viel Eigenentwicklung betreiben und ich glaube kaum, dass Auterion ihre Geheimnisse so ohne weiteres aus der Hand geben, denn das ist ja ihr Produkt. Quasi wir zahlen dafür, dass eine US Firma ihre KI für Drohnen entwickelt. Fände ich nicht gut.
@Thomas Melber sagt: 13.07.2026 um 19:16 Uhr
„Die BReg beweist Mut, denn innenpolitisch kann ihr die finanzielle Unterstützung der Ukraine auf die Füße fallen.“
Das wird es ganz sicherlich, die Umfragewerte zeigen es ja deutlich. Wieder mal ein Kommunikationsdesaster, mitzuteilen, die Tabaksteuer wird wegen Haushaltslöchern erhöht. Das ist ein Teil des neuen Gesundheitspakets, das wäre die richtige Vorgehensweise.
Genauso ist es mit der UKR-Unterstützung, wir kaufen uns Zeit, bis die Bw soweit ist, das sie militärisch uneingeschränkt handlungsfähig ist. Alles andere sind Nebenprodukte.
Alle Rechten leben von storytelling, nur die etablierten Parteien sind zu doof dazu, ihre Fakten vernünftig zu verpacken.
@Thomas Melber: Russland wird an den Verhandlungstisch müssen, wenn die Front zusammenbricht. Wann das genau sein wird, steht in den Sternen, aber der Nebel in der Glaskugel lichtet sich doch zusehends, mit der bald vollständigen Isolation der Krim von jeglichem Nachschub und den sich potenziell abzeichnenden Problemen mit der Bevorratung Sibiriens und des Fernen Ostens mit Kraftstoffen und Heizöl sowie Nahrungsmitteln für den Winter, weil die Ernte mangels Diesel vielleicht nicht eingebracht werden kann (Hoffe, Reuters ist als Quelle ok.).
Da Russland die Ukraine angegriffen hat, sind territoriale Konzessionen und auch Reparationen unvermeidlich. Demgegenüber könnte ja auch ein sofortiges Ende aller Sanktionen stehen. Ich bin sicher, dass es genügend europäische Unternehmen gibt, die gern wieder mit Russland Handel treiben wollen, sobald der Krieg vorbei ist. Und das wäre dann auch zum Vorteil von Russland.
Die Reparationen können durch Preisnachlässe oder durch Naturalien fließen. Wichtig wäre aber, dass die Geschichte sich nicht absehbar wiederholt, weil das expansionistische Regime in Moskau sich nicht ändert. Angesichts der gegen ukrainische Zivilisten verübte Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische staatliche Stellen ist das ein enorm wichtiger Punkt.
„software from U.S. defence technology firm Auterion designed to autonomously track and hit moving targets in the final phase of the flight.“ Diese Software wurde wohl in München entwickelt. Auterion hat einen Firmengründer der aus Deutschland stammt und den zweiten wichtigen Firmen-Sitz in München. Ich denke, dass dieses Wissen wichtig ist, falls jemand sich fragt, warum Deutschland hier eine US-Firma für Drohnenlieferungen in die Ukraine bezahlt. „Autonomously track and hit moving targets in the final phase of the flight.“ ist im elektronisch gestörten Umfeld ja eine Qualität über die alle Drohnen und Flugkörper verfügen müssen, wenn sie auf dem modernen Gefechtsfeld effektiv sein sollen. Bei den Tests der Loitering Ammunition durch die Bundeswehr hat sich ja gezeigt, dass es da noch erhebliche Unterschiede bei den Herstellern gibt. Diese Pressemitteilung gibt Anlass zu der Hoffnung, dass wir in Deutschland – was das Know-How diesbezüglich anbelangt – vorne mit dabei sind. Hoffen wir, dass die beste Software und Elektronik in ihrer aktuellsten Ausprägung auch Einzug in die Drohnen und Flugkörper findet, die die Bundeswehr beschafft.
Es wäre auch schön, wenn Deutschland als Staat diese Schlüsseltechnologie nicht nur fördert sondern das Know-How durch direkte Beteiligungen auch schützt. Aus der Pressemitteilung von Auterion geht hervor, dass bei den FPV-Drohnen die Vision Richtung Schwarmintelligenz geht, die sich dann auch einfach integrieren ließe.
Erratum:
Es waren wohl „nur“ 400 Mio. USD. BZ, 18.06.2026:
„Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte laut AFP am Rande des Treffens, Deutschland werde 200 Millionen Dollar über den sogenannten Purl-Mechanismus beisteuern, über den Nato-Länder und Partnerstaaten US-Waffen für die Ukraine finanzieren. Weitere 200 Millionen Dollar sollen in den Kauf von PAC-3-Lenkflugkörpern für Patriot-Flugabwehrsysteme fließen.“
Wo man auf die Schnelle die PATRIOT finden soll ? Selenskyi braucht im Winter 100 St. / Monat und hat Bedarf von 300 St. angemeldet.
https://www.theguardian.com/world/2026/jul/14/ukraine-war-briefing-zelenskyy-seeks-300-patriots-to-get-through-winter
@Metallkopf
Ansichtssache, wir werden es ja erleben.
@Nachhaltig
Das Fördern der Track and hit-Fähigkeit ist in sofern interessant als daß Deutschland diese ja aus Gründen des humanitären Völkerrechts ablehnt weil kein „man in bzw. on the loop“ mehr erforderlich ist und die Zielbekämpfung autonom ohne vorherige Prüfung oder Freigabe erfolgt. Die Bw dürfte derzeit diese Drohnen im „full auto mode“ nicht einsetzen.
Wobei die Ukraine dies bereits praktiziert; Rußland ebenfalls.
Thomas Melber sagt am 4.07.2026 um 13:57 Uhr:
“ … Die Bw dürfte derzeit diese Drohnen im „full auto mode“ nicht einsetzen. “
Sagt wer bzw. steht wo?
Wenn es FPV-Drohnen sind, dann werden die wohl kaum autonom operieren. Den Videofeed könnte man sich dann ja sparen. Die Ukraine nutzt meiner Kenntnis nach keine autonomen Waffensysteme. Es gab da mal vor ein paar Jahren einige Tests. Die Behauptung dem wäre so, steht im Widerspruch zu eindeutigen Aussagen von u.a. Syrskyi von August 2025 (https://kyivindependent.com/ukraine-is-autonomizing-more-of-its-drones-ai-is-only-part-of-the-solution/).
Aber hey, nach heutigem Hypesprech wäre der Taurus ja auch eine KI-Waffe. Weiß doch eh keiner mehr, was damit gemeint ist. Knopf drücken, irgendwas passiert, was man nicht versteht, muss KI sein. Ne olle AIM-9X ist auch ne autonome KI-Waffe. Genauso wie SMArt-155 oder IRIS-T — alles „full auto mode“ KI. 5,56 × 45 mm NATO verschossen mit SMASH-System? KI! Schießt man schnell genug geht es glatt als Schwarm-KI durch!
/s
@Hans Schommer
Die Bundessregierung.
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1164648
„Die Bundesregierung lehne vollautonome Waffensysteme, die der Verfügungsgewalt des Menschen entzogen sind, ab und setze sich international für ein Verbot dieser Systeme ein.“
Es ist nur eine ziemliche Grauzone.
„Moderne Technologie wie KI-unterstützte Loitering Munition ist aus Sicht der Bundesregierung Voraussetzung für eine gesicherte Verteidigungsfähigkeit und glaubhafte Abschreckung der Nato. “
Denn das wird ja offiziell eingesetzt. Und die Grenzen sind bei aktiven Jamming (wo eben kein Mensch mehr in the loop ist) doch eher fließend.
KI ist meistens nur ein Fancy Word.
Schon ende des kalten Krieges wurden solche Waffensysteme geplant. Z.B. LOCAAS von den Amis in den späten 80ern: von Flugzeugen aus eingesetzte low cost heute würde man „loitering munitions“ sagen, die autonom Panzer erkennen und bekämpfen sollten. Die Waffenentwicklung setzt heute halt dort an wo sie 1991 stoppte
Und wenn man so will war schon das OSIRIS-Visir des Tigers „Ki“ mit seiner automatischen Zielerkennung, und das Anfang der 90er.
Das Militär weltweit benutzt zielsuchende Waffen seit dem 2. Weltkrieg und KI ist letztlich nur mehr Rechenpower, mehr Sensorik und mehr Algorythmus.
„Autonomously track and hit moving targets in the final phase of the flight.“ ist die Aussage. Da starten nicht einfach Drohnen, schauen mal, wo sie hinfliegen und wen sie attackieren. Ich gehe davon aus, dass bei der Bundeswehr den Drohnen Ziele zugewiesen werden und sie dann im Endanflug – wie vieles andere auch (s.o.), „bordeigene Mittel“ einsetzt, um das Ziel nicht zu verfehlen. „Track“ heisst nicht „Identify“. Ich würde das so interpretieren, dass nur zugewiesene Ziele „verfolgt und getroffen“ werden.
@JCR
„KI ist letztlich nur mehr Rechenpower, mehr Sensorik und mehr Algorythmus.“
Der kleine aber feine Unterschied ist, dass heutige KI Systeme durchaus in der Lage sind autonom ein Gebiet anzufliegen und sich da dann beliebige Ziele zu suchen.
Ob man diese Fähigkeit einsetzt – ist dann eine andere Frage. Aber technisch möglich ist es. Die Entscheidungsalgorithmen kann man je nach System sehr komplex gestalten. Bilderkennung ist auf jeden Fall weit genug, um etwa russische Flaggen auf Uniformen zu identifizieren (ich denke aber nicht, dass derartiges bereits eingesetzt wird).
Des weiteren haben mit den LLM’s eine grundlegend neue Klasse von KI das Feld betreten. Die arbeiten nicht mehr auf der Grundlage von deterministischen Algorithmen, sondern Stochastik. Und das kann man mit klassischen Algorithmen kombinieren um sehr mächtige Werkzeuge zu bekommen (aber zugegebenermaßen passt das dann nicht in eine FPV Drohne, aber lässt sich damit kombinieren).
„„Autonomously track and hit moving targets in the final phase of the flight.“ ist die Aussage. Da starten nicht einfach Drohnen, schauen mal, wo sie hinfliegen und wen sie attackieren. “
Wenn es wirklich nur um Endzielanflug geht, würde das aber bedeuten, dass alle Drohnen die noch keinen Sichtkontakt zum Ziel haben, bei Jamming aufgegeben werden. Ich hoffe sie haben Recht, vermute aber dass das eher Beschwichtigungsrhetorik ist, die man auch anders interpretieren kann. Etwa wenn das Ziel auf einem Satellitenbild markiert wird und der Drohne lange vorher gesagt wird, dass da sollst du treffen, flieg in das Gebiet und suche dieses konkrete Ziel. Dann hat technisch ein Mensch die Auswahl getroffen, aber der Maschine sehr viel Spielraum gegeben, wenn auf dem Weg dahin die Verbindung abbricht. Ob das gemacht wird weiß ich nicht, aber ich vermute die Versuchung ist sehr hoch, wenn man die technischen Möglichkeiten hat.
Keine Grauzone. Die Zielzuweisung muss politisch erfolgen. Alles andere wäre potenziell so unsicher, dass es sich schon denklogisch verbietet.
Ein System zu bauen, welches selbsttätig in der Lage ist, bisher nicht bekannte Ziele als Ziele zu erkennen, auszuwählen und zu bekämpfen, ist schon von der Grundkonzeption ein no-go.
Was da passieren kann hatten wir ja schon einmal in der Diskussion hier bei dem US-System, welches auf einem Belohnungsalgorithmus fußend Ziele für die Bekämpfung vorschlug… bis hin zum eigenen Operator, weil der den Belohnungsalgorithmus frustrierte, indem er vorgeschlagene Ziele nicht zur Bekämpfung auswählte.
Daher: „Augen auf bei der Programmierung und der Wahl der Kriterien für Autonomie!“
Definitiv sollten solche KI-gestützten Systeme sich vor allem nicht ohne Hilfe von Menschen aufmunitionieren und wieder einsatzbereit machen können. Sonst haben wir wirklich irgendwann vollautonome Systeme, die selbst dann noch immer weiterkämpfen, wenn alle Menschen längst tot sind, also das hier.
@Metallkopf
Ich bin mir da unsicher. Rußland tarnt die Versorgungs-Lkw auf der Krim-Route mit dazzle paint um den Suchalgorythmus der ukrainischen Drohnen zu verwirren. Das wäre bei einer manuellen Zielzuweisung nicht nötig, der Operateur würde einen Lkw in jedem Fall erkennen.
https://www.twz.com/news-features/russian-trucks-get-dazzle-paint-to-throw-off-ai-enabled-drones
https://www.rferl.org/a/zebra-dazzle-camouflage-ai-hornet-drones-russia-ukraine-invasion/33771856.html
Da die Lkw ja auf bekannten LLOCs unterwegs sind brauchen die Drohnen diese nur abzufliegen. Mittlerweile setzt Rußland sogar Klein-Lkw bzw. Lieferwagen ein, die eher als zivile bzw. „nicht interessante“ Fahrzeuge durchgehen.
Zudem: wenn ich einen Operateur brauche so muß es auch bis zum final attack eine Datenverbindung zur Drohne geben, und gerade diese Erfordernis will man ja vermeiden. Die Ukraine im Gegenzug warnt ihre Soldaten bereits davor, daß Jamming und andere ECM nicht mehr ausreichen und die hand held drone detectors (bei denen man sich auf die Kamera der Drohne aufschalten kann) ggf. unwirksam sind.
@Lucan:
Das KI System ist HW&SW.
Input ist der Kamerafeed der Drohne, und Kontrollsignale/kanal der Fernbedienung
Output ist der Feed angereichert mit farbigen Boxen (grün=zivil, rot = militär, blau=unbekannt) um erkannte Objekte und ggf später Steuersignale an die Drohne.
Über den Kontrollkanal kann der Bediener dann das Zielobjekt selektieren und ggf die Steuerung an die KI übergeben. Bildverarbeitung auch nur zur Zielsteuerung ist Rechenaufwendig und dafür reicht die CPU der FPV nicht. Erst recht nicht für KI. Aber ein kleines KI-Modul wie ein Jetson macht das mit links und läßt auch ein kleines lokales LLM zu.
@Thomas Melber
„Ich bin mir da unsicher. Rußland tarnt die Versorgungs-Lkw auf der Krim-Route mit dazzle paint um den Suchalgorythmus der ukrainischen Drohnen zu verwirren. Das wäre bei einer manuellen Zielzuweisung nicht nötig, der Operateur würde einen Lkw in jedem Fall erkennen.“
Kommt drauf an, eine großzügige Interpretation besagt, dass nur die Zielmarkierung von KI übernommen wird, also kein Mensch mehr Manuell sucht, sondern nur KI markierte Ziele auswählt und bestätigt. Wenn die dazzle paint dafür sorgt, dass die KI es nicht markiert, dann werden diese LKW von Menschen nicht mehr als Ziel ausgewählt.
p.s. bevor es sich festsetzt, es heißt Algorithmus, hat nichts mit Rhytmus zu tun
@Dazzle-„Tarnmuster“
Es gibt gefühlt 1000 Quellen welche die Behauptung zur angeblichen Verbreitung von Dazzle-„Tarnmuster“ gleichlautend verbreiten, aber alle beziehen sich auf dieselben drei oder vier Fotos. Ich habe außer diesen Fotos keine andere Aufnahme gefunden, die ein solches „Tarnmuster“ eines Landfahrzeuges zeigt. Keine anderen Fotos, keine Videoaufnahmen. Wohlmöglich gibt es nur diese zwei Lkw und der Einsatzzweck war nicht, sich gegen den (nach wie vor unbelegten) Einsatz von autonomen Drohnen zu tarnen, sondern war eher im Informationsraum zu verorten, weshalb die frühesten Beiträge davon in pro-russischen Social Media auftauchen.
Ich würde sogar behaupten: Mit etwas kritischem Denken gelangt man zu der Erkenntnis, dass schwarz-weißes Dazzle-Muster nicht ideal für die Tarnung an Land während des Sommers ist und nur schlecht vor Aufklärung schützt.
Unbenommen von der Frage, ob die ukrainischen Drohnenmodelle eine „autonomous target-search phase“ oder einen „onboard AI agent“ mit „capacity for learning object recognition“ haben, wie von TWZ ohne jede Grundlage behauptet wird, oder nicht
Oder warum das amerikanische Medienunternehmen Recurrent Ventures der amerikanischen Investmentfirma Raga Partners ein Interesse daran haben könnte, so viel über die Segen von KI für Verteidigungszwecke zu schwurbeln, wie irgendwie möglich ist.
Die Ukraine nutzt wohl tatsächlich autonome Systeme zur Bekämpfung gegnerischer Infanterie:
„The Droid TW-7.62 is a reconnaissance-and-strike unmanned ground system adapted to carry a KT-7.62 machine gun, a Ukrainian variant of the PKT. The platform is equipped with a ballistic computer designed to improve firing accuracy and includes elements of artificial intelligence that enable autonomous detection, tracking, and engagement of targets.“
https://united24media.com/latest-news/ukraines-machine-gun-robot-takes-on-russian-assault-and-wins-16676