Weiter Gefechte um Kundus

Die Erwartung, dass die afghanischen Sicherheitskräfte die Lage im nordafghanischen Kundus recht bald bereinigen werden, scheint sich weiterhin nicht zu erfüllen. Seit dem koordinierten Angriff der Taliban auf die Provinzhauptstadt am vergangenen Montag gab und gibt es wiederholte Versuche von afghanischer Armee und Polizei, die Stadt wieder vollständig unter Kontrolle der Zentralregierung zu bekommen, aber so recht funktioniert das wohl nicht:

Taliban fighters were holding out against Afghan troops in Kunduz on Friday, a day after government forces recaptured most of the northern city that had fallen to the militants in their biggest victory of a 14-year insurgency.

(…)
In Badakhsan province in Afghanistan’s northeast, the Taliban took control of Warduj district late on Thursday after heavy fighting, according to Nawid Forotan, a spokesman for the provincial governor.
Residents in Kunduz, a strategic city of 300,000 that fell to the Taliban in a stunning pre-dawn attack on Monday, said that while most Taliban fighters had fled, some were holed up in civilian homes fighting the army.

berichtet Reuters. AFP hat ähnliche Informationen:

Fierce clashes raged in Kunduz Friday despite Afghan government claims they had retaken the city from Taliban fighters, forcing residents to cower in their basements as explosions and gunfights rocked the northern city.
The battle for control of the city continued despite support from US-led special forces joining Afghan troops in efforts to push back the Taliban, who seized the city five days ago in a lightning strike.
With parts of the city still wracked with violence, and following claim and counter-claim by the Afghan government and the Taliban over who controlled the city, only a limited picture has emerged of conditions inside Kunduz.

Die innerafghanische Debatte über den Fall von Kundus hält unterdessen an – und sowohl Fehler und Versäumnisse der afghanischen Sicherheitskräfte als auch Versagen der Regierung und Korruption werden zum Thema. Dazu passt auch das Interview der dpa mit dem (neuen) Gouverneur von Kundus.

Associated Press hat ein Telefoninterview mit dem Führer der Taliban geführt – der natürlich Kundus als Erfolg bewertet, interessanterweise aber auch sagt, die Aufständischen hätten sich nach drei Tagen zurückgezogen:

The new leader of the Afghan Taliban said on Friday that the capture of the northern Afghan city of Kunduz was a „symbolic victory“ that showed the strength of the insurgency — even though the Taliban pulled out of the city after three days.
Still, the three-day occupation of Kunduz was also „a historic event,“ which was „celebrated by the ordinary people of the city,“ said Mullah Akhtar Mansoor.
Mansoor, who spoke to The Associated Press by telephone from an unknown location, was appointed the Taliban leader in August, after revelations that the group’s founder, Mullah Muhammad Omar, had died more than two years ago. (…)
„The victory is a symbolic victory for us, and moreover, it is also a historical event which will be remembered,“ Mansoor said.

Ein Video von France24 vom Freitag:


(Direktlink: https://youtu.be/77cYCNfhSMk)

Zu den Gefechten unter Einbeziehung von U.S. Special Forces das Wall Street Journal:

U.S. Special Forces traded fire with Taliban insurgents in the northern city of Kunduz, the U.S. military said Friday, a rare direct ground engagement for American troops stationed in the country.
The clash on Thursday marked the first time U.S. ground forces are known to have directly fought the Taliban since the militants stormed Kunduz on Monday.U.S. Special Forces advisers “encountered an insurgent threat in Kunduz city” and “returned fire in self-defense to eliminate the threat,” said U.S. Army Col. Brian Tribus, spokesman for American and allied troops in Afghanistan.

Wie bei diesem Thema nötig: Weiter nach Entwicklung.

41 Gedanken zu „Weiter Gefechte um Kundus

  1. Ich poste es hier nochmal, damit es nicht undergeht: Zur deutschen Beteiligung mal Uniformierung und Bewaffnung der beiden Soldaten ganz rechts und links betrachten: http://abload.de/img/afg28fhst2.jpg

    NATO troops drive past in a military vehicle in Kunduz city, Afghanistan October 1, 2015. Afghan troops recaptured the centre of the strategic northern city of Kunduz on Thursday after fierce clashes with Taliban militants, three days after losing the provincial capital in a humbling defeat for Kabul and its U.S. allies. REUTERS/Stringer

  2. Ich würde das aktuelle Katz-und Mausspiel nicht überbewerten. Das wird noch ein paar Wochen anhalten.

    Wichtig ist, dass die Afghanen selbst ihren Allerwertesten hochbekommen haben und den Willen und die Fähigkeit zeigen, die Stadt zurückzuholen. Dass es dabei im Detail Rückschläge gibt, ist normal.

    Die Mentoren müssen aufpassen, dass die afghanische Armee nun nicht zur mordenden, plündernden und vergewaltigenden Räuberbande wird, sondern das Vertrauen der Bevölkerung gewinnt. Da sehe ich wesentlich größere Risiken, als bei ein paar versprengten Taliban mit gut gemachter Propaganda.

  3. So wie ich es gestern vermutete, scheinen es also auch die Taliban selbst zu sehen: Symbolischer Erfolg, der auf politischer Ebene mächtig Druck auf dem Kessel erzeugt, mit anschließendem Ausweichen der Hauptkräfte; warum sollte man sich auch in Kunduz City abschlachten lassen. Lediglich schwache(?) Kräfte blieben zurück und bereiten nun weiterhin Kopfschmerzen, da die ANSF trotz SOF-Unterstützung nicht aus dem Quark kommt.

    Was @ASDF ausführt, ist tatsächlich ein großes Problem – die ANSF sind bei der Bevölkerung im Raum Kunduz aufgrund diverser Vergehen ohnehin schon unten durch; sollte es jetzt aus Rache zu weiteren Fehltritten kommen, so wird es ungleich schwieriger, diesen Raum mittelfristig halten zu können…

  4. @ Voodoo :“Was @ASDF ausführt, ist tatsächlich ein großes Problem – die ANSF sind bei der Bevölkerung im Raum Kunduz aufgrund diverser Vergehen ohnehin schon unten durch; sollte es jetzt aus Rache zu weiteren Fehltritten kommen, so wird es ungleich schwieriger, diesen Raum mittelfristig halten zu können…“

    Genau da liegt doch die Strategie wie man ein großes Land auf seine Seite ziehen kann …
    Als Imperator geht das nicht in Afghanistan, aber als der Glücksbringer und Moralapostel gemäß Koran …

  5. Das wollte ich auch grade posten… Das ICRC hat eigene Lufttransportkapazitäten vor Ort (Beech Craft 1900), die wären also auf deutsche Lufttransportkapaitäten nicht angewiesen. Wenn das ICRC den Flugplatz nicht anfliegen will, dann sagt das einiges über die Heftigkeit der Kämpfe und die Bedrohung des Flugplatzes aus. Denn das ICRC hat genauso wie UNAMA/UNHAS eigenes Personal vor Ort in Kundus, das den Luftverkehr koordiniert.

  6. Hm, die Meldungen der vergangenen Tage deuteten darauf hin, dass zumindest von UNAMA alle raus sind…

  7. Da haben sie vermutlich recht, Asche über mein Haupt…

    Haben Sie Links zu den entsprechenden Pressemitteilungen?

  8. @ASDF: Der Ansatz mit den Mentoren ist leider nicht ganz so einfach umsetzbar. Sie scheinen zu vergessen auf welcher Ebene das – Advising- stattfindet. Abgesehen von SF und SOF ist derzeit nur auf operativer Ebene eine militärische Beratung zu finden. Es sei den, einer der Herren Generäle (AFG) möchte von vorne führen.

    Die größte Herausforderung sehe ich darin fähige Führer auf Kompanie-/ Kandakebene in charge zu bringen. Wenn man sich die Videos mal ansieht (hab ich live aber auch schon so gesehen), dann stehen 70-80% der Kräfte einfach nur rum. Offensichtlich fehlt hier die Initiative. Führer und Unterführer sind hier nicht in der Lage den Überblick im Gefecht zu behalten, Initiative zu ergreifen und aggressiv zu führen.
    Meiner Bewertung nach wurde hier das Mentoring aber auch das Advising bspw. an zentralen Ausbildungseinrichtungen der ANA zu früh auf zu hohe Ebene angehoben. Ich selbst habe Kandakkommandeure kennengelernt, die nicht mal unfallfrei eine Karte lesen konnten. Das führt dazu, dass der Kdr nur auf Sicht führen kann. Um nur ein Beispiel zu nennen.
    Als Folgerung, denke ich, dass hier wieder tiefer angesetzt werden sollte. Wenn jede Kompanie (AFG) mit einem kleinen Mentoringteam Stärke 1/1/3//5 unterstützt würde und die zentralen Ausbildungseinrichtungen verstärkt auf unterer Führungsebene gefördert würden, wäre hier ein relativ schmaler aber höchst effektiver Ansatz geschaffen.

  9. Weiss nicht, ob’s hier schon vermeldet wurde: Die Taliban haben eine C-130 der USA abgeschossen, angeblich 15 Tote. Verdammt.

  10. Die Distrikte Warduj und Baharak sind übrigens von den Taliban überrannt worden, damit stehen sie 40km vor Feyzabad.

  11. @ Bo

    Durchaus richtig. Auch unsere hohen Herren Mentoren (also die Offiziellen) brauchen HUMINT in den afghanischen Truppen, um überhaupt ein realitätsnahe Lagebeurteilung machen zu können. Wir wissen doch, wie wertlos das offizielle Gemelde durch die Hierarchie ist.

    Eine Herausforderung wird sein, den afghanischen Führern, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, schnell Kompetenz zur Seite zu stellen, ohne sie dabei bloßzustellen.
    Das erhöht aber natürlich wieder das Risiko für unsere Leute, da es mehr Möglichkeiten für green on blue schafft.

  12. Möglicherweise weiterer Distrikt gefallen?
    http://www.longwarjournal.org/archives/2015/10/taliban-overruns-another-district-in-afghan-north.php?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
    Wardoij / Badakhshan!
    Provinzgouverneur soll dies bestätigt haben. Im Norden fallen die Distrikte nach Domino-System, warum dort? Neun Distrikte in fünf Provinzen: Wardoj, in Badakhshan; Khak-e-Safid in Farah; Khwaja Ghar, Yangi Qala, Ishkamish, und Bangi districts in Takhar; Khanabad und Qala-i-Zal in Kunduz; und Talaw Barfak in Baghlan sowie Kunduz-Citi?!
    Im Süden herrscht nach ersten Versuchen in Helmand vergleichsweise Ruhe, weil dort sofort die Marines präsent sind?

  13. @ Klaus-Peter Kaikowsky

    „Im Norden fallen die Distrikte nach Domino-System, warum dort?“

    Könnte es was mit dem „deutschen Ansatz“ zu tun haben? Unsere Strategen hätten dann aus dem ruhigen friedlichen Norden ein Bürgerkriegsgebiet gemacht. So als örtlicher Pascha hat man es halt nicht gern, wenn die genderkonforme Entwicklungshelferin mit allerlei Projekten seine Macht und gesellschaftliche Position in Frage stellt. Da spendet man schon mal zwei Söhne an die Taliban, damit der Spuk bald wieder ein Ende hat …

  14. @ Klaus-Peter Kaikowsky, 02. Oktober 2015 – 15:23

    Hat halt nicht jeder den Mum wie Klein…

  15. @ASDF

    Finde die Argumentation ein bisschen komisch: Deutsche Schuld an blöder Situation in Nordafghanistan, weil die wollten ja so komische Dinge wie Frauengleichstellung. Weiß nicht, ob Sie das so meinen, klingt jedenfalls so. Und ziemlich dämlich.

  16. Und im Norden:

    U.S. Special Forces traded fire with Taliban insurgents in the northern city of Kunduz, the U.S. military said Friday, a rare direct ground engagement for American troops stationed in the country.

    (Siehe Nachtrag oben)

  17. @ klabautermann:
    Ein sehr interessanter Artikel. Vielen Dank für diesen informativen Link.

  18. @ T.Wiegold

    Es ist keine Neuigkeit, dass man im Großraum Kundus eine andere Sichtweise zur Gleichberechtigung von Mann und Frau hat, als in Deutschland. Es ist auch bekannt, dass die Infragestellung des örtlichen Patriarchats zu Mobilisierungseffekten für die Taliban führt(e).
    Es wäre vielleicht klüger gewesen, erst die Macht der Zentralregierung in der Fläche zu sichern und erst dann mit gesellschaftlichen Veränderungen um die Ecke zu kommen, die sich bis in den Alltag der (aktuell männlichen) Inhaber der örtlichen Macht auswirken. Ist jetzt keine Neuigkeit, dass die frühzeitigen Gender-Projekte eher kontraproduktiv in Bezug auf eine Stabilisierung waren. Wie man an dieser Eroberung von Kundus durch „Dörfler“ erkennt, gibt es hier zusätzlich noch ein Stadt-Land Gefälle.
    Ich entschuldige mich hiermit ausdrücklich dafür, dass ich diesen Sachverhalt für erwähnenswert hielt. Ich war offenbar zu dämlich zu erkennen, dass das hier unerwünscht ist. Ich bitte vielmals um Verzeihung.

  19. @ Klaus-Peter Kaikowsky | 02. Oktober 2015 – 16:07

    Das sieht nach der Milkyway Bravo, höhe GIZ-Ausbildungswerkstatt aus.

  20. Beteiligen sich auf afghanischer Seite eigentlich nur noch Spezialkräfte an den Kämpfen? Sind ANA, ANP, ANCOP usw. wirklich schon so weit, dass man in Kabul nicht mehr auf reguläre Verbände zurückgreifen kann?

  21. Wer sich mal ansehen möchte, wie die Abstimmungsgespräche deutscher Soldaten in Kundus aussahen: ungefähr so. (Das Bild in der AFP-Bilddatenbank hier – danke für den Leserhinweis!)

  22. Was ist die Absicht des Führers der usbekischen Minderheit und Ex-Kommandeurs der Nordallianz? Spricht er als Vizepräsident, als Privatmann, als Ex-Milizenführer?
    Welche Truppen hat Dostum, welche Milizen (also Irreguläre)?

  23. @Klaus-Peter Kaikowsky:

    Möglicherweise möchte er einfach eine Rolle spielen. Afghan First Vice President, an Ex-Warlord, Fumes on the Sidelines (März 2015, New York Times):

    “No one returns my calls!” he blurted out to the gathering several weeks ago, according to two people there. “I just want to help this country. The people made me a general, but no one even asks for my advice.”

    @Klaus-Peter Kaikowsky „Welche Truppen hat Dostum, welche Milizen (also Irreguläre)?“.

    Im Artikel Full Bellies Are the Measure of Afghan Influence and Hospitality vom August 2015 gibt die New York Times die Zahl seiner Bodyguards („some of whom wear the general’s portraits on their arms“) mit fast 400 an und erwähnt „waves of militia commanders who come to pay their respects.“

  24. Nachdem die Taliban in den letzten drei Tagen ca. 1.000 afghanische Soldaten und Polizisten auf der Straße zwischen Baghlan-e Jadid und Jelow Gir mit Sperren, IEDs, SAF und IDF erfolgreich aufgehalten (verzögert/abgenutzt?) haben, haben diese Kräfte offenbar gestern im Laufe des Tages Kunduz erreicht und in die Kämpfe eingegriffen. Weitere ANSF Kräfte sind noch in Kämpfe mit Aufständischen in Baghlan-e Jadid verwickelt.

  25. @Memoria –

    wenn ich mir das Video vom zerbombten MFS Hospital angucke dann habe ich arge Zweifel das das lediglich „Kollateralschaden“ war. Das Haus ist groß und steht auf einem abgegrenzten eigenem großen Grundstück. So weit kann eine gelenkte Bombe kaum daneben gehen. Wer also „Kollaterschaden“ behauptet, sollte das bitte belegen können. Ich gehe hier von gewolltem Treffer aus.

    https://www.facebook.com/FBNewswire/posts/961483620556426

    Wenn das in Syrien passiert wäre dann gäbe es hier jetzt die nächste anti-Syrien Kampagne: „Assad zerbombt willentlich alle Krankenhäuser“ und „die Russian benutzen dumme Bomben um die moderaten Rebellen (i.e. CIA bezahlten Al-Qaeda Kräfte) zu treffen. Wie schrecklich … No-fly Zone, No-fly zone …“

  26. Hier die Mitteilung von Ärzte ohne Grenzen:

    http://www.doctorswithoutborders.org/article/afghanistan-msf-staff-killed-hospital-partially-destroyed-kunduz

    At 2:10 AM local time on Saturday October 3, the Doctors Without Borders/Médecins Sans Frontières’ (MSF) Trauma center in Kunduz was hit several times during sustained bombing and was very badly damaged.

    Sustained bombing und collateral damage scheinen mir mutually exclusive. Mal sehen, ob es auf ein ‚Versehen‘ oder ein Kriegsverbrechen hinausläuft.

  27. @ T.W. u. b:
    Ob Absicht oder Friktion (technischer oder menschlicher Art) ist aus meiner Sicht derzeit noch eine Spekulation.

    Welchen Zweck sollte ein gezielter Angriff auf MSF haben?
    Strafexpedition wegen medizinischer Versorgung der Taliban?

    Früher oder später wird es bekannt werden – aber bisher scheint mir die Bewertung Kriegsverbrechen zu weit zu gehen.

  28. Die Bilanz der US, SA, Israel und NATO Kollateralschäden der letzten 20 Jahre ist verheerend.
    Da kann man nur hoffen, dass die Russen keinen Nachholbedarf sehen.

  29. Al-Jazeera English: Taliban claims to recapture large parts of Kunduz city

    http://www.aljazeera.com/news/2015/10/taliban-claims-recapture-afghan-city-kunduz-151004132211450.html

    Dazu passend – The New York Times: Billions From U.S. Fail to Sustain Foreign Forces

    http://www.nytimes.com/2015/10/04/world/middleeast/uss-billions-fail-to-sustain-foreign-forces.html

    Der zweite Artikel wäre eigentlich schon ein eigenes Thema wert, denn es betrifft ja nicht nur Afghanistan, sondern auch den Irak und Mali, und umfasst nicht nur eine militärische, sondern auch eine politische und soziokulturelle Komponente.

  30. „Es wäre vielleicht klüger gewesen, erst die Macht der Zentralregierung in der Fläche zu sichern …“

    Noch klüger wäre es gewesen erst gar nicht dahin zu gehen. Jeder, von den Engländern im 19. Jhd angefangen, hat sich dort eine blutige Nase geholt. Zentralregierung, das ist schon der erste falsche Denkansatz in dem Stammessammelsurium.

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