Whoa! Die NATO und ihre ‘Men in Black’

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Na, das geht ab! So macht einem die NATO das Thema Computersicherheit schmackhaft!

Men in black – NATO’s cybermen

There are six men. All dressed in black like the ones in the famous movie. They have black cases too but they are not using their technology to erase your memory. Their name: NATO Rapid Reaction Team, or RRT. Their aim: to provide assistance to NATO nations or facilities suffering a cyber attack.

Wahnsinn. Die ganze Story hier.

(Ich hoffe nur, deren Ausrüstung ist moderner als die Kamera, mit der das obige NATO-Foto aufgenommen wurde. Die Olympus C7007, die laut EXIF-Daten verwendet wurde, ist eine 7-Megapixel-Kamera von 2004.)

Danke, liebe Luftwaffe…

… auch wenn sich mir der Zusammenhang zwischen Überschrift und Text auf dieser Seite nicht so richtig erschließt?

AG-Luftwaffe_20150424

(Und ja, mit Augen geradeaus! hat es auch nichts zu tun.)

1. SCNR

2. Danke für den Leserhinweis!

Exercise Watch: ‘Dragoon Ride’ – die Roadshow

Lightning Troop participate in Dragoon Ride

Entschuldigung für die ganzen Anglizismmen gleich in der Überschrift, aber diesmal sind sie angebracht: Der Dragoon Ride (Dragonerritt) der US-Armee, bei dem im Landmarsch Stryker-Schützenpanzer von Übungen im Baltikum und in Polen zu ihrer Garnison Vilseck in Bayern zurückverlegt werden, gestaltet sich als Roadshow. So war das ganze auch angelegt, und die (eigene) mediale Begleitung der U.S. Army Europe und des 2d Cavalry Regiment zieht dafür auf den social media-Kanälen alle Register. Inklusive des kommandierenden Generals, dem im Selfie-Stil die GoPro vors Gesicht gehalten wird. (Mir scheint, da haben sie die Jungs einfach mal machen lassen.)

Als (unvollständiger) Überblick ein paar Videos – Macher und Zielgruppe sind offensichtlich (der Vollständigkeit halber führe ich das erste, hier bereits eingestellte Video noch mal an): weiterlesen

Dokumentation: ‘Realitätscheck’ des Auswärtigen Amtes zu Ukraine/Russland

Aussenministertreffen

Es ist ein deutscher Beitrag zu den Waffen in der Propagandaschlacht um die Ukraine und das russische Vorgehen: Das Auswärtige Amt hat für seine Mitarbeiter einen Realitätscheck: Russische Behauptungen – unsere Antworten zusammengestellt, in dem die wesentlichen russischen Vorwürfe und die westliche Haltung dazu zusammengefasst sind. (Über das Papier hatte zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtet, Link aus bekannten Gründen nicht.) Dieses Vorgehen ist nicht neu; vor allem die NATO hatte solche Papiere seit Monaten immer wieder veröffentlicht.

Zur Dokumentation das Papier hier in voller Länge (das Auswärtige Amt gab es auf Anfrage heraus, nachdem der Kollege Tilo Jung in der Bundespressekonferenz in seiner unwiderstehlichen Art darauf gedrungen hatte…):

Auswärtiges Amt
Stand: 18.02.2015

Realitätscheck: Russische Behauptungen – unsere Antworten

1. Behauptung: Der Westen hat sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt und zur Absetzung der legitimen Führung Janukowytsch beigetragen.

Richtig ist: Konkreter Anlass für die Maidan-Proteste ab Herbst 2013 war die überraschende Entscheidung der ukrainischen Regierung am 21.11.2013, die langjährigen Verhandlungen über das EU-Ukraine Assoziierungsabkommen auszusetzen. Noch kurz zuvor hatte Präsident Janukowytsch das Ziel einer Zeichnung des Abkommens im November 2013 bekräftigt. Viele Bürger der Ukraine fühlten sich durch dieses Vorgehen getäuscht und reagierten mit Protesten u.a. auf dem Maidan in Kiew. Diese friedlichen Demonstrationen entwickelten sich zu Massenprotesten, die auch Forderungen nach umfassender Achtung rechtsstaatlicher Prinzipien, Korruptionsbekämpfung und ein Ende des gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten aufnahmen. Westliche Politiker sprachen sich für eine friedliche Lösung aus und riefen die ukrainische Regierung zur Wahrung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf. Die Ukraine hat sich international gegenüber ihren Partnern zur Wahrung dieser politischen Grundfreiheiten und Menschenrechte verpflichtet.

2. Behauptung: In Kiew sind Faschisten an der Macht. weiterlesen

Ukraine-Konflikt: Deutsche Regierungs-Webseiten lahmgelegt

Cyber_berkut_20150107

Der Ukraine-Konflikt wird schon lange auch im Internet ausgetragen, jetzt hat er offensichtlich auch die deutschen Regierungs-Webseiten erreicht: Am (heutigen) Mittwochmorgen sind die Webseiten von Bundesregierung, Bundeskanzlerin und Bundestag nicht erreichbar. Dahinter, so behauptet die anti-ukrainische Hackergruppe Cyber Berkut, stecke ein gezielter Angriff – aus Protest gegen die deutsche Politik zur Unterstützung der Ukraine.

Betroffen sind die Webseiten bundesregierung.de, bundestag.de und bundeskanzlerin.de (der Bundespräsident wurde wohl nicht als Ziel angesehen…).

Die Erklärung der Organisation hier: weiterlesen

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