A400M: Auslieferung unklar, Risse und Getriebeprobleme (Folgethread)

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Die Probleme des Airbus A400M, Transportflieger für etliche europäische Streitkräfte und die Bundeswehr, sind (nicht nur hier) ein Dauerthema: Schwierigkeiten mit dem Propellergetriebe und Risse im Rumpf verzögern die Auslieferung, und so richtig Klarheit über die Auslieferung der weiteren Maschinen scheint es bislang weder beim Hersteller Airbus Defence&Space noch bei den Endkunden wie der deutschen Luftwaffe zu geben.

Die grundlegenden technischen Probleme waren hier schon Thema eines heiß diskutierten Threads, bei dem von den Lesern sehr interessante technische Details zutage gefördert wurden. Da die Kommentarfunktion unter diesem Eintrag (wie unter allen Einträgen) aus Spamschutzgründen nach 15 Tagen automatisch abgeschaltet wird, hier ein neuer Thread – damit diese Debatte fortgesetzt werden kann.

Das ist nicht nur wegen der Technik-Probleme sinnvoll, sondern auch, weil der A400M ja weiterhin weit oben auf der politischen Tagesordnung steht. weiterlesen

Tollkühne Männer in fliegenden Kisten: Vorbereiten auf die ILA

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In einer knappen Woche beginnt in Berlin die ILA, früher stand das mal für Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung und heißt heute Berlin Air Show. Das ist für Augen geradeaus! ein wichtiger Termin, denn die ILA ist eben nicht nur eine Air Show, sondern mit ihrem bedeutenden Anteil von Rüstungsprodukten und der Bundeswehr als größtem Aussteller die wichtigste, eigentlich die einzige Rüstungsmesse auf deutschem Boden.

Also stelle ich mir jetzt mein Programm für die ersten ILA-Tage zusammen (Offenlegung: Ich werde auch ein Panel zum Thema unbemannte Systeme für das Heer moderieren), und so einiges an Pflichtterminen ist schon zusammengekommen. Gleich zum Auftakt habe ich mir für den Morgen des 1. Juni ein Pressegespräch der Bundeswehr vorgemerkt, das ich schon wegen der Location nicht verpassen darf: Das findet statt im Laderaum eines A400M-Transportflugzeugs der Luftwaffe.

(Archivbild: A400M auf der ILA 2014)

 

Trotz geplanter Haushaltssteigerung: Kein Geld für neue Rüstungsprojekte? (Nachtrag: BMVg)

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Trotz der geplanten Steigerungen im Verteidigungshaushalt um zehn Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 wird das Geld nach einer internen Einschätzung des Verteidigungsministeriums nicht für die bereits vorgesehenen Rüstungsprojekte ausreichen. Das berichtet die Bild-Zeitung (Samstagausgabe) unter Berufung auf ein Papier aus der Haushaltsabteilung.

Unter anderem seien weder die geplanten zusätzlichen 100 Leopard-Kampfpanzer möglich noch der planmäßige Beginn der Investitionen in das neue Taktische Luftverteidigungssystem (TLVS). Im kommenden Jahr würden die zusätzlich vorgesehenen 1,7 Milliarden Euro nicht für die nötigen Ausgaben in Informationstechnik und den Erhalt des vorhandenen Materials ausreichen. weiterlesen

Der Drehflügler, Mai 2016/II

Frisch aufgelegt: Sammelthread für Freunde des Hubschrauberfliegens und der dahinter stehenden Technik.

DroneWatch – Der Sammler, Mai 2016/II

dronewatch

Der neue Sammler für alles zu unbemannten Systemen – militärisch wie zivil, vor allem in der Luft, gelegentlich auch zu Lande oder auf und unter Wasser.

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