In Mali gestrandet: Zurück mit der Kanzlerinnen-Maschine

Nachdem mehr als 100 Bundeswehrsoldaten auf dem Rückweg aus ihrem Einsatz im westafrikanischen Mali wegen einer defekten Luftwaffenmaschine in der Hauptstadt Bamako gestrandet waren, sind sie inzwischen in Europa zurück und werden das letzte Stück in die Heimat mit der Maschine der Bundeskanzlerin fliegen. Ein Regierungs-Airbus A340 (Foto oben) hole die Soldaten aus Paris ab, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos am Samstagabend auf Anfrage von Augen geradeaus!. weiterlesen

G36-Nachfolge: Auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher steigt aus

Nato Uebung Noble Jump 2015

Im Wettbewerb für eine neue Standardwaffe für die Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 verzichtet ein weiteres Unternehmen auf die Beteiligung. Nach Informationen von Augen geradeaus! reichte der Zusammenschluss des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit dem österreichischen Gewehrhersteller Steyr-Mannlicher bis zum Angebotsschluss am (gestrigen) Donnerstag kein Angebot für eine neue Waffe ein. Zuvor hatte bereits das Unternehmen SigSauer sein Angebot für das neue Sturmgewehr-System zurückgezogen. weiterlesen

Airbus und A400M-Kunden planen neue Vereinbarung für Lieferungen und Bezahlung

Der Luftfahrtkonzern Airbus hat sich offensichtlich mit den Besteller-Ländern des Militärtransporters A400M darauf verständigt, die Auslieferung der nächsten Maschinen zu strecken und neue Modalitäten für die Finanzierung zu vereinbaren. Airbus veröffentlichte am (heutigen) Mittwochabend dazu eine Mitteilung, die allerdings ein bisschen kryptisch ist, mehr Klarheit dazu gibt es in einem Bericht der Financial Times:

Airbus will slow production of its troubled A400M military transport aircraft as part of an agreement in principle with the programme’s founding countries to delay deliveries and revise penalties. weiterlesen

Lockheed Martin wählt Rheinmetall als Partner für Hubschrauber-Angebot

Fürs Archiv: Im Wettbewerb um den künftigen schweren Transporthubschrauber der Bundeswehr wollen der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, inzwischen Mutterfirma des Helikopterherstellers Sikorsky, und der deutsche Rheinmetall-Konzern gemeinsam auftreten. Die Unternehmen bieten damit zusammen das Sikorsky-Produkt CG-53K an, der neben dem Boeing-Hubschrauber CH-47 einer der Helikopter ist, die für eine Auswahl infrage kommen.

Aus der am (heutigen) Dienstag von Rheinmetall veröffentlichten Pressemitteilung:

Rheinmetall und die Sikorsky Aircraft Corporation bewerben sich gemeinsam um das Vorhaben „Schwerer Transporthubschrauber“ der Deutschen Luftwaffe. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde nun zwischen beiden Unternehmen getroffen. weiterlesen

Kurzer Hinweis: Nicht alle GroKo-Wasserstände…

Von etlichen Lesern erreichen mich jetzt Hinweise auf einen Bericht der Wirtschaftswoche, in den Verhandlungen über eine neue Regierungskoalition sei auch Einvernehmen über eine Neuorganisation der Rüstungsbeschaffung erzielt worden.

Nun… wie sich aus anderen aktuellen Meldungen abzeichnet, sind alle Wasserstände aus diesen Verhandlungen so lange nicht belastbar, so lange es kein endgültiges Ergebnis gibt (inzwischen gibt es sogar Hinweise, der in den Sondierungsgesprächen bereits vereinbarte Rüstungsexportstopp für Länder, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, stehe wieder zur Disposition).

Mit anderen Worten: Da hinterher zu hecheln, bringt niemandem was – und ich sage das in dem Bewusstsein, dass ich mit der Meldung über die Drohnen-Einigung auch dazu beigetragen habe. Jetzt würde ich aber wirklich gerne abwarten, was als endgültiges Ergebnis rauskommt.

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