Deutsche Tornados bei Anti-ISIS-Einsatz in Kurdistan notgelandet

Im Einsatz gegen die islamistischen ISIS-Milizen in Syrien und Irak mussten zwei deutsche Tornado-Kampfjets am (heutigen) Montag nach einem technischen Defekt auf dem Flugplatz von Erbil in der Kurdenregion des Nordirak notlanden. Grund dafür war ein Problem bei der Luftbetankung einer der beiden Maschinen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Beide Flugzeuge seien am Abend an ihren Stationierungsort Incirlik in der Türkei zurückgekehrt.

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Modernste Tornado-Jets der Luftwaffe müssen am Boden bleiben (Update: In Incirlik Problem behoben)

Die Tornado-Kampf- und -Aufklärungsflugzeuge der Luftwaffe in der modernsten Version müssen aus technischen Gründen vorerst am Boden bleiben – auch die Maschinen, die von der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik aus zu Aufklärungsflügen im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen im Einsatz sind. Die Bundeswehr informierte am (heutigen) Donnerstagabend die Obleute des Bundestags-Verteidigungsausschusses, dass für alle Tornados mit der Avionik-Ausstattung ASSTA3 vorläufig ein Flugverbot gilt. Aus der Mitteilung, die Augen geradeaus! vorliegt inzwischen auf der Bundeswehr-Webseite veröffentlicht wurde: Am 5. Oktober 2016 wurde seitens[…]

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Luftwaffen-Pläne für den ‚Advanced Command Fighter‘: Der Mensch bleibt im Cockpit

Die deutsche Luftwaffe will auch in der Zukunft ihre Kampfjets von einem Menschen im Cockpit ihrer Flugzeuge steuern lassen. Als Teil eines Future Combat Air Systems sei ein bemannter Kampfjet vorgesehen, der als Advanced Command Fighter sowohl Waffen tragen als auch als Koordinierungsplattform für unbemannte Systeme dienen sollte – diese konzeptionelle Grundüberlegung nannte Luftwaffeninspekteur Karl Müllner am (gestrigen) Mittwochabend in Berlin. Der Generalleutnant präzisierte damit zum Teil Überlegungen in der militärischen Luftfahrtstrategie vom Januar: Ein NextGenWS [Waffensystem der nächsten Generation],[…]

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Offiziell: Tornados von New Mexico nach Schleswig-Holstein

In den regionalen Medien in Schleswig-Holstein ist es schon seit Tagen ein Thema, jetzt ist es auch von Seiten der Bundeswehr eine offizielle Nachricht: Das Ausbildungszentrum der Luftwaffe in Holloman im US-Bundesstaat New Mexico wird aufgelöst; die Tornado-Kampfjets werden nach Jagel in Schleswig-Holstein verlegt. Da ist das (Flug)Wetter zwar nicht so gut wie in der Wüste New Mexicos, aber: Das Ausbildungsprofil hat sich in den vergangenen Jahren allerdings deutlich verändert. Dazu beigetragen haben vor allem die zunehmende Verfügbarkeit von Präzisionsbewaffnung[…]

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Aufklärungseinsatz über Syrien: So sieht das aus

Die Bundeswehr hat – wenn ich das richtig mitbekommen habe, erstmals – Aufklärungsfotos von den Flügen der deutschen Tornados im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen veröffentlicht. Unter anderem das Bild oben, das nach Angaben der Luftwaffe eine Stadt in Syrien zeigt, aufgenommen aus mehreren tausend Metern Flughöhe. Auf dem Foto (Klick führt auf das etwas größere Original) ist in der Mitte oben ein Plakat mit der ISIS-Flagge zu erkennen. Auch dieses Bild soll eine, in diesem Fall ziemlich zerstörte, Stadt in[…]

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Tornado-Einsatz gegen ISIS: Kein Auftrag zur Aufklärung kurdischer Stellungen

Die Statistik, die das Verteidigungsministerium dem Linken-Abgeordneten Jan van Aken auf seine Anfrage nach den Einsatzflügen von deutschen Tornado-Aufklärungsflugzeugen im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen geliefert hat, ist zwar offensichtlich nicht mehr so ganz aktuell: In der (bislang noch nicht veröffentlichten Antwort) ist laut dpa von 134 Einsatzflügen die Rede; Anfang März hatte das Ministerium aber bereits von 148 Flügen gesprochen (mit jeweils zwei Maschinen pro Einsatz). Interessanter ist aber die immer wieder aufgebrachte – politische – Frage, ob die deutschen[…]

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Deutsche Tornados gegen ISIS: Bisher 74 Einsatzflüge

Die deutschen Tornado-Jets, die Aufklärungseinsätze im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen in Syrien und im Irak fliegen, sind bislang zu 74 Einsatzflügen gestartet. Zwei davon fanden nachts statt, teilte der stellvertretende Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Boris Nannt, am (heutigen) Montag in Berlin mit. Das Tankflugzeug, das Kampfjets der Anti-ISIS-Koalition mit Treibstoff versorgt, sei zu 70 Einsätzen gestartet. Die deutschen Flugzeuge sind auf der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik bei Adana stationiert. Den ersten Einsatzflug hatte der Tanker, ein Airbus A310MRTT, Mitte Dezember vergangenen[…]

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Nachtblinde Tornados: Problem seit den 1990-ern bekannt, Umrüstung bis 2017

Die Kenner hier wird es nicht überraschen, in den Kommentaren hier wurde das alles schon mal angesprochen, aber jetzt gibt es das auch schriftlich: Das Problem, dass die Cockpitbeleuchtung der deutschen Tornado-Kampfjets nicht für den Einsatz mit Nachtsichtbrillen geeignet ist, gibt es seit den Einsätzen über Serbien 1999 – und eine endgültige Umrüstung ist erst 2017 zu erwarten. Der Grünen-Abgeordnete Tobias Linder, sowohl im Verteidigungs- als auch im Haushaltsausschuss nicht nur Mitglied, sondern auch sachkundig, hat nämlich das Verteidigungsministerium direkt[…]

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Deutsche Tornados absolvierten erste Nachtflüge im Anti-ISIS-Einsatz (mit Nachtrag)

Unmittelbar nach dem Umbau, der den Besatzungen deutscher Tornado-Kampfjets den Einsatz mit Nachtsichtbrillen erlaubt, sind die Aufklärungsflugzeuge zu Nachteinsätzen gegen die ISIS-Terrormilizen in Irak und Syrien gestartet. Inzwischen habe es an zwei Tagen nächtliche Einsatzflüge gegeben, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am (heutigen) Mittwoch auf Anfrage von Augen geradeaus!. Zum genauen Einsatzgebiet machte sie keine Angaben. Die Tornados im Anti-ISIS-Einsatz waren erst am vergangenen Wochenende mit einer veränderten Cockpit- und Instrumentenbeleuchtung ausgerüstet worden, die dem Piloten und dem[…]

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