Schlange stehen vor der Werft: Das Beispiel Fregatte Brandenburg

Die Deutsche Marine hat eigentlich zu wenig Schiffe, jedenfalls so wenig wie noch nie in ihrer Nachkriegsgeschichte. Und doch sind es zu viele Schiffe und Boote, die derzeit für Instandsetzungsarbeiten in den Docks anstehen. Die Marineführung warnt bereits vor der Gefahr, Einsätze und internationale Verpflichtungen nicht mehr bedienen zu können. Das Ausmaß der Probleme zeigt beispielhaft ein Blick auf die Fregatte Brandenburg.

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Paar Jahre später als geplant: Marine stellt erste Fregatte F125 in Dienst

Nach jahrelanger Verzögerung hat die Marine ihre erste Fregatte des Typs F125 in Dienst gestellt. In Anwesenheit von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gab der Kommandant der Besatzung Alpha, Fregattenkapitän Markus Venker, am (heutigen) Montag in Wilhelmshaven das Kommando Heiß‘ Flagge und Wimpel und nahm damit das Typschiff Baden-Württemberg für die Streitkräfte in Betrieb.

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Nachgetragen: Kabinett bringt Verlängerung von Marine-Beteiligung an UNIFIL auf den Weg (m. Korrektur)

Fürs Archiv (mit Verspätung): Der bislang längste Auslandseinsatz der Deutschen Marine wird um ein weiteres Jahr verlängert: Das Bundeskabinett billigte am (gestrigen) Mittwoch die weitere Beteiligung der Bundeswehr an der UN-Mission UNIFIL im und vor der Küste des Libanon. Deutschland ist an dieser Mission seit Beginn der Ausweitung dieses UN-Einsatzes auf See 2006 beteiligt. Der Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen.

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Von der Leyen: Erste F125-Fregatte wird im Juni in Dienst gestellt

Nachdem das Verteidigungsministerium sich am Vortag ein wenig wolkig zum Zeitplan für die Indienststellung der neuen Fregatten des Typs F125 geäußert hatte, war Ministerin Ursula von der Leyen deutlicher: Das erste Schiff dieser Baureihe werde im Juni in Dienst gestellt, sagte sie am (heutigen) Donnerstag am Rande der Kiellegung für das erste Boot der neuen Korvetten-Serie in Wolgast in Vorpommern:   Wie das Ministerium ergänzend mitteilte, ist zudem geplant, das zweite Schiffe der Klasse F125 noch in diesem Jahr von[…]

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Operation Sophia: Marineeinsatz jetzt ohne Schiffe

Die europäische Marinemission EUNAVFOR MED, die im Mittelmeer vor der Küste Libyens die Überfahrt von Flüchtlingen und Migranten nach Europa eindämmen soll, wird vorerst ohne Schiffe fortgesetzt. Das Auswärtige Amt bezeichnete die formale Weiterführung der Operation Sophia als technische Verlängerung, nach Ansicht des deutschen Verteidigungsministeriums kann der Einsatz auch so sein eigentliches Ziel erreichen, nämlich die Schleuser zu bekämpfen, die Migranten und Flüchtlinge nach Europa bringen wollen. Die 2015 begonnene europäische Mission soll Schleusernetzwerke bekämpfen, die so genannte libysche Küstenwache[…]

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Streit um die Gorch Fock: Inspekteur nimmt seine Mitarbeiter in Schutz (Update)

Als Merkposten, weil es doch auffällig ist: Im öffentlichen Streit um die Gorch Fock hat sich Marineinspekteur Vizeadmiral Andreas Krause zu Wort gemeldet: Pressefreiheit und eine kritische Presse sind ein hohes Gut in unserem Staat. Aber – die heutige Berichterstattung über die „Gorch Fock“ lässt aus meiner Sicht die dabei erforderliche Sachlichkeit und Fairness vermissen. (…) Das haben Sie nicht verdient! schrieb Krause in einem öffentlichen Tagesbefehl an die Soldatinnen und Soldaten, zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere die Besatzung der[…]

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Von der Leyen besucht ‚Gorch Fock‘ im Dock: „Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen“ (Update)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Erwartung an eine schnelle Entscheidung über die Zukunft der Gorch Fock gedämpft. Es seien noch sehr viele Fragen offen, sagte die Ministerin am (heutigen) Montag beim Besuch des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, das derzeit zur Grundsanierung in Bremerhaven im Dock liegt: Eine Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen.

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‚Gorch Fock‘: Entscheidung über Sanierung „zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“

Fürs Archiv: Der am Wochenende bekannt gewordene Bericht des Bundesrechnungshofs zur Gorch Fock, dem Segelschulschiff der Deutschen Marine, und der Kostenexplosion bei der Sanierung des maroden Großseglers hat am (heutigen) Montag auch die Bundespressekonferenz beschäftigt. Kernaussage von Jens Flosdorff, dem Sprecher des Verteidigungsministeriums, zur Frage nach der Entscheidung über eine weitere Sanierung des Schiffes: Wenn man dort eine gesicherte Ablauflinie hat, dann kann man Entscheidungen treffen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das nicht möglich. Zur Dokumentation Flosdorffs Aussagen:

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Maritimer Lesestoff am Sonntag (2): Die ‚Gorch Fock‘ und die Kostenexplosion

Noch ein wenig maritimer Lesestoff zum Sonntag: die inzwischen leidvolle Geschichte der Gorch Fock, des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, war hier schon wiederholt Thema – vor allem die Kostenexplosion bei der Instandsetzung der Dreimastbark und die Frage, ob ein solches Schiff für die Ausbildung angehender Marineoffiziere noch sinnvoll ist. Spiegel-Kollege Matthias Gebauer hat sich die Probleme mit diesen Kosten anhand eines Berichts des Bundesrechnungshofes angeschaut. Mit interessanten Details – unter anderem sollen Bedenken gegen die enorme Steigerung der Instandsetzungskosten von[…]

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