Kategorie: (Kriegs)Journalismus

Keine Feldzeitung mehr. Nirgends.

Ach, es sollte ja wahrscheinlich außer den Betroffenen (und die werden immer weniger) keinem auffallen: vergangene Woche hat die Bundeswehr ihre Balkan-Feldzeitung MAZ&More eingestellt, nach elf Jahren. Außer einer Meldung auf der Webseite einsatz.bundeswehr.de gab’s auch keinen Hinweis. Dabei endete mit der letzten Ausgabe dieses Blattes nicht nur die Zeit der Feldzeitungen auf dem Balkan, sondern die Zeit der Bundeswehr-Feldzeitungen überhaupt: es gibt keine mehr. Auf dem Balkan ist das angesichts der Truppenreduzierungen nachvollziehbar, bei den Marineeinsätzen macht so etwas

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Kundus ist nicht Afghanistan

Dem Leitartikel zur Abstimmung über das Afghanistan-Mandat in der heutigen Süddeutschen Zeitung mag ich nicht in allem zustimmen. Aber eine Anmerkung des Kollegen sollten sich alle Parteien irgendwo auf einen kleinen gelben Post-it Zettel schreiben und irgendwo hinhängen, wo sie ihn ständig sehen: Gefährlich wird es erst, wenn in Deutschland der Eindruck entsteht, die Deutschen hätten wesentlichen Einfluss auf das, was in Afghanistan geschieht. Sie bestimmen aber weder das militärische Handeln der USA noch das Gebaren der korrupten afghanischen Regierung,

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KT gegen den Rest der Welt

So, dann schauen wir mal, wie es weiter geht. Medial wird es ja jetzt ein Streit um den Minister und sein Handeln. Das Spektrum markieren: Der Schnellschuss-Minister (Spiegel Online) gegen Minister Liebling im Sturm – Kann Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Generalen noch trauen? (bild.de) (Den Bild-Kollegen sollte jemand verraten, dass es im militärischen Bereich verpönt ist, dass Soldaten applaudieren, und sei es dem Minister, und fehlender Applaus zu seinen Worten am Samstag erst mal nichts bedeutet.) Es wird also zum

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Ach, Kollegen.

Schön, dass es euch aufgefallen ist: Beim Bundeswehreinsatz in Afghanistan ist es zu einem teuren Zwischenfall gekommen. Nach in Informationen der BILD ist eine der drei deutschen Aufklärungsdrohnen (unbemannte Flugzeuge) nach einem Triebwerksschaden in der Nähe von Masar-i-Scharif abgestürzt. Es handelte sich dabei um eine über 30 Millionen Euro teure „Heron 1“. Der Versuch, das völlig zerstörte Wrack zu bergen, blieb ergebnislos. Die Bundeswehr hat die drei Drohnen  von der israelischen Luftwaffe geleast, für insgesamt 110 Millionen Euro. Das ergänze

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Der Beamte hat Ruh

Ein wenig merkwürdig: Die Aussetzung der Wehrpflicht ist noch nicht mal vom Bundestag beschlossen, aber die Beamten der Bundeswehr in den Kreiswehrersatzämtern stellen schon mal die Arbeit ein. Sagt jedenfalls der Vorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr der WAZ: 3.800 Wehr-Beamte drehen Däumchen. Das wäre ja die erste Reform, die noch vor Inkrafttreten umgesetzt wäre.

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Letzte Bilder, so lange es noch geht

Für mich und andere, die ein Blog mit aktuellem (womöglich sogar politischem) Inhalt betreiben, ist es eine bittere Nachricht: Der Service von picapp.com, über den ich legal Fotos verschiedener Agenturen wie Getty und zeitweise auch Reuters zur Verwendung in meinem Blog bekommen konnte, endet zum 31. Dezember dieses Jahres. (Es war eigentlich fast absehbar, dass das Geschäftsmodell nicht ausreichend ertragreich sein konnte…) Dank picapp.com konnte ich hier zum Beispiel die Bilder von Reuters-Fotograf Fabrizio Bensch aus Afghanistan zeigen. Damit ist

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