Fürs Archiv: Bundeswehr bestellt alle (bisher genehmigten) neuen Sturmgewehre
Die Bundeswehr soll die 250.000 neuen Sturmgewehre des Modells G95 von Heckler&Koch bekommen, die der Bundestag im vergangenen Jahr als – vorläufige – Gesamtzahl gebilligt hatte. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) rief nach Angaben des Unternehmens alle Waffen aus dem Rahmenvertrag ab.
Im Dezember vergangenen Jahres hatte Heckler&Koch die ersten neuen Sturmgewehre an das Heer übergeben und dabei darauf verwiesen, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages einem Rahmenvertrag mit nunmehr insgesamt 250.000 Waffen zugestimmt habe. Am (heutigen) Montag meldete das Unternehmen, dieser Rahmenvertrag werde vollständig ausgeschöpft:
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat den Rahmenvertrag über insgesamt 250.000 Sturmgewehre des Typs G95A1/KA1 vollständig abgerufen. Damit wird die Einführung des neuen Standardsturmgewehrs der Bundeswehr in vollem Umfang umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der deutschen Streitkräfte vollzogen.
(Die langwierige Geschichte der Ablösung der bisherigen Standardwaffe der Bundeswehr, des Gewehrs G36, durch das neue Sturmgewehr hatte ich bereits 2022 hier aufgeschrieben und wiederhole das hier nicht.)
*Die vollständige Pressemitteilung von Heckler&Koch:
20260706_Heckler_Koch_G95_Abruf
(Archivbild Mai 2019: Die bereits vor Jahren für die Spezialkräfte eingeführte Version des G95/HK416 beim Vorüben für den Tag der Bundeswehr in Pfullendorf – Jana Neumann/Bundeswehr)