Die Rückkehr der Anti-Personen-Minen – an der NATO-Ostflanke
Es ist nur der vorerst letzte Schritt für die Rückkehr der Antipersonenminen, der sich gerade an der NATO-Ostflanke vollzieht: Polen kündigte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an, auch in großem Stil wieder in die Produktion dieser Minen einzusteigen. Warschau hatte wie die baltischen Staaten und Finnland den Austritt aus der Ottawa-Konvention zur Ächtung dieser Minen angekündigt. Allerdings waren Russland, aber auch die USA dem Abkommen nie beigetreten.
Aus der Meldung von Reuters vom (heutigen) Mittwoch:
Poland has decided to start producing anti‑personnel mines for the first time since the Cold War and plans to deploy them along its eastern border and may export them to Ukraine, the deputy defence minister told Reuters.
Joining a broader regional shift that has seen almost all European countries bordering Russia, with the exception of Norway, announce plans to quit the global treaty banning such weapons, Poland wants to use anti-personnel mines to beef up its borders with Belarus and Russia.
„We are interested in large quantities as soon as possible,“ Deputy Defence Minister Pawel Zalewski told Reuters.
Die Entwicklung hatte sich seit Anfang dieses Jahres abgezeichnet. Die Länder an der NATO-Ostflanke sind zusammen mit der Ukraine weltweit die einzigen, die zwar dem Ottawa-Übereinkommen gegen diese Minen beigetreten waren, aber nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine davon abgerückt sind. (Dazu gehört natürlich auch, dass die USA nie dem Abkommen beigetreten sind, sich aber bis auf ihre Stationierung an der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea faktisch über Jahre daran gehalten haben. Russland und China hatten sich nie beteiligt. )
Bislang hatte sich allerdings noch kein Land dazu bekannt, jetzt auch in großem Stil wieder in die Produktion einzusteigen. Laut Reuters stellt sich die staatliche polnische Rüstungsfirma Belma auf einen millionenfachen Bedarf für die Sicherung der polnischen Grenze zu Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad ein:
„We are preparing for Polish demand … to amount to 5-6 million mines of all types,“ Belma’s CEO Jaroslaw Zakrzewski told Reuters.
He added that, while the defence ministry has not placed an order yet, the company would be able to produce up to 1.2 million mines of all types, including anti-personnel mines, next year.
(Grafik: In Blau die Teilnehmerstaaten der Ottawa-Konvention; orange gekennzeichnet die früheren Mitgliedsstaaten, die ihren Austritt erklärt haben – odder, Ottawa Treaty members, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons)
Traurig, ich stand mal als Kind in einem Minenfeld nördlicher Jordan mit wunderschönem Blick auf den See Genezareth und Golan. Die Erwachsenen hatten die Angst in den Augen.
Ich hoffe auch Deutschland besinnt sich. Barbarei kann man nur mit Barbarei stoppen. Leider!
Grundsätzlich traurige Sache.
Zitat: “ …plans to deploy them along its eastern border… “
Wie darf man das verstehen ?
Ich hoffe mal „nur“ einlagern.
Und nicht ala DDR Grenze für die Anlage von Todesstreifen verwenden…
Ein gewisses uneingeschränktes Verständnis hätte ich für die Anschaffung von nicht durch Personen auslösbare Panzerminen…
Um Gottes Willen! Darunter leidet Jahrzehntelang die Bevölkerung z. B. Kinder. Kriegsrobotern oder Drohnen ist das aber egal. Die Aufrüstung nimmt unheimliche Formen an und Lehren aus den Weltkriegen, die noch vor kurzer Zeit und zu Recht als unantastbar galten werden im vorbeigehen abgeschafft. Und man hört keine Gegenstimmen.
Geldverschwendung mit militärischem Nutzen nahe null, denn zu Fuß sind die wenigsten Militärs unterwegs.
Aber es werden natürlich Zivilisten gestoppt, entweder auf der Flucht in die EU oder auf der Flucht aus der EU.
Entweder man ist ausgetreten oder nicht. Fakt ist, dass es eine sechsmonatige Kündigungsfrist gibt und der Austritt sich verschiebt, wenn man sich nach Ablauf dieser Frist in einem Krieg befindet.
Wenn polnische Minen in der Ukraine auftauchen, ist das eben so. Man muss nun aber einen Rechtsbruch nicht ankündigen.
@Nico sagt:
17.12.2025 um 18:00 Uhr
„Ich hoffe auch Deutschland besinnt sich. Barbarei kann man nur mit Barbarei stoppen. Leider!“
Was für ein Schwachsinn!!
Ein deutscher Soldat, einer werteverpflichteten Demokratie, wird bestimmt nicht mordend
brandschatzend durchs Land ziehen, oder wissentlich das Kriegsvölkerrecht missachten und
z.B. Gefangene erschießen, nur weil es „die Anderen“ tun. Denn dann sind wir genauso wie „Die“!
Davon ab, darf kein deutscher Soldat einen Befehl befolgen, der eine Straftat beinhaltet.
§ 11 SG „Gehorsam“ : (2) Ein Befehl darf [b] nicht [/b] befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde.
@Peter:
Wie schon im 2. WK als auch speziell im Vietnam-Konflikt und Afghanistan Konflikt der 80iger Jahre haben sich Minen als äußerst effektiv erwiesen. Nicht umsonst erleben wir die Effektivität dieser Waffe im RUS-UKR-Konflikt. Auch wenn DEU sich nicht daran beteiligt mit der Abkehr vom Vertrag und der Produktion, sollte man sich bei der Bw auch wieder verstärkt damit auseinandersetzen. Da hilft leider auch keine UMT.
Zusammengefasst, ihr Kommentar ist haltlos.
@BG
@Peter
Zitat: „Geldverschwendung mit militärischem Nutzen nahe null, denn zu Fuß sind die wenigsten Militärs unterwegs.“
—Nicht korrekt. Antipersonenminen spielen in der defensiven Kriegführung der Ukrainer eine zentrale Rolle und sind einer der Gründe für das Durchhalten der arg gebeutelten ukrainischen Armee.
@BG
Zitat: „Um Gottes Willen! Darunter leidet Jahrzehntelang die Bevölkerung z. B. Kinder.“
—Das ist nur bedingt richtig. Problematisch vor allem in langfristiger Hinsicht sind Personenminen eigentlich nur dann, wenn sie unsachgemäß, ohne Planung und genaue Lagekarten, verlegt werden. Werden sie dagegen in einem festgelegten Korridor sachgemäß verlegt, etwa entlang eines eingezäunten Grenzstreifens, ist die Gefahr für Zivilisten gering, und die Räumung ist vor allem Arbeitsaufwand.
@Bg, Peter
Es geht hier nicht um undokumentierte Minenfelder wie in Drittweltstaaten, sondern um fachgerecht, dokumentiert und entsprechend markierte und gesicherte Minenfelder, durch die Zivilisten nicht zu schaden kommen, solange sie sich nicht mutwillig in solche begeben.
Der Vergleich mit dem DDR-Todesstreifen ist abwegig, da dieser gegen die eigene Zivilbevölkerung gerichtet war, während de geplanten Maßnahmen an der Ostflanke der Abschreckung und Abwehr eines militärischen Angreifers gelten.
Gegen Infiltration auf dem Landweg sowie gegen Infanterieangriffe sind solche Minenfelder zudem ein nachweislich wirksames Mittel, das zu dem rein defensiver Art ist und von russischer Seite nicht als Vorbereitung eines NATO-Angriffs missgedeutet werden kann.
@ Peter Warum sollten Zivilisten aus der EU flüchten?
@Apollo 11 sagt:
17.12.2025 um 20:10 Uhr
„[…]
Zitat: “ …plans to deploy them along its eastern border… “
Wie darf man das verstehen ?
Ich hoffe mal „nur“ einlagern.[…]“
Deploy meint in dem Sinne verbringen, auslegen. Im Depot geben die Minen keinen Sinn. Wenn die Länder schon die Ottawa-Konvention verlassen, dann werden sie die Minen auch einsetzen. Denn im Lager gestapelt können die zu schnell vernichtet werden. Keine Sorge / bzw. doch Sorge, die werden schön in den Wäldern verteilt.
@Peter sagt:
17.12.2025 um 20:46 Uhr
„Geldverschwendung mit militärischem Nutzen nahe null, denn zu Fuß sind die wenigsten Militärs unterwegs.
Aber es werden natürlich Zivilisten gestoppt, entweder auf der Flucht in die EU oder auf der Flucht aus der EU.“
1. Kampf mit und um Sperren. Natürlich haben Minenfelder einen militärischen Nutzen. Siehe die gescheiterte ukrainische Sommeroffensive. Und Anti-Personen-Minen verhindern im durchschnittenen, panzerungünstigen Gelände das Einsickern und Sturmangriffe der Infanterie oder erschweren sie maßgeblich, Im Übrigen sind – insbesondere in der Ukraine grade Massen an Soldaten nur zu Fuß unterwegs, da Drohnen und schnellfeuernde Artillerie Fahrzeugbewegungen unterbinden.
2. Zivilisten auf der Flucht aus der EU? Wer kennt sie nicht – die Ströme von EU-Bürgern gen Russland. Die alle vor dem hiesigen Regime fliehen….
Kurze Frage anhand ihrer beiden doch ehr kruden Takes: wie stehen Sie so zu Russland?
@Bg sagt:
17.12.2025 um 20:18 Uhr
„Um Gottes Willen! Darunter leidet Jahrzehntelang die Bevölkerung z. B. Kinder. Kriegsrobotern oder Drohnen ist das aber egal. Die Aufrüstung nimmt unheimliche Formen an und Lehren aus den Weltkriegen, die noch vor kurzer Zeit und zu Recht als unantastbar galten werden im vorbeigehen abgeschafft. Und man hört keine Gegenstimmen.“
Gott hat da vermutlich ehr weniger mit zu tun, aber ja: die Bevölkerung hat hier vermutlich ein langfristiges Thema. Allerdings ein geringeres als Sie befürchten. Minenfelder die kontrollierte vor militärischen Konflikten angelegt werden sind – bei Ausbleiben des Konflikts -können meist recht einfach wieder aufgenommen werden. Denn sie werden mit Plan verlegt, kartographiert und die Karten archiviert.
Und natürlich hört man Gegenstimmen zur Aufrüstung. Siehe Die Linke oder Bündnis Sahra Zaren…ähm Wagenknecht. Zu sagen es gäbe „keine Gegenstimmen“ ist halt nicht mehr oder weniger als Framing.
@Bg
Ja klar. Als würden die Polen die Minen einfach so verlegen? So naiv können sie nicht wirklich sein.
Welche Lehren wurden in Bezug auf Minen aus den Weltkriegen gezogen? Richtig, keine! Die Lehren kennen aus Bürgerkriegen ohne markierte Minenfelder.
Sind diese Kriegsroboter gerade im Raum und warum sollten sie nicht durch Minen gestoppt werden?
Ihr Post wirkt ziemlich substanzlos. Diese Gegenstimme wurde hiermit vernommen. Andere (fundierte) Gegenstimmen sind zahlreich im Netz nachzulesen.
pi
Das Ottawa-Abkommen war schon immer ein, zwar gut gemeinter, aber zahnloser Tiger. Die vier größten Militärmächte der Welt (USA; RUS; CHN und IND) sind dem Abkommen nicht beigetreten.
Und die Russen setzen diese Minen weiterhin ein. Und welchen Wert internationales recht und Abkommen noch haben bekommen wir doch jeden Tag von den o.g. Staaten vorgeführt – nämlich keinen.
@Apollo 11 17.12.2025 um 20:10 Uhr
> Grundsätzlich traurige Sache. …
> Und nicht ala DDR Grenze für die Anlage von Todesstreifen verwenden…
Es ist grundsätzlich traurig, dass die Spezies Mensch nicht ohne Gewalt auskommt. …
Ihr Vergleich mit der „DDR-Grenze“ jedoch ist nicht nur schräg, sondern desinformativ, weil Sie den Zweck dieser historischen Grenze unterschlagen. Vielleicht sind Sie zu jung, um sich zu erinnern, dass diese Grenze errichtet wurde, um die Bevölkerung der ehemaligen DDR daran zu hindern, um aus diesem Gebiet in die Freiheit zu flüchten.
Ganz anders verhält es sich mit einer Grenzbefestigung, die dem Zweck dient, einen aggressiven militärischen Feind von der eigenen Grenze fernzuhalten, der auch zum Zweck hybrider Sabotage einsickert und zivile Ziele angreift. Es ist nicht nur legitim, sondern erforderlich, das Land und seine Bevölkerung vor barbarischen Angriffen effektiv zu schützen.
@Peter
Die vergangenen knapp 4. Jahre #RussiaUkraineWar waren Sie vermutlich abwesend.
Der infanteristische Kampf im Donbas vollzieht sich, außer in der Annäherung bis zur Absitzzone., ausschließlich „zu Fuß“, also abgesessen.
Und tödlich minengefährdet sind auch die Kradfahrer sowie Besatzungen ungepanzerter RadKfz.
Also, Schützenabwehrminen sind unverändert Mittel der Wahl im Infanteriegefecht.
@Bg „Um Gottes Willen! Darunter leidet Jahrzehntelang die Bevölkerung z. B. Kinder. “
Da haben Sie leider recht.
Allerdings: Wenn die russische Armee aus dem Osten in Osteuropa wieder die Überhand gewinnt – unter anderem, weil sie sich einen Sch***dreck um Völkerrecht etc. scheren – leiden alle.
Die ganze Aufrüstung ist eine einzige Verschwendung von wertvollen Ressourcen. Aber ich glaube, die Sicherheitspolitik der letzten Jahrzehnte (Abrüstung der europäischen Armeen, tlw bis zur Insignifikanz) zeigt doch, dass die Politik das alles gerade nicht freiwillig macht.
Interessante Kommentare bisher…
Ich denke dass sich die litauische, polnische, finnische, …. Armee vollständig der Tatsache bewusst ist, dass sie im Zweifelsfalle ihr eigenes Land verminen mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Wenn sie sich trotzdem zumindest die Option geben wollen halten sie es wohl militärisch für notwendig.
Die Alternative ist auf breiterer Front zu verzögern und damit zwangsläufig mehr Tiefe aufgeben zu müssen. Wenn der Russe das Gebiet dann erstmal besetzt hat übernimmt er den Part mit dem Minenfeld anlegen gerne für einen – freilich dann ohne Sperrplan und mit einem buten Potpourri von Panzerabwehr und Schützenminen.
So zu bewundern in der Ukraine – ich bin überzeugt, das ist die bessere Alternative ;)
@all:
Der „Vergleich“ mit dem Todesstreifen an der ehemaligen DDR Grenze hinkt natürlich in der Tat.
Ein Stück weit waren die Grenzanlagen aber auch zumindest eine Vorwarnzone für Angriffe des bösen Klassenfeinds.
Auf Westseite gabs nur lockere Grenzschutzpatrouillen, kaum vergleichbar…
Was ich damit sagen will ist das mir kein NATO Land bekannt ist das schon im „Frieden“ eigene Landflächen vermint hat.
Sei es mit Anti-Personen- oder Anti-Panzer-Minen.
Oder irre ich mich ?
Auch Westdeuschland hatte selbst im kalten Krieg keine Minen verlegt, diese aber natürlich im Lager… es gab sogar Sprengschächte für Atomminen. Die sind teils noch in alten Strassen / Brücken.
Die Verlegung schon in Friedenszeiten wäre jetzt eine ganz neue Entwicklung…
@Apollo 11 18.12.2025 um 17:07 Uhr
> Was ich damit sagen will ist das mir kein NATO Land bekannt ist das schon im „Frieden“ eigene Landflächen vermint hat.
Vielleicht wollen Sie zur Kenntnis nehmen, dass es schon seit geraumer Zeit kaum mehr angebracht ist, die Gegenwart noch (naiv?) als „Frieden“ zu bezeichnen, wenn die Bundesrepublik fortdauernd hybrid angegriffen wird. Wir und andere EU-Mitgliedsländer befinden sich in einem noch-nicht-Kriegszustand mit der Russischen Föderation.
Es geht um den Schutz der Ostflanke. Und die Wahl der richtigen, geeigneten Waffen trifft derjenige, der noch die Gelegenheit dazu hat. Anders formuliert : es gibt keine „guten“ und keine „bösen“ Waffen, sondern einfach nur Waffen.
Aktuell bestimmen bewaffnete Drohnen den Kriegsschauplatz in der UA. Wenn man die Berichterstattung von den Aktivitäten an der Front dort sieht, stehen Drohnen – Angriffe den Minen in nichts nach. Zum Teil werden Drohnen auf Straßen und Wegen „geparkt“ und detonieren spätestens bei Fahrzeugberührung. Die kleinen Drohnen werden viel zu spät erkannt. Oder gar nicht. Damit kann eine Drohne exakt wie eine Mine wirken.
In den Think Tanks und bei den Militär – Analysen wird im Rahmen der Lagebeurteilung stets auch der (sehr) unwahrscheinliche Fall mit in Betracht gezogen. Und damit ganz konkret auch, ob ein Vorstoß mechanisierter Kampfverbände der russischen Streitkräfte in Richtung Westen möglich wäre.
Sicherlich nicht, derzeit jedenfalls nicht, so wohl die überwiegende Meinung.
Anders wird bereits jetzt in der Schweiz die Lage eingeschätzt :
Hier wird bereits heute erwogen, ob eine – wenn auch nur geringe – Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Front-und Bündnis – Staat die Russen schlicht und einfach „passieren“ lässt.
Und der Blick richtet sich sich ganz konkret nach Ungarn. Ja, es wird für möglich gehalten, dass Victor Orban im Worst-Case – Fall russische Angriffsverbände widerstandslos durch das Staatsgebiet Ungarn passieren lassen könnte.
Damit kämen die überraschten Anreiner – Staaten unter erheblichen Handlungszwang.
Vielleicht sollte Herr Orban einmal ganz konkret gefragt werden, was er in einem Worst – Case Scenario zu tune gedenkt.
[Vielleicht sollten wir hier nicht als OT jedes denkbare Szenario einfach in irgendeinen Thread kippen. T.W.]
@Bravo November
„Es geht hier nicht um undokumentierte Minenfelder wie in Drittweltstaaten, sondern um fachgerecht, dokumentiert und entsprechend markierte und gesicherte Minenfelder, durch die Zivilisten nicht zu schaden kommen, solange sie sich nicht mutwillig in solche begeben.“
Absolut sicher ist das aber auch nicht. Karten können Fehler enthalten, verloren gehen (auch gezielt durch Sabotage), Minen können durch starke Regenfälle weggeschwemmt werden und so weiter.
Und wenn die Lage chaotischer wird und es echte Gefechte gibt, werden auch schnell Minen weniger gut dokumentiert angelegt. Aber das ist natürlich alles Kleinkram mit den Minen die durch Artillerie verlegt werden und durch Wind sonstwohin verteilt werden. Die Rede war „von Minen aller Art“. Ich hoffe letztere sind da trotzdem nicht dabei.
Also, Panzerabwehrminen ja klar, auf die kann man kaum verzichten und die sind gegenüber Zivilisten (Kindern) aber recht harmlos. Vom Bauern im Traktor mal abgesehen. Aber das ist ein überschaubares Risiko.
Wenn man Grenzen sichern will, dann könnte man das heutzutage auch mit elektronischer Überwachung tun. Infrarot-und Wärmekameras und andere Sensoren (etwa Richtmikrophone) sind sehr billig geworden. Und wenn man ein Livebild hat, kann man dann immer noch entscheiden eine Kampfdrohne oder Artilleriegranate auf einen Trupp unmarkierter Grüner Männchen loszufeuern, wenn es schnell gehen soll. Bei der Mine die vergessen wurde, hat man diese Wahl nicht, wenn Jahre später ein Kind im Wald spielt.
Mit Verlaub, ich kann natürlich nachvollziehen, dass der Pazifismus eine absolute Einstellung ist. Muss er ja auch sein. Aber wenn dann auf den Grabkreuzen „Hier liegt einer, der moralisch überlegen war“ geschrieben steht, und zwar auf auf russisch, dann hat davon genau niemand was. Weder die, die dort liegen, noch die vielen Oberstrategen an den Gerätinnen und Geräten zu Hause.
Die Welt ist selten schwarz und weiß. Aber mir erscheinen bestimmte Schattierungen von grau als durchaus vertretbar, wenn die Gegenseite auf dem Niveau von offener Repression gegen Zivilisten operiert und ich das mit – wenn auch fragwürdigen Mitteln – verhindern kann.
@Apollo 11 sagt:
18.12.2025 um 17:07 Uhr
„[…]Auf Westseite gabs nur lockere Grenzschutzpatrouillen, kaum vergleichbar…
Was ich damit sagen will ist das mir kein NATO Land bekannt ist das schon im „Frieden“ eigene Landflächen vermint hat.
Sei es mit Anti-Personen- oder Anti-Panzer-Minen.
Oder irre ich mich ?[…]“
1. Die USA setzen nach wie vor Minenfelder ein um Basen und Stützpunkte in Übersee zu schützen. Vor allem immer noch auf der koreanischen Halbinsel.
Davon ab ist Frieden relativ, insbesondere da sich die Russische Föderation im Konflikt mit uns sieht.
2. Wir haben im Baltikum eine andere Situation als in der westdeutschen Bundesrepublik. Damals standen die NATO-Truppen mit Masse direkt im oder der Nähe des zu erwartenden Gefechtsfeldes. Zudem gab es die Möglichkeit Raum gegen Zeit zu tauschen und Gebiete durch den Einsatz von Systemen wie Skorpion schnell zu verminen. Insbesondere die normalerweise landwirtschaftlich genutzten Flächen der Norddeutschen Tiefebene. Deutschland war auch damals schon eng besiedelt und fast jede Fläche wurde zivil genutzt. Diese Parameter sehen in den Staaten des Baltikums teilweise anders aus. Vordringlich haben wir hier sehr wenig „Pufferfläche“, was bedeutet das ein eventueller Angriff sofort aufgenommen werden muss. Zudem schaffen Minenfelder einfach ein weiteres Problem für die russische Armee.
@lukan sagt:
18.12.2025 um 20:34 Uhr
„[….]Wenn man Grenzen sichern will, dann könnte man das heutzutage auch mit elektronischer Überwachung tun. Infrarot-und Wärmekameras und andere Sensoren (etwa Richtmikrophone) sind sehr billig geworden. Und wenn man ein Livebild hat, kann man dann immer noch entscheiden eine Kampfdrohne oder Artilleriegranate auf einen Trupp unmarkierter Grüner Männchen loszufeuern, wenn es schnell gehen soll. Bei der Mine die vergessen wurde, hat man diese Wahl nicht, wenn Jahre später ein Kind im Wald spielt.“
Ja, kann man und das wird mit Sicherheit zusätzlich passieren. Nur, ist ein Minenfeld halt eine sehr robuste Angelegenheit. Kameras können gestört werden, ebenso Sensorik etc. Das Minenfeld schafft hier ein weiteres Problem on top. Bedeutet russische Infanterie kann nicht „einfach so“ mit dem Einsickern beginnen und jede Operation wird deutlich verlangsamt oder verlangt einen robusteren Kräfteansatz.
Zudem wird ein russischer Angriff auf die NATO vermutlich aus mehr als ein paar vereinzelten grünen Männchen bestehen und ich bin mir sicher die Frontflugverbände der Russen würden unserer Artillerie zu denken geben. Also „wir überwachen und schießen dann auf einzelne Männlein im Wald“ klingt gut, aber blendet eine durchaus realistische Option aus.
Mir ist komplett bewusst, dass Minen ein Langzeitproblem sind. Aber sinnlose Emotionalisierung hilft nicht. Verweise auf spielende Kinder mögen berechtigt sein, aber die ändern was genau? Wir haben knapp 30 Jahre gepennt und alles vernachlässigt. Wir haben aktuell keine Truppe die wir mit Masse dauerhaft an zu erwartenden Gefechtsfeldern positionieren können, sondern müssen flexibel agieren und verschieben und verstärken. Das braucht Zeit. Und Minenfelder kosten Zeit.
Felix 2 sagt.. „““Was für ein Schwachsinn!!
Ein deutscher Soldat, einer werteverpflichteten Demokratie, wird bestimmt nicht mordend
brandschatzend durchs Land ziehen, oder wissentlich das Kriegsvölkerrecht missachten und
z.B. Gefangene erschießen, nur weil es „die Anderen“ tun. Denn dann sind wir genauso wie „Die“!
Den Satz mit einer Beleidigung beginnen ist nicht meine Art zu antworten. Denn Schwachsinn impliziert ja dass meine Meinung von einem Schwachsinnigen kommen mag. Ich versuche es trotzdem.
Ein russischer Soldat, einer werteunverpflichteten gelenkten Demokratie, wird bestimmt mordend
brandschatzend durchs Land ziehen, oder wissentlich das Kriegsvölkerrecht missachten und
Gefangene erschießen weil er es immer tat und tun wird. Denn dann ist er wahrhaftig seines Wesens“!
Ich habe nirgends geschrieben dass sich der deutsche Soldat so verhalten soll. Vielleicht kam das falsch rüber. Aber was ich sehrwohl sehe ist, dass man im Fall von Abkommen die man getroffen hat durchaus mal die Frage stellen sollte ob die Mittel die man hat unter Berücksichtigung werteverpflichtender Grundsätze ausreichen um diese Orks daran zu hindern die Grenzen zu übertreten. Ich halte Minen für ein derzeit hier verbotenes aber durchaus wirksames Mittel um zu lähmen, sperren, hindern und bremsen des Feindes. Dadurch gewinnt man sehr viel Zeit. Alleine das Wissen dass hier was liegen könnte macht ganze Stategien zu Nichte. Wenn ich Ihrer Argumentation folgen darf dann sind alle Länder die nachträglich derzeit aus dem Antiminenabkommen austeigen oder nie drin waren automatisch nicht besser als der Russe? Überdenken Sie mal.
Felic2 sagt weiter „““Davon ab, darf kein deutscher Soldat einen Befehl befolgen, der eine Straftat beinhaltet.
§ 11 SG „Gehorsam“ : (2) Ein Befehl darf [b] nicht [/b] befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde.“““
Das ist auch gut so. Aber nochmal: Wo man legal einsteigt, kann man legal austreten. Dann ist es auch erlaubt. Und zur VERTEIDIGUNG sind Minen effektiv und für den Preis unschlagbar effektiv. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Mit der Armbrust war das mal genauso :-). Und zu guter letzt lassen sich Minen schnell und effektiv verlegen.
Durch die Tatsache das sich in östlicher Richtung ein immer aktiver werdender Aggressor befindet, kann das nicht vermieden werden. Es müssen alle Möglichkeiten genutzt werden um diesem Einhalt zu gebieten., auch angesichts der jüngsten Vorfälle in Estland wo offenbar durch Angehörige des Angreifers schonmal Möglichkeiten für Anlandungsoperationen ausgekundschaftet wurden. Ich weiß nicht was es noch alles braucht, das viele endlich mal aufwachen!
Ein notwendiges Übel, ähnlich wie Streumunition.
Ganz nett in Friedenszeiten ein Zettelchen zu unterschreiben wonach man sowas nicht nutzen werde, aber so ein „Gratismut“-Statement zerbricht einfach an der Realität wenn es wirklich zum Krieg kommt.
Die Rückkehr der Anti-Personen-Minen – an der NATO-Ostflanke
Welchen militärischen Vorteil liefern Anti-Personen-Minen in einem modernen Krieg? Ich gebe zu, das ich davon nicht wirklich eine Vorstellung habe.
In Kriegen im Stil des Überfall auf den Irak, der Aggressor bereitet den Weg mit einer massiven Bombardierung und Artilleriebeschuss. Sobald der lokale Widerstand gebrochen folgen Minenräumgeräte, die in Zukunft vermutlich von Dronen aus eingesetzt werden. Ist die Bresche erst mal da folgen die Truppen in gepanzerten, Minen-festen Fahrzeugen.
Die Gegenoffensive der Ukrainer im Jahr 2023 blieb in Feldern von Anti-Panzer-Minenfeldern stecken. Ob die Feldbefestigungen der Ukrainer auch durch Anti-Personen-Minen geschützt wurden, ist mir nicht bekannt. Wenn das so war, dann muss man feststellen, dass dies den Ukrainern nicht geholfen hat. Wenn die Ukrainer keine Anti-Personen-Minen verwendet haben, sollte man sie vielleicht mal fragen, warum sie darauf verzichtet haben.
Aktuell werden Drohnen immer größer und Leistungsfähiger. Man stelle sich vor, die Soldaten der Zukunft werden von tieffliegenden Drohnen einfach über die Minenfelder getragen.
Ich halte die Bedenken von Peter für valide. Wenn die Balten und Polen Minenfelder mit Anti-Personen-Minen anlegen, dann werden die möglichen Opfer vermutlich in Flüchtlingen bestehen.
Nachdem Vieles ja schon von anderen Kommentatoren angesprochen wurde möchte ich eigentlich nur hinzufügen, daß Gebiete mit hochintensiven Gefechten, wie bspw. in der Ostukraine, so oder so für die Zivilbevölkerung noch lange zu meiden sind. Ob die UXO jetzt Minen, Streumunition oder einfache Granaten sind spielt da keine große Rolle mehr.
Problematisch sind hier nicht nur die Fähigkeitsmängel der BW hinsichtlich des Einsatzes von Minen und Streumunition, sondern nicht zuletzt die mangelnde Ausstattung zum öffnen von Minensperren.
@Schlammstampfer
„Wenn die Balten und Polen Minenfelder mit Anti-Personen-Minen anlegen, dann werden die möglichen Opfer vermutlich in Flüchtlingen bestehen.“
Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, also z.B. politisch Verfolgte aus Russland und Belarus sowie Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, können ganz regulär in die EU einreisen und müssten sich zur Flucht in die EU nicht in mögliche Minenfelder begeben, weshalb Ihre Sorge unbegründet ist.
Beeinträchtigt wären allenfalls illegale Grenzübertritte im Kontext von Organisierter Kriminalität und Hybrider Kriegführung, die aber mit Flucht im Sinne des Völkerrechts nichts zu tun haben. Natürlich wird sich die russische Propaganda dennoch darum bemühen, eine Verstärkung des Schutzes der Ostflanke als moralisch illegitim darzustellen, aber darauf sollte man nicht hereinfallen.
@Felix2
Der Einsatz von Anti-Personen-Minen durch deutsche Soldaten würde nach deutschem Recht m.E. erst einmal keine Straftat darstellen. Der §12 VStGB lässt den Einsatz solcher Minen prinzipiell zu.
Sollte sich die Bundesregierung zum Einsatz solcher Minen entscheiden, wäre das auch völkerrechtlich prinzipiell unproblematisch, solange sie vorher aus der Ottawa-Konvention aussteigt. Dafür würde sie nicht einmal einen Entscheidung des Bundestags benötigen. Selbst ohne einen solchen Austritt wären keine relevanten völkerrechtlichen Folgen zu erwarten, da diese Konvention eine reine Absichtserklärung darstellt, die keinerlei Folgen bei Verstößen vorsieht.
Nico sagt:
19.12.2025 um 19:05 Uhr
„[…]Ich habe nirgends geschrieben dass sich der deutsche Soldat so verhalten soll. Vielleicht kam das falsch rüber. Aber was ich sehrwohl sehe ist, dass man im Fall von Abkommen die man getroffen hat durchaus mal die Frage stellen sollte ob die Mittel die man hat unter Berücksichtigung werteverpflichtender Grundsätze ausreichen um diese Orks daran zu hindern die Grenzen zu übertreten.[….]“
Sie schreiben was von „wertepflichtender Grundsätz“ und im selben Satz bezeichnen Sie russische Soldaten als „Orks“. Merken Sie selbst, oder?
Falls nicht: wenn Sie sich Werten verpflichtet fühlen, insbesondere denen der Bundesrepublik Deutschland und der aufgeklärter Gesellschaften, dann ist die Entmenschlichung von Gegnern etwas das Sie auf keinen Fall tun dürften. Ich bin kein Fan der russischen Armee, ich halte den russischen Imperialismus für eine riesige Gefahr und ich bin mir sicher, dass es aufgrund mangelnder Disziplin und der Rekrutierung von Schwerverbrechern – sowie der staatlichen Indoktrinierung – zu nicht unerheblichen Kriegsverbrechen seitens russischer Truppen kommt. Nichts desto trotz – und das sollten wir alle aus der Geschichte gelernt haben – die Verbrechen werden von Menschen begangen, nicht von Fantasywesen. Die russischen Soldaten mögen teilweise Verbrecher sein, aber zuvorderst sind sie Menschen.
Sie als „Orks“ zu bezeichnen sorgt nur dafür, dass auch sie gefährdeter sind Opfer von Kriegsverbrechen zu werden.
@Schlammstapfer sagt:
20.12.2025 um 19:21 Uhr
„[….]Welchen militärischen Vorteil liefern Anti-Personen-Minen in einem modernen Krieg? Ich gebe zu, das ich davon nicht wirklich eine Vorstellung habe.
In Kriegen im Stil des Überfall auf den Irak, der Aggressor bereitet den Weg mit einer massiven Bombardierung und Artilleriebeschuss. Sobald der lokale Widerstand gebrochen folgen Minenräumgeräte, die in Zukunft vermutlich von Dronen aus eingesetzt werden. Ist die Bresche erst mal da folgen die Truppen in gepanzerten, Minen-festen Fahrzeugen.
Die Gegenoffensive der Ukrainer im Jahr 2023 blieb in Feldern von Anti-Panzer-Minenfeldern stecken. Ob die Feldbefestigungen der Ukrainer auch durch Anti-Personen-Minen geschützt wurden, ist mir nicht bekannt. Wenn das so war, dann muss man feststellen, dass dies den Ukrainern nicht geholfen hat. Wenn die Ukrainer keine Anti-Personen-Minen verwendet haben, sollte man sie vielleicht mal fragen, warum sie darauf verzichtet haben.
Aktuell werden Drohnen immer größer und Leistungsfähiger. Man stelle sich vor, die Soldaten der Zukunft werden von tieffliegenden Drohnen einfach über die Minenfelder getragen.
Ich halte die Bedenken von Peter für valide. Wenn die Balten und Polen Minenfelder mit Anti-Personen-Minen anlegen, dann werden die möglichen Opfer vermutlich in Flüchtlingen bestehen.[…]“
Ihre Kommentare hinterlassen mich oft verwundert.
1. Minenfelder haben den Zweck den sie immer hatten und sind nach wie vor effektiv. Wie jede militärische Sperre müssen sie natürlich überwacht werden – siehe „Kampf mit und um Sperren“
2. Der Irakkrieg ist hier kein brauchbares Beispiel, denn da war zwischen der US-geführten Koalition und dem Irak ein sehr deutliches Machtgefälle, insbesondere im Bereich der Luftstreitkräfte.
3. „Gepanzerte, minenfeste Fahrzeuge“? Es gibt Fahrzeuge die einzelnen Minen widerstehen können, ja. Aber zumeist werden diese dabei so stark beschädigt, dass ein Weiterfahren schwer wird
4. Die Gegenoffensive der Ukrainer blieb in Panzerabwehrminenfeldern stecken. Korrekt. Aber diese wurden halt auch überwacht. Siehe Punk 1. Ansonsten hätten die Ukrainer sie ja räumen können.
5. Zu „Drohnen tragen Soldaten übers Minenfeld, fliegend“ – siehe 1. Dafür sitzt dann da auf der anderen Seite der OG Dosenkohl oder GI Joe oder die russische Entsprechung mit einem Wirkmittel gegen Drohnentruppler.
6. Sie stimmen Peter zu? Peter war der, der was von Bürgern die gen Russland fliehen fabuliert hat. Daher auch die Frage an Sie: wo ist sie denn – die große Bewegung der EU-Bürger die nach Russland fliehen wollen?
Abschließend erlauben Sie mir eine Frage: Wie stehen Sie eigentlich so zu Russland? Hab ich Sie schonmal gefragt – haben Sie ignoriert. Aber bei etlichen ihrer Postings hab ich den Eindruck Sie beziehen ihre Infos direkt aus einer der Bot-Farmen.
@GolfEcho83:
Bei Tolkien entstanden die Orks m.W. durch Korrumpierung von verschleppten Elben durch die Hand Melkors im Ersten Zeitalter. Insofern ist der Vergleich zwar immer noch stark herabwürdigend, aber angesichts der von Putin durch Propaganda und Repression instrumentalisierten russischen Soldaten immerhin nicht gänzlich bar jeglicher Nachvollziehbarkeit.
Im Übrigen bietet die Ukrainische Armee ja jedem, der sich nicht für den Angriffskrieg verheizen lassen will, durchaus Möglichkeiten, siehe auch das Programm „Хочу жить“ („Ich will leben“). Von einer durchgängigen Entmenschlichung kann also auch hier auch bei Verwendung einer solchen Terminologie nicht so ganz ausgegangen werden.