DroneWatch: 24 neue (Klein)Drohnen für die Marine

Die Bundeswehr bestellt 24 neue Drohnen für die Deutsche Marine – allerdings die kleinen handelsüblichen, die jedermann im Laden kaufen kann. Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr schrieb die Beschaffung dieser unbemannten Luftfahrzeuge vergangene Woche aus, im Herbst sollen sie geliefert werden. weiterlesen

Dokumentation: Merkel und Trump zur sicherheitspolitischen Themen

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Abschluss des Besuchs der Kanzlerin in Washington am gestrigen Freitag ging es natürlich auch um sicherheitspolitische Themen. Interessant ist da die Aussage der Kanzlerin, dass der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt im Haushalt für das kommende Jahr 1,3 Prozent ausmachen werde.

Zur Dokumentation aus der Abschrift des Bundespresseamtes die Aussagen zu sicherheitspolitischen Themen (das Thema Nordkorea habe ich der Übersichtlichkeit wegen herausgenommen):

Trump: Heute habe ich die Ehre, Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder im Weißen Haus begrüßen zu dürfen. Im letzten Jahr habe ich die Kanzlerin durch viele produktive Telefonanrufe, Diskussionen und Treffen sehr gut kennengelernt. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen. weiterlesen

ILA 2018: Herr Böing, zwei Partnerländer und fast alle Bw-Hubschrauber

(Zugriffsoperation der Bundeswehr mit Hubschraubern H145M, NH90, CH-53 und Tiger – Foto Markus Winninghoff)

Wilhelm Böing aus Hohenlimburg dürfte den meisten Deutschen kein Begriff sein. Der Westfale wanderte 1868 in die USA aus, und sein Sohn William gründete 1916 ein Unternehmen, das inzwischen im Flugzeugbau unter dem amerikanisierten Nachnamen der Familie weltweit bekannt ist: Boeing.

Die Geschichte des Hohenlimburgers erzählt das US-Unternehmen in diesen Tagen besonders gerne, zum Beispiel auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. weiterlesen

Raumüberwachung fürs Bundeswehrcamp in Mali per Ballon: Kommt ca. 2022

Über den Einsatzgebieten der internationalen Truppen in Afghanistan gehörten (und gehören) sie zur Standardausstattung: Die stationären Luftschiffe, informell Blimps, formal Aerostat genannt, die über den Camps in der Luft hängen und mit daran montierten Kameras und Sensoren ein Überwachungsbild an den Boden übermitteln.

Solche Blimps, so hatte die Bundeswehr bereits vor mehr als einem Jahr überlegt, wären auch für den gefährlichen UN-Einsatz in Gao im Norden Malis eine praktische Sache. Über die US-Botschaft in Berlin war sogar bereits angefragt worden, ob gebrauchte, in Afghanistan nicht mehr benötigte Luftschiffe dieser Art günstig zu bekommen wären.

Gut ein Jahr später habe ich in dieser Woche mal nachgefragt, wie denn dieses Projekt vorangekommen ist. weiterlesen

Verteidigungsministerium übt deutliche Kritik an Planung für Haushalt 2019 (Update)


Der Verteidigungshaushalt soll im kommenden Jahr auf voraussichtlich 42,4 Milliarden Euro steigen, rund 2,5 Milliarden Euro mehr als bislang im Finanzplan vorgesehen – nach Einschätzung des Wehrressorts aber dennoch zu wenig, die Modernisierung der Bundeswehr zu finanzieren. Nach Bekanntwerden der Eckwerte für den Bundeshaushalt 2019 am (heutigen) Freitag gab es aus dem Verteidigungsministerium ungewohnt deutliche Kritik an der geplanten Steigerung des Einzelplans 14.

Wenn bis zum endgültigen Haushalt keine weitere Erhöhung möglich sei, könne mindestens eines der bereits verabredeten großen internationalen Rüstungsprojekte nicht begonnen werden, hieß es aus dem Wehrressort. weiterlesen

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