Es gibt sie doch, die Bilder aus dem Afghanistan-Einsatz

Zugegeben, in den deutschen Medien haben derzeit ganz andere Themen Konjunktur – und wenn es doch mal um Afghanistan und den deutschen Einsatz am Hindukusch geht, dann eher auf einer – bisweilen abstrakten – politischen Ebene. In jüngster Zeit waren allerdings etliche Journalisten in Afghanistan, die als schreibende Reporter oder als Fotografen die Bundeswehr begleitet haben. Die Reportage von Takis Würger im Spiegel der vergangenen Woche (leider noch nicht online) ist dafür ein Beispiel, ebenso die Berichte des FAZ-Kollegen Stephan Löwenstein.

Und die Bilder… die gibt es, aber sie erscheinen, siehe das Konjunktur-Problem oben, nur sehr dosiert in deutschen Medien. Im Internet, das ja bekanntlich genügend Platz hat, sind sie dagegen komplett zu finden. Wie die Fotos von Timo Vogt (randbild.de), der Ende Oktober mit der Task Force Kunduz unterwegs war. Seine Fotoreportage von der Operation Orpheus als Diaschau hier; die Bilder vom Leben im Felde hier.

 

(Fotos: Timo Vogt/randbild.de)

76 Gedanken zu „Es gibt sie doch, die Bilder aus dem Afghanistan-Einsatz

  1. @ dallisfaction
    „Downloadschutz drauf, dann läd’s auch niemand runter.“

    In dem Moment in dem ich ein Bild auf meinem Bildschirm angezeigt bekomme, kann ich es auch speichern. Wirksamen Downloadschutz gibt es nicht. Einzelne Bilder ins Netz zu stellen bedeutet ja auch Werbung für die Serie.

  2. @Dante

    Das wird jetzt hier ziemlich off topic (vielleicht sollte ich auf WiegoldZwo dazu eine Debatte eröffnen…) Die Leute, die solche Bilder (und Nachrichten) produzieren, müssen von etwas leben. Und deshalb sind ihre Produkte nicht Allgemeingut, genauso wenig, wie das Brot beim Bäcker Allgemeingut ist, obwohl jeder essen muss.

    (Unter der Ansicht, dass solche Arbeit nicht ihr Geld wert ist, leide übrigens auch ich – die Zahl derjenigen, die meinem Aufruf zum Projekt Straßenmusik folgen, ist doch sehr überschaubar.)

    Aber wenn der Wunsch besteht, darüber zu diskutieren: Bitte nicht hier, ich mache, wie gesagt, gerne einen Thread auf meinem Zweitblog auf.

  3. @karlchen
    das meinte ich mit optischer täuschung.
    Da dort aber von einer Deutschen opperation ausgegangen wird, bitte ich um spekulationen.

  4. @ T. Wiegold
    Anfang: Das hatte nichts mit den jornalistischen und fotographischen Leistungen zu tun. Ich beneide und bewundere Leute die diesem Beruf nachgehen sehr.Nur sollte dieses doch auch kostenlos der Allgemeinkultur zugänglich gemachtwerden können.
    lg Dante
    P.s Hier in Deutschland weiss doch niemand was dort tatsächlich passiert. Und Bildbände für 50 € werden die Situation nicht verbessern!
    Ende:

  5. ja, genau die teile meinte ich. nur eben statt mit der im link abgebildeten blende mit ner waffenstation oben drauf….

    @dante:
    es geht ja um die schkp kdz. das ist ne ziemlich deutschte angelegenheit. in dem bereich (KDZ, BeJ, BAG uvm.) operieren ja aber ne menge kräfte – angefangen bei dem ungarischen PRT in PEK bis hin zu schwedischen PsyOps – Typen und zivil angezogenen ODAs, die nicht mal zu ISAF gehören – wenn man sich auch immer wieder gern und gegenseitig unterstützt. (in diesem zusammenhang find ich übrigens auf einem der bilder die kombination aus mg4 und acog ganz geil…)
    also zu den geforderten spekulationen: ich hab sowohl letztes jahr auf den höhen als auch dieses jahr am op oder in pek und tqn „nordische“ soldaten und – danke thomsen – sisus (heissen die echt so? ich muss wen auslachen gehen..) gesehen. ich denke, dazu gehört die waffenanlage auf dem bild.

    gruesse aus der wüste
    (reimt sich das?!)
    karlchen

  6. Nach meinem Eindruck ist das eine FLW 200 auf einem TPz Fuchs 1A8A1.
    Die Version A8A1 ist ein A8 mit FLW 200.
    Hierbei ist die FLW 200 – wie beim GTK Boxer 1A1 – erhöht angebracht um die toten Winkel zu minimieren. Das paßt zu dem Konstruktionsstand den ich vor einigen Monaten im Inland gesehen habe.

  7. Möchte jetzt nicht Klugscheißen, das Ding auf dem MG4 ist ein Aimpoint CompM4s ;-)

    Ohh jetzt bekomm ich gleich haue :D…schnell weg

  8. Sie heissen SISU und kommen ursprünglich aus Finnland:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sisu_Pasi

    Ein sehr gutmütiges und wirklich leistungsfähiges Auto, am Rande erwähnt.
    Sisu hat auch noch eine andere Bedeutung auf Finnisch, die man aber nicht wirklich übersetzen kann:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sisu

    Also lieber niemanden auslachen gehen, zumindest nicht, wenn er Finne ist ;-) Ach ja – und nicht Susi zu dem Auto sagen, das könnte physische Probleme erzeugen *g*

  9. @ Fiesling
    Nun gut, überzeugt! FLW 200 auf Fuchs A8. Nun zur krönung die Frage wieviele von diesen Füchsen es in diesem Ausbaustadium es eigendlich giebt. Es wabern Zahlen von 50 bis 150 durch Netz. Kann da jemand was genaueres sagen? Unser Verteidigungsminister meinte ja wohl gepanzerte Transportfahrzeuge fördern zu wollen.

  10. @ Voodoo
    Ich bin dann doch eher auf der Seite von Fiesling. Siehe die eckige Zusatzpanzerung in Front.

  11. @Voodoo
    Sind beide Fahrzeuge eigenständige Entwicklungen oder hat dort einer den andern nachgebaut? Sieht doch sehr ähnlich aus.

  12. Eigenständige Entwicklungen. Man mag sich evtl. etwas abgeguckt haben, aber ein SISU ist innen komplett anders als ein FUCHS und somit nicht zu vergleichen.

    Was mir aber während der „Recherche“ auffiel, ist die verblüffende Ähnlichkeit zwischen SISU Nachfolger PATRIA AMV

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/08/Patria_AMV_Karlovac_2009_5.jpg

    und BOXER

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:GTK_Boxer_im_Camp_Marmal.jpg&filetimestamp=20110803223147

    Wahrscheinlich alles Zufall, aber doch kurios :-)

  13. Nur dass der Patria AMV seine Einsatzreife und Gefechtstauglichkeit bereits bewiesen hat, ein Exportschlager ist (u.a. auch durch umfangreiche Begleiterscheinungen) und schon seit Jahren gekauft werden kann. Ist aber egal, wir lassen lieber ein paar deutsche Soldaten mehr sterben und haben dann irgendwann ein deutsches Fahrzeug unserer Spitzenwehrindustrie zur Verfügung.

  14. Oh Gott wenn ich das schon wieder lese!

    1. Sollte sich mal die BW an die Nase fassen, ob ihre Anforderungen nichts stets vollkommen überzogen sind, weil niemand Verantwortung übernehmen will?

    2. Hätte es diese bescheurte „europäische Kooperation“ in der ja jetzt gerade alle wieder ihr Heil suchen nicht gegeben, hätte es den GTK Boxer auch schon seit 2005 bei der Truppe gegeben.

    3. Ist der GTK Boxer vom Schutz nochmal eine ganz andere Liga als Patria AMV, wenn man mit dem hinweis kommt:“Da sterben Soldaten“ soll man dan bitte auch nicht Schreien wenn in Zukunft Soldaten ums Leben kommen weil er halt nicht die 90Kg IED ausgehalten hat.

    4.Ich glaube nicht das die Soldaten sich über sehr schlechte Fahrzeuge beklagen können. Es hat Jahre gedauert bis die BW mal in die Puschen gekommen ist (siehe 1.) Als es dann tatsächlich so weit war das Soldaten gefallen sind, saßen sie entweder in einem Dingo oder einem Fuchs. Gerade der Fuchs hat sich sehr bewährt und ist mit Version 1A8 z.t so schwer gepanzert das nicht mal eine RPG ausreicht. Ich würde gerne mal den Blick darauf lenken mit was die Amerikaner da so im Irak rumgefahren sind. Nämlich mit humvee`s, Stryker (die sich nicht unbedingt mir Ruhm bekleckert haben) und JLTV (alias der fahrende Sarg). Oder die Briten usw… usw…

  15. Stimme Bang50 zu – mit Ausnahme von DURO / YAK, die den Anforderungen von ISAF nicht gewachsen sind und daher von vielen gehasst werden, sind unsere Fz „durchweg „gut“. Ich würde mich jederzeit in einen FUCHS setzen und jeden Auftrag fahren, der kommt, erst recht einen A8. Vom BOXER halte ich ähnlcih vile, auch wenn ich noch nicht weiss, wie sich seine schiere Größe im Einsatzraum macht.

    Beim EAGLE bin ich skeptisch, aber da fehlt mir einfach die Erfahrung mit dem Fz, weswegen ich mich hier zurückhalte – die Variante BAT betrachte ich allerdings aus diversen Gründen mit Kopfschmerzen.

  16. Ahhh Stichwort Eagle…ja der Eagle ist so eine „quick and dirty“ Entscheidung. Er hat nämlich nicht die Anforderungen GFF 2 bestanden was Haltbarkeit (ich glaube ihm ist ne Hinterachse weggebrochen bei der WTD Prüfung) und Schutz betrifft.
    Man hat sich wegen der schnellen Verfügung trotzdem dafür entschieden den EAGLE zu beschaffen. Das macht den EAGLE nicht schlecht…aber es soll sich dann auch keiner beschweren das eine IED in Afg. schnell sein Leistungsvermögen überschreitet und die BW Schrott gekauft hat.

    Das zentrale Problem ist doch folgendes. Die Beschaffung der BW ist weitgehend entkoppelt vom Endnutzer. Das führt dazu das man entweder Dinge auf die schnelle beschafft die wenig geeignet sind (Mungo, Yak etc…). Oder das es bei großen Rüstungsprojekten, wo dann der Endnutzer erst sehr spät eingebunden wird, zu ewig langen Entwicklungen kommt. Genau hier will man dann ständig die „europäische Kooperation“ fahren und fährt den ganzen Kahn in die Sch…
    Der GTK Boxer ist ein gutes Fahrzeug geworden (zumindest verlauten das die ersten Stimmen aus Afg.) weil an einem bestimmten Punkt die deutschen Rüstungsschmiden die Sache einfach an sich gerissen haben (alle anderen Partnernation haben so gut wie keine Panzerindustrie mehr und wollten so einen know how Aufbau generieren.)

    Nh90 und Tiger…ohhh jee da sieht man die Effizienz „europäischer Rüstungskooperation“ auf höchstem Niveau. Nach 20 Jahren Flugerprobung und zig Milliarden! Immer noch keine Serienmaschinen auf dem Hof. Die Ersatzteile anscheinend so dermaßen teuer (da hoch kompliziert) das eine Flugstunde NH90 mehr als eine CH53GA Stunde kostet. Der Ch53Blog meldet dann auch schon den level of ambition 8Nh90+4UHT Tiger+2Nh90 Med Evac sollen bereitsgestellt werden können wenn alle Hubschrauber da sind. Das wird nicht vor 2020 geschehen.
    Mit anderen Worten nach 30 Jahren Flugerprobung und nochmal zusätzlichen Milliarden wird die BW nicht mal eine Kompanie luftlandefähig halten können (wozu braucht man dann noch 2 Fallschirmjäger Regimenter?). Diese Preis/Leistungsrechnung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es bleibt nut ein Fazit:“Die Hubschrauber des Heeres sind ein Desaster!!“
    Ich kann mir bei bestem Willen nicht Vorstellen das es in einem solchen Desaster geendet wäre, hätte Deutschland seine Hubschrauber rein National entwickelt. Billiger wäre es inzwischen auch gekommen (Ist ja das Todschlagargument für europäische Kooperation.)

  17. Das kommt davon, wenn man in Hamburg immer das European Headline Goal eingeprügelt bekommt… Da zuckt man dann später zusammen, wenn man nur „European“ liest und entscheidet sich reflexartig dafür… /ironie aus

    Arabeske am Rande: Als zur Mitte des 22. Ktgt der zuständige StOffz mit dem Mängel- / Verbesserungskatalog YAK der Truppe konfrontiert wurde, stellte sich fix heraus, das viele Probleme schon bei der ersten Erprobung (!) festgestellt wurde, aber schlicht und einfach nicht beseitigt wurden. So ging das Fz in Serie und alles blieb wie es ist – nämlich auch kostengünstig. Übrigens fährt diese Katastrophe Ende 2011 immer noch im RC N umher, obwohl ja letztes Jahr offiziell festgestellt wurde, das es die Anforderungen nicht erfüllt. Wie sagt man da so schön, bzw. resigniert: „Bis (wieder) einer weint.“

  18. @ Bang50

    Jain.
    1.) Wahrscheinlich ist der Patrai AMV nicht so stark geschützt wie ein Boxer, allerdings ist er auch um einiges leichter und damit in einigen, für den Boxer ungeeigneten, Gebieten mehr einsetzbar. Zudem hätte sich zu einem deutlich früheren Zeitpunkt ein besser geschütztes und bewaffnetes Fzg im Einsatz befunden. Damit wäre ein modernes Fzg im Einsatz vorhanden gewesen, als noch viele Füchse mit Probellern am Heck rumgetrudelt sind.

    2.) Mit diesem Fzg, so behaupte ich, hätte sich das PRT Kundus und auch die anderen Verantwortlichen nicht nach den ersten Attacken aus der Fläche zurückgezogen und durch erfolgreich geführte Kämpfe dem Feind das Leben schwer gemacht. Schon in der Basiskonfiguration der Polen ist dort ne 30mm BMK verbaut, wir reden mal nicht von der Feuerkraft eines AMV mit dem Turm vom BMP (ua. 100mm Kanone).

    3). Das, was wir heute als ASB bezeichnen, war und ist immer noch eine zusammengeschusterte Fahrzeugflotte. Das ist per se nicht so schlimm, schließlich sind deutsche Truppen mit einem ähnlich chaotischen Fuhrpark bis nach Moskau und Georgien gekommen, allerdings wäre die Logistig und damit das Kostenmanagement in den heutigen, sehr traurigen Tagen, deutlich einfacher.

    4.) Sich die Truppe über hochmobile, gepanzerte Mörsereinheiten sich schon immer gefreut hat und zumindest die Norweger das auch ganz gut geleistet haben. Wie das heutzutage aussieht, da fehlt mir jetzt das Wissen, aber ich denke, jeder Kompaniechef einer InfKp hätte gerne seinen eigenen Mörserzug dabei, am Besten nicht in einer Belchbüchse verbaut.

    5.) Es wurde von Anfang an eine Klimaanlage von und für Soldaten verbaut.

    6.) Niemand würde heute nach KPz, Mardern, etc. rufen, wäre ein Fzg wie dieses in unterschiedlichen Konfigurationen im Einsatz. Was nutzt mir ein Boxer mit 32 gegurteten Mumpeln auf dem Dach, wenn ich eine 30mm BMK haben kann oder gar eine vollstabilisierte 100mm PzK?

    7.) Einige Mütter und Frauen wären heute zumindest nicht aus dem Grund Witwen, dass die Fzg ihrer Männer versagt haben, ihnen nicht im Gefecht den Schutzwert und die Waffenwirkung geboten haben, die möglich gewesen wäre.

  19. „Sich die Truppe über hochmobile, gepanzerte Mörsereinheiten sich schon immer gefreut hat und zumindest die Norweger das auch ganz gut geleistet haben. Wie das heutzutage aussieht, da fehlt mir jetzt das Wissen, aber ich denke, jeder Kompaniechef einer InfKp hätte gerne seinen eigenen Mörserzug dabei, am Besten nicht in einer Belchbüchse verbaut.“

    Dabei könnte es doch so einfach sein: http://www.flickr.com/photos/farinihouseoflove/5562415912/in/set-72157626328195088
    bzw.:
    http://www.flickr.com/photos/farinihouseoflove/5551176544/in/set-72157626328195088/

  20. Fährt man mit dem YAK den überhaupt noch raus? Ich habe das Gefühl (nur auch berichten basierend), das der FUCHS ausschließlich den BAT macht wenn es in den „Wilden Westen“ geht. Für Fahrten von der Basis zum Flughafen nimmt man dann den YAK.
    Gott sei dank hat die BW eingesehen das man mit dem FUCHS doch ein geeignetes Fahrzeug besitzt und forciert dessen modernisierung. In meinen Augen die beste Entscheidung die man zu Fahrzeugen in Afg. überhaupt jemals gemacht hat. Vorallem da der FUCHS über Afg. hinaus seinen Einsatzwert besitzt.

  21. @Roman

    zu1.) Ich verweise wieder auf 1 meines Beitrages. Es kommt darauf an was man will. Die BW wollte einen schwer gepanzerten Radpanzer (die technischen Realisierungsuntersuchungen gehen zurück bis in die 80 Jahre wo man noch einen schweren Panzerjäger bauen wollte, der schneller aber über die selbe Geländgänigkeit wie Kettenfahrzeuge verfügen sollte). Aus dieser Geschichte entstand der Boxer, der deswegen auch nicht als „leicht“ klassifiziert wurde, sondern eben als mittleres Fahrzeug. In meinen persönlichen Augen hat die BW damit recht gehabt in ihrer Entscheidung. Den leichte Radpanzer wie der Stryker (in der selben Gewichtsklasse ist auch der Patria) haben sich nicht unbedingt bewährt im Irak. In die selbe Richtung stoßen jetzt auch die Briten, deren neuer Entwurf wesentlich schwerer sein wird als Patria.

    Nochmal der Boxer wäre 2005 verfügbar gewesen wenn… hätte.. etc..(hab ich schon erklärt)
    Die BW hätte ihre Füchse auch schon vor 2005 aufrüsten können. Hat Sie aber nicht…also suchen sie die Schuld in der BW Planung und hängen Sie ihre Hoffnungen nicht an irgendwelchen Einzelsystemen auf.

    2.) Sorry aber das ist auf ganzer Linie Quark. Ob man in die Offensive geht ist eine Entscheidung der Politik und der militärischen Führung. Ein paar INS schlage ich auch zu Fuß mit Infanteristen zurück, wenn der politische Wille dafür da ist und die Einsatzregeln genügend frei gestaltet sind.

    3.) Wenden sie sich an die BW Planung und fragen Sie die warum sie nicht die Füchse aufrüsten wollten…mit dem Kauf eines weiteren Systems das sich außerhalb deutscher Systembaukästen befindet, hätten Sie dem Kostengedanken nicht Rechnung getragen.

    4.) Das ist jetzt arg subjektiv. In der BW wurde für die Jäger schon immer Mörser in „Blechkisten“ verbaut. Für den Boxer werden mit Sicherheit auch Mörser kommen. So war es von der BW schon immer angedacht.

    5.) Oh bei einem Fahrzeug das man 2005 ausliefert natürlich ein starkes „argument“

    6.) Vielleicht beschäftigten Sie sich am besten damit wie die Einsatzdoktrin unserer Jäger im Vergleich zu den Polen aussieht. Das sind nämlich zwei total verschiedene Konzepte.

    7.) Solche Aussagen sind….na lassen wird das…nennen Sie doch einfach einen konkreten Fall wo das mit einem wunder Patria zu verhindern gewesen wäre.
    Anm. bei den Polen fährt auch nicht jeder mit einem Patria durch die Gegend.

  22. Ja, der YAK fährt immer noch „raus“. Zwar dürften die ASB in ihren auf Zusammenarbeit angewiesenen SanKp mittlerweile mit Masse den FUCHS haben, aber es gibt eben auch andere Kp, wie SanKp KDZ und MedEvacKp MeS, die ihrerseits mit „ihren“ Truppenteilen wie LwSich, Pi, FJg oder den Verbündeten wie SWE oder NOR im RC N „durch die Gegend gondeln“ – und da gehe ich schwer von aus, das sie das auch jetzt noch tun. Denen hat man nämlich FUCHS genommen und YAK gegeben, um die besagten SanKp, beweglicher Einsatz auszustatten. Problematisch dabei ist auch, das alle A7 früher oder später abgezogen werden, da man sie auf A8 umbaut.

  23. @Roman% Bang 50
    es ist ihnen sicherlich bekannt das beschaffungen des deutsche heerers zeiträume von über 20 Jahren umfassen. Und das die Vertäge mit der industrie ähnliche Fristen haben. Diese Fahrzeuge und ihre Einsatzdoktrin wurden ausgelegt für einen krieg gegen den grossen Feind im Osten. Die Bw muss es abnehmen und schauen was sie draus macht. Ich sehe es so das der Fuchs A8 und nen Boxer das gleiche konzept abdeckt (gepanzertes Gefechtsfeldtaxi) daher einer von beiden überflüssig ist. Insbesondere da ja ein Fuchs 2 angeboten wird. Dann lieber nachkaufen und einen von beiden streichen.

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