Waffen für Kurdistan: 6 Fallschirmjäger, 1 Sanitäter nächste Woche in den Irak

Rekruten bei der Bundeswehr | Recruits at the Bundeswehr

Bereits in der kommenden Woche reisen sechs Fallschirmjäger der Bundeswehr und ein Sanitäter in den Nordirak, um sich auf die Einweisung kurdischer Kämpfer an von Deutschland gelieferten Waffen vorzubereiten. Die Lieferung eines umfangreichen Ausrüstungspakets mit Sturmgewehren G3 und Maschinengewehren MG3 nach Erbil im Nordirak ist ebenfalls für die kommende Woche vorgesehen. Die Soldaten, die vor allem aus dem Fallschirmjägerbataillon 261 in Lebach kommen, sollen in den nächsten Wochen von anderen Trupps abgelöst werden, die ebenfalls aus sechs Fallschirmjägern und einem Sanitäter bestehen.

Die Mitteilung des Heeres:

Am 19. September 2014 werden gegen 08:00 Uhr sieben Soldaten der Luftlandebrigade 26 vom NATO-Flugplatz Hohn bei Rendsburg in den Nordirak fliegen. Dort werden die deutschen Soldaten kurdische Ausbilder in Waffen und Gerät einweisen. weiterlesen

Ukraine: Deutsch-französische Erkundungsmission, EU-Abkommen, Russland will mehr Krim-Truppen

Das ist (wieder) einer dieser Tage mit sehr unterschiedlichen Meldungen aus der und über die Ukraine, die alle noch kein richtiges Bild ergeben:

• Das EU-Parlament und die ukrainische Rada haben das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine gebilligt. Allerdings: das damit verbundene Freihandelsabkommen wird bis Ende 2015 ausgesetzt. Und: für die Regionen der Ost-Ukraine beschloss das Parlament in Kiew einen befristeten Sonderstatus.

• Deutschland und Frankreich haben der OSZE angeboten, mit Drohnen und Satellitenaufnahmen eine Waffenruhe in der Ost-Ukraine zu überwachen; ein erstes deutsch-französisches Erkundungsteam setzte sich am Dienstag in Marsch. weiterlesen

Bundeswehr schickt Erkundundungsmission in die Ukraine

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Deutsche Soldaten werden demnächst ab dem (heutigen) Dienstag  in der Ost-Ukraine erkunden, ob die Bundeswehr gemeinsam mit Frankreich zur Unterstützung der OSZE einen Waffenstillstand in der Region überwachen kann. Auf Wunsch der OSZE werde ein 14-köpfiges deutsches Erkundungsteam gemeinsam mit den Franzosen prüfen, ob die Voraussetzungen für eine solche Mission vorhanden seien, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Die Bundeswehrsoldaten sollen vor allem prüfen, ob deutsche Drohnen vom Typ LUNA zur Überwachung des Waffenstillstands eingesetzt werden können. Die Soldaten werden bei diesem Einsatz zwar Uniform tragen, sind aber unbewaffnet.

Die komplette Mitteilung des Ministeriums: weiterlesen

Dokumentation: Bundespressekonferenz 12. September 2014 zu ISIS

Aus technischen Gründen nehme ich die Dokumentation der Bundespressekonferenz vom (heutigen) Freitag zum Thema ISIS aus dem Nachrichten-Thread mal raus (der wird sonst zu lang und unlesbar) und stelle das hier ein. Kommentare aber bitte unter dem anderen Eintrag.

Die Fragen und Antworten zum Thema Irak; neben Wirtz äußern sich der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, und der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff: weiterlesen

Kampf gegen ISIS: Keine deutschen Luftschläge; Fallschirmjäger zur Einweisung nach Kurdistan

Für das internationale Vorgehen gegen die islamistischen ISIS-Terrorgruppen im Nordirak hat die Bundesregierung eine deutsche Beteiligung an Luftangriffen kategorisch ausgeschlossen. Für die Waffen und die militärische Ausrüstung, die an die kurdischen Milizen für ihren Kampf gegen ISIS geliefert werden, sollen aber Fallschirmjäger der Bundeswehr in den Nordirak reisen, um dort kurdische Kämpfer in den Gebrauch einzuweisen.

Auf die Frage nach einer deutschen militärischen Beteiligung äußerte sich die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz am (heutigen) Freitag eindeutig:

Die Stabilisierung der Region ist ein großes Anliegen der Bundesregierung. Eine Beteiligung an militärischen Luftschlägen oder Ähnlichem kann ich aber ausschließen. weiterlesen

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