Bundeswehr stellt Ausbildung von Peshmerga im Nordirak vorläufig ein

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Angesichts der unklaren politischen und vor allem militärischen Lage in den Kurdengebieten des Nord-Iraks hat die Bundeswehr ihre Ausbildungsunterstützung für die kurdischen Peshmerga-Kämpfer vorerst eingestellt. Bereits am vergangenen Freitag habe Generalinspekteur Volker Wieker eine entsprechende Anweisung erlassen, teilte der stellvertretende Generalinspekteur Vizeadmiral Joachim Rühle am (heutigen) Montag den verteidigungspolitischen Obleuten der Bundestagsfraktionen mit.

Aus Rühles Schreiben: weiterlesen

Reality-TV aus dem Mali-Einsatz: „Willkommen auf dem Mars, hier ist’s schön“ (m. Nachtrag)

4, 5 Millionen Euro hat die Bundeswehr dafür ausgegeben, ihre neue Reality-Video-Serie über den Mali-Einsatz flächendeckend zu bewerben (mehr als das doppelte der Produktionskosten der Videos). Und den Hinweisen auf den Einblick in den Auslandseinsatz in Westafrika ist ja praktisch nicht zu entkommen, siehe obiges Beispiel aus dem Kölner Hauptbahnhof. Auf Facebook sowieso nicht, und der Chat-Bot findet sich auch auf der Kölner Anzeigetafel wieder: weiterlesen

Personalstärke September 2017: Knapp über 170.000 professionelle Soldaten

Die militärische Personalstärke der Bundeswehr ist im September im Vergleich zum Vormonat fast gleich geblieben: Mit 178.433 aktiven Soldaten und Soldatinnen ist die Gesamtzahl nur geringfügig niedriger als im August, als 178.641 Soldaten in der Truppe Dienst taten. Erstmals ist aber die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten über die schon seit dem Frühjahr vergangenen Jahres angepeilte Grenze von 170.000 gestigen, wenn auch ebenfalls nur knapp: Zu Ende September zählte die Bundeswehr 170.285 Berufs- und Zeitsoldaten, nachdem im August mit 169.993 diese Marke noch knapp verfehlt worden war.

Allerdings sind die Schwankungen und insbesondere die Steigerung bei den Berufs- und Zeitsoldaten noch nicht so massiv, dass tatsächlich von einer Trendwende gesprochen werden könnte – da bleibt abzuwarten, wie sich diese Zahlen in den nächsten Monaten entwickeln.

Die Statistik, die die Bundeswehr am (heutigen) Montag (wie üblich unter dem immer gleichen Link) veröffentlichte: weiterlesen

Nachwuchswerbung: Auf das Umfeld kommt es an

Fundstück zum Wochenende: Kann man sich ja nicht immer aussuchen, das Werbeumfeld.

(Gefunden in einem Kino in Berlin)

Nach Turbinenschaden: Überprüfung aller NH90-Hubschrauber (Update)

Die Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ NH90 müssen vorerst am Boden bleiben, bis alle Triebwerke dieser Maschinen auf Beschädigungen überprüft worden sind. Das vorläufige Startverbot und die Anordnung zur Untersuchung habe der General Flugsicherheit, die Flugsicherheitsaufsicht der Bundeswehr, am (gestrigen) Freitag erlassen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag und bestätigte damit einen Bericht von Spiegel Online.

Der Hubschrauber wird derzeit außer zu Transport- und Trainingsflügen in Deutschland im UN-Einsatz MINUSMA in Mali genutzt. Die vier dort stationierten NH90 des Deutschen Heeres haben vor allem die Aufgabe, verwundete UN-Soldaten zu retten.

Update: Inzwischen sei in Mali wieder sichergestellt, dass dieser MedEvac-Auftrag mit NH90 erfüllt werden könne, teilte das Ministerium mit. Es gebe dort keine operativen Einschränkungen. weiterlesen

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