Stichwort U-Boot: Anschauungsmaterial

Zwei Fundstücke zum Thema U-Boote, die wir uns mal für langfristige Betrachtungen hinlegen: Die U.S. Navy hat mit ihren Atom-U-Booten im Rahmen der – regelmäßigen – Übung ICEX auch in diesem Jahr unter dem arktischen Eis trainiert. Erstmals seit gut einem Jahrzehnt wieder zusammen mit der britischen Royal Navy. Damit sollte natürlich nicht zuletzt ein Signal Richtung Russland gesendet werden, wie auch dieser CNN-Beitrag deutlich macht: weiterlesen

Nachwuchswerbung: Timing spielt auch ’ne Rolle

Tja, wer hätte das ahnen können. Zwar ist es schon ne Weile her, dass Augen geradeaus! und andere im Oktober darüber berichtet haben, dass derzeit keines der sechs U-Boote der Deutschen Marine einsatzbereit ist. Aber dass NDR und tagesthemen rund sechs Wochen später das Thema auch noch aufgreifen – das konnte bei der Planung der aktuellen Plakatwerbung mit U-Boot im Hintergrund doch wirklich niemand wissen.

Bei diesen Werbeaktionen kommt es halt auch auf das Timing an. Und, äh, auch auf das Umfeld.

(Nebenbei: Im Unterschied zu den Marinen anderer Staaten, zum Beispiel Norwegen, hat die Deutsche Marine nach meiner Kenntnis noch keine Kommandantin eines U-Boots?)

 

 

Kein einziges deutsches U-Boot fährt mehr

Nachdem das deutsche Unterseeboot U35 in der vergangenen Woche nach einer Havarie zur Untersuchung in die Werft musste, hat die Deutsche Marine vorerst kein einziges fahrbereites U-Boot mehr in ihrer Flotte. Vier der sechs Boote liegen derzeit zu Arbeiten in der Werft, die beiden übrigen warten auf einen Werftliegeplatz für die Instandsetzung, sagte ein Sprecher der Marine in Rostock am (heutigen) Donnerstag. Grund sind vor allem fehlende Ersatzteile. weiterlesen

Norwegen will deutsche U-Boote (Nachtrag: BMVg)

Norwegen will seine neuen U-Boote gemeinsam mit Deutschland bauen. Damit entschied sich die Regierung in Oslo gegen eine Kooperation mit Frankreich. Die Entscheidung, auf sowohl die Regierungen als auch die Unternehmen in den beteiligten Ländern seit Monaten warten, ist über die Bedeutung für die deutsche U-Boot-Industrie hinaus für weitere Rüstungsvorhaben von Relevanz: Damit dürfte auch die Vorentscheidung für die künftige Bewaffnung der Deutschen Marine mit Lenkflugkörpern gefallen sein, die dann aus Norwegen kommen werden.

Aus der Mitteilung der norwegischen Regierung am (heutigen) Freitag (aus der auf Englisch veröffentlichten Fassung):

After a comprehensive evaluation process, The Norwegian Government decided on Germany as strategic partner for new submarines. The partnership is based on a German-Norwegian common purchase and lifetime management of identical, new submarines. weiterlesen

Deutschland und Polen vereinbaren gemeinsame U-Boot-Kommandobehörde

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Mehr als drei Jahre nach Abschluss einer deutsch-polnischen Vereinbarung über eine engere maritime Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder haben die Chefs der Marinen die Umsetzung einer der damals vereinbarten Kooperationsmaßnahmen besiegelt. In einem historisch einmaligen Abkommen, so sagt die Deutsche Marine, wurde die Einrichtung einer gemeinsamen U-Boot-Kommandozentrale vereinbart:

Konteradmiral Miroslaw Mordel, Inspekteur der Kriegsmarine der Republik Polen, und Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der Deutschen Marine, haben heute im Marinekommando in Rostock eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, mit der beide Seestreitkräfte eine gemeinsame „Submarine Operating Authority“ einrichten. weiterlesen

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