RC N Watch: Ein Viertel mehr Zwischenfälle als bisher berichtet

Im Norden Afghanistans hat es im vergangenen Jahr fast ein Viertel mehr sicherheitsrelevante Zwischenfälle, also Angriffe von Aufständischen, gegeben als  bislang öffentlich bekannt. Auch im Jahr 2011 habe die Zahl höher gelegen als bisher angegeben. Das habe eine Auswertung der Berichte ergeben, die auch Angriffe auf afghanische Sicherheitskräfte mit einbeziehe, sagte der stellvertretende Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Konteradmiral Rainer Brinkmann, am Mittwoch in Potsdam. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos wurden nunmehr im vergangenen Jahr im Bereich des Regionakommandos Nord 1.228[…]

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Keine Zahlen lügen nicht

Verdammte Statistik. Mit diesen ganzen Zahlen kann man schon mal durcheinander kommen. Erst recht, wenn man auf wichtige Zulieferung von Daten angewiesen ist und da nicht die Hand drauf hat… Dann muss man womöglich die Statistik korrigeren – oder, halt, super Idee: Wir schaffen die Statistik einfach ab. So ungefähr hat sich das offensichtlich die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF überlegt. Vor einer Woche räumte ein Sprecher ein, dass die zuvor veröffentlichten – und im Januar zurückgezogenen – Statistiken über die sicherheitsrelevanten[…]

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While waiting for the new figures, find the old ISAF statistics here

Over the last year, ISAF had provided each month statistics on security related incidents in Afghanistan, called Monthly Trends. In January this year, these statistics disappeared from the ISAF website, leaving no explanation but just a This page is not available. note (see above). And yesterday, the AP reported that there indeed had been a reason to pull the metrics from ISAF’s internet presence – in a nutshell: the figures were wrong. Taliban attacks not down after all, the wire[…]

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Falsche Zahlen aus Afghanistan

Das kommt nicht wirklich überraschend: Die Statistiken, auf die die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF zum Teil ihre Meldungen über Fortschritte in Afghanistan aufgebaut hatte, stimmen nicht. Nachdem bereits die Bundeswehr Mitte Januar ihre Angaben über die Zahl und Entwicklung der sicherheitsrelevanten Zwischenfälle korrigiert hatte, zieht ISAF nun nach: Statt eines Rückgangs feindlicher Angriffe (Enemy Initiated Attacks, EIA) von 2011 zum Jahr 2012 um sieben Prozent gab es eine gleichbleibende Zahl dieser Incidents, wie Associated Press unter Berufung auf einen ISAF-Sprecher berichtet.[…]

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Ach, die Statistik: Zehn Prozent mehr Zwischenfälle als bisher berichtet

Ein afghanischer Gefreiter bei der Ausbildung in Kabul (Foto: ISAFmedia via Flickr unter CC-BY-Lizenz) Vor lauter Konzentration auf die Ereignisse in Mali ist eine Mail aus dem Verteidigungsministerium, die schon am Freitagnachmittag ankam, einfach liegengeblieben. Dabei geht’s doch um etwas ziemlich Interessantes, nämlich die Statistik der sicherheitsrelevanten Zwischenfälle (SRZ) in Afghanistan – also die Statistik, die immer als Gradmesser des Erfolgs des internationalen Einsatzes am Hindukusch herangezogen wird. Mit diesem Erfolg ist es, wenn man die neuen Angaben sieht, nicht[…]

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Der ISAF-Einsatz: Statistik und Erfolg

In der vergangenen Nacht hat das Hauptquartier der ISAF-Truppen seine monatliche Übersicht über die Entwicklung von Angriffen der Aufständischen in Afghanistan veröffentlicht. Mit auf den ersten Blick guten Nachrichten – danach sind die feindlichen Angriffe, die Enemy Initiated Attacks (EIA), erkennbar zurückgegangen: • EIA decreased 5% in Jan-Aug 2012 compared to the same period in 2011. • EIA levels reported by ISAF and Afghan National Security Forces in August 2012 were 9% lower than in August 2011. Der Kollege Simon[…]

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