Luftwaffe beim G20-Gipfel: Combat Air Patrol rund um Hamburg (Update)

Während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Bundeswehr zeitweise den Luftraum über dem Veranstaltungsort mit einem so genannten Luftüberwachungseinsatz gesichert. Am (gestrigen) Freitag habe es eine solche Combat Air Patrol mit Eurofightern und einem Tankflugzeug gegeben, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Anfrage von Augen geradeaus!. (Update: Die erste offizielle Auskunft am Freitagabend lautete, dass dies so erstmals bei einem solchen Großereignis der Fall war. Das scheint offensichtlich so nicht richtig, wie u.a. auch aus den Kommentaren hier hervorgeht. Deshalb[…]

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G20-Gipfel in Hamburg: Zum falschen Zeitpunkt mit dem Transportpanzer unterwegs (Update)

radpanzer / transportpanzer der #bundeswehr fahren von hamburg #osdorf nach #altona #NoG20 #panzer #radpanzer #hamburg pic.twitter.com/qMDpq21Fsd — Christoph Löffler (@ch_loe_foto) 7. Juli 2017 Der G20-Gipfel in Hamburg, sowohl die politischen Ereignisse als auch die gewalttätigen Auseinandersetzungen drumrum, interessieren mich zwar als Staatsbürger, sind aber kein Thema für Augen geradeaus!. Anders sieht das aus, wenn die Bundeswehr ins Spiel kommt, und da schreckt das Foto oben doch auf: Drei Transportpanzer Fuchs, so die Aussage des Fotografen, fahren durch die Hamburger Vororte.

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Ein Kriegsschiff zum G20-Gipfel? Im Prinzip ja, aber… (Update)

Beim G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg will die Bundeswehr vorsorglich ein Kriegsschiff für mögliche Evakuierungen im Hamburger Hafen stationieren – das meldet das Magazin Focus vorab aus seiner jüngsten Ausgabe. Das ist zwar im Prinzip zutreffend, es handelt es sich nach Informationen von Augen geradeaus! allerdings um das gut 50 Jahre alte Landungsboot Lachs (Foto oben) der Deutschen Marine, formal ein Kriegsschiff der deutschen Streitkräfte. Für dieses Kriegsschiff gibt es eine Anfrage der Landesbehörden an die Marine,[…]

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After two years‘ trial, Somali pirates get prison sentences in Hamburg

It should have been an easy case. More than two years ago, a gang of armed robbers captured a merchant vessel in the Indian Ocean. Before they could take the crew hostage, the seamen hid in a safe room, stopped the engines and called fort help. And help came swiftly: a few hours later, heavily armed soldiers fast roped from a helicopter, re-took the vessel and arrested the pirates. What happend on Easter Monday, April 5, 2010, on the German-flagged[…]

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Noch eine Wende im Hamburger Piratenprozess: Weiteres Verfahren wegen Kaperung möglich

Der an überraschenden Wendungen nicht arme Prozess gegen mutmaßliche Piraten vor dem Hamburger Landgericht könnte jetzt eine neue Folge haben: Nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks droht den Somalis, die wegen der Entführung des deutschen Frachters Taipan im April 2010 angeklagt sind, ein weiterer Prozess wegen der Entführung anderer Handelsschiffe vor Somalia. Konkret soll es um die Kaperung der indischen Dhau Hud Hud gehen, die am 23. März 2010 um 08:51 GMT mit ihrer elfköpfigen Mannschaft im Somali-Becken entführt und[…]

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Somalias Piraten und der Rechtsstaat

Es ist ein Fall wie aus der Strafrechts-Vorlesung. Schwer bewaffnete Räuber dringen in ein Firmengebäude ein und schießen sich den Weg frei, die Belegschaft versteckt sich, die Täter werden auf frischer Tat ertappt, festgenommen und vor Gericht gestellt. Hätte sich das irgendwo in Deutschland ereignet, hätte das Ereignis einige Aufmerksamkeit hervorgerufen, schon der Prozess wäre keine große Schlagzeile mehr Wert gewesen, und beim Urteil würde nur die Frage nach der Höhe des Strafmaßes gestellt. Doch es ist ein ganz klein[…]

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Noch ein Piraten-Prozess in Hamburg?

Seit fast einem Jahr läuft vor dem Hamburger Landgericht der Prozess gegen mutmaßliche Piraten aus Somalia, die den deutschen Frachter Taipan gekapert hatten – und jetzt könnte ein weiteres Verfahren hinzukommen. Nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks prüft die Hamburger Justiz, ob sie ein Verfahren gegen die mutmaßlichen Seeräuber eröffnet, die 2009 den Frachter Courier entführt hatten – und die neun Somalier aus Kenia nach Hamburg holt. Hintergrund ist die Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts in der vergangenen Woche: Die Richter[…]

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