Insider-Angriff in Nordafghanistan: Keine Deutschen betroffen

Im Camp Shaheen bei Masar-i-Scharif im Norden Afghanistans hat es am (heutigen) Samstag nach ersten Meldungen einen Angriff eines Mannes in afghanischer Uniform auf Soldaten der NATO-geführten Resolute Support Mission gegeben. Die näheren Umstände sind noch unklar; es gibt bislang nicht bestätigte Meldungen von Gefallenen. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr sind von dem Vorfall nach dem bisherigen Stand keine deutschen Soldaten betroffen. Die Bundeswehr ist im Norden Afghanistans zur Beratung und zum Training afghanischer Sicherheitskräfte eingesetzt. Ein erstes Statement[…]

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Afghanistans Sicherheitskräfte: Neue Spitze bei Insider-Attacken

  Eine afghanische Polizistin an einem Checkpoint in Kabul (Foto: ISAF Media via flickr unter CC-BY-Lizenz) Trotz weihnachtlicher low ops halte ich diese – beunruhigende – Entwicklung für berichtenswert: Am (heutigen) 24. Dezember hat es in Afghanistan erneut etliche so genannte insider attacks gegeben – Angriffe afghanischer Sicherheitskräfte auf internationale Truppen oder deren Umfeld, aber auch auf andere afghanische Soldaten oder Polizisten. Dabei hat ein Innentäter-Angriff in der Hauptstadt Kabul eine neue Qualität: Erstmals war eine Frau die Angreiferin. An[…]

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Unverändert mit Einzelfallgenehmigung: Kooperation mit den Afghanen im Norden

Nach der Aufmerksamkeit erregenden Weisung des ISAF Joint Command, mit der die gemeinsame Patrouillentätigkeit von afghanischen Sicherheitskräften und ISAF-Truppen bis auf Weiteres eingeschränkt wird, interessiert natürlich die Auswirkung auf das (deutsch befehligte) Regionalkommando Nord in Afghanistan. Dazu aus dem Verteidigungsministerium in Berlin: Die ISAF Strategie bleibt unverändert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Reaktionen auf das umstrittene Video „Innocence of Moslems“ und in Umsetzung des entsprechenden Weisung des ISAF Joint Commands hat auch das Regionalkommando Nord die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Die Zusammenarbeit[…]

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Jetzt offiziell Schluss mit dem Partnering? (Update: ISAF-Erklärung)

Die Insider-Attacken in Afghanistan, bei denen echte oder vermeintliche afghanische Sicherheitskräfte Soldaten der ISAF-Truppen getötet haben, scheinen zu einem grundlegenden Wandel im Umgang der internationalen Truppen mit den Afghanen zu führen. Jegliche Zusammenarbeit unterhalb des Bataillionslevels sei ISAF-weit untersagt worden, berichtet Reuters heute aus Kabul: NATO ordered a cutback on Tuesday on operations alongside Afghan forces in response to a surge of „insider attacks“ on foreign servicemen, a move that could complicate plans to hand security over to Afghan forces[…]

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Neue Sicherheitsüberprüfung für afghanische Rekruten

Angesichts der zunehmenden Zahl von Angriffen afghanischer Soldaten und Polizisten (oder auch nur: von Tätern in afghanischer Uniform) auf Soldaten der internationalen Truppen werden die afghanischen Sicherheitskräfte in Teilen einer neuen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Die Washington Post berichtet am Sonntagmorgen: The senior commander for Special Operations forces in Afghanistan has suspended training for all new Afghan recruits until the more than 27,000 Afghan troops working with his command can be re-vetted for ties to the insurgency. Hintergrund ist offensichtlich der –[…]

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Green on Blue in Afghanistan: In diesem Jahr fast ein Drittel

Nach dem Beschuss durch die eigenen Kameraden, euphemistisch friendly fire und mehr technisch Blue on Blue genannt, demoralisiert eine Truppe vor allem der Beschuss aus den Reihen von Verbündeten. Green on Blue heißt das, wenn die (vermeintlichen?) Freunde die Waffe auf ihre Partner richten, und mit dem heutigen Tag hat sich das in Afghanistan noch mal mehr als Problem erwiesen: Ein Soldat der afghanischen Armee (ANA) erschoss in Helmand im Süden des Landes zwei britische Soldaten; am Abend wurde –[…]

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