Bundeswehr richtet sich auf langfristige Hilfe in Coronavirus-Pandemie ein, „keine Corona-Parties auflösen“ (Nachtrag)

Die Bundeswehr richtet sich auf die langfristige Unterstützung ziviler Behörden und Hilfsorganisation in der aktuellen Coronavirus-Pandemie ein. Nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wird es dabei weniger um medizinische Hilfe als um Logistik gehen, auch Unterstützung für die Polizei sei denkbar. Allerdings werde die Truppe nicht Corona-Parties auflösen oder Ausgangssperren überwachen, sagte Generalinspekteur Eberhard Zorn.

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Sicherheitshalber, der Podcast – Spezial zur Münchner Sicherheitskonferenz #2: 4****Gespräch mit Bundeswehr-GI Zorn

Sicherheitshalber ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In diesem ersten von insgesamt gleich zwei Sicherheitshalber Spezial – aufgenommen im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC 2020) – sprechen Ulrike Franke, Frank Sauer, Carlo Masala und ich mit Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn über die folgenden Fragen:

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Bundeswehr-Generalinspekteur: Konkrete Zusammenarbeit, Europa-Idee als langfristige Vision

Eine echte europäische Armee, wie sie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in den vergangenen Tagen erneut vorgeschlagen hat, wird nach Ansicht von Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn noch auf Jahrzehnte eine Vision bleiben. Realistischer sei derzeit eine Armee der Europäer, die durch die Zusammenarbeit der Streitkräfte europäischer Länder bereits Gestalt annehme, sagte Zorn am Sonntag im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Darauf sei der Kontinent angesichts der latenten Bedrohungsgefahr in seinem Umfeld auch angewiesen.

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Hörtipp: Interview mit dem Generalinspekteur (Update: Jetzt komplette 35 Min. verfügbar)

Der neue Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, ist seit ziemlich genau vier Monaten im Amt. Die Kollegin Andrea Müller vom Saarländischen Rundfunk hat das erste (nicht Bundeswehr-interne) Interview mit ihm geführt; als Hörtipp: Neben dem knapperen Beitrag mit O-Tönen auf tagesschau.de gibt es auch eine längere Fassung (15 Minuten) beim Saarländischen Rundfunk: Im Interview der Woche: General Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr Update: Jetzt hat die ARD das Interview in kompletter Länge, gut 35 Minuten, online gestellt (Hinweis: scheint nicht[…]

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Einsatz in der Koalition der Willigen: Auf dem Weg zum neuen Normalfall? (Nachtrag: KdB)

Nach seinem Amtsantritt im April hat der neue Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, sein erstes größeres Interview gegeben (ich habe jedenfalls kein weiteres finden können), und zwar dem Fachmagazin Europäische Sicherheit & Technik. Unter den Antworten auf ein breites Spektrum an Fragen ist mir eine aufgefallen – die Frage nach der rechtlichen Grundlage für mögliche künftige Auslandseinsätze der Bundeswehr, auch ohne ein Mandat der Vereinten Nationen, der NATO oder der EU (ich zitiere mal etwas ausführlicher):

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Eberhard Zorn als neuer Generalinspekteur der Bundeswehr im Amt

Den vierten goldenen Stern hatte Eberhard Zorn (58) bereits am vergangenen Dienstag verliehen bekommen – am (heutigen) Donnerstag führte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den neuen General als 16. Generalinspekteur der Bundeswehr ins Amt ein. Der bisherige Leiter der Abteilung Personal im Ministerium folgt Volker Wieker, der nach mehrmaliger Verlängerung seiner Amtszeit der längstgediente oberste Soldat der Bundeswehr war. Zu Zorns militärischem Werdegang mehr hier; wie inzwischen (nach angelsächsischem Vorbild) üblich, gab’s zur Amtseinführung eine Mitteilung mit Quotes von der[…]

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