Kategorie: Cyberwar

Da kriegt der J6 graue Haare

Das ist doch was: Bei den US-Verbündeten wird der iPad (wie zuvor schon der iPod touch und das iPhone) ein wichtiges Werkzeug auf dem Gefechtsfeld: Turning the iPad into a weapon Bei der Bundeswehr würde vermutlich der J6 (auf Deutsch: der verantwortliche Offizier für das Aufgabengebiet 6, Führungsunterstützung) graue Haare kriegen, wenn er auch noch einen iPad in die IT-Struktur integrieren müsste. Ist es doch auch so schon schlimm genug, wie der gestrige Bericht über eine Tagung vom 24. Mai

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Hacker-Angriff auf Lockheed Martin

Mit kleiner Verspätung hat ein Hackerangriff auf den weltgrößten Rüstungskonzern, das US-Unternehmen Lockheed Martin, auch die deutschen Medien erreicht. Zum besseren Verständnis deshalb hier die Meldung der Nachrichtenagentur Reuters (die als erste mit dieser Information kamen) vom Freitagnachmittag: Hackers breached U.S. defense contractors ein Erklärstück der New York Times und noch ein Erklärstück eines US-Computerexperten: RSA Breach Fallout? Unterm Strich: es ist nicht nur ein Problem des größten Rüstungskonzerns der Welt und des U.S.-Militärs – was schon schlimm genug ist.

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Blogger blacklisted.

Noch ist er nicht da, der Cyberkrieg. Aber es gibt schon Scharmützel am Rande – der Bloggerkollege von Information Dissemination sah erst, ganz zufällig, sein bei Google gehostetes Blog lahmgelegt. Und bekam dann mit, dass er auf einer Blacklist des US Cybercommands steht. Weil es mit anderen, ebenfalls bei Google gehosteten Blogs Probleme gab, als offensichtlich chinesische Regierungs-Hackerkommandos die Blogs von Dissidenten attackierten. Und dann schlug USCYBERCOM zu.

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re:publica – update

Jetzt ist es terminiert: Auf der re:publica 2011 reden der Bendlerblogger und ich über Krieg im Netz – Stuxnet, WikiLeaks und Bloggen von der Front. Am Freitag, dem 15. April um 12 Uhr. Direkt davor, um 11 Uhr,  spricht Sandro Gaycken über den Cyberwar und seine Folgen für die Informationsgesellschaft. Ich denke, die beiden Panels werden sich ganz gut ergänzen.

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re:publica – „Krieg im Netz“

Kleine Vorankündigung: Der Bendlerblogger und Augen geradeaus! werden auf der re:publica 2011 im April in Berlin über das Thema Krieg im Netz – Stuxnet, WikiLeaks und Bloggen von der Front reden: Wie das Netz die Sicherheitspolitik verändert. Noch sind wir am Nachdenken und Basteln – aber geplant ist: Wir wollen die Fragen und Anregungen unserer Leser einbeziehen. Die Runde machen wir dann in den nächsten Wochen.

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De Maiziere will Sicherheitsregeln für die „kritische Infrastruktur Internet“

Nach dem Bekenntnis der Kanzlerin zu Twitter, Facebook und Co. auf der Münchner Sicherheitskonferenz sollte man beim Thema Internet und Sicherheit auch mal bei ihrem Innenminister reinhören, Thomas de Maiziére. Der legte heute im Konferenz-Panel Cyber Security ein paar sehr grundsätzliche Aussagen dazu vor, die man in nächster Zeit wird im Ohr behalten müssen. Wesentliche Aussage des für innere Sicherheit zuständigen Ministers: Das Internet ist eine kritische Infrastruktur – wenn die in einem Land ausfalle, wird es eben kritisch, wie

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WikiLeaks und die SWP

Nur ein kurzer Lesehinweis, weil es gar nicht mein Thema ist – aber es fällt auf, dass es in deutschen Medien bislang keine Rolle spielt: Die von der Bundesregierung finanzierte Stiftung Wissenschaft und Politik soll den Amerikanern dringend dazu geraten haben, mit Computersabotage gegen das iranische Nuklearprogramm vorzugehen. Das sei besser als eine militärische Aktion. Der Bericht dazu  stand vor zwei Tagen im britischen Guardian. (Allerdings, wenn ich das richtig sehe: in der dazu veröffentlichen U.S.-Depesche ist die SWP entweder

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Beginnt mit Cablegate der Cyberwar?

Die Aufmerksamkeitspirouetten um Wikileaks, die geheimen Botschafts-Depeschen der USA und den Wikileaks-Gründer Julian Assage drehen sich immer schneller (obwohl, wie schon erwähnt, derzeit gar nicht Wikileaks die entscheidende Organisation bei der sukzessiven Veröffentlichung dieser Depeschen ist, sondern die beteiligten Medien in mehreren Ländern…). Jenseits des Streits um den Inhalt der Kabel, jenseits des Streits um Geheimnisverrat oder nicht, jenseits des Streits um die Person Assange sehe ich eine für die Öffentlichkeit in praktisch allen Ländern ein viel größeres Problem: Beginnt

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