Und schon wieder zurück…
Wie üblich geht ein Urlaub viel zu schnell vorbei. Und auch wenn ich es zeitlich mal wieder hervorragend hinbekommen habe (war was mit Drohnen, in Leipzig oder so?) – die Themen der vergangenen Tage bleiben uns ja erhalten. Hier geht es jetzt weiter, und vermutlich wird auch in nächster Zeit von Sommerloch kaum die Rede sein können. Auf geht’s!
Der Wiegold Effekt hat zugeschlagen. Erst blamiert sich die Bundespolizei in Leipzig, weil ein Busfahrer die Drohnenabwehr übernehmen muss, dann senden britische Drohnen Boote(die in den Einsatz im Persischen Golf gehen sollten) der Spezialkräfte kräftig Daten an China einschließlich der Angst, Spezialkräfte könnten fotografiert worden sein, dann wird die Bundespolizei in Hannover von russischen Drohnen vorgeführt, die man zwar sehen kann, aber ihre Drohnendetektoren nicht orten können, der BW gelingt es nicht große Drohnen über Patriot-Werkstatt runterzuholen und heute Meldung über angebliche Festnahme eines Drohnenpiloten in Köln……., ferner die Meldung, daß die BW nicht schlauer sind als die Briten, der frühere Inspekteur der Streitkräftebasis Generalleutnant Schelleis hatte die Nutzung chinesischer Drohnen in der BW ausdrücklich verboten, trotzdem nutzt die BW fleißig chinesische Drohen und es tobt mal wieder die Verfassungsdebatte über Einsatz der BW im Inneren bzw. ob nicht jede Drohne als potentieller Angriffe zu sehen ist und deshalb unter den Verteidigungsbegriff des Grundgesetzes fällt, mit Zuständigkeit der BW zur Abwehr ohne Verfassungsänderung! @Wiegold: Ihr Leib- und Magenthema Drohnen hat die Sommerpause bisher beherrscht. Der Verteidigungsminister will sich um den Einsatz der BW zum Schutz der Flughäfen drücken…..vermutlich, weil sonst jeder schnell merken würde, daß die BW völlig blank ist gegenüber Drohnen. Denn ich weiß nur von drei Zügen der BW zur Drohnenbekämpfung bisher. Zwei Züge mit Ozelot Flugabwehrsystemen und ein mobiler Zug mit Drohnengewehren, wo die Frage ist, ob diese genauso versagen würden, wie die Geräte der Bundespolizei gegen russische Drohnen?
Ansonsten blieb die BW beim Schneckentempo, indem sie nur verkünden konnte, daß bei 5 der bisher ausgesuchten 8 Kasernen zur möglichen Reaktivierung, jetzt Verhandlungen über die Rückführung der Kasernen in BW-Besitz laufen oder demnächst beginnen sollen.
Abschließend scheint die Personalentwicklung der BW nicht gut zu laufen. Nach den Zahlen für 2024 und 2025 müsste die BW im Juli um 1.300 – 1.400 Soldanten gewachsen sein, ohne Effekt der neuen Wehrpflicht gerechnet. Aber während die BW am 31. Juli 2025 noch per Presseerklärung große Erfolge der neuen Personalentwicklung vorab verkündet hat, schweigt die BW verdächtiger Weise bis jetzt. Die BW müsste auf mindestens 186.500 Soldaten gewachsen sein im Juli. Da die Siegesmeldung ausbleibt, die sonst per Presseerklärungen oder durchstechen an große Medien erfolgten, bevor die neuen BW Zahlen offiziell auf der BW Seite veröffentlicht worden sind, vermute ich, daß die BW Zahlen für Juli schlechter sind als erwartet! Nachdem die BW noch nie vor dem 15. die neuen Zahlen veröffentlich hat, der 15. morgen aber ein Samstag ist, und zuletzt die Zahlen meist am 15. veröffentlicht wurden, wenn Wochentag, müsste die neue BW Stärke am Montag veröffentlicht werden.
Endlich ist die Sommerlücke ohne spannenden Qualitäts-Journalismus im sicherheitspolitischen Bereich vorbei. Schön, dass Sie wieder da sind! Mir wurde schon langweilig.
Herzlich willkommen zurück, ich hoffe der Urlaub war erholsam.
Passiert ist genug, jetzt ist auch wieder etwas Expertise im Haus … ;)
Die Luftwaffe hat die Transall zu früh ausgemustert! In Australien sind schon ehemalige Transall Maschinen der Luftwaffe als Löschflugzeuge ausgerüstet worden mit 14.000 Liter Löschtank. Jetzt will eine private Firma auch zwei ehemalige Transall der Luftwaffe als Löschflugzeuge für Deutschland umrüsten. Warum ist die Luftwaffe nicht selbst auf die Idee gekommen? Gerade heute wo der Ort Hürtgenwald von den Flammen bedroht ist( wo jeder militärinteressierte weiss, da kann man nur aus der Luft oder mit Panzern löschen, weil der Hürtgenwald ein großes Schlachtfeld im 2. Weltkrieg war und bis heute mit Minen & Munition verseucht ist)ist es unverständlich, dass die Bundesregierung sich weiter weigert Löschflugzeuge zu beschaffen, mit der Ausrede, das Löschen von Waldbränden sei Ländersache. Brände richten sich nicht nach Ländergrenzen & sind zu teuer für die Länder. Deshalb sollte der Bund Löschflugzeuge beschaffen. Da der Bund gerade mit Airbus über weitere A 400 m Transportflugzeuge verhandelt, sollte es wirklich kein Problem sein, ein paar A 400 m mit Löschausrüstung zu kaufen. Aber Transall zurück zu kaufen & zu Löschflugzeugen umzubauen wäre auch eine Lösung.
Herzlich Willkommen zurück aus dem wohlverdienten Urlaub.
Die wohl heftigste Meldung, ich würde meinen der letzten Jahre, ist diese Leipziger Drohnengeschichte.
Warum ?
1. Zum ersten Mal wurde eine Drohne mit militärischem Sprengstoff bei einem Attentatsversuch sichergestellt. Unmittelbar neben einer grossen (ukraininischen) Frachtmaschine. Auf einem deutschen, internationalen Flughafen.
Ich empfehle hierzu das Video meines Lieblings-„Airline-Pilot-Influenzers“ ( junger Condor-Pilot ):
https://youtu.be/GkgRRkFZLkI?is=BBJLNBrifQuuBt2Y
Sehr gut recherchiert, nur Fakten, keine Vermutungen. Exzellent. Gibt auch ein Video eines Crashversuchs mit 1 kg-Drohne gegen Tragfläche.
2. Dieses Vorkommnis kann alle Flugpassagiere, nicht nur hierzulande, direkt betreffen. Im Video oben wird auch erwähnt das ein „unbekanntes Objekt“ zeitnah auch eine im Anflug befindliche Maschine getroffen hatte. Die Bundespolizei sucht noch am Boden…
Die Drohne neben der Antonow war eine Selbstbaukonstruktion aus handelsüblichen Bauteilen. Gesteuert aber über Mobilfunk ( zwei 5G-Antennen waren verbaut ). Der Sprengstoff SEMTEX in einer Konservendose, der Zünder hatte versagt. ( Es gibt von SEMTEX übr. eine Variante ohne Marker, hochgefährlich da bspw. nicht detektierbar an der Passagierkontrolle ).
Dieser „Vorfall“ ist ein Gamechanger. Einen Crash mit dtl. schweren Vögeln steckt bspw. ein Triebwerk ganz gut weg.
Aber 800 gr. SEMTEX , das ist etwa die Grössenordnung in einer Stinger-Manpad-Boden-Luft-Rakete ! Und Airliner sind fliegende Tanks…
Und eine gute Nachricht die ich noch nicht kannte ( auch aus dem Video oben ):
Es gibt (Radar) Systeme die mittels Micro-Doppler-Effekts die Propellerbewegung von Drohnen detektieren und vor allem auch zuverlässig von Vögeln unterscheiden können.
( Nachteil: Noch nicht marktverfügbar nach meinen Infos ).
Zu möglichen Akteuren gibt es nur Spekulationen. Von Terrorismus bis zu einem Staat alles möglich…
Ich hab mich schon gefragt, was diesmal während Ihres Urlaubs passieren wird.
Ich wurde nicht enttäuscht.
Hoffe es war dennoch erholsam.
@Closius sagt: 14.08.2026 um 20:12 Uhr
“ In Australien sind schon ehemalige Transall Maschinen der Luftwaffe als Löschflugzeuge ausgerüstet worden mit 14.000 Liter Löschtank. “
Ihnen ist aber schon bewusst, dass die Bundeswehr über 20 Rüstsätze zur Umrüstung auf Löschflugzeuge für die A400M besitzt? Mit jeweils 20.000 Liter Fassungsvermögen?
Wozu denn die Transall? Macht für die Bw keinen Sinn. Wenn in der Privatwirtschaft jemand das für lukrativ hält, bitte sehr.
Die A400M sind in NRW nicht im Einsatz, weil die großen Gewässerflächen zum wiederauftanken fehlen.
[Hm, die Quelle für die 20 Lösch-Rüstsätze? Das kommt mir merkwürdig vor… T.W.]
@pio-Fritz: Jetzt verwechseln sie einiges. Kanada, Frankreich & andere Länder betreiben Canadair CL 215, CL 415 Löschflugzeuge, wobei es sich um Wasserflugzeuge handelt, die ein Gewässer brauchen, um Löschwasser aus dem Gewässer zu entnehmen. Solche Wasserflugzeuge hat Deutschland nicht! Der A 400 m oder die Transall dagegen sind reine Landflugzeuge, die ihre Wassertanks in normalen Flughafen auffüllen lassen müssen, aber keine Gewässer brauchen. Nachdem die Bundesregierung gegen Löschflugzeuge ist, kann ich nur nicht vorstellen, das Deutschland Löschtanks für den A 400 m besitzen soll. Und dann auch noch 20 Stück. Diese Quelle würde mich auch interessieren?
@ Closius Der Landkreis Harz hat ein Löschflugzeug, Rufname „Hexe 1“, vom Typ PZL M18 B Dromedar, in Ballenstedt stationiert. Der Eine oder Andere kennt den Platz vielleicht vom Rockharz. Gestellt wird dieses Flugzeug von einer polnischen Firma. Das ist meines Wissens nach das einzige Löschflugzeug in Deutschland. Man hat da beim Landkreis auf die Brände im Harz reagiert. Tja, was soll ich sagen, Förderalismus hat halt nicht nur Vorteile. Wenn da was geändert werden soll, müssen sich Bund und Länder einigen. Im Hürtgenwald wurden nicht wenige Hubschrauber eingesetzt. Wir stehen da nicht blank da. Aber ja, Einbausätze für den A400M sind nicht das Schlechteste. Ich denke, man wird das auswerten und entsprechende Schlußfolgerungen ziehen. War beim Jahunderthochwasser an der Elbe 2013 auch so. Da werden immer noch Maßnahmen in meiner Stadt durchgeführt.
Die BW hatte gegen den Waldbrand im Hürtgenwald 2 NH 90 & 2 CH 53 Löschhubschrauber aufgeboten, deren Einsatz WG Besserung der Lage wieder beendet wurde. 4 Bergepanzer sind noch im Einsatz. Nur warum schickt die BW die Löschhubschrauber & weitere Bergepanzer nicht zur Hilfe in die belgische Eifel, wo die Feuerwand nur noch 3 km von der dt. Grenze entfernt ist? Die dt. Stadt Monschau hat seine Einwohner bereits aufgefordert sich für mögliche Evakuierung bereit zu machen. Ein Belgier hat heute auf Twitter die BW beneidet, weil diese Bergepanzer & Löschhubschrauber einsetzen können. Die Belgische Armee hätte laut dem Tweet keine Löschhubschrauber & keine Bergepanzer mehr im Besitz, was laut Wiki stimmt. Die Belgische Panzertruppe aufzulösen, war wohl keine gute Idee! Aber die BW sollte nicht ständig ihre Löschhubschrauber zu früh abziehen, schon gar nicht wenn die belgische Eifel brennt und die Flammen sich der dt. Grenze nähern! So mehr die BW aus der Luft löschen muss, umso eher kommt die BW zur Vernunft & dt. bekommt endlich eigene Löschflugzeuge!
@Closius
Wie Sie Panzer im Hochmoor einsetzen möchten, wird wohl ihr Geheimnis bleiben? Und „die Bw“ hat ihre Hubschrauber nicht abgezogen, sondern der Krisenstab vor Ort beschlossen, dass diese aufgrund der Lageentwicklung nicht mehr benötigt werden. Bisschen weniger Schaum vorm Mund beim Schreiben wäre anzuraten…
@ Closius Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, warum da nichts länderübergreifend gemacht wird. Aber kam da eine Anfrage von den Belgiern? Kräfte aus NRW waren nach Spanien gefahren zur Unterstützung und durften dann nach zwei Tagen oder so wieder Richtung Heimat fahren. Das Angebot, in einer anderen Waldbrandregion zu unterstützen, wurde abgelehnt. Die saßen mehr im Auto als dass sie gelöscht haben. Hier ist die Situation natürlich anders. Ich gehe mal davon aus, dass aus Eigeninteresse Hilfe angeboten wurde. In Sachsen üben und löschen die grenznahen Feuerwehren zusammen mit den Kameraden aus Tschechien. Wie ist das in NRW?
Wir reden hier im Forum schon noch über die Bundeswehr und nicht nicht über die BundesFEUERwehr?
Die Bundeswehr kann und wird nur auf Anforderung der örtlichen Einsatzleitungen tätig. Das gilt umso mehr für mögliche Einsätze außerhalb von Deutschland. Da muss schon erst mal jemand fragen, bevor ein deutsche (Berge-)Panzer im Ausland tätig wird.
Und wenn wir ehrlich sind, hat die Bundeswehr gerade noch genügend eigene Hausaufgaben zu erledigen, bevor sie die Expertise der Brandbekämpfung erweitert.
In Litauen tut sich Gutes für die PzBrig 45 hinsichtlich der Unterbringung.
@loyalmagazin
🧵1/4 „In 🇩🇪 sind #Truppenunterkünfte oft in miesem Zustand.
Loyal-Redakteurin Dr. Julia Egleder war in der Kaserne, die Litauen für die #Bundeswehr am Übungsraum Rudninkai hochzieht. Sie findet: Nobler, als im Hotel. Mannschaftssoldaten bekommen dort ein Einzelzimmer von 39 Quadratmetern samt eigenem Bad und Küchenzeile“. …
Die Fotos bei „x“ jedenfalls sind überzeugend.
Da will dann wohl keiner mehr zurück. 😃
Wird eigentlich in Litauen eingekauft, oder alles aus 🇩🇪 importiert?
Wäre ja ein Plus für lokale Betriebe.
An BEL – DEU Grenze sind auf BEL Seite seit heute früh 2 DEU NH 90 im Löscheinsatz, zusätzlich zu 2 NLD CH-47 seit vorgestern.
Das Hohe Venn (flämisch/niederländisch Hoge Venen = Hohes Moor) ist seit Jahrhunderten als Torfabbaugebiet genutzt und zu diesem Zweck in weiten Teilen trocken gelegt, somit brandabfälliger als im Naturzustand.
Wir haben wirklich genügend A400m. Nörvenich als Flughafen wäre dicht genug dran, um nicht zu viel Zeit durchs Anfliegen zu verlieren. Die Zusatz-Investition von einer Handvoll Lösch-Sets oder so, sollte eigentlich drin sein.
Der andere naheliegende Schritt wäre umgehend die neuen Chinooks mit Löschbehältern auszustatten. In Belgien sind die ja bereits im Einsatz. Auch da würde eine Handvoll Löschsets schnell den Unterschied machen.
@Closius
Bei „Die Zeit/@zeitonline“
„Das Wachstum der Bundeswehr befindet sich innerhalb des von der Politik vorgegebenen Zielkorridors. Die Truppe wuchs im Vergleich zum Vorjahr um rund 3.700 Soldaten“.
Gem BMVg: Zum Stichtag 31. Juli habe es rund 186.700 Männer und Frauen in der Truppe gegeben, rund 3.700 mehr als im Juli 2025, hieß es.
Wie passt das zu Ihren Zahlen?
[Zu den Zahlen gibt es die Original-Info des BMVg und hier einen gesondern Eintrag, bitte nicht hier und nicht auf der Basis weiterdiskutieren. T.W.]
@SanHG93: Bei den Waldbränden in Europa ist oft zu lesen, welche Hilfen andere Länder angeboten haben. Dabei scheint mir oft die BW zu fehlen oder andere Länder schneller zu sein. Ich habe andere Ansprüche an die BW. Für mich ist klar, die BW sollte immer der Erste sein im Einsatz oder an der Feuerfront und nicht bedächtig warten, bis eine Anforderung eintrudelt. Und damit auch im Ausland immer aktiv Hilfe anbieten. Wer beim Feuer schläft, der schläft auch wenn es an die Front geht. Die BW muss in allen Bereichen schneller werden.
@KPK: Ich bin überrascht von den großen Einzelzimmer für dt. Soldaten. Vor längerer Zeit plante Litauen noch 6 Mann Stuben und hat sich wohl zu Einzelstuben durchgerungen. Vielleicht weil die BW bis vor kurzem den Einzelzimmertick bei Neubau von Unterkünften hatte für seine Soldaten hatte.
@Nachhalting, Pio-Fritz, Closius:
Der Nachrüstsatz der A400M für die Brandbekämpfung aus der Luft ist gerade erst in Frankreich durch die Zertifizierung und direkt zum Einsatz gekommen. Die Produktion ist dafür m.W. noch gar nicht richtig angelaufen. Dieser Rüstsatz ist auch nur zum Betanken auf dem Flughafen ausgelegt, über Seen und Flüsse zu fliegen und zu rüsseln, geht damit m.W. gar nicht.
Zudem ist die A400M in dieser Funktion auch nicht primär als „Frontschwein“ zur Bekämpfung von Bränden per Wasser vorgesehen, so wie die wenigsten Großtanker. Deren Aufgabe ist es, strategisch feuerhemmendes Material aus der Luft auszubringen (das rötlich eingefärbte Zeug). Für die echte Feuerbekämpfung werden Hubschrauber und kleinere Löschflugzeuge wie die CL215/415 präferiert da deutlich manövrierfähiger und zielgenauer als ein Großtanker.
Gleichwohl: einige Rüstsätze anzuschaffen wird auf Sicht sinnvoll und notwendig sein. Gerade bei Großbrandereignissen kann so in Zukunft deutlich schneller gehandelt werden als heute – und an dieser Stelle in Masse eine Klasse für sich.
Was Einsätze im Ausland angeht: Koordinierende Stelle innerhalb der EU hierfür ist RescEU, die auf Anforderung aus betreffenden Ländern agiert.
Zeigt aber mal, dass das Einsatzprofil der Bundeswehr nicht kleiner, sondern eher größer wird.
@Flying-Tiger: Volle Zustimmung. So war mein Kommentar gemeint. Jedes Löschmittel (Boden, Hubschrauber, Flugzeug) hat seinen optimalen Einsatzzweck, Wichtig ist allerdings, dass man auch jedes „Werkzeug im Werkzeugkasten“ hat. Hinzu kommt natürlich auch der vorbeugende Brandschutz (Schneisen, Baumsorten, Löschwasservorhaltung, etc.) der bei großen Flächen ausgebaut werden muss.
@ Closius Wie dass mit der Hilfe durch die Bundeswehr im Inland läuft wissen Sie? Da rollt in den meisten Fällen auch keiner einfach los. International schon gar nicht. Wo landet so eine Anforderung aus dem Ausland eigentlich? Im Außenministerium? Wie schon geschrieben, haben Kräfte aus NRW in Spanien unterstützt und durften nach zwei Tagen wieder nach Hause fahren.
Die Verlegeübungen in der letzen Zeit hat die Bundeswehr nicht zum Spaß gemacht. Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen im Fall der Fälle einen Ordner aus dem Regal nehmen und dann geht es los.
Die Bundeswehr hilft ja, wenn (ggf. angebotene) Hilfe angefordert wird. Wie auch die Niederlande helfen (ein anderer Kommentar erwähnte es bereits). Habe selbst am Sonntag gesehen, wie nahe Lüttich ein niederländischer Chinook mit Löschsack über die belgische A27 nach Westen abflog (ich vermute, zum Auftanken zum westlich der Autobahn gelegenen Flugplatz Laboru (Verviers-Theux). Wasser dürfte sicherlich am nordostwärts des Brandes gestauten Lac de la Gileppe aufgenommen werden, falls der dortige Wasserstand es zulässt).
Der Rauch des Feuers löst inzwischen bis ins südliche Hessen (Kreise DA und HP!) besorgte Notrufe wegen wahrnehmbarem Brandgeruch aus (Quelle: Hessenschau. Allerdings gab es nördlich Darmstadt kürzlich durchaus auch schon eigene Waldbrände.
@Closius
Aus militärischer Sicht ist die Unterbringung auf Einzelbett-Stube für Ausbildung und den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Truppe das Dümmste was mit ausreichend Finanzmitteln umgesetzt wird.
Mehr GEGEN Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und sogar Wissenstransfer kann kaum unternommen werden.
Soweit organisatorisch umsetzbar sollte sogar die geschlossene Unterbringung der Besatzung/Kleine Kampfgemeinschaft angestrebt werden. Das Zusammenhörigkeitsgefühl der Stubengemeinschaft, der Teamgeist, müssen Priorität haben.
Das in freier Gesellschaft stets hohe Lob persönlichen Freiraums und individueller Verwirklichung muss gerade bei einer grenznah verwendeten Truppe hintenan stehen.
Individuelle Rückzugsorte können im Betreuungsumfeld verfügbar gemacht werden.
Bekanntlich hatte Trump die Straße von Hormus gestern zu U.S. Territorium erklärt.
https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-veroeffentlicht-karte-mit-strasse-von-hormus-als-us-territorium-a-d2fd1fae-160a-45be-917f-058aa8068f37
Bezogen auf einen Financial Times-Bericht schreibt der NLD https://www.telegraaf.nl/buitenland/live-navo-klaar-voor-dreiging-van-iraanse-raketaanvallen-op-europa/160206527.html?utm_source=tel&utm_medium=push&utm_campaign=webpush dazu, Teheran bereite sich auf eine Wiederaufnahme der U.S. Luftangriffe zur Untermauerung des neuen Anspruchs auf Territories um die SoH vor.
Für diesen Fall seien Reaktionen gegen U.S. Ziele in Europa möglich.
Mögliches Ziel sei Bulgarien, das seinen Luftwaffenstützpunkt „Bezmer“ für 🇺🇸 Flugzeuge zur Betankung geöffnet hatte. Eine weitere Möglichkeit ist Zypern, wo im März ein 🇬🇧Luftwaffenstützpunkt getroffen wurde. Iran prüfe zudem, Unterwasser-Glasfaserkabel in Straße von Hormus anzugreifen.
„Die NATO ist bereit, jeder Bedrohung zu begegnen, wird stets das Notwendige tun, um das Bündnis zu verteidigen“ bemühte Brüssel/SHAPE sich dazu zu äußern, auch im „De Telegraaf“.
Was die Waldbrandbekämpfung in BRD angeht, werden wir Mal wieder vom unterfinanzierten österreichischen Bundesheer übertroffen! Nach der Blamage, dass das Bundesheer schneller war als die Bundeswehr beim Bestellen von Skyranger, beschafft Österreich jetzt 2 Rüstsetze, um 2 der Embraer 390 Flugzeuge mit Tanks zur Brandbekämpfung auszurüsten.
@KPK: Ich gehe mit Ihnen konform, was Kampfgemeinschaft und Zimmer für mehrere Soldaten angeht, anstatt Einzelzimmer. Aber offensichtlich hat die BW auf Einzelzimmer in Litauen bestanden, da Litauen zuerst 6 Mann Zimmer vorgeschlagen hatte! Und ich kann mich auch an eine Eingabe erinnern an die Wehrbeauftragte, dass Soldaten Zimmer für mehrere Soldaten forderten anstatt nur Einzelzimmer, aber das Ministerium blieb bei den Einzelzimmer n!