Von der Leyens Guided Tour: Statement zu ILA, Hochwasser, Türkei

vdL_ILA_guided_tour

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am (heutigen) Donnerstag die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin besucht – mit einem sehr ausgesuchten Programm. Zunächst zur Dokumentation ihr Pressestatement nach dem zweistündigen Besuch; dabei ging’s nicht nur um die ILA, sondern auch um den Bundeswehr-Einsatz im bayerischen Hochwasser, den Problemflieger A400M und das Verhältnis zur Türkei nach der Armenien-Resolution des Bundestages (die Fragen sind leider aus technischen Gründen nicht verständlich):

 

vdL_ILA_02jun2016     

 

Bei ihrem Rundgang zuvor hatte die Ministerin das eine oder andere ausgespart – wie den A400M, dessen Crew schon vor dem Flugzeug Aufstellung genommen hatte …

a400crew

Am Airbus-Stand ging man sogar noch einen Schritt weiter, wie der ARD-Kollege Christian Thiels beobachtete:

35 Kommentare zu „Von der Leyens Guided Tour: Statement zu ILA, Hochwasser, Türkei“

  • politisch inkorrekt   |   02. Juni 2016 - 15:39

    Schon wieder „Helfende Hände“. Diesmal im Hochwassereinsatz. Der Begriff wird langsam zur 5. Operationsart ;)

    Na dann, viel Erfolg mit den Regressforderungen. Man kann es ihr nur wünschen.

    pi

  • Notnagel   |   02. Juni 2016 - 15:40

    Die Dame war nicht bei der Crew des A400m?
    Wenn dies zutrifft: unglaublich.
    Gibt bestimmt Wichtigeres…..

    Schönen Gruß

  • diba   |   02. Juni 2016 - 15:52

    Ist der A400M eigentlich per Bahntransport angeliefert worden? ;-)

    Ich finds auch schofelig, dass die Crew so links liegen gelassen wird – die können ja nichts dafür und hätten ein wenig aufmunternde Präsenz sicher gut gefunden.

  • Hans Schommer   |   02. Juni 2016 - 17:13

    Bezüglich des Aussparens des A400M – sofern dies denn letztlich so ist, also die Ministerin auch außerhalb des Protokolls da nicht präsent war – könnte dies wieder einmal die Folge eines schlechten Rates aus dem Gefolge gewesen sein. Von den Deppen halt, den ministeriellen „Uniformträgern“. Schade wär’s.
    Hans Schommer

  • Mariner   |   02. Juni 2016 - 17:15

    Ich kann den Vorrednern nur zustimmen – ziemlich beschämend, denn eigentlich müsste doch solch eine Situation dafür genutzt werden, um zu zeigen, dass die Truppe volle Rückendeckung aus dem BMVg hat für etwas, dass die eigene (zivile) Wehrverwaltung in „Kooperation“ mit der Industrie verursacht hat … manchmal fehlem einem doch die Worte angesichts der Deutsche Kleingeistigkeit

  • Bundeswehr Unterstützer   |   02. Juni 2016 - 17:57

    Warum die Bundeswehr überhaupt noch auf die ILA geht ist fraglich. Spulen wieder schön ihr Programm von 2014 ab und gaukeln wieder Einsatzbereitschaft vor.

    Diese Armee ist leider nur noch eine Farce.

  • Hans Dampf   |   02. Juni 2016 - 18:05

    @ Hans Schommer:

    Ich glaube, Frau Ministerin ist alt genug, um die Folgen von Tun oder Nicht-Tun zu kennen – beraten ist das eine, entscheiden das andere.
    Die Gesichter der Besatzung auf dem Bild sprechen jedenfalls Bände. Ich glaube, neben dem brutalst-möglichen Aufklärer Roland Koch wird sie durch ihre brutalst-möglichen Ankündigungen im Gedächtnis bleiben…

  • Ralle   |   02. Juni 2016 - 18:25

    Dieses Procedere kennt man von unserer Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schon aus Afghanistan.
    Beim dortigen Truppenbesuch zum Weihnachtsfest 2013 machte sie ebenfalls einen GROßEN Bogen um die HERON-Crews.

    Ich zitiere aus http://www.welt.de/politik/ausland/article123242257/Von-der-Leyens-Scheu-vor-Drohnen.html:

    „Weniger Begeisterung zeigte sie für die Ausrüstung – jedenfalls jene, mit der man schießen kann. Bei der Führung durch den Hangar des Einsatzgeschwaders am Flughafen kletterte sie in das alte Transportflugzeug Transall und in den neuen Rettungshubschrauber NH-90, auch den Transporthubschrauber CH-53 ließ sie sich ausführlich vorführen.

    In das Cockpit des Kampfhubschraubers Tiger dagegen mochte sie nicht steigen. Und die Drohne Heron mitsamt der eigens angetreten Crew ignorierte sie gänzlich. Lediglich in das Steuerungscenter des unbemannten Flugobjekts ließ sie sich führen, allerdings ohne Begleitung durch die Presse. Bilder der Ministerin mit Drohne waren offenbar nicht gewünscht.“

    Tja, was soll man da sagen. Enfach nur peinlich dieses Verhalten für eine Verteidigungsministerin, nicht in den Arsch in der Hose zu haben. Es ist ein absoluter Vertrauensbruch für diese Besatzungen und Soldaten in solchen Momenten. Aber naja, sie hat dieses Amt nicht gewollt. Die Bundeswehr interessiert sie überhaupt nicht und sie will da nur heil durch, um Kanzlerin zu werden…

  • Kerveros   |   02. Juni 2016 - 18:44

    jetzt mal ernsthaft, warum sind hier noch Leute davon überrascht?

    siehe http://augengeradeaus.net/2014/05/ila-2014-die-ministerinnen-bilanz/

    sie machte einen langen Rundgang durch die Hallen mit den Ausstellungständen der Industrie (und vermied in beiden Fällen das Thema Drohnen, unter anderem achtete sie darauf, nicht in die Nähe ausgestellter Bundeswehrdrohnen zu geraten

    Das Verhalten ist doch nicht neu, sondern gelebte Methode. Nur nicht im Kontext negativ behafteter Gerätschaften in die Presse geraten…

    Letztlich war die Reaktion vor zwei Jahren ähnlich, so dass ich das Argument ’schlechter Rat aus dem Gefolge‘ nicht gelten lassen möchte. Die Frau bereitet sich knallhart vor und würde nicht zweimal den gleichen Fehler machen – ergo ist zu unterstellen, dass das ihre bewusste Entscheidung war.

  • Anubiswaechter   |   02. Juni 2016 - 19:56

    Eine solche Entscheidung trifft ein(e) Minister(in) selbst. Sie tat dies offenkundig, um schlechte Presse zu vermeiden.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses beschämende Verhalten gegenüber den ihr unterstellten Soldaten ein kräftiges Presseecho nach sich ziehen wird.

  • Cato   |   02. Juni 2016 - 20:33

    @schommer

    die ExDeppen aus der Bw konzentrieren sich jetzt auf diesen Blog!

  • 0815   |   02. Juni 2016 - 22:32

    „Mich wundert so langsam aus dem Hause vdL gar nichts mehr“
    Nunja, allen vorherigen Kommentaren zu Ehren, aber ich glaube diesbezüglich:

    – Zitat-
    Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses beschämende Verhalten gegenüber den ihr unterstellten Soldaten ein kräftiges Presseecho nach sich ziehen wird.
    -Zitat Ende-
    …nichts passieren wird ausser einem zweizeiler in der B-Zeitung…

    -Zitat-
    Diese Armee ist leider nur noch eine Farce.
    -Zitat Ende-
    …kann ich gar nicht glauben! Denn in den täglichen „Knäckebrotmeldungen“ ist doch alles Prima….

    Beispiel Hochwasser und möglicher Katastropheneinsatz…..noch kein richtiger Befehl am Vormittag, aber vorab schon einmal eine Anweisung wie Bilder aus einem möglichen Hochwassereinsatz unter Einsatz aller Bildmittel (Auch Handyfotos in guter Auflösung) für die Mediale Werbe-Attraktivitäts-Gegenoffensive der Superstreitmacht SKB einzusetzen ist! (Nebenbei bemerkt…..das ist auch FARCE…in Teilen!)

    Aber keine Angst, muss morgen auch im Kindergarten eine Stippvisite machen, werde aber um alles was Erziehung&Kinder angeht einen großen Bogen machen.
    Warum? Weil ich davon keinen Plan habe, und auf einen Soldaten dort eh keiner hören würde!
    …oder könnten Sie sich vorstellen eine Hindernisbahn im Kindergarten zu haben?

    „Hurra, es ist uns wieder einmal geglückt, einige Packungen Knäckebrot an die FLOT zu bringen!“

    PS: Bitte „FLOT“ als Synonym für Front benutzen ;-)
    Wie die FLOT aber bei CYBER aussieht, würde mich auch interessieren?

  • Kerveros   |   03. Juni 2016 - 8:03

    @Cato

    die ExDeppen aus der Bw konzentrieren sich jetzt auf diesen Blog!

    Was soll uns diese Aussage jetzt vermitteln? Mal abgesehen von begrenzten inhaltlichen Mehrwert ist sie semantisch nicht eindeutig. Ex-Deppen impliziert ja, dass gemäß der vorbenannten Aussage als diejenigen der durch H.S. als unfähig bezeichneten, die in der Zwischenzeit erleuchtet wurden, nun hier aktiv sind – als die ‚besseren‘. Gleichzeitig ist damit nichtmal gesagt, dass die ‚Ex-Deppen‘ nicht mehr da arbeiten. Oder wollen Sie eigentlich sagen, dass alle zwischenzeitlich gekündigten unfähigen Mitarbeiter des BMVg sich hier tummeln?

    Könnten Sie die Aussage vielleicht ein wenig präzisieren?

    SCNR

  • GERMANIAC   |   03. Juni 2016 - 8:25

    @0815: Im Cyberraum muss die FLOT nicht erkennbar sein; Die FLET genügt vollauf.

  • Hans Schommer   |   03. Juni 2016 - 9:18

    Ich habe mal die Vorbereitung eines Ministerbesuches im Ausleindseinsatz miterlebt. Was in der Vorankündigung stand – Gespräch suchen, Lob und Dank aussprechen, ein Bild von den Einsatzbedingungen machen u.s.w. – spielte zu unserer Verwunderung nur noch eine untergeordnete Rolle. Da wurde im wesentlichen mal erklärt, was wegen der „angespannten politischen Lage“ im Einsatzland alles zu vermeiden sei. Unsere Vorschläge zum „Gespräch suchen, Lob und Dank aussprechen, ein Bild von den Einsatzbedingungen machen“ wurden bereits im Vorfeld zugunsten der ministeriellen Selbstdarstellung gegenüber den lokalen Medien in Foto und Interviewtermine umgestrickt, bei denen die Soldaten nur noch Statisten waren. Am Ende waren wir nur noch tief enttäuscht.
    Hans Schommer

  • LTC007   |   03. Juni 2016 - 10:52

    Sie kann es nicht. Ende der Durchsage.

  • klabautermann   |   03. Juni 2016 - 11:10

    UvdL hat also den A400M auf der ILA „geschnitten“…..hm, pöse, pöse Uschi, keine selfie-chance für die tollkühnen Männer in ihren“fliegenden“ Kisten.
    Nach der ganzen öffentlichen Diskussion über A400M…..wer hat eigentlich die Entscheidung getroffen einen der Lw-A400 nach Berlin zu schaffen ? Und da soll sich eine Ministerin medial vor den Karren von bitte wem spannen lassen ?
    Imho eine AB/Lw-Luftnummer, die leider nur am Boden statt finden konnte. Der HH-Direktor im BMVg sollte den InspL zur Vorlage eines Schadensberichtes auffordern.

  • 0815   |   03. Juni 2016 - 11:16

    @Germaniac
    Ok, so verstanden. Danke..
    Wenn aber nur die forward line of enemy troops betrachtet wird, dann kann ja im „CYBER“ das oder die forward edge of the battle area (FEBA) „Egal wo sein“…
    Am PC des Gegners? Oder bereits im Gedanken des Gegners….
    Abschließend also verschmilzt alles irgendwo in der Definition, der Interpretation….
    Aber das gehört hier nicht so richtig rein…Themenmäßig;obwohl auch eines dieser „Leuchttürme“ ohne Bewaffnung.

  • Kerveros   |   03. Juni 2016 - 11:24

    @Klabautermann

    wer hat eigentlich die Entscheidung getroffen einen der Lw-A400 nach Berlin zu schaffen ? Und da soll sich eine Ministerin medial vor den Karren von bitte wem spannen lassen ?

    das ist doch einer der harmloseren Schadensfälle des BMVg… wenn Luftwaffeneurofighter nach Indien fliegen um Airbus da den Verkauf zu unterstützen finde ich das schlimmer.

    Letztlich kann ich mir nicht vorstellen, dass der A400M da gegen den Willen des BMVg steht, was zwei Optionen zulässt:
    (a) der Wille wurde nicht kommuniziert
    (b) der Wille existiert nicht (ob nun klassisches ‚don’t care‘ oder Entscheidung subalterner – die Gesamtverantwortung wird man damit nicht los)

  • Voodoo   |   03. Juni 2016 - 11:35

    @ Hans Schommer

    Kann Ihnen zwecks „Besuchsvorbereitung“ nur beipflichten, deckt sich mit meinen Erfahrungen. Mein Highlight:

    Zum TOP „Kaffeerunde mit Teilnahme der Presse“ ist eine Soldatin – am besten San(St)Offz, Arzt im ersten Auslandseinsatz – abzustellen. Vbd stellt sicher, dass….

    Immer schön, wenn vorab schon befohlen wird, wen man denn schicken darf ;-)

    Der Wunsch deckte sich übrigens auch mit dem eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, der später einen Beitrag über die Einsatzbelastung ISAF drehen wollte…

  • Zimdarsen   |   03. Juni 2016 - 11:50

    @Kerveros

    Die Entscheidung die Flieger dortt abzustellen und zu fliegen wird nicht im BMVg entschieden und war lange geplant. Die Flugzeugmodelle von der Bw Ausstellung zu entfernen kam jedoch kurzfristig und war nicht richtig.

  • SER   |   03. Juni 2016 - 11:51

    Worin unterscheidet sich denn überhaupt unsere mediale Ablichtung von Kanzlerin und anderen Akteuren von der Inszenierung eines nordkoreanischen Kim ???
    Letztlich sehe ich da keine Unterschiede …

    Einsatzvorbereitende Ausbildung für eine Einheit die nach Mali geschickt wird im Rahmen MINUSMA wurde gestrichen durch den InspH unter Bevorzugung der ILA !!!
    Die solle geschoben werden, so der Ansatz … Es war und ist alles sehr kompliziert hinter den Kulissen, aber es geht nicht in Prio 1 um die Männer und ihren Auftrag !!!!!!!!!!!

    Man darf sich nur noch schämen ob der „oberen“ selbstverliebten Klasse …

  • klabautermann   |   03. Juni 2016 - 12:00

    @Kerveros

    Schon klar. Ich wollte nur angesichts des Uschi-Bashing in einigen Kommentaren eine andere Perspektive in den Diskussionsraum werfen. Da die Lw offenbar nicht selber auf die Idee gekommen ist, dass der A400M gegenwärtig bei der ILA etwas „deplatziert“ ist, das BMVg aber mit einem ministeriellen Veto wahrscheinlich einen „shitstorm“ der AB-Community ausgelöst hätte, hat UvdL eben „einfach ignorieren“ gewählt. Imho, sehr klug…….

    @Voodoo/Hans Schommer

    Ja, die Besuchstürkenbauerei hat etwas übertrieben einseitige Züge angenommen.
    Da sollten die PR-Fuzzis von UvdL mal in sich gehen

  • Sven Steudter   |   03. Juni 2016 - 13:04

    Wie ja schon einige vor mir geschrieben haben, meidet UvL nicht zum ersten Mal offensichtlich ganz bewusst bestimmte Stationen, Menschen und Objekte.

    M.M. nach ist die Überlegung dahinter ziemlich einfach. Ich tippe darauf, UvD will, dass es keine Bilder für die Pressearchive gibt, die irgendwann einmal (oder noch schlimmer, aktuell) sie mit einem Skandal/Problemgerät in Verbindung bringt. Als Beispiel kein Bild mit G36 und UvD präsent auf dem selben Bild. Pressefotos, gerade im Header/Teaser, sollen ja alles auf den Punkt bringen. Also A400M und UvL oder jetzt wieder G36 und UvL (dabei müsste aber ganz klar das G36 mit im Fokus stehen, also nicht nur ein Soldat im Hintergrund hält ein G36 in der Hand).

    Solche Bilder dürften wahrscheinlich bei Menschen die Verbindung Problem – Person manifestieren. Folglich werden selbst Modelle des A400M weggenommen, da dann aus „günstiger“ Perspektive Fotos mit UvD vorne und heranbrechendem A400M möglich wären.

    Die Drohne hat dM ja schon das Genick gebrochen -> also meiden. Alle Kampfsysteme, klar, meiden. Denn somit gibt es keine Bilder von UvD mit pösem Kriegsgerät (zumindest keines was primär auf töten ausgelegt ist). Dann lieber Fotos mit UvD mit vielen, vielen Kindern (KiTas bei der BW), Fotos mit Kindern kommen schließlich immer gut an.

    Aus einer Poltikerdenkweise heraus kann ich das nachvollziehen. Man will in der Masse der Bevölkerung punkten. Da die Meisten (aus welchen Gründen auch immer, Zeitnot, kein Interesse,usw) sich kaum differenziert mit den einzelnen Problemen auseinandersetzen und sich auch nicht informieren, blieben wohl die Fotos hängen: UvL und Problem XYZ. Und das soll vermieden werden.

    Allerdings stößt mich so ein Verhalten (und wenn man das Amt der Verteidigungsministerin inne hat im besonderen Maße) ab. Aber ich bin auch nur EINE Stimme.

  • Loki   |   03. Juni 2016 - 14:14

    UvdL ist eben ein Vollprofi und weiß genau dass sie nur verlieren kann wenn sie Fotos vor Problemprojekten machen lässt! Sie ist halt schlau. Sie gewinnt Vllt nicht die Herzen der Truppe, aber sie gewinnt (vielleicht) die Wahl. Das ist alles was sie will, so sind Berufspolitiker nun mal. Da kann man sich drüber aufregen, oder es aber auch lassen…

    Kerveros,
    Hatte damals Cassidian nicht sogar für den EF und Tankerflug bezahlt? Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie der Hersteller sonst Flugzeuge zum Kunden bringen soll… aber, klar es gibt natürlich die in Deutschland favorisierte Lösung den Rüstungsexport ganz einzustellen.

  • klabautermann   |   03. Juni 2016 - 14:21

    In Sachen Hochwasser in Bayern kann ich mir ein wenig Satire nicht verkneifen.
    Nach der Flüchtlingsflut, kommt nun die Sintflut über Bayern, aus Sicht von UvdL mit ihren helfenden Händen git also das Motto „Wir schaffen auch das, Waters Welcome“ /SCNR

  • T.Wiegold   |   03. Juni 2016 - 16:06

    Übrigens, nicht dass jemand glaubt, die Truppe selbst würde den A400M verstecken…

  • Hubi   |   04. Juni 2016 - 0:58

    @diba
    Man sollte wissen, dass das ILA-Gelände keinen Gleisanschluss bis zum Rollfeld hat!
    @bundeswehr unterstützer
    Die Bw hat ein wesentlich anderes Programm als 2014 abgespult. Und warum geht die Bw noch zur ILA? Weil es sonst keine ILA mehr gäbe.
    Übrigens, die beiden NH90 im Static Display kamen per Straßentransport!

    Ich jedenfalls finde, auf der ILA 2 von 3 A400M zu zeigen, richtig.Nach dem Motto: Jetzt erst recht. Aber leider war natürlich nicht erkennbar, was er nicht kann.

    Zum ersten Mal habe ich zu den Vorführungen nach persönlichem Empfinden derartig lobhudelnde Begleitkommentare und zum Teil martialisch wirkende musikalische Hinterlegung wahrgenommen.

    Wo waren in der Darstellung eigentlich die Reservisten. Nicht mit Stand präsent. Passende Kommentare zu dieser Ignoranz im Gegensatz zu fortwährenden Beteuerungen des Stellenwertes waren nicht zu überhören! Für mich ein Trauerspiel.

  • Memoria   |   04. Juni 2016 - 7:56

    Die Ministerin und Drohnen:
    https://www.tagesschau.de/inland/drohnen-129.html

    Leider geht der Bericht nicht auf die Bewaffnung der HERON TP ein.

  • diba   |   04. Juni 2016 - 8:08

    Ach ja, ist ja Berlin – wusste gar nicht, dass die nicht nur keinen Flughafen haben …

  • Stefan Büttner   |   04. Juni 2016 - 8:26

    Hier wird zuviel gemeckert. Unterste Schublade! Lasst das bitte sein. Was hier tlw. über die Bundeswehr von der ILA negativ berichtet wird kann ich so nicht teilen. Man mische sich mal bei den Vorführungen von Luftwaffe und Heeresfliegern unter das durchweg begeisterte Publikum. Vielleicht nur eine – mMn bemerkenswerte – Randnotiz und möglicherweise bisher übersehen: Absprung der Fallschirmjäger (heißt das so?) aus CH-53, einer war mit einer Fahne geschmückt bei der es sich entweder um eine Truppenfahne oder die Bundesdienstflagge handelte, oder eine Mischung von beiden.

  • audio001   |   04. Juni 2016 - 9:19

    Sollte es richtig sein, dass Herr Gauck nicht mehr kandidiert;- dann wäre des eine gute Gelegenheit für vdL das sich ungebremst und (scheinbar) eigendynamisch weiter fortschreibende Desaster der Bundeswehr (politisch und persönlich) hinter sich zu lassen!

    Da kommt frau doch nicht auf die Idee sich „mit den Problemen im derzeitigen Amt“ auch noch ablichten zu lassen!

    Für eine Politikerin a la vdL gilt halt: „Think big!“- Und alle (eigentlich zwingend zu lösenden) Probleme werden ganz klein …

  • audio001   |   04. Juni 2016 - 9:30

    re: Stefan Büttner

    Wenn vdL die ILA besucht, ist das selbstverständlich auch ein Politikum;- sonst hätte vdL auf den Besuch verzichtet!- Insoweit ist auch ihr Handeln (im Rahmen des Besuch) politisch zu bewerten!

    Sicherlich würde das Handeln von vdL (im Rahmen des Besuchs der ILA) weniger kritisch kommentiert, wenn sich aus ihrem Handeln als politische Amtsträgerin eine am Ergebnis ihres Handelns orientierte bewertbare (positive) Leistung bislang ergeben hätte!- Hat sich aber nicht …

  • Zimdarsen   |   04. Juni 2016 - 9:46

    @Memoria

    In dem Bericht wird geschrieben, dass die Umschulung vin Heron auf Heron TP einfacher sei als die Umschulung auf ein Produkt von GA.

    Das ist nicht wahr und zeigt wie wenig Ahnung man im BMVg hat oder bewußt mit Unwahrheiten arbeitet.
    Der Heron hat mit dem Heron TP nichts gemein was ein Pilot nicht in wenigen Minuten verstehen würde. Die Bw sollte sich grundsätzlich auf eine Bodenstation einigen (zB jene welche auf der ILA stand. Die Alte des Heron wird ebenfalls ausgemustert.

  • Zimdarsen   |   04. Juni 2016 - 10:19

    Es ist ein Skandal wie das BMVg den deutschen Mittelstand umgeht, seit Frau Suder im Amt ist gehen die Aufträge tapfer weiter an Airbus und andere internationale Industrieunternehmen. Oft haben die Mittelständler keine Chance ihre Produkte zu präsentieren. Es gibt kein Wettbewerb und gerade GA ist ein gutes Beispiel, denn man wollte und will das UAV in Deu produzieren und mit vielen Zulieferern aus Deu zusammenarbeiten.
    Mit dem dem Geld des 60Mio Auftrag zur UAV – Studie von Airbus, hätte Stemme fertige Systeme geliefert und das nicht erst 2025, sondern viel früher mit all den Fähigkeiten welche wir benötigen.