5 Gedanken zu „Aufklärung in Mali: Ergebnisse für alle

  1. Wie in AFG…
    Und wie bereits hier im Blog angesprochen, ist die Trennung irgendwann zu künstlich und wird aufgehoben. Was ja auch Sinn macht – wenn man ihn denn wirklich will, den Erfolg der Mission unter entsprechendem Einsatz.

  2. Kommt mir bekannt vor:
    Unsere Aufklärungsergebnisse mit Luna gingen auch an unseren Stabsoffizier im Staab ISAF Kabul (Entschuldigung, die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr) der deutscher Stabsoffizier war. Wie, wo, wann und warum dann welche Ergebnisse weitergegeben wurden entzieht sich meiner Kenntnis.
    Was ich wusste war: Deutsche Aufklärungsergebnisse gehören Deutschland, weitergegeben wird von höherer Stelle, aber sicher nicht von uns.
    Von dem her denke ich, dass es auch hier so bleibt.
    Natürlich werden Ergebnisse weitergegeben, aber erst wenn sich jemand damit beschäftigt hat.
    Werferfehler,
    2003 für 6 Monate in Kabul
    LUNA

  3. Sehr schöne Frage. Grausame Antwort.

    Diese realitatsferne Kommunikationsstrategie ist erneut ein Garant für einen Erfolg auf ganzer Linie.

  4. @Memoria
    Angehörige eines mult-nationalen Stabes wissen, daß jede Nation eifersüchtig über ihre Informationen wacht. Informationen werden „gehandelt“ – gibst Du mir etwas, dann gebe ich Dir etwas.

    Das ist allerdings nicht neu und wird zunehmend auch auf Verbandsebene aktuell – die Zahl der auch im Grundbetrieb multi-nationalen Verbände nimmt ja dramatisch zu (bisher: D/F Brigade, jetzt DSK, Seebataillon, u.a.), neben den höheren Stäben.

  5. @Thomas Melber:
    Natürlich ist das so, aber genau dieser Tunnelblick hat uns in vielen Einsätzen eben dahin gebracht wo wir sind.
    Die obigen Aussagen der Bundesregierung zeigen wiedermal, dass die Bundesregierung gar keine Ziele erreichen will, sondern einfach wieder dabei sein will.

    Man kann ja auch mit Informationen handeln, aber vdL suggeriert ja es gebe völlig getrennte Einsätze.

    Daher ist die Aussage von AA und BMVg wiedermal eine Volksverdummung – da auch die konkrete Frage ja gar nicht geantwortet würde. Man kann oder will Realitäten gar nicht mehr anerkennen, um dann ein Ziel zu erreichen.

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