Afghanistan-Abzug über Trabzon angelaufen (neu: Fotos)

Der Abzug, oder wie es offiziell heißt, die Rückverlegung von Bundeswehrmaterial aus Afghanistan über den türkischen Schwarzmeerhafen Trabzon hat am (heutigen) Donnerstag begonnen. Auf dem Flughafen von Trabzon landete eine Frachtmaschine vom Typ Antonov AN124 mit sechs geschützten Fahrzeugen vom Typ Eagle IV und einem Bergepanzer, wie Bundeswehrsprecher Hans Didi telefonisch mitteilte. Die Fahrzeuge, deren Waffen und Waffenstationen zuvor demontiert wurden, sollen nun auf dem Seeweg zurück nach Deutschland geschafft werden. Die Verladung in Trabzon verringert die Flugzeit aus Afghanistan und damit die Transportkosten deutlich.

Die Rückverlegung über den türkischen Hafen konnte in dieser Woche beginnen, weil das entsprechende Abkommen mit der Türkei erst am vergangenen Wochenende in Kraft getreten war. Zuvor hatten die deutschen Soldaten des Logistischen Umschlagpunkts Trabzon nicht in Uniform tätig werden dürfen und die Umschlagbasis im neutralen Blaumann aufgebaut.

(Fotos: StFw Ralf Wilke, PIZ SKB)

Nachtrag: Der Kollege Michael Halama von der Wilhelmshavener Zeitung hat mir dankenswerterweise diese Bilder mit Blick auf den Hafen von Trabzon zur Verfügung gestellt:

Der Bereich A sind die Stabs- und Verwaltungsgebäude, der Bereich B die so genannte Blaue Platte, wo das Material zur Verschiffung bereit gestellt wird. Der Sammelbereich noch mal in Nahansicht:

32 Kommentare zu „Afghanistan-Abzug über Trabzon angelaufen (neu: Fotos)“

  • chickenhawk   |   25. April 2013 - 11:45

    Afghanistan-Abzug über Trabzon angelaufen
    T.Wiegold 25. April 2013

    […]

    Zuvor hatten die deutschen Soldaten des Logistischen Umschlagpunkts Trabzon nicht in Uniform tätig werden dürfen und die Umschlagbasis im neutralen Blaumann aufgebaut.

    Was das über den und unser Verhältnis mit dem NATO-Partner Türkei aussagt, lohnt es sich in einer ruhigen Minute auch mal nachzudenken.

  • iltis   |   25. April 2013 - 11:50

    Über dieses „Verhältnis“ haben wir uns erst kürzlich am Beispiel der Patriot- Stationierung heftig ausgetauscht. Ob sich eine Neuauflage angesichts der offenbar unveränderten Lage lohnt?

  • iltis   |   25. April 2013 - 12:03

    Zusatz: seit dem Auftauchen der NSu- Problematik und der Reaktionen deutscher Behörden darauf kann man durchaus Verständnis für eine gewisse atmosphärische Trübung aufbringen

  • Tom   |   25. April 2013 - 12:15

    Zum deutsch-türkischen Verhältnis und dem aktuell vorsichtigen Umgang der Bundeswehr damit, empfehle ich die aktuelle Veröffentlichung der SKB zum Umschlagbeginn: http://goo.gl/W4MQJ

    – Medien demnächst weil …
    – Danke für …
    – Entschuldigung für …
    – keine Waffen, auch nicht in Kfz

    Es geht mir weniger um den Inhalt, als um die Wortwahl.

    P.S.: Und dann auch noch als türkischsprachiges *.pdf am Rand verlinkt. Wirkt merkwürdig, spricht aber für professionelle PR.

  • LTC007   |   25. April 2013 - 13:26

    Habe ich was nicht mitgekriegt? Der NATO-Partner Türkei erlaubt keine Uniformen und keinen Transport von Waffen? Geht’s noch?

  • diba   |   25. April 2013 - 13:36

    Was tun wir nicht alles, um ein paar Euro zu sparen, sofern man die Arbeiten der Demilitarisierung nicht einrechnet … da wär ein Abkommen mit Russland wahrscheinlich einfacher gewesen.

  • LTC007   |   25. April 2013 - 14:24

    Angesichts der innigen Partnerschaft sollte man unsere Patriot-Staffeln durch Bananenkisten ersetzen.

  • diba   |   25. April 2013 - 14:32

    Durch lokale Angestellte in Blaumännern bewacht …

  • markus, d.Ä.   |   25. April 2013 - 15:38

    @ diba … ein blick auf die landkarte hülfe.

    seit ’89 gibts da ein paar mehr Herren mit denen man sprechen müsste um von afgh via Ru nach D zu gelangen.

    lauter menschenfreunde da in der region. ehrlich, loyal, berechenbar, demokratisch, vertrauenswürdig und stets gut gelaunt …

  • diba   |   25. April 2013 - 16:22

    Und genauso freundlich wie unser „Partner“

  • diba   |   25. April 2013 - 16:28

    Mist mit dem Editor:
    Gestehe gerne zu, dass mein obiger Kommentar zu einfach ist. War auch nur dazu gedacht, dass entweder andere Optionen geprüft werden hätten können (Alternativlos gibt es nicht, nur Einfallslos), oder man früher hätte anfangen müssen zu planen und verhandeln. Auf den letzten Drücker ist man immer in der schlechteren Position. Aber sich so verarschen zu lassen, ist schon ein Trauerspiel … passt aber ins Bild von den „professionellen Deutschen“. Und dann sind wir wieder beim EinsFüKdo und dem Ministerium, siehe der andere Blog. Manchmal macht es mir der Laden nicht einfach, „treu zu dienen“.

  • Maggus   |   25. April 2013 - 16:33

    „Zusatz: seit dem Auftauchen der NSu- Problematik und der Reaktionen deutscher Behörden darauf kann man durchaus Verständnis für eine gewisse atmosphärische Trübung aufbringen“

    Das hat damit eher nichts zu tun, sondern ist vielmehr ein innenpolitisches Ding. Hinzu kommt noch, dass die Türkei ihren außenpolitischen Einfluss im Osten vergrößern will (Großmachtsphantasien ala neu-osmanisches Reich) und da ist es natürlich schlecht, wenn man mit den Ungläubigen Besatzungstruppen aus Afghanistan zusammenarbeitet.

  • markus, d.Ä.   |   25. April 2013 - 17:42

    ihre abneigung gegen die türken in allen ehren,
    aber usbekistan ist eine ganz andere hausnummer als die Türkei, egal wie schlecht der herr erdogan gerade geschlafen hat.

    die verhandlungen mit den FSU Staaten Zentralasiens laufen auch schon eine geraume Weile (mind. 2 Jahre, eher 4-5, wann da was wie konkret angesprochen und abgemacht wurde lässt sich wohl nur schwer nachvollziehen). die situation für westliche Streitkräfte (die dort bereits logistikzentren hatten) wurde zunehmen schwieriger.

    deutlich fataler als die kleinen spielchen der türken (grüner oder blauer strampler ?), wäre eine plötzliche Blockade des Landweges weil einer der beteiligten auf mal Sodbrennen hat …
    hinzu kommt das problem der unsicheren Bahnverbindung nach Usbekistan. Züge sind nunmal notorisch unflexibel und so ein paar hundert km gleis lassen sich schwer überwachen und recht einfach sprengen.
    Hinzu kommt, dass die nördliche bahnverbindung nach Usb. recht neu ist, das Streckennetz in ZA aber weitgehend in desolatem zustand. die infrastruktur wird dort seit mitte der 80er nur noch kosmetisch gflegt.
    … und wenn das so rumpelt … da fällt schonmal nen container vom zug ….

  • diba   |   25. April 2013 - 18:38

    Ich hab keine Abneigung gegen Türken, die verhandeln offensichtlich besser als unsere Helden. Ich halte es nur für ein Trauerspiel was da abläuft, passt aber zum ganzen Einsatz.

  • Stefan   |   25. April 2013 - 20:56

    Das Beste auf dem Bild oben ist das größte und leistungsfähigste aktive Transportflugzeug der Welt. Einige davon würden der BW gut zu Gesicht stehen.

  • Zivi a.D.   |   25. April 2013 - 21:19

    Vielleicht sollte man sich mal einen Blick in den Spiegel gönnen . . . und nicht gleich dem Spiegel die Schuld dafür geben, dass das Bild gar nicht schön ist: Seit Jahrzehnten wird die NATO von unseren Regierungen jedweder Couleur als „Wertegemeinschaft“ hoch gejubelt. Wenn allerdings die Türken so taktlos sind, mal nach dem früher mal in Aussicht gestellten EU-Beitritt zu fragen, ist dann der großen Unterschiede in Sachen Kultur&Werteordnung wegen nur eine „privilegierte Partnerschaft“ drin. Diese deutsche Verlogenheit (und jeder Versuch eine Abschwächung ergibt nur ein „bestätigendes Dementi“) sorgt halt für Unmut, der seit den zunehmenden wirtschaftlichen Erfolgen der Türkei zur Abwendung von Deutschland und der EU führt. Den Platz am Katzentisch kann man nur anbieten, wenn man sich in einer überlegenen Position befindet. Das ist halt nicht mehr ganz so klar – was Mutti nur noch nicht so richtig kapiert hat. Sie brauchen brauchen uns halt nicht mehr ganz so dringend, es geht auch ohne ganz gut.
    Zumal man sich klar machen muss, dass die aktuellen Erfolge der Türkei ganz wesentlich auf deutschem Mist gewachsen sind: Gerade die qualifizierten, fähigen jungen Türken gehen lieber zurück mit ordentlichen Diplomen der deutschen Unis . . . wenn selbst die jungen Frauen in der „islamistischen“ Türkei leichter eine berufliche Karriere machen können als hierzulande – haben wir wohl was falsch gemacht. Man darf sich halt nicht wundern, wenn der Frust und der Ärger über diese verlogenen und bis zum Chauvinismus großkotzigen Deutschen irgendwann selbst die Grenzen orientalischer Höflichkeit durchschlägt.
    Aber bestimmt ist nur der Spiegel an diesem Bild schuld. Also: Bloß nicht so genau hinschauen.

  • Stefan   |   25. April 2013 - 21:31

    „NATO-Partner Türkei“
    Der Witz in dieser Formulierung ist das Wort Partner. ;-)

  • J.R.   |   25. April 2013 - 22:01

    @ Zivi a.D.
    Sie haben die über 250.000 syrischen Flüchtlinge in der Türkei vergessen (Kosten bisher angeblich 700 Mio. €), wo sich die europäischen Partnerländer auch nicht zuständig fühlen.

    (Nur zum Vergleich: Die ach so große Zahl der Bootsflüchtlinge nach Europa lag die letzten Jahre unter 70.000 jährlich.)

  • Roman   |   25. April 2013 - 22:32

    @ JR

    Wenn ich mich gezielt an der Destabilisierung meiner Nachbarnation beteilige und aktiv eine der Bürgerkriegspartei unterstütze, dann darf ich mich auch nicht über die Folgekosten beschweren.

  • Tom_Weinreich   |   25. April 2013 - 22:56

    Kann hier jemand helfen? Dürfen nunmehr deutsche Unternehmen in Trabzon tätig sein? Die türkischen Partner haben sich bis zuletzt dagegen gewehrt. Mit nicht irrelevanten Folgen (Wegfall der Gewährleistung etc.).

  • Schorsch2   |   25. April 2013 - 23:00

    … noch ne Möglichkeit? Die Koch GmbH könnte das ganze Bw-Gerödel ja auch vor Ort in AFG sach- und umweltgerecht entsorgen. Wäre sicher auch kostengünstig. Keine Probleme mit den NATO-Partneren vom Bosporus. Wie sehen’s die Männer in Flecktarn?

  • J.R.   |   25. April 2013 - 23:10

    @ Roman
    Was ist Ihre These? Die Türkei sei Schuld am Bürgerkrieg in Syrien? Ohne die Parteinahme der Türkei für die syrische Opposition gäbe es keine oder weniger Flüchtlinge?

  • Roman   |   25. April 2013 - 23:45

    Ohne die Parteinahme der Türkei wäre das Syrien-Problem schon gelöst. Die Mehrzahl der Flüchtlinge wäre entweder schon zurück oder bräuchte nicht mehr in den Lagern hausen. Denn sie wüssten dann, das sie nicht mehr zurück könnten und müssten sich ein anderes Leben aufbauen.

    Die Gesamtzahl der Flüchtlinge wäre auch deutlich niedriger gewesen, bspw. wäre Aleppo niemals zerstört worden.

  • J.R.   |   26. April 2013 - 7:09

    @ Roman
    Ohne die Parteinahme der Türkei wäre das Syrien-Problem schon gelöst.

    Das halte ich für eine gewagte These.
    Wie würden Sie diese Behauptung begründen, auch gerade was seitens der Türkei einen dermaßen großen Ausschlag gegeben haben sollte? Welche „Lösung“ meinen Sie?

    Klingt halt sehr nach „Ohne die Türkei hätte Assad die Demonstrationen blutig niederschlagen können, wie damals Iran die Grüne Revolution“.

  • J.R.   |   26. April 2013 - 7:24

    Nur ist Syrien nicht Iran (welcher u.a. diese ethnische und Familien-Diktatorische Dimension nicht hat), die Türkei kein langjähriger Feind Syriens, und das bisschen politisches Säbelrasseln und FSA-Beherbergen bei weitem keine ausreichende Begründung für das Andauern des Widerstands gegen Assads.

    Aber wenn’s um Flüchtlinge nach Europa geht scheint ja wirklich jede unschlüssige aber bequeme Argumentation recht, war ja damals auch schon bei der Zusammenarbeit zwischen Europa/Italien und Libyen so.

    Der eigentliche Punkt war aber:
    Das ist ein generelles Problem der derzeitigen Außenpolitik:
    – Tatsächliche Ursachen und Probleme anderer Staaten werden ignoriert.
    – Angebotene Hilfen sind meist symbolischer Natur und gehen an den tatsächlichen Problemen und Wünschen im Land vorbei.
    – Wenn dann Deutschland dann was will wundert man sich, dass nicht mit partnerschaftlicher Begeisterung sondern mit Unmut reagiert wird, und ist erstmal überrascht und pikiert.

    Ist halt schon irgendwie erschreckend, wie sehr sich das Deutsche Engagement in Afghanistan, Mali, Syrien und der Türkei in der Hinsicht ähnelt.

  • Roman   |   26. April 2013 - 7:32

    Richtig, darauf wollte ich hinaus. Assad hätte die Demonstration blutig niedergeschlagen. Wie übrigens überall auf der Welt, wenn ein Staatssystem bedroht und in seinem Machterhalt gefährdet ist. (Klar, Demokratien versuchen diese Situationen zu vermeiden, indem sie den Zugang zur Macht regeln und teilen).

    Diese Lösung hätte mnachem nicht gefallen. Letztendlich aber, so behaupte ich mal, hätte es weniger Tote als heute gegeben, die Region wäre wieder stabil und die Gefahr der Prolieferation wäre nicht so hoch wie heute.

    Was die Türkei sich dabei gedacht hat, das kann ich nicht wirklich genau sagen. Größenwahn? Das Gefühl, sich als Regionalmacht und Gestalter einbringen zu wollen? Der Fall Syriens als Teil des großen Spiels gegen den Iran (also quasi über die Bande)? Der zunehmend misslungene Versuch, sich an die Spitze einer angelblich unvermeidbaren Entwicklung zu setzen? Oder der Versuch, die Kurdenproblematik selber lösen zu können? Ich weiß es nicht, vielleicht ist es auch eine Gemengenlage, die für die Entscheider stark genug war, an den Grenzen der Türkei einen Bürgerkrieg in einem Chemiewaffenstaat auszulösen.

  • Roman   |   26. April 2013 - 7:35

    Es kann nicht Sinn der Sache sein, Flüchtlinge quer um die halbe Welt zu karren. Die kommen hierher und gehen nie wieder weg. Ist ja schön hier.

    Und Familienbanden kann man auch ganz tolle gründen. <– Das ist zwar sehr überspitzt, aber die Fälle sind bekannt, trotz vermutlich tausender stiller Beispiele, die es geschafft haben. hier ein "gutes und wünschenswertes" Leben aufzubauen.

  • J.R.   |   26. April 2013 - 7:38

    @ Roman
    Die Antwort, was die Türkei tatsächlich getan haben soll, um das Gleichgewicht so „zugunsten“ der Rebellen zu „kippen“, bleiben Sie leider schuldig. Schade.

  • Skalg   |   26. April 2013 - 8:08

    Bin ja jetzt schon überrascht, wie hier in den comments über die Türkei hergezogen wird. Die Türkei
    a) muss alles ausbaden, was die Nato im Nahen Osten verhaut, Geographie und so
    b) hat quasi ne Monopolstellung was einfachen, zuverlässigen Zugang in die Region angeht, und geht dadurch ziemlich selbstbewusst in Verhandlungen

  • Stefan   |   26. April 2013 - 15:54

    Es pfeifen doch schon seit Monaten selbst die Spatzen vom Dach, dass die Türkei den syrischen Rebellen gegen (den ehemals besten Kumpel von Erdogan) Assad alle nur erdenkliche Unterstutzung leistet. Gemeinsam mit den üblen feudalistischen religiösen Diktaturen Katar und Saudi-Arabien, denen ein säkuläres Regime in Syrien ein Dorn im Auge ist. Es geht hier um Religion und Macht und keineswegs um Menschenrechte. Das wichtigste Menschenrecht ist Frieden und körperliche Unversehrtheit. Ohne diese Unterstützung gäbe es mit Sicherheit keine 70.000 Tote und Millionen von Flüchtlingen in Syrien. Die Rebellen liefern sich ja keine offenen Feldschlachten mit dem syrischen Regime, sondern verschanzen sich in Ortschaften hinter der Zivilbevölkerung. Den Rebellen war es dadurch möglich bisher jegliche Verhandlungsinitativen, sowohl Seitens der syrischen Regierung, als auch der internationalen Vermittler von UN und Arabischer Liga, zurückzuweisen. Die Lasten der Türkei sind also die Folge ihrer eigenen Hegemonialpolitik, die selbst Israel schon unangenehm zu spüren bekam. Wer A sagt, der muß auch B sagen. Darum ist die deutsche Zurückhaltung mehr als richtig.

    Dies möge man bitte nicht als Plädoyer für das Assad-Regime missverstehen.

  • Stefan   |   26. April 2013 - 16:19

    @J.R. | 26. April 2013 – 7:38

    @ Roman
    Die Antwort, was die Türkei tatsächlich getan haben soll, um das Gleichgewicht so “zugunsten” der Rebellen zu “kippen”, bleiben Sie leider schuldig. Schade.

    Die Türkei unterstützt nachweislich die bewaffnete syrische Opposition. Bewaffnung, Ausbildung, medizinische Versorgung, sicherer Unterschlupf und sonstige Logistig.

    Aber ob dies zum “kippen” des Gleichgewichts “zugunsten” der Rebellen geführt hat? Da habe ich starke Zweifel. Die Rebellen sind keineswegs auf der Siegerstraße oder gar auf dem Siegespodest.

  • Stefan   |   26. April 2013 - 16:34

    @Skalg | 26. April 2013 – 8:08

    Bin ja jetzt schon überrascht, wie hier in den comments über die Türkei hergezogen wird. Die Türkei
    a) muss alles ausbaden, was die Nato im Nahen Osten verhaut, Geographie und so
    b) hat quasi ne Monopolstellung was einfachen, zuverlässigen Zugang in die Region angeht, und geht dadurch ziemlich selbstbewusst in Verhandlungen

    Was hat denn die NATO „verhaut“? Die NATO, voran Deutschland, schützt die Türkei. Trotz ihrer israelfeindlichen Politik. Der Dank müßte groß sein. Aber das Gegenteil ist offensichtlich der Fall.