Lesetipp: Der Sieg bei Isa Khel

Der Kollege Marco Seliger hat für die FAZ eine Bilanz der jüngsten Operation der Bundeswehr im Distrikt Char Darrah bei Kundus gezogen: Der Sieg bei Isa Khel.

Militärisch vielleicht nicht so bedeutend, aber wichtig für die Moral der Truppe: Der ausgebrannte Dingo, vor dem die Aufständischen nach dem Gefecht am Karfreitag (bei dem drei deutsche Soldaten fielen) posiert hatten, ist wieder geborgen. Das Bild war um die Welt gegangen.

8 Gedanken zu „Lesetipp: Der Sieg bei Isa Khel

  1. Sehe ich das richtig das die beiden angesprengten Marder erstmals in der Presse erwähnt werden, oder habe ich was verpasst?

    Zum Glück ist das alles so glimpflich ausgegangen.

  2. Hatte ich also doch Recht, daß Isa Khel diesmal „dran“ ist. ;)
    Aber immerhin scheint es so zu sein, als ob da wenig „gemicromanagt“ wird zur Zeit.
    Der Artikel liest sich so, als ob der Kommandeur TF Kunduz erkannt hat, dass die Lage günstig ist, und die Operation, die ursprünglich nur auf die Sicherung der Route Pluto ausgerichtet war, selbständig erweitert hat.

  3. Die Bundeswehr, heißt es, könne sehr erfolgreich kämpfen, „wenn Berlin sie lässt“

    They made my day :-)

  4. Ich entschuldige mich für den überlangen Link, gibt es eine Möglichkeit solche abzukürzen? Html ist nicht so mein Ding…

  5. Am ernüchterndsten fand ich mal wieder die Details:
    130 US-Soldaten mit 150 afghanischen Polizisten, und 300 Bundeswehr-Soldaten mit 0 afghanischen Soldaten. Irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, dass die Bundeswehr die afghanischen Soldaten als „optional“ einstuft, und deren Rolle nicht wirklich ernst nimmt.

    (Was ganz anderes: Zu Marjah gibt es auf Freerange International einen interessanten Augenzeugenbericht: Healing Ulcer. Wäre ja interessant die „Hold“-Vorgehensweise dort mit jener im Bundeswehr-Gebiet zu vergleichen, aber das gibt die Quellenlage glaub nicht her.)

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