Airbus liefert heimlich?

Ein Zufallsfund bei flightglobal.com vom (gestrigen) Montag zum ersten Airbus A400M für die Royal Air Force:

The UK Royal Air Force’s first of an eventual 22 Airbus A400M tactical transports has touched down at its Brize Norton air base, having been accepted from the company’s Defence & Space business unit in Seville, Spain.
Carrying the service registration ZM400, the RAF’s lead “Atlas” arrived at its new home on 17 November, without being announced by the service, Ministry of Defence or the airframer. A formal delivery event is expected to be staged at the Oxfordshire site later this month.

Hm. Ohne vorherige Mitteilung von Teilstreitkraft, Verteidigungsministerium oder Hersteller. Aber das würden die bei der ersten A400M für die deutsche Luftwaffe doch niemals machen, oder? (Und die Planespotter rund um Wunstorf sind doch sicherlich alle ziemlich alerted?)

 

Ein Zwischenruf aus dem Off: Kommentarkultur

Eigentlich bin ich derzeit, leider, mit ganz anderen Dingen ziemlich ausgelastet, was auch mein sparsames Posten hier im Blog erklärt (ich hoffe nicht mehr allzulange). Aber zu den Kommentaren, der Kommentarkultur und dem Umgang sowohl des OvWa und mir damit muss ich vielleicht doch kurz was sagen. weiterlesen

Bundeswehr setzt Flugbetrieb mit NH90 vorläufig aus – Update

Jetzt ist es offiziell: Die NH90-Hubschrauber der Bundeswehr müssen bis auf Weiteres am Boden bleiben. Der Flugbetrieb sei als Vorsichtsmaßnahme vorläufig ausgesetzt, bis gesicherte Erkenntnisse für weitere Entscheidungen vorliegen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am (heutigen) Montag auf Anfrage von Augen geradeaus!.

Hintergrund ist die Explosion eines Triebwerks in einem NH90-Helikopter im Juni über Usbekistan. Danach hatten Techniker der Bundeswehr und der Herstellerfirma Airbus Helicopters festgestellt, dass es zu Fehlfunktionen im Zusammenhang mit der Feuerlöschanlage kommen könne. Nach dem Vorfall hatte die Bundeswehr eine Untersuchung der Triebwerke aller 35 NH90 angeordnet.

Zu dem Vorfall und den möglichen Konsequenzen gab es am Montag eine Flugsicherheitsberatung beim Luftfahrtamt der Bundeswehr in Köln. Die Besprechung soll am morgigen Dienstag fortgesetzt werden. weiterlesen

TROLLWIESE.

Für alle, die meinen, sie müssten das Bällebad missbrauchen.

Hier landen dann die Kommentare, die nichts mehr mit Debatte zu tun haben, sondern nur noch mit Ich sag mal und Aufeinander einprügeln.

Und: die Trollwiese ist invitation only, hier kann man nämlich nicht kommentieren, sondern muss schon hierher verschoben werden.

(Ich hab’ eigentlich derzeit anderes zu tun. Aber einige meinen ja, dieses Blog sei das globalgalaktische Forum für alles.)

NH90 am Boden? Die Bundeswehr prüft

Nach der Explosion eines Triebwerks in einem NH90-Hubschrauber der Bundeswehr im Juni über Usbekistan läuft aktuell die Prüfung, ob alle Helikopter dieses Typs bei der Truppe gegroundet werden sollen. Im Luftfahrtamt der Bundeswehr in Köln gebe es dazu am (heutigen) Montag eine Flugsicherheitsberatung, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Anfrage von Augen geradeaus!. Dabei würden die Konsequenzen aus dem komplexen Schadensbild mit einer zeitintensiven Fehlerfeststellung erörtert. Nach den bisherigen Erkenntnissen von Technikern der Bundeswehr und der Herstellerfirma Airbus Helicopters könne es zu Fehlfunktionen im Zusammenhang mit der Feuerlöschanlage kommen.

Ein Flugverbot für die NH90 des Heeres gibt es bislang offensichtlich nicht. Nach Informationen von Augen geradeaus! bleiben aber dennoch alle diese Hubschrauber derzeit als Vorsichtsmaßnahme am Boden: Es fliegt keiner, hieß es inoffiziell; offiziell gab es dazu keine Aussage.

Nach dem Vorfall hatte die Bundeswehr eine Untersuchung der Triebwerke aller 35 NH90 angeordnet. Ergebnisse der Beratung in Köln werden eventuell noch für heute erwartet.

(Bereits aufgelaufene Kommentare aus dem Drehflügler-Thread zu diesem Thema verschiebe ich hierher.)

(Foto: NH90 auf der ILA 2014)

 

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