Exercise Watch: Rapid Trident 2015 beginnt mit deutscher Beteiligung (Update)

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Über die diesjährige Übung Rapid Trident im Westen der Ukraine, Teil einer seit Jahren bestehenden und von der U.S. Army geführten Manöverserie, ist in diesem Jahr bislang recht wenig zu lesen. Obwohl die Übung am (heutigen) Montag in der Nähe von Lviv beginnt. Auch die Feature Site der U.S.Army Europe zum schnellen Dreizack beschränkt sich (noch?) auf die Übung im vergangenen Jahr. Deshalb nur ein paar kurze Fakten:

An der Übung ist die Bundeswehr mit fünf Stabsoffizieren beteiligt – eine ähnliche Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Die Bundesregierung hatte das deutsche Engagement im Juni offiziell mitgeteilt. An mehr deutsche Beteiligung wie in früheren Jahren, also vor dem Ukraine-Konflikt, ist offensichtlich nicht gedacht.

Großbritannien beteiligt sich, außer mit Stabsoffizieren, auch mit einem Infanteriezug.

Die ausführlichste Ankündigung kam noch Anfang des Monats von der Ukraine selbst: weiterlesen

Der Drehflügler, zweite Julihälfte 2015

Eigentlich ist ja ein wunderbares Sommerwochenende, aber es scheint Diskussionsbedarf zu geben ;-) Also hier der Drehflügler-Thread für die zweite Julihälfte 2015.

Exercise Watch: Trident Juncture 2015 – die deutsche Beteiligung

Ein Soldat der Tragtierkompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 im Gebirge

Wie versprochen, zur NATO-Großübung Trident Juncture 2015 im Herbst weitere Informationen vor allem zur deutschen Beteiligung (und da das Zentrum für Tragtierwesen dabei ist, kann ich das hübsche Symbolbild oben verwenden). Zur Bedeutung dieser größten Übung des Bündnisses mit mehr als 30.000 Soldaten in Südeuropa hat die NATO vor ein paar Tagen einiges gesagt. Und zu dem zu Grunde liegenden Szenario gibt es hier mehr Details – Krieg ums Wasser und hybride Kriegführung sind einige Schlagworte.

Die Bundeswehr stellt mit rund 3.000 Soldatinnen und Soldaten etwa zehn Prozent der insgesamt eingesetzten Truppe:

Das deutsche Heer ist mit einem Gefechtsverband der Gebirgstruppe und amphibischen Pionieren, die Marine mit zwei Fregatten, einem Einsatzgruppenversorger und weiteren Schiffen und Booten , die Luftwaffe mit Lufttransport- und Luftbetankungskapazitäten, die Streitkräftebasis mit dem MN KdoOpFü, dem Zentrum Operative Kommunikation sowie verschiedenen Unterstützungskräften und der Sanitätsdienst mit einem Rettungszentrum zur Notfallchirurgischen Versorgung beteiligt. weiterlesen

DroneWatch: Entscheidung über Korvetten-Drohne für dieses Jahr geplant

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Bei ihrer Sommerreise am (heutigen) Donnerstag war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht nur beim Heer, sondern auch bei der Marine: Sie besuchte in Rostock-Warnemünde das 1. Korvettengeschwader und besichtigte die Korvette Magdeburg (Foto oben).

Dabei kam auch was zur Sprache, was den Korvetten nach wie vor fehlt: Die Schiffe waren von vorherein für den Einsatz eines unbemannten fliegenden Systems ausgelegt. Der zunächst favorisierte CamCopter der österreichischen Firma Schiebel wurde nach einem Stopp des Beschaffungsprozesses im vergangenen Jahr nicht gekauft.

Auf der Magdeburg kündigte die Ministerin nun an, dass voraussichtlich in diesem Jahr über die Drohne für die Korvetten entschieden werden soll. Wichtig war ihr dabei offensichtlich, dass es sich um Aufklärungsdrohnen ohne jegliche Bewaffnung handeln wird (angesichts der politischen Debatte über bewaffnungsfähige Drohnen ja auch verständlich):

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Nachdem die modernsten Kriegsschiffe der Welt (Bundeswehr-Spruch) seit kurzem ihre Hauptwaffensysteme haben, wird’s nun langsam vielleicht doch ein komplettes System…

 

Im Gespräch mit der Truppe

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Keine Ahnung, worüber sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Truppenbesuch in Torgelow mit Soldaten des Panzergrenadierbataillons 411 unterhält. Aber das Gespräch ist so lebhaft, dass es auch ohne Kenntnis des Inhalts interessant aussieht… weiterlesen

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