Eberhard Zorn als neuer Generalinspekteur der Bundeswehr im Amt

Den vierten goldenen Stern hatte Eberhard Zorn (58) bereits am vergangenen Dienstag verliehen bekommen – am (heutigen) Donnerstag führte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den neuen General als 16. Generalinspekteur der Bundeswehr ins Amt ein. Der bisherige Leiter der Abteilung Personal im Ministerium folgt Volker Wieker, der nach mehrmaliger Verlängerung seiner Amtszeit der längstgediente oberste Soldat der Bundeswehr war.

Zu Zorns militärischem Werdegang mehr hier; wie inzwischen (nach angelsächsischem Vorbild) üblich, gab’s zur Amtseinführung eine Mitteilung mit Quotes von der Ministerin und dem neuen obersten militärischen Berater der ganzen Bundesregierung (diese Funktion des Generalinspekteurs wird ja meist vergessen in der öffentlichen Wahrnehmung): Mehr lesen …

Militärische Personalstärke März 2018: Dümpelt so vor sich hin

Die militärische Personalstärke der Bundeswehr dümpelt so vor sich hin: Im März ist sie wieder ganz leicht zurückgegangen. Jedenfalls scheint es, dass zwar ein gewisses Niveau erreicht ist – aber mehr vorerst nicht so einfach zu erreichen. Ende März waren 179.496 aktive Soldatinnen und Soldaten im Dienst, etwas weniger als die 179.753 im Februar. Die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten stieg allerdings weiter leicht an, von 170.332 auf 170.545.

Die Statistik für März 2018,  wie üblich unter dem immer gleichen Link veröffentlicht:

179.496 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt: Mehr lesen …

Nach dem Tarifergebnis: Warten wir auf den Haushalt

Mit ein wenig Verspätung (ich war noch beim Zapfenstreich für den ausgeschiedenen Generalinspekteur Volker Wieker, nach Amtseinführung seines Nachfolgers morgen dazu mehr) ein Merkposten zum Thema Besoldung und Haushalt: Nachdem die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in der vergangenen Nacht abgeschlossen wurden, interessiert hier natürlich nicht nur, ob das Tarifergebnis auf die Beamten und Soldaten übertragen wird (ja), sondern auch, wie sich das auf den Verteidigungshaushalt auswirkt.

Ich habe dazu versucht, in der Bundespressekonferenz am Mittwoch etwas mehr herauszubekommen, das Ergebnis ist sparsam. Die Aussagen von Oberst Holger Neumann, dem stellvertretenden Sprecher des Verteidigungsministeriums, Annegret Korff vom Bundesinnen- und Johannes Blankenheim vom Bundesfinanzministerium: Mehr lesen …

Jetzt 100 Hacker in Flecktarn bei der Bundeswehr

Fürs Archiv heben wir uns das auf: Irgendwann in den vergangenen Wochen hat die Bundeswehr aus ihren bisherigen Computer Network Operations (CNO) das neue Zentrum Cyber-Operationen gemacht. Und aus der am heutigen Mittwoch veröffentlichten Mitteilung* dazu geht auch hervor, wie viele Hacker in Flecktarn, pardon, offensive Cyber-Kräfte der Bundeswehr es derzeit gibt: Rund 100. (Jahrelang geisterte die Zahl von 60 durch die verschiedenen Berichte, jetzt scheint ein Aufwuchs zu passieren.)

Was sie tun, klingt im Bundeswehr-Deutsch so:

Die Angehörigen des Zentrums planen und bereiten militärische Computernetzwerkoperationen für den Verteidigungsfall sowie mandatierte Einsätze der Bundeswehr aus ortsfesten und mobilen Anlagen vor und führen diese – wenn die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind – auch aus. Mehr lesen …

Gesprächskanal Berlin-Moskau – zwischen den Verteidigungsministerien (m. Nachtrag)

In diesen Zeiten und erst recht nach dem westlichen Luftangriff auf Ziele in Syrien am vergangenen Wochenende sind solche Dinge doch zumindest fürs Archiv einen Merkposten wert: Es gibt weiterhin einen Gesprächskanal der Verteidigungsministerien in Deutschland und Russland. Der Leiter der Politikabteilung im Berliner Verteidigungsministerium, Geza von Geyr, traf sich mit seinem Kollegen im russischen Verteidigungsministerium.

Aus der Facebook-Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums:

Der Leiter der Hauptverwaltung für internationale militärische Zusammenarbeit des Ministeriums für Verteidigung der Russischen Föderation, Generalmajor Alexander Kshimovsky, kam zu Konsultationen mit dem Leiter der Politischen Abteilung des Bundesministeriums der Verteidigung, Géza Andreas von Geyr, zusammen. Mehr lesen …

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