Aufnahmerituale in Pfullendorf: Entlassene Soldaten wollen weiter klagen

Vier Bundeswehrsoldaten, die nach den im Januar bekannt gewordenen entwürdigenden Aufnahmeritualen im Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf entlassen worden waren, wollen weiter gegen ihre Entlassung klagen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hatte im Juli die Entlassung der zwei Zeitsoldaten und zwei Freiwillig Wehrdienst Leistenden bestätigt, die zur Stammbesatzung des Ausbildungszentrums gehörten. Nachdem das Verwaltungsgericht eine Berufung nicht zugelassen hatte, beantragten die vier Soldaten nun eben diese Zulassung der Berufung und damit eine weitere Instanz, wie das Gericht am (heutigen) Mittwoch mitteilte: Mehr lesen …

G36-Nachfolger wird wohl erst Ende 2018 feststehen

Die endgültige Entscheidung über die neue Standardwaffe der Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 von Heckler&Koch wird absehbar erst Ende kommenden Jahres fallen. Nachdem das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 6. September mehrere Unternehmen der Rüstungsindustrie zu einem Angebot aufgefordert hatte, wird nach Informationen von Augen geradeaus! voraussichtlich Ende Oktober/Anfang November mit der Vergleichserprobung verschiedener Sturmgewehre begonnen. Auswahl einer Waffe und Angebots- und Vertragsverhandlungen dürften sich dann bis zum Jahresende 2018 hinziehen. Mehr lesen …

Imagefilm der Rüstungsindustrie: „Wir produzieren Sicherheit“

Wer wie ich schon etwas lebensälter ist, erinnert sich vermutlich noch an den Slogan Wir produzieren Sicherheit. Damit warb die Bundeswehr ab 1969 und Anfang der 1970-er Jahre – und seitdem wurde dieses Motto zwar öfters (auch gerne mal sachfremd) kopiert, aber selten im Zusammenhang mit deutschen Streitkräften oder deutscher Rüstung verwendet.

Da merke ich natürlich auf, wenn dieser Slogan jetzt von der deutschen Rüstungsindustrie wieder-verwendet wird: Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stellt ihn ans Ende seines Imagefilms, den der Verband in der vergangenen Woche veröffentlicht hat:

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Urlaubsende. (Und erster Blick auf das, was war)

Mein Urlaub ist vorbei, und entgegen manchen Befürchtungen ist nichts wirklich Schlimmes passiert. Oder doch, und ich hab’s nur übersehen?

Eine bunte Mischung von Ereignissen/Informationen, die mir auch während des Urlaubs so nebenbei aufgefallen sind oder die ich heute nachgelesen habe:

• Das russisch/weißrussische Manöver Zapad 2017: Dazu gibt es aus NATO-Sicht weiterhin Die Äußerung von Bedenken (zum Beispiel hier vom Vorsitzenden des Militärausschusses, dem Tschechen Petr Pavel,  in einem AP-Interview; oder vom Center for Strategic & International Studies), aber vergleichsweise wenig Informationen über die Übung selbst. Von russischer Seite sieht das natürlich anders aus, da gibt es auf der englischen Seite des Verteidigungsministeriums in Moskau einiges (zum Beispiel hier und hier und hier und hier und hier). Aber richtig interessant wird erst die (westliche) Auswertung dieser Großübung. Mehr lesen …

Urlaub.

Es kommt selten genug vor (das letzte Mal ist auch schon wieder ein halbes Jahr her), aber ab und zu brauche auch ich Urlaub. Hier wird deshalb für eine gute Woche geschlossen. Und ich bitte um Verständnis, dass ich auch die Kommentarfunktion für diese Zeit abschalte.

Natürlich ist der Zeitpunkt wie immer unpassend – am  8. September fliegt eine Delegation des Bundestags-Verteidigungsausschusses zum Besuch deutscher Soldaten auf die türkische Luftwaffenbasis Konya, nach langem Hin und Her wurde die Reise unter Schirmherrschaft der NATO möglich. Das werde ich also kurzfristig ebenso wenig aufgreifen können wie die weitere Entwicklung im Hinblick auf die russisch-weißrussische Großübung Zapad 2017. Und wer weiß, was sonst an aktuellen Themen in den nächsten Tagen noch hinzukommt.

Aber wenn es danach ginge, dürfte ich ja nie Pause machen…

Eines möchte ich noch als Denkanstoss hinterlassen: Mehr lesen …

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