Exercise Watch: Die Marine im Golf von Guinea

Die Manöverserie Obangame Express, in Westafrika von der US. Navy organisiert, ist für die Bundeswehr, genauer: für die Deutsche Marine seit einigen Jahren ein fester Merkposten im Kalender. Im vergangenen Jahr berichtete die Marine* über die Teilnahme des Seebataillions an dieser Übung, in diesem Jahr gibt’s von deutscher Seite noch nichts zu dem seit vergangener Woche laufenden Obangame Express 2018 – dafür aber vom US-Soldatensender AFN:  *Da die Webseiten der Bundeswehr in absehbarer Zeit umgebaut werden, habe ich den[…]

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Übung vor Nigeria: Deutsche Soldaten lehren Piraten-Bekämpfung

Die Piraterie vor der Küste Somalias ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen (auch wenn es in den vergangenen Tagen erneut Angriffsversuche gab) – nicht zuletzt eine Folge der massiven Marinepräsenz, an der sich seit 2008 auch die Deutsche Marine in der EU-Mission Antalanta beteiligt. Auf der anderen Seite des Kontinents, an der Westküste Afrikas, im Golf von Guinea, nehmen dagegen die Angriffe von Piraten zu. Eine ständige maritime Präsenz von EU, NATO und anderen Nationen (insbesondere der USA) ist[…]

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Piraterie im Golf von Guinea: Bundesregierung setzt auf Unterstützung, nicht auf die Marine

Bei der Bekämpfung der zunehmenden Piraterie vor Westafrika und vor allem im Golf von Guinea setzt die Bundesregierung auf die Unterstützung der betroffenen Staaten, sieht aber vorerst keine Notwendigkeit für einen Marineeinsatz wie vor Somalia. Im Fokus stehen Maßnahmen zur eigenverantwortlichen Aufgabenwahrnehmung der betroffenen Staaten und Regionalorganisationen im Golf von Guinea, nicht die Übernahme exekutiver Aufgaben durch die internationale Gemeinschaft, wie etwa am Horn von Afrika heißt es in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Allerdings plane die[…]

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Westafrikas Länder wollen internationale Piratenjäger

Die Forderung war absehbar: Nachdem der vor mehr als vier Jahren begonnene Einsatz internationaler Streitkräfte gegen die Piraterie vor Ostafrika Erfolg zeigt, und nachdem die Zahl der Piratenangriffe vor Westafrika inzwischen höher ist als vor Somalia, wächst auf der anderen Seite des Kontinents das Begehren: Staatschefs westafrikanischer Länder hoffen jetzt auf einen internationalen Marineeinsatz gegen Piraten auch vor ihren Küsten, berichtet die BBC: West African leaders have called for the deployment of an international naval force to curb the growing[…]

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Piraten vor Westafrika: Die Entführungsindustrie läuft

Während am Horn von Afrika, also auf der Ostseite des Kontinents, die Erfolge der Piraten aus Somalia immer weiter zurückgehen, scheinen die Seeräuber im Golf von Guinea auf der Westseite auf dem Vormarsch. Mit einem wesentlichen Unterschied in der Vorgehensweise: Sie kidnappen nicht wie die Somalis ganze Schiffe, sondern wichtige Personen der Mannschaft. Das ist auch logisch, denn anders als ihre Kollegen verfügen die Piraten vor Westafrika nicht über ein Land ohne funktionierende staatliche Strukturen als Zufluchtsort. Die beiden aktuellen[…]

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Kurs Westafrika für Piratenjäger?

Noch ist es nur ein Merkposten: Nachdem am Horn von Afrika vor der Küste Somalias die Zahl der Piratenangriffe stetig zurückgeht, Piraterie aber auf der anderen Seite dieses Kontinents zunehmend zum Problem wird, richten die Piratenjäger ihre Aufmerksamkeit auf Westafrika, auf den Golf von Guinea. Wie Associated Press berichtet: The U.S. and some of its allies are considering plans to increase anti-piracy operations along Africa’s west coast, spurred on by concerns that money from the attacks is funding a Nigerian-based[…]

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