Fürs Archiv: Freuding wird neuer Generalinspekteur

Es kommt nicht überraschend, jetzt ist es offiziell: Der derzeitige Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, soll im kommenden Jahr neuer Generalinspekteur der Bundeswehr werden. Die Entscheidung für den 55-jährigen war zwar erwartet worden, die Benennung des Nachfolgers von General Carsten Breuer kam dennoch früher als gedacht.

Der bisherige Generalinspekteur wird im Juli kommenden Jahres neuer Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Nach der Wahl Breuers im September hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius zunächst angekündigt: Bis zum Wechsel zur NATO bleibt sein Fokus uneingeschränkt auf seinen Aufgaben als Generalinspekteur der Bundeswehr.

Mit der am (heutigen) Donnerstag verkündeten Entscheidung des Ministers ist jedoch klar, dass Freuding den Posten als oberster Soldat bereits im Februar 2027 antreten soll. Aus der Mitteilung des Ministeriums:

Bundesminister Boris Pistorius hat entschieden, dass der amtierende Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, neuer Generalinspekteur der Bundeswehr wird. Generalleutnant Dr. Freuding wird im Februar 2027 auf General Carsten Breuer folgen und damit ranghöchster Soldat der Bundeswehr werden.

Der Heereschef war vor seinem Amtsantritt als Inspekteur erst vor gut einem Jahr unter anderem Leiter des Sonderstabes Ukraine im Verteidigungsministerium – und spätestens seitdem in enger Kooperation mit dem Minister. Pistorius hob hervor, dass der künftige GI eindrucksvoll bewiesen (habe), dass er auch in Zeiten großer Veränderungen und Herausforderungen einen kühlen Kopf bewahrt, schnell richtige Entscheidungen trifft und umsetzt.

Die komplette Mitteilung des Ministeriums hier und als Sicherungskopie
PM58 – GenLt Dr. Freuding wird im Februar 2027 neuer Generalinspekteur der Bundeswehr

(Foto: Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding am 29.10.2026 in Rokantiskes/Litauen, nach einer Reise deutscher und niederländischer Heeresgenerale durch die baltischen Staaten – Heiko Müller/Bundeswehr)