Lesestoff: Ein Programm sie zu knechten, sie alle zu finden…
Während wir im Hinblick auf Konflikte nach wie vor viel zu viel auf die schimmernde Wehr, also die Hardware, starren, zeichnet sich die wichtigste Front ganz woanders ab. Die US-Firma Anthropic hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die vor allem eines können soll: Schwachstellen in anderer Software finden. Und die Kontrolle über diese KI hat (fast) niemand außerhalb der USA. Lesestoff von der New York Times:
Within two weeks, the model, called Mythos, had set off a global scramble unlike anything yet seen in the A.I. era. Mythos, which Anthropic has said is uncannily capable of finding and exploiting hidden flaws in the software that runs the world’s banks, power grids and governments, had become a geopolitical chip — and a U.S. company held it.
World leaders have struggled to figure out the scale of the security risks and how to fix them, with Anthropic sharing Mythos with only Britain outside the United States. … Canada’s finance minister compared the threat to the closure of the Strait of Hormuz.
Die komplette Geschichte (als Gift Article) zum Nachlesen hier:
Der Satz „Und die Kontrolle über diese KI hat (fast) niemand außerhalb der USA.“ sollte mit Vorsicht genossen werden. Die ersten Meldungen das Dritte außerhalb des offiziellen Kreises Zugriff haben wollen gibt es schon. Frage wäre wie gut Anthropic wirklich unter Kontrolle hat wer da rankommt.
Und die nächste Frage wäre, nur weil Anthropic jetzt mit seinem KI-Modell entsprechend auf die Pauke hat, ist das ja keine Garantie das nicht andere über ähnlich leistungsfähige Modelle verfügen. Nur eben schweigen.
Zumal man nicht vergessen darf, Anthropic wollte seine anderen Modelle nicht uneingeschränkt der Regierung zur Verfügung stellen und wurde dafür zum Risiko für die nationale Lieferkette erklärt. Womit keiner der Regierungsaufträge haben will Anthropic zu seinen Lieferanten zählen darf.
Praktisch wenn man dann über so ein Alleinstellungsmerkmal verfügt m