Sicherheitshalber der Podcast: Spezial ***7. Geburtstag*** Der Laberpodcast zu Journalismus und Wissenschaft
Sicherheitshalber, sagt Prof. Dr. Carlo Masala, ist die Mutter aller deutschsprachigen Sicherheitspolitik-Podcasts. Seit inzwischen sieben Jahren reden Ulrike Franke, Carlo Masala, Frank Sauer und ich über Sicherheit und Verteidigung. Und weil Podcastjahre wie Hundejahre funktionieren, sind wir alle vier inzwischen erheblich ergraut und erschöpft.
Mit letzter Kraft haben wir uns – belebt durch erfrischende Kaltgetränke – anlässlich des Geburtstags zusammengefunden, um einfach mal zu plaudern. Es geht im Verlauf des Gesprächs unter anderem um die Veränderung der journalistischen Berichterstattung im Feld der Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den letzten Jahren, den Umgang mit Desinformation sowie die verschiedenen – teils überlappenden – Rollen von Journalist:innen und Wissenschaftler:innen. Außerdem: Filterkaffee ist auch lecker.
Es ist der erste wirkliche “Sicherheitshalber Laberpodcast” – Sicherheitslaber quasi.
Danke an dieser Stelle an alle treuen Hörerinnen und Hörer, die sich den Sicherheitshalber Podcast regelmäßig auf die Ohren packen und vielleicht sogar mit einer Spende unterstützen!
Der Sicherheitspod kommt Mitte September aus der Sommerpause zurück – dann wieder mit ganz handfesten sicherheitspolitischen Themen.
Journalismus und Wissenschaft: 00:04:28
Buchempfehlungen: 00:55:12
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Zu Journalismus und Wissenschaftskommunikation:
Sauer, Frank 2024: Riskante Wetten, evidente Bringschulden und fehlende Anreize: Die wissenschaftskommunikativen Herausforderungen der Zeitenwende, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 31: 2, 165-181.
Frank:
Jack Watling 2023: The Arms of the Future: Technology and Close Combat in the Twenty-First Century, Bloomsbury.
Fred Kaplan 2024: A Capital Calamity, Miniver Press.
Die “Bobiverse”-Reihe von Dennis E. Taylor.
Rike:
Jacinda Ardern 2025: A Different Kind of Power: A Memoir, Crown.
Die “London River”-Reihe von Ben Aaronovitch.
Carlo:
Christoph Hein 2025: Das Narrenschiff, Berlin.
Tara Zahra 2023: Against the World: Anti-Globalism and Mass Politics Between the World Wars, New York.
Edward Luce 2025: Zbig: The Life of Zbigniew Brzezinski, America’s Great Power Prophet, London.
Thomas:
Gabriel Yoran 2025: Die Verkrempelung der Welt, Berlin.
BlueSky:
Sicherheitspod: @sicherheitspod.de
Rike: @rikefranke.bsky.social
Frank: @drfranksauer.bsky.social
Carlo: @carlomasala1.bsky.social
Thomas: @wiegold.de
Moin und alles Gute und Glück und immer ne Handbreit Papier auf der Rolle….
Erste Anmerkung zu Min 14, Zustimmung und mich stört immer das Gerede von „deutschen“ / „amerikanischen“ Gerät was da in der UA rumfährt. Das ist nach Übergabe ukrainisch, Punkt.
So weiter nun
Ich schätze Podcasts, aus denen es etwas zu lernen gibt. Gäbe es keine Hoffnung auf Theoretisches in „Sicherheitspodcast“, würde ich meine Zeit mit etwas anderem verbringen. Zum Glück ist das Augenrollen nicht hörbar, und ein gelegentlich wahrnehmbares grollendes Raunen irgendwie als qualitativer Marker verwendbar.
Wird der UN-Sicherheitsrat die Resolution verabschieden, dass militärische Konflikte während der Sommerlochperiode pausieren müssen?
Schöne Ferien!
Gute Folge.
Das Hauptproblem heute ist in journalistischer Hinsicht in Zeiten von www & social Media in der Tat die Verbreitung von Falschaussagen durch reichweitenstarke Influencer, Pseudowissenschaftler oder politisch eingefärbten Medien. Gerade wenn genau damit extrem viele Klicks generiert werden können
Es dauert teils zehnmal so lange etwas richtig zu stellen als einfach nur die schlichte Behauptung in den Raum zu stellen.
Im ( militärischen ) Sicherheitsbereich kommt zusätzlich noch Geheimhaltung hinzu. Das wird für den arglosen Leser dann noch undurchsichtiger.
Früher, noch ganz ohne Internet, konnte man als Zeitung oder Journalist sogar in das Fadenkreuz der Politik geraten. Stichwort “ bedingt abwehrberit “ in D oder “ pentagon papers “ in den USA.
Zur Arbeit von Thomas Wiegold:
Ich muss zugeben das mich vor dem Einmarsch in der Ukraine 2022 Sicherheitspolitik nur am Rande interessiert hat.
Sehr wohl aber schon damals der „Sparkurs“ der jeweiligen Bundesregierung. Irgendwann werden die geringen Ausgaben absurd, bzw. lassen eine suffiziente BW nicht mehr zu.
Auch wenn es früher „nur“ 50 Milliarden waren. Das ist immer noch sehr, sehr viel Geld das einen echten Mehrwert generieren sollte.
Sich nach dem kalten Krieg komplett rein auf Sicherheitspolitik zu konzentrieren war schon mutig. Gerade auch unter dem Hintergrund „Militär ist Schmuddelecke“. Vor allem wenn man alle Arten von ansatzweise anrüchigen finanziellen Zuwendungen grundsätzlich ablehnt.
Hut ab !
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
Eine besonders unterhaltsame Folge.
Macht weiter, FCAS fliegt noch lange nicht.