Fotos: Kanadischer Hubschraubereinsatz in Mali

Im Juli haben die kanadischen Streitkräfte mit ihren CH-47- und CH-146-Hubschraubern die Helikopter der Bundeswehr (und der Belgier) im UN-Einsatz in Mali abgelöst. Die UN-Mission MINUSMA hat die Kanadier in ihren ersten Übungs- und Einsatztagen im August begleitet, die Fotos dazu gibt es hier.

Nachtrag: Der Vollständigkeit halber: Es ist ja keine eigene Fotoreportage der Kanadier, sondern die eines UN-Fotografen. Der natürlich darauf angewiesen ist, dass das jeweilige Kontingent ihm die Türen öffnet. Da gibt es noch diverse andere, sagen wir mal Home-stories dieser Art mit den MINUSMA-Kontingenten aus

(Foto: UN/Marco Dormino)

5 Gedanken zu „Fotos: Kanadischer Hubschraubereinsatz in Mali

  1. Daumen hoch für diese Fotos der Kanadier.
    Da wird in kürzester Zeit mehr und bessere PR gemacht als das, was wir bei der Bundeswehr in anderthalb Jahren nicht geschafft haben.
    Da wird Schweiß gezeigt, Willen in den Gesichtern der Soldaten. Und es sieht nicht gestellt aus.
    (Wohlwissend, dass sich lange nicht jeder ablichten bzw. veröffentlichen lassen möchte. Ich zähle mich dazu.)
    Aber auch Waffen. Denn diese gehören dazu. Ebenso wie Frauen. Beides Themen, zu welchen sich die Bw-PR-Abteilung mal Rat von den Kanadiern abholen könnte bezüglich nüchterner Darstellung.
    Andererseits… Fotos mit Schutzweste und nur T-Shirt (Unterhemd)… nein, das geht in Deutschland natürlich nicht.

    (Vielleicht bin ich auch nur überkritisch mit meinem eigenen Verein.)

  2. Es ist ja keine eigene Fotoreportage der Kanadier, sondern die eines UN-Fotografen. Der natürlich darauf angewiesen ist, dass das jeweilige Kontingent ihm die Türen öffnet. Es gibt noch div. andere Fotostories dieser Art; einen Überblick habe ich oben als Nachtrag eingefügt.

  3. Denn nur wo Tschad draufsteht, ist auch Niger drinnen … :-)

    [Ups, da sind mir die Links durcheinandergekommen… Bitte um Nachsicht, das ist jetzt korrigiert; die Liste habe ich als Nachtrag oben in den Eintrag verschoben. T.W.]

  4. … und wo wir wieder beim Thema wären. die Kanadier fliegen ch 47 f. Wann wird in DE eine Entscheidung für den schweren Transportheli getroffen?
    Sorry ist OT fällt mir aber grade ein wo ich das Bild sehe.

  5. Diese Fotostrecke ist wunderbar, offenbart aber auch wie stiefmütterlich unsere Streitkräfte mit dem Thema Forward Air Medevac umgegangen sind.

    Jedenfalls sehe ich bei den Kanadiern durchweg Soldaten, die mit einem Gefechtshelm, Peltorgehörschutz und sonst allem was man so am Boden braucht ausgestattet sind.

    Der krasse Unterschied fällt nur im Detail bei unseren Sanitätstruppen auf. Diese sind wie die restlichen Besatzungsmitglieder mit einem schwer entflammbaren besseren Fahrradhelm (SPH- 4G Fliegerhelm) ausgestattet.
    Dieser bietet guten Schutz gegen Otosklerose (Verknöchern der Gehörknöchelchen bei langjähriger Vibrationsbelastung) und gegen Stoßbelastungen.
    Bietet aber dafür keine ballistische Schutzklasse, selbst mit Face-mask keinen kompletten Staubschutz, eine Anschlussmöglichkeit für den Bordfunk, aber keine Funkmöglichkeit wenn abgesessen. Hierfür müsste dann der Fliegerhelm abgenommen werden und das Notfunkgerät aus dem Rucksack gezogen werden.
    Da hat wohl jemand mitgedacht, weil im Gefecht muss ich ja dann eh auf Gefechtshelm wechseln.

    Ich denke, dass wir mit unserem guten Sanitätsdienst und den mittlerweile eingespielten NH90 Heeresfliegern einen hervorragenden Job als Forward Air Medevac abgegeben haben, aber wir uns mal wieder selber im Weg stehen.

    Oder wir ist zu erklären, dass selbst die Doorgunner als nicht-ständiges Besatzungsmitglied von den Heeresfliegern freiwillig auf SERE C ausgebildet werden. Jedoch die Sanitätstruppen nicht mal das SERE B-Level abschließen. Als wenn davon auszugehen wäre, dass bei einem Absturz eh keine Sanitätstruppen überleben.

    Also Hut ab von unseren Soldaten, die diesen Job da unten gemacht haben, obwohl wir aus meiner Sicht dafür noch nicht bereit waren und danke an die Kanadier, dass diese ihn wohl gut übernommen habe.

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