Kampf gegen ISIS: Fregatte ‚Augsburg‘ soll Franzosen Geleitschutz geben

Bw_augsburg_2015A

Im Einsatz der Bundeswehr gegen die islamistischen ISIS-Milizen, der noch in dieser Woche vom Bundestag beschlossen werden soll, will die Deutsche Marine die Fregatte Augsburg (Foto oben) als Geleitschutz für den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle entsenden. Die Augsburg befindet sich bereits im Mittelmeer und werde für diesen Einsatz aus ihrer bisherigen Aufgabe in der EU-Mission Sophia zur Rettung von Flüchtlingen aus Seenot (und Bekämpfung von Schleusern) herausgenommen, teilte das Verteidigungsministerium am (heutigen) Mittwoch auf Anfrage von Augen geradeaus! mit.

Der Geleitschutz für den Flugzeugträger ist Teil des Pakets, mit dem die Bundesregierung den Kampf gegen ISIS ausweiten und vor allem Solidarität mit Frankreich nach den Anschlägen von Paris am 13. November zeigen will. Die Augsburg ist eine für die U-Boot-Bekämpfung optimierte Fregatte – da der Flugzeugträger bereits von anderen Kriegsschiffen gegen Bedrohungen aus der Luft geschützt werde, sei diese Fähigkeit sinnvoll, hieß es aus dem Ministerium. Unter anderem ist für die Flugabwehr ein britischer Zerstörer eingesetzt.

In der europäischen Mittelmeer-Mission Sophia soll die Augsburg möglichst schnell durch eine andere Einheit der Marine ersetzt werden; die Entscheidung über die lückenlose Ablösung soll möglichst vor dem Wochenende fallen. Neben der Fregatte ist derzeit der Einsatzgruppenversorger Berlin zur Flüchtlingsrettung auf See und zur Schleuserbekämpfung im Einsatz.

Nachtrag, weil die Frage aufkam: Für den Sophia-Einsatz hat die Augsburg bislang keine Hubschrauber an Bord. Geplant ist aber nach Angaben des Ministeriums, dass für die Flugzeugträger-Begleitung welche eingeschifft werden – möglicherweise von der Fregatte Hamburg, die derzeit mit der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) unterwegs ist.

(Foto: Die Augsburg im März 2015 in Wilhelmshaven – Wikimedia Commons-User Ein Dahmer unter CC-BY-SA-Lizenz)

84 Gedanken zu „Kampf gegen ISIS: Fregatte ‚Augsburg‘ soll Franzosen Geleitschutz geben

  1. @Klaus-Peter Kaikowsky
    Sie brauchen nicht auf Sputnik verweisen.
    Zu den Geschäften von Bilal Erdogans BMZ Ltd gibt es genug Quellen in den Staaten.

  2. Die GAN wird für ca. 4 Wochen zunächst im Mittelmeer bleiben, und dort wird sich dann die Harry S. Truman mir ihrer eigenen Begleitung hinzugesellen. Für Aquitaine steht mit Provence auch schon eine mögliche Ablösung bereit, und darüber hinaus wird evtl. Australien später auch eine Schiff stellen.

  3. @ Frieslandjogger

    Wenn es wirklich soweit ist, dann ist es ja schon zu spät das Ruder herumzureißen.

  4. Zur Sache RBS15MK III auf K130:

    Funktionskettenerprobung erfolgreich.
    Schießen ebenfalls erfolgreich.
    Also FOP.
    ABER
    nur 29 Stück für alle K130 (ok könnte man nachbeschaffen)
    und um mit einem Gerücht aufzuräumen (welches erschreckend langlebig ist) der RBS15 ist KEIN Tomahawk „light“ es ist ein schwerer Surface to Surface FK der zugegeben sehr beeindruckend gegen Überwasserziele einsetzbar ist, aber gegen Landziele vorallem gehärtete (und dazu zählt in diesem Fall schon ne Sandsackreihe/Betongebäude) nahezu wirkungslos ist.

    Als Träger-Eskorte eine K130 einzusetzen bei der nahezu nicht existenten ASW Bedrohung wäre trotzdem denkbar, nur wie Marineweit gilt auch hier Personal fällt nicht vom Himmel und so dufte ist gerade der Klarstand nicht wirklich.

    @T.W. vielleicht wäre das mal eine Frage die man der Führung stellen könnte, zusätzlich zum tech. Klarstand wie sieht es mit Personal aus?

  5. Aber wird der neue Verband dann im Mittelmeer liegen oder in den persischen Golf verlegen? Und was ist mit der Hubschrauberbesatzung die hat doch nun schon 3 Monate SNMG auf den Buckel. Für die doch eher untypisch?!

  6. Die syrische Regierung hat Russland und Iran um weitere Hilfe gebeten und bekommt diese auch.

    Demnächst werden 96 russische und 24 iranische Kampfflieger in Syrien auf vier Flugfeldern stationiert sein. Weitere russische Flugzeuge werden von russischem Boden aus aktiv sein. Zudem stehen bemannte elektronische Aufklärer sowie Drohnen zur Verfügung. Einige Dutzend Kampfhubschrauber sind ebenfalls dabei (jetzt auch Ka-52).

    Syrien hat inzwischen auch die S-300 erhalten und aktiviert.

    Damit stehen jetzt Tor-M1/2, Pantsir S-1, S-300 und S-400 sowie die Flieger zur Sicherung des syrischen Luftraums zur Verfügung. Zudem liegt die Moskva mit 64 S-300 Raketen vor der syrischen Küste.

    Die syrische Regierung und ihre Partner werden demnächst alle anderen Parteien auffordern ihre Luftaktivitäten über Syrien entweder mit der syrischen Regierung zu koordinieren oder zu beenden. Bei unbefugtem Eindringen in soveränen syrischen Luftraum greift dann das Selbstverteidgungsrecht des Landes.

    Frage: Hat die Bundesregierung das Einverständnis der syrischen Regierung für die Aufklärungsflüge erhalten? Wenn ja, was bekommt Syrien dafür? Wenn nein, wie will die Regierung die Überflüge begründen und durchsetzen?

    Das Argument das Syrien nicht in der Lage oder nicht willens sei Terroristen inklusive ISIS zu bekämpfen ist ja spätestens nach der jetzt angelaufenen wesentlichen Verstärkung der syrischen Fähigkeiten sowie der intensiven Gefechte mit ISIS um Deir az-Zur, Kuweiris und demnächst Palmyra nicht mehr haltbar.

  7. Hubschrauber, Bewaffnung, Fähigkeiten. Was soll das? Das ist ein politischer Auftrag. Man hätte auch ein Handelsschiff nehmen können und F213 drauf gemalt, käme auf das Gleiche raus. Es ist mir unerklärlich, wie man in Syrien jahrelang gepennt hat und jetzt glaubt, man müsse sich innerhalb weniger Tage völlig kopflos und ohne Plan in ein politisch und militärisches Chaos stürzen.

  8. @ Erzgebirgler | 02. Dezember 2015 – 17:09
    „Ich hab die Debatte im Bundestag auch verfolgt und war nahe am Brechreiz.
    Schon das Wort „Bundesmarine“ zeigt den geistigen Klarstand
    unserer Abgeordneten .“

    Sie duerfen aber auch nicht zu viel verlangen. Bei der Kieler Woche 2015 traf ich zwei Vtdg-A BT-Abgeordnete(w) -Partei verrate ich nicht- die ihren Aufenthalt damit begruendeten dass sie sich an Bord eines Minensuchers ueber die gelebte ‚Innere Fuehrung‘ an Bord unterrichten wollten.

  9. @b
    Zudem wurde und wird die Situation durch „den Westen“ mit herbeigeführt, da ist es billig zu sagen, die SYR Regierung könne die Kontrolle über Teile des Landes nicht (mehr) sicherstellen.

  10. @ TomCat | 03. Dezember 2015 – 8:07

    „Hubschrauber, Bewaffnung, Fähigkeiten. Was soll das? Das ist ein politischer Auftrag.“

    Korrekt, und deshalb ist es eigentlich sinnlos nach einem militaerischen Plan zu fragen, Fr Merkel musste gegenueber Hr Hollande das Versprechen einloesen ‚Frankreich im Krieg gegen ISIS zur Seite zu stehen‘ ….. und das kam dabei heraus, denn Bodentuppen sind nicht in der franzoesischen Agenda.

    Sonst haette die Diskussion in DL evtl einen anderen Weg genommen.

  11. Die Augsburg übernimmt Personal und Hubschrauber von der Hamburg und verlässt anschließend das Mittelmeer durch den Suez-Kanal.

  12. @rr

    Ob die ‚Augsburg‘ das Mittelmeer verlässt, dürfte doch wohl vom französischen Trägerverband abhängen. Oder haben Sie da andere Informationen?

  13. Ja, die Augsburg wird am Wochenende durch den Kanal fahren.
    Derweil übernimmt die Weilheim die Aufgaben der Augsburg in der Operation Sophia.

  14. Dieser ganze „Krieg gegen IS“ insbesondere in Syrien/Irak ist schlicht und einfach ein „false label“ für den eigentlichen „Krieg“ gegen Rußland/Iran/Syrien.
    Die Ankündigungen von A.Carter in Sachen „Expeditionskorps“, das auch in Syrien operieren soll zur Unterstützung von „rebel forces“ (O-Ton Obama) ist ja wohl an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Die statements der NATO sind auch ziemlich eindeutig. Hier läuft gerade Kosovo2.0, und wieder sind „wir“ dabei…….
    Obama hat jede Kontrolle über die Neo-Cons verloren…..und der Anschlag von Paris (Hollande/Steinmeier im Stadion) war imho ein „Deutschuss“ an Obama, Hollande, Merkel etc., dass sie alle nicht vor einer „magischen Kugel“ sicher sind.
    Das gefährliche ist, dass die „Schachspieler“ in USA (mal wieder) sowohl die Russen als auch die Iraner unterschätzen. Am merkwürdigsten finde ich, dass im Rahmen des „Wiener Prozesses“ auf einmal nicht mehr Jordanien, sondern KSA die „Selektierung“ in Sachen rebel forces vornehmen soll. Das Treffen des jordanischen Königs mit Putin war wohl für die Katz ? Genau wie Minsk wird also Wien schon sabotiert.

  15. @ rr | 03. Dezember 2015 – 11:03

    :Ja, die Augsburg wird am Wochenende durch den Kanal fahren.“

    Soll das explizit heissen dass der franzoesische Traegerverband in den Indischen Ocean verlegt (Arab Golf, Rotes Meer..)?
    Das war eigentlich Herrn Wiegolds Frage..

  16. Nochmal (bitte oben nachlesen): Bislang sind vorgesehen ca. 4 Wochen im Mittelmeer, dann Verlegung in den Golf. Zusammen mit dem amerikanischen Träger Truman und sienen 4 Begleitern.

  17. @b: Was sie kriegen? Bessere Zielvorgaben der OIR ggn. Daesh.

    Was mir sehr viel mehr Sorgen macht, sind die nicht NATO host-Staaten. Das BMVG sollte in Verbindung mit BND mal ein Rollenspiel der Art abhalten: Wie kommt das dort an?

    Liest man bei besagten Institutionen die Nachrichten von vor Ort?

    Wir erleben m.E ein Szenario NATO mit seinen regionalen Diktatoren vs. Rest der Welt. Gleiches gilt für RU. Alternative zu beiden in den Augen der Zivilbevölkerung: Das komplette Spektrum von Muslimbruderschaft über Daesh bis hin zu ALQ. Konstellation: Jeder gegen jeden. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, die Terrorgefahr in D steigt nachhaltig.

    Stationierung: Kreta, TY, evtl Kuwait. Rest ist vor dem Hintergrund der Wahrnehmung vor Ort nicht Tragbar.

    @Klabautermann: Wie war das noch mit der Schwalbe und dem Bordstein?

  18. @AoR

    Na ja, eine Bordsteinschwalbe im Spagat ist an sich schon ziemlich verletzlich. Und mit unserem militärischen Beitrag gehen wir imho in einen Überspagat…….und da habe ich ganz bestimmt Zweifel ob „Wir das schaffen“., insbesondere weil die BW auf der „Abnutzungskurve“ schon ziemlich weit (herunter) gekommen ist.

  19. @klabautermann

    Der i-Punkt auf den Spagat :

    ……vdL: In Operation Sophia wird die Augsburg lückenlos durch die Weilheim ersetzt….. !

    Man denkt immer es gibt kein Steigerung der Komödie, aber wieder wurden wir eines
    Besseren belehrt ! Man beachte „lückenlos“ !!
    Dabei sein ist Alles.

  20. Was genau jetzt soll die Weilheim anstelle der Augsburg bei SOPHIA eigentlich tun? Nicht, dass die Augsburg bei Phase X tolle Dinge getan hat/hätte… vielleicht ist es so also letztlich besser, weniger Personal für gleichen Unsinn.

    Später wird Weilheim dann durch Bottsand ersetzt, sozusagen um die Schlepper in die Schere nehmen zu können. *scnr*

  21. Presse- und Informationszentrum Marine am 11.08.15 unter dem Titel „Minenjagdboot „Weilheim“ verlässt Kiel in Richtung NATO-Einsatz“: „Die ‚Weilheim‘ wird den NATO-Verband Anfang Dezember wieder verlassen und den Rücktransit Richtung Kiel antreten, so dass der Kommandant und seine Besatzung noch vor dem Weihnachtsfest in ihrem Heimathafen einlaufen.
    Wenn das mal nicht zuviel der Attraktivität für die Jungs & Mädels wird!

  22. Ja, Sophia (die Operation ist gemeint) – denk ich an dich war die Welt noch halbwegs in Ordnung. Da wurden beherzt und zu recht Menschen gerettet. Und auch wenn Phase 2 und 3 chronologisch falsch ausgerufen wurde (to deter and destroy), wurde weiter geholfen. Nun also die bevorstehende Ablösung der „Augsburg“ durch das Minenjagtboot „Weilheim“. Das ist Downsizing der fast schon obszönen Art, etwa so wie einem Verhungernden ein einzelnes lustiges Gummibärchen anzubieten – aber wir haben jetzt wichtigeres zu tun.

    Wir könnten auch noch mal das Ruder herumreissen – die Seehund-Klasse steht bei der VEBEG zur Verschrottung an. https://de.wikipedia.org/wiki/Seehund-Klasse Ließe sich das stoppen, könnten wir damit einiges stemmen um die „Weilheim“ langfristig zu entlasten. Das wäre dann der hoffnungsvolle Weg zum Microsizing …

    Sophia, lass es uns nochmal miteinander probieren – in aller Menschlichkeit.

  23. @es-will-mer-dings-da
    Nicht die komplette Seehundklasse soll verschrottet werden. Die Lenkfähigkeit bleibt erhalten!

  24. @es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei

    Wurden nicht bei allen Minendrohnen noch bis vor 2 oder 3 Jahren die Spulen der Magnetröhre neu gewickelt und die Boote überholt?

    Was frag ich… Wikipedia:
    „In der Zeit von 2007 bis Ende 2011 wurden die nunmehr fast 30 Jahre alten Boote bei der jetzigen P+S Werften GmbH für fast 25 Millionen Euro modernisiert und instand gesetzt.“

    Scheinbar schon.

    Die Dinger funktionieren hervorragend und man sollte sie mit den Minenräumern verkaufen. Das kann doch echt nicht so schwer sein.

    Es sei denn natürlich, das bestimmte Boote seit der Instandsetzung vor sich hin gammeln durften.

    Überraschen würde das wohl keinen.

  25. Zum Thema Weilheim: Was macht eigentlich der Kdt wenn er 2 Flüchtlingsboote mit je 100 PAX (völlig übliche Größenordnung) sichtet und dann entscheiden „darf“ wen er an Bord nimmt und wer ertrinken darf.
    Hoffentlich hat er eine gute Rechtsschutzversicherung und hoffentlich hat seine übergeordnete Führung für diesen Fall vorgeplant.
    Einzig mir fehlt der Glaube.

  26. Dass „Weilheim“ kein vergleichbarer Ersatz für „Augsburg“ ist und man Personal und Material über den Anschlag hinaus fährt, das weiß die Fachwelt. Aber die Politik kommt damit für den Augenblick durch. Vielleicht wird sie zudem von der obersten militärischen Führung vor unschönen Erkenntnissen bewahrt.
    Nach Vernehmen wird selbst bei richtigem, sofortigem Gegensteuern die Zahl verfügbarer Marineschiffen in den nächsten Jahren erst mal noch weiter absinken. Selbst ohne Pech & Pannen. Wenn man wenigstens die sogenannte Seenotrettung fortsetzen will, wäre es an der Zeit, zivile Alternativen in Betracht zu ziehen. „Hilfskreuzer“ wird man das heute nicht mehr nennen, aber in diesem Sinne.

  27. Die Weilheim ist sicherlich das schlechtes Schiff, welches man für diesen Einsatz aussuchen konnte. Jeder Tender oder jedes Versorgungsschiff hätte wenigstens mehr Platz für Flüchtlinge und ein Schnellboot wäre wenigsten noch schnell umd Schleuser zu jagen, wenn auch auch zur Rettung vieler Menschen auch zu klein.

    Offensichtlich besteht ein völliger Notstand bei Fregatten, aber trotzdem hätte die Deutsche Marine ein größeres Schiff oder wenigstens zwei kleine Schiffe schicken müssen!

    Falls nur ein einziger Flüchtling ertrinken sollte, weil man hier ein zu keines Schiff einsetzt, dann möchte ich nicht in der Haut der Kanzlerin und VDL stecken! Die Presse wird dann den Syrieneinsatz und die Regierung in der Luft zerreißen und Frau Merkel würde VDL enlassen müssen, um sich selbst im Amt zu halten! Und als Bauernopfer könnte es zuvor auch noch dem Generalinspekteuer und dem Marinesinspekteuer den Kopf kosten!

  28. Boot, die Weilheim ist ein Boot.
    Bezüglich Klarstand Fregatten: Nächstes Jahr muss eine Entscheidung fallen, wie es mit F123 weiter geht (FAP+Automatisierung).

  29. FAP?

    Schleuser jagen? Nur in der Phantasie – allerhöchstens abschrecken i.S.v. deren Verhalten allenfalls leicht beeinflussen.

    Die Weilheim wurde offensichtlich gewählt weil sie gerade dort ist. Ok, liegt zugegebernmassen ersteinmal nahe im Sinne von „besser als nix“. Mit der vergleichsweise geringen Masthöhe wird sie nur begrenzt per Radar zum Lagebild beitragen können, und zum verfügbaren Raum zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen wurde hier bereits mehr als genug gesagt.

  30. @Ottone

    Das Radar selbst ist wohl auch nicht dazu geeignet Schlauchboote zu orten.

    Ich habe gerade mal nachgeschaut, das AN/SPS-64 ist tatsächlich auch auf den Arleigh Burke-class Zerstörern der US Navy zu finden gewesen und wurde dort gegen AN/SPS-73 ersetzt, vor geraumer Zeit wie es aussieht (~15 Jahre).

    Ist halt vorrangig ein Navigationsradar, was bei der äußerlichen Erscheinung ja zu erwarten war.

    Raytheon vermarktet es als „Pathfinder“, kann man auch bei Ebay mit kleinerer Leistung kaufen…

    Zur militärischen Version:
    „The range is approximately 50 nm (92.6 km) and the radar can automatically track up to 20 targets simultaneously.“

    20… hui jui jui, das ist ja mal ein Lagebild.

    Der Nachfolger kommt da auf etwas mehr:
    „The AN/SPS-73(V) can track up to 200 targets on a single system or 300 targets on a dual system with speeds up to 210 knots.“

    Fazit:
    Das Radar taugt absolut gar nix um irgendwas auf dem Meer zu finden und war der US Navy selbst als Navigationsradar zu wenig.

    Ich habe auch keinen Grund daran zu zweifeln das das AN/SPS-64 immer noch auf der Frankenthal Klasse verbaut ist, sind halt unsere Streitkräfte…..

  31. Man sollte auch bedenken das die weilheim auch schon seit Mitte August in Einsatz ist und die Besatzung somit mit Sicherheit auch nicht mehr die fitteste ist hinzu kommt das sie nicht wirklich viele Kapazitäten haben da sie ja ein minenjagtboot sind

  32. FAP=Fähigkeitsanpassung
    Es stehen einige Obsoleszenzen an, die dringend beseitigt werden müssen. Ansonsten sind es bald vier Fregatten weniger, welche Klarstand melden können.

Kommentare sind geschlossen.