SOF Air geht zur Luftwaffe nach Laupheim

UH72-A_Lakota

Es wird keinen Kenner und hier kaum einen Leser überraschen, aber die Entscheidung wollte ich doch wenigstens noch schnell melden: Die 15 Hubschrauber vom Typ EC645T2 für Spezialkräfte, deren Beschaffung für knapp 200 Millionen Euro der Bundestags-Haushaltsausschuss im Juni beschlossen hat, werden der Luftwaffe zugeordnet.

Aus dem Schreiben von Verteidigungs-Staatssekretär Rüdiger Wolf vom 25. Juli  an den Verteidigungsausschuss :

Aus funktionalen und wirtschaftlichen Gründen hat Herr Bundesminister Dr. de Maizière die Stationierung des Elementes LUH SOF als Teil des Hubschraubergeschwaders 64 (HSG 64) der Luftwaffe am Standort Laupheim entschieden.

(LUH SOF steht für Light Utility Helicopter Special Operations Forces)

Der Standort Laupheim ist sinnvollerweise nah genug an Calw, dem Standort des Kommandos Spezialkräfte (KSK). Organisatorisch wechselt allerdings die Zuständigkeit für die direkte Einsatzfliegerei der KSK-Soldaten vom Heer zur Luftwaffe. Die hatte dafür unter anderem das Argument vorgebracht, dass alle anderen Lufttransporte des KSK auch Aufgabe der Luftwaffe seien – entweder mit Flugzeugen oder mit dem mittleren Transporthubschrauber CH53 (der allerdings erst im Zuge der jüngsten Reform vom Heer zur Luftwaffe wechselte).

Zur Ergänzung noch die Pressemitteilung von Eurocopter nach dem Vertragsabschluss am 11. Juli:

Kommando Spezialkräfte fliegt künftig Eurocopters Mehrzweckhubschrauber EC645 T2
Donauwörth, 11. Juli 2013
Eurocopter und das Bundesministerium der Verteidigung haben heute einen Vertrag über 15 leichte Mehrzweckhubschrauber (LUH – Light Utility Helicopter) des Typs EC645 T2 für das Kommando Spezialkräfte (KSK) unterzeichnet. Damit ist auch die Bundeswehr Kunde für das leistungsstärkste Modell der bewährten EC145-Familie von Eurocopter.
Der Vertrag mit einem Gesamtvolumen von 194 Millionen Euro umfasst neben den Hubschraubern auch die entsprechenden Ausrüstungspakete für die Durchführung von Spezial- Einsätzen des KSK. Die Auslieferung der 15 Maschinen soll Ende 2015 beginnen und bis Mitte 2017 abgeschlossen sein.
„Mit der Auswahl der EC645 T2 setzt die Bundeswehr eine internationale Messlatte und zugleich auf einsatzerprobte und weltweit bewährte Technologien. Die EC145 als Basis für die EC645 T2 fliegt unter anderem mit über 270 Maschinen ausgesprochen erfolgreich bei der U.S. Army“, erklärte Eurocopter Deutschland CEO, Dr. Wolfgang Schoder, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Sie bietet somit eine ökonomische, risikoarme und zeitnahe Lösung für Missionen von Spezialkräften und hat sich schon vielfach im internationalen Wettbewerb durchgesetzt.“
Die Beschaffung des LUH schließt eine wichtige Fähigkeitslücke für das vielseitige Aufgabenspektrum der Spezialkräfte. Die Hubschrauber sollen für Missionen wie Spezialkräftetransport,    Feuerunterstützung    und    Aufklärung    bei    T ag    und    Nacht    eingesetzt werden.
Die EC645 T2 LUH verfügt über ein modernes, digitales Cockpit mit voller Nachtsichttauglichkeit und 4-Achsen-Autopilot. Die Kommunikationsausstattung mit taktischen Radios befähigt zur Interoperabilität unter NATO-Streitkräften. Ein schnelles Auf- und Absitzen der Spezialkräfte wird durch eine geräumige Kabine in Kombination mit zwei großen seitlichen Schiebetüren und doppelten    Hecktüren    ermöglicht.    Das    maximale    Abfluggewicht    beträgt    3,7    T onnen.    Der ummantelte Fenestron-Heckrotor sorgt für zusätzliche Sicherheit der Truppe insbesondere bei Flugoperationen in engen Landestellen und bei laufendem Rotor am Boden.
Darüber hinaus gehören zum Missions-Ausrüstungspaket unter anderem Abseilvorrichtungen, Außenlasthaken und Seilwinden. Die weitere Ausrüstung umfasst Bordbewaffnung und ein elektro-optisches System zur Aufklärung. Ein Selbstschutzsystem sowie Panzerungen dienen dem zusätzlichen Schutz der Besatzung. Die EC645 T2 ist mit zwei Turbomeca-Triebwerken Arriel 2E und vollautonomer digitaler Zweikanal-Triebwerkssteuerung (FADEC) ausgestattet.
Die Maschine kann in einem Airbus A400M strategisch verlegt und unmittelbar nach Entladung am Zielort zum Einsatz bereitgestellt werden.
Mit der Wahl eines Hubschraubers aus der EC145-Familie von Eurocopter erhält die Bundeswehr ein Modell, dessen Basis weltweit für unterschiedliche Missionen eingesetzt wird. Rund 600 Maschinen wurden bereits an mehr als 40 Länder ausgeliefert. Eine internationale Referenz für die Effektivität und Effizienz der EC145-Familie ist das LUH-Programm der U.S.-Streitkräfte, welche die EC145 unter der Bezeichnung UH-72A Lakota als leichten Mehrzweckhubschrauber seit 2006 erfolgreich einsetzen. Mehr als 270 der 322 bestellten wurden bereits fristgerecht und im Kostenrahmen geliefert. Die U.S.-Army hat die UH-72A wiederholt als Referenzvorhaben für erfolgreiche Beschaffungen hervorgehoben. Die EC145 wird darüber hinaus seit vielen Jahren von namhaften Kunden wie der Sécurité Civile, der Gendarmerie Nationale, der DRF, dem ADAC sowie bei zahlreichen Streitkräften und Polizeihubschrauberstaffeln weltweit eingesetzt.
Darüber hinaus kann die Bundeswehr mit der EC645 T2 wichtige Synergiepotentiale nutzen. Denn die Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg setzt zur Ausbildung ihrer Piloten bereits seit vielen Jahren den EC135 Schulungshubschrauber ein. Das Familienkonzept von Eurocopter ermöglicht somit zusätzliche Nutzeneffekte bei Training, Betrieb und Logistik dieser Hubschrauber.

(Foto: Der von den US-Streitkräften eingesetzte UH-72A Lakota – dieses Foto hatte Eurocopter mit seiner Pressemitteilung geschickt)

 

118 Gedanken zu „SOF Air geht zur Luftwaffe nach Laupheim

  1. @K.B. Alle Beteiligten in einem bestimmten Bieterkonsortium waren ehrlich gesagt ziemlich überrascht, dass Bell-Textron über seine Prager Europaniederlassung mitgeboten hat, denn der Vogel ist eher in der EC 135 P2+-Liga und kommt z.B. an den MD 902 Explorer – welchen man der Bundeswehr aufgrund des „After-Sales-Customer-Support“ nie hätte zumuten können – nicht ran.

    Auf die Frage, weshalb der Bell 429 offiziell verloren hat, eine ziemlich dumme, aber richtige Antwort: Er passte weder in die Leistungsbeschreibung, noch in die Bewertungsmatrix und beide waren bekanntlich unter der Präjudiz einer Zielvorstellung verfasst. Diese hieß z.B. weder MD 540F noch AW 119Ke, was durchaus wirtschaftliche und funktional hervorragende Alternativen – wenn auch unter zwei völlig verschiedenen Ansätzen -, hätten sein können.

    Ob der Zielvorstellungen des BMVg unterblieb auch ein Angebot für die zivil und militärisch zulassungsrechtlich völlig unproblematische AW 109 SP GrandeNew bzw. DaVinci als „Hot & High – King“ und mit wohl dem ergonomisch besten Kabinen- und Tür-Design sowie trotz deren ganz erheblicher Deutscher Wertschöpfungsprozesse bei deren ebenso unproblematischen Um- und Aufrüstung zu einem „echten SOF-LUH“ auf Basis der AW 109 LUH bzw AW 109 P.

  2. @Vtg-Amtmann:
    Also ich sehe den 429 nicht in einer Klasse mit dem EC 135.
    Bei einem MGW von 3175 kg (bzw. 3402 kg) ist der 429 deutlich über den Werten eines Explorers und die Transmission Rating liegt über allen Konkurrenten (bezogen auf Ihre Tabelle – entsprechend noch ohne den 645T2).
    Das soll jetzt nicht in Hubschrauber-Quartett ausarten, aber vielleicht gibt es dazu ja demnächst konkretere Aussagen.
    Dass Bell Militärhubschrauber herstellen kann, dürfte jedenfalls außer Frage stehen (auch wenn sie den ARH ziemlich gegen die Wand gefahren haben…).

  3. @K.B.: Sie müssen nicht das MTOW sehen und das Transmission Rating, sondern die Load Margin bei „Hot & High“. Da ist laut Prospektdaten der EC 145 T2 eindeutig besser. Zweifelsohne dürfte der B 429 der modernste und innovativste Hubschrauber seiner Klasse sein, aber auch dieser passte nicht in das wirtschafts- und kompensations- politische Raster des BMVg! (Schmunzel, & Grübel)

  4. @K.B.: Nachtrag: Man muss auch immer die nationalen Wertschöpfungsprozesse sehen und da hat die Bell-Textron-Vertretung in Prag den B 429 ziemlich „unglücklich“ angeboten. Beispiel: Wenn man es richtig macht ist selbst bei einem Sikorsky 92 / CH 148 Cyclone der deutsche Wertschöpfrungsprozess höher als bei einem MH90 NFH und das gleiche Prinzip hätte man auch beim SOF-LUH fahren können (unter Einbezug weiterer europäischer Wertschöpfungen). Man denke nur an UH1D, CH53, SEAKING und Alpha-Jet, aber das ist längst tempi passati.

  5. @vtg-amtmann

    Deutscher Wertschöpfungsprozess, Kompensationsgeschäfte… der Verteidigungshaushalt ist (fast) letzte Spielwiese zum Ausleben merkantilistsch gesinnter Politiker. Das Produkt wird so teurer und weniger leistungsfähig als möglich und die Fähigkeit des Herstellers im echtem Wettbewerb zu bestehen sinken.

    Die besten deutschen Rüstungsunternehmen (bzw. Geschäftsbereiche solcher) sind die welche seit mehr als fünf Jahren weniger als 10% des Rüstungsumsatzes mit dem Deutschen öAG machen. „Cash Cow“ Großprojekte mit dem öAG sind viel zu häufig „süßes Gift“ für die Marktfähigkeit eines Rüstungsunternehmen. Und bei dem Haushalt können Unternehmen davon alleine nicht leben.

  6. @Vtg-Amtmann | 28. Juli 2013 – 7:53
    Danke
    @xyz | 28. Juli 2013 – 18:45
    Zitat: PS: Im Zuge der “Stückzahlreduzierungen” hätte man statt 80 NH90 100 abnehmen können und 20 davon an die Bedürfnisse des KSK anpassen und direkt zuordnen können. DAS hätte mehr Sinn gemacht als diese paar MH90 und dieser neue SOF-LUH.

    Eher nicht – Das KSK hat mehrfach kund getan, dass der NH 90 für ihre Zwecke ungeeignet ist.

  7. der neugier halber. hat das KSK auch öffentlich gemacht, was ihnen am NH90 nicht passt? zumindest in der groben auslegung hat man sich da ja am uh60 orientiert, der ja auch in verschiedenen varianten bei der 160th fliegt.

    slightly OT: “ Neue Struktur, alte Probleme “ nennt sich ein artikel bei der SZ zu herausforderungen für EADS. Cassidian bzw die dt standorte sind auch kurz thema.

  8. @markus d.Ä.:

    vtg-Amtmann hatte hier glaub mal verscheidene dokumente verlinkt aus denen das vervor ging. Ich meine mich an Dinge wie Innenraumergonomie und Probleme beim Boarding durch die Seitentüren zu erinnern weil dann jeweils die Lafetten für die Bewaffnung weggeschwenkt werden müssen und diese somit zur Selbstverteidigung/Feuerunterstützung nicht mehr zur Verfügung stehen…kann aber auch sein das ich da gerade etwas durcheinander würfel‘ und das grundsätzliche Kritikpunkte am NH-90 im Rahmen des Truppen- (Belade-) Versuchs mit der LLBrig 26 waren…

  9. Das KSK hätte am liebsten alles-vom kleinen MD/Hughes 530F über den Black Hawk bis hin zum Sea Stallion-damit sie bei Bedarf auf das zugreifen können, was sie gerade brauchen..

    Natürlich ist das bei unserem Einsatzspektrum nicht realistisch-man hat sich deshalb darauf geeinigt, das die CH53 als „großer“ Hubschrauber alles weitere abdecken kann; man benötigt also nur noch einen „Klein-Hubschrauber“, der in der Lage ist, auch im urbanen Gelände eingesetzt werden zu können, um Truppen schnell anlanden bzw. abseilen zu können.

    Zudem wollten die Soldaten aus dem Hubschrauber heraus wirken können (um z.B. solche Manöver wie das „Car Stopping“ durchführen zu können, bei dem ein Scharfschütze ein Fahrzeug aus der Luft durch gezielte Schüsse ausschaltet und danach sichert, während ein/mehrere andere Hubschrauber/Fahrzeuge einen Zugriff durchführen).

    Die Angehörigen des Kommandos unterhalten Kontakte zu anderen Spezialeinheiten-sie sind also schon recht gut im Bilde, was „auf dem Markt“ verfügbar ist.

    Entsprechend eingestimmt ist man dort nun auch über diese Entscheidung….denn man wollte eigentlich etwas marktverfügbares kaufen….

  10. Für KSK und MSK stand der NH90 / MH 90 nie zur Diskussion, schon gar nicht als SOF-LUH-Alternative. Siehe bei SPIEGEL Online: „Bundeswehr: Neuer Hubschrauber weist erhebliche Mängel auf“.

  11. @ Vtg- Amtmann bei ihrer Fachexpertise hatte ich mehr als einen Artikel vom Spiegel als Argumentationsgrundlage erwartet. Der Artikel stammt aus dem Jahr 2010 und bezieht sich auf eine Vorserienmaschine der Bundeswehr. Die aufgeführten Mängel wurden, bis auf das Problem mit dem Doorgunner, meines Wissens gelöst. Und mir erschließt sich auch nicht ganz warum das KSK den NH90 nicht zur Verbringung nutzen sollte. Gerade in Afghanistan wo es zu Operationen kommt in denen eben mehr Mann als der normale Kommandotrupp benötigt werden.

  12. Herr Amtmann

    „Für KSK und MSK stand der NH90 / MH 90 nie zur Diskussion, schon gar nicht als SOF-LUH-Alternative. Siehe bei SPIEGEL Online: „Bundeswehr: Neuer Hubschrauber weist erhebliche Mängel auf“.“

    Dazu eine Spitze

    „Die geforderten technischen Leistungsparameter lassen es wieder einmal klar erkennen, dass eine technische Goldrandlösung der Bundeswehr gefordert ist… Dennoch müssen die geforderten neuen und leichten Hubschrauber in der Lage sein, einem breiten, militärischem Anforderungsprofil zu genügen und dieses bewältigen zu können. Der NH90 Hubschrauber scheint für diese Art der Missionen den militärischen Beschaffern zu groß zu sein, obwohl dieser alle Vorteile, angefangen von genügend Platz für die Ausrüstung und Soldaten bis hin zu großen Einsatzreichweiten alles bietet, was für Spezialeinsätze unabdingbar ist. Dennoch hat man sich gegen eine NH90 Variante entschieden und favorisiert einen LUH für die Bundeswehr.“

    Publiziert auf der Web Präsenz des GDK zum Thema Ausschreibung LUH erschiene im NEWSLETTER Verteidigung
    http://www.diekommandos.de/index.php?id=3

  13. Dazu noch ’ne Spitze: „Na denn bekommen die MSK ja mit dem MH90NG („Light“ bzw. „SEA LION“) endlich einen vernünftigen Huschrauber und brauchen nicht auch noch den SOF-LUH. Hurra!“

  14. ja das man nh 90 und die oh6/md500 klasse nicht vergleichen kann ist klar. hatte darum ja die parallele zum uh60 gezogen, als zwischengröße. für einen SOF tauglichen heli wären natürlich noch gimmicks wie ein tankrohr sehr praktisch …

    @ interessierter. das mit den aufgezählten mängeln gilt afaik grundsätzlich, darum fragte ich nach speziellen „Kommando-problemen“. gunner braucht man ja auch bei diversen anderen operationen.

    dazu noch ne frage an die von der air-cav ;). was ist so schlimm an geblockten türen wenn gleichzeitig eine heckrampe zur verfügung steht? der ch 53 wird ja auch nur von hinten beladen wenn die seitliche tür mit nem gunner besetzt ist. für mich laien besteht da erstmal nur ein konzeptioneller unterschied, kann aber bei beiden ansätzen keine grundsätzliche nachteile erkennen (im falle der heckrampe evtl die nähe des heckrotors)

  15. @markus, d.Ä.: Um Mal Ihre Argumentation mit blockierten seitlichen Türen beim EC 645 T2 auf den Punkt zu bringen: Es ist ja wohl absolut albern, die beiden ca 1,08m breiten und ca. 1,13 m hohen beidseitigen seitlichen Schiebetüren des noch nicht zulassungsrechtlich existenten EC 645 T2 zu einer fiktiven Gesamtbreite von 2,16 in https://www.diekommandos.de/index.php?id=11 aufzuaddieren und 135 kg ++ – KSK-Soldaten bei enem Mitteldurchgang von ca. 20 cm durch Hecktüren mit insgesamt 1,40 m Breite und deren sagenhaften 0,95 m Höhe aussteigen zu lassen! Vgl. http://www.eurocopter.com/site/docs_wsw/RUB_499/145-10-101-01-E.pdf, dort Maße Seite 10 und die höchst unergonomische in der viel zu schmalen und in Breite sowie Höhe viel zu zerklüfteten Kabine des EC 645 TZ2 und einer einsatzspezifisch ausgesprochen unglücklichen Sitzanordnung auf Seite 30! Die zweifelsohne auf das MTOW bezogenen höheren Load-Margings des EC 645, welche dem AW 109 SP GrandeNew bzw. daVinci als überlegen erscheinen, sind Kill-Kriterien welche beide Typen nicht unterschreiten und beziehen sich nicht auf das einsatzspezifische max. Mission-Gross-Weight, respektive auf die max. Density-Altitude! Das ist schlichtweg „dumme-Leute-Verkauf“, was da erfolgt und der Verfasser dieser Lobeshymne auf den EC 645 T2 hat von der Materie offenbar keinerlei echte Ahnung! Aber man möge bitte glücklich werden, oder zu spät einsehen! Und das war es dann und dies für Wettbewerber zum EC 645 T2 absolut stressfrei.

  16. @markus, d.Ä. | 29. Juli 2013 – 19:16
    Zitat:
    der ch 53 wird ja auch nur von hinten beladen wenn die seitliche tür mit nem gunner besetzt ist
    Die Seitentür bei der CH 53 ist nur der „Personaleingang“. Der „Haupteingang“ beim Beladen ist über die Rampe.

  17. ihre wut auf eurocopter in allen ehren, aber ich war IMMER noch beim nh90. das die hecktüren beim 645er nicht zum absitzen taugen ist klar.

    mich interessierte hier warum der nh90 vom KSK als NICHT tauglich für deren missionsprofile angesehen wird, während andere Nationen hubschrauber dieser größe durchaus für ihre SOF nutzen (und ergänzend dazu etwas ala oh6/md500 und am anderen ende des spektrums ch47/53). selbstverständlich in D auch nur als Ergänzung zu einem LUH und ch53. der GDK link führt nur auf die sucheseite

    eine doorgunner für einen hubschrauber ala EC645/AW109/MD500 ist doch sowieso illusorisch wenn der gleiche heli auhc noch zum absetzen von truppen genutzt werden soll.
    warum man die „human payload“ beim LUH überhaupt intern transportieren will erschließt sich mir sowieso nicht (egal welche kabinenkonzept da grade geeigneter sein mag). was man dahingehend an trainings von SOF
    sehen konnte, geht es da immer um schnelligkeit, also fast roping oder absetzen von soldaten die bereits auf brettern sitzen oder auf kufen stehend einfliegen.

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