Technische Ansage: Sag’s dem Staatssekretär

Zum Angebot von Staatssekretär Stéphane Beemelmans, mit Lesern von Augen geradeaus! über die Bundeswehrreform zu sprechen, sind in zwei Threads bislang mehr als 200 Kommentare zusammengekommen. Das soll auch gerne so weitergehen; hier nur eine technische Ansage:

Inzwischen, denke ich, hat sich in den Interessenbekundungen für eine Teilnahme genügend kritische Masse angesammelt (nachdem ich zunächst die Befürchtung hatte, das Ganze müsste mangels Masse doch eher ausfallen). Aus meiner Sicht findet das Gespräch also statt, am 9. November von 14. bis 16 Uhr.

Allerdings nehme ich unter der Mailadresse 9nov2012 [et] augengeradeaus [punkt] net gerne noch weitere Interessenbekundungen entgegen. Denn, nur als ein Beispiel: es hat sich noch keine einzige Frau gemeldet, die an dem Gespräch mit dem Staatssekretär teilnehmen möchte… Das finde ich schade, weil ich mir vorstellen kann, dass auch aus der Perspektive was zu Reform und Neuausrichtung zu sagen wäre.

In den nächsten Tagen (möglichst schnell, so weit ich es schaffe) antworte ich allen, die sich gemeldet haben, und sage was zur Teilnahme (ich weiß, ich werde auch Prügel bekommen für meine Auswahl – das lässt sich nicht vermeiden. Aber z.B. zwei Teilnehmer aus einer Einheit halte ich für wenig sinnvoll).

Für die inhaltliche Diskussion hier im Blog, so weit noch Diskussionsbedarf besteht ;-) schlage ich vor, in diesem Thread zu bleiben. Weil sonst alles sehr zerfasert. Keine Angst, ich werde zu dieser Debatte auch noch rechtzeitig einen inhaltlichen Thread aufmachen.

7 Kommentare zu „Technische Ansage: Sag’s dem Staatssekretär“

  • Unreal   |   27. Oktober 2012 - 17:57

    Vielen Dank, dass Sie sich diese Mühe machen!

  • reel to real   |   27. Oktober 2012 - 18:31

    Ich finde da ebenso ganz toll, dass sie sich die Mühe machen! Aber, ich als Frau, habe im Moment keine Zeit mich dieser Diskussion zu stellen.Sorry, obwohl es bestimmt sehr interessant wäre!

  • Marlene   |   27. Oktober 2012 - 18:31

    Ich würde kommen, aber eher aus wissenschaftlichem Interesse als aus Betroffenen-Interesse. Bin mir nicht sicher, wie sinnvoll das wäre…

  • T.Wiegold   |   27. Oktober 2012 - 19:07

    @Marlene

    Yep. In diesem Fall würde ich wissenschaftliches (und übrigens auch journalistisches) Interesse zurückgestellt sehen wollen…

  • AnoSymun   |   28. Oktober 2012 - 19:07

    Wie sieht das eigentlich aus, wird das Gespraech in irgendeiner Weise aufgenommen damit diejenigen die zwar interessiert sind aber keine Zeit haben sich trotzdem anhoeren koennen was so besprochen wurde?

  • T.Wiegold   |   28. Oktober 2012 - 20:26

    @AnoSymun

    Ich glaube, das wäre recht kontrapoduktiv, das mitzuschneiden und zu veröffentlichen… Es wird ein Gespräch sein, dass im Kreis der Teilnehmer bleibt. Ich denke, ich werde zusammenfassend – und ohne Rückführung auf einzelne Personen – hinterher was zu grundsätzlichen Problemen schreiben. Also: Nein.

  • AnoSymun   |   29. Oktober 2012 - 14:13

    Verstaendlich. Dann freue ich mich mal auf Ihre Zusammenfassung!

    PS: Falls ich eine Bitte vorbringen duerfte: Wenn es auch ein weniger kritisches Thema ist wuerde es mich doch interessieren ob im Rahmen der Neuausrichtung/Professionalisierung der Streitkraefte die Moeglichkeit besteht dass das Heer endlich seine Strafuniform loswird und besonders im Hinblick auf den Dienstanzug vielleicht etwas Schickeres kriegt.
    Denn so kleinlich und belanglos es auch klingt, bin ich immer noch der Meinung das Aeusserlichkeiten wichtig sind – gerade bei einer Berufsarmee. Wenn Soldaten bei ihren Verabschiedungen/anderen oeffentlichen Auftritten des oefteren lieber gegen die Dienstvorschriften verstossen udn ihre Feldjacke anziehen sollte dass doch Indiz genug sein dass man da vielleicht mal was anders machen sollte.
    Ganz davon zu schweigen dass eine neue Uniform auch rein symbolisch einen schoenen Bruch von der HairForce / Papa’s Witzarmee des Kalten Krieges darstellen wuerde. Die Felduniform wurde ja schon vor 20 Jahren geaendert – dann koennten sie doch ruhig mal den noch nie geliebten Dienstanzug aendern.
    Wie gesagt, nicht gerade die wichtigste Frage im Hinblick auf die Reform, allerdings eine die ich gerne gefragt haette wenn sich die Zeit dafuer findet.