Kosovo: Best of EKT – Wochen später.

Die Einsatzkameratrupps (EKT) der Bundeswehr haben offensichtlich in den vergangenen Wochen an den Straßensperren im Kosovo fleißig gefilmt. Und seit gestern ist das Ergebnis auf dem Youtube-Kanal der Bundeswehr zu sehen – sozusagen das Beste aus dem Archiv. Die gezeigte Vorfälle sind nämlich fast alle Wochen her.

In der Propaganda wird viel aufgebauscht, konstatiert der Sprechertext aus dem Off, dazu werden Youtube-Einträge der kosovarischen Serben gezeigt. Nur: Diese Videos von serbischer Seite wurden meist noch am Tag der Aktion online gestellt. Wenn schon das Bewusstsein da ist, dass die andere Seite so viel aufbauscht und medial so aktiv ist: Warum kommt dann dieses EKT-Videomaterial Wochen später?

21 Gedanken zu „Kosovo: Best of EKT – Wochen später.

  1. Pädagogisch gewiß wertvoller Beitrag. Gut war, daß ich das Video bis zum Ende anschauen konnte, ohne einzuschlafen. Schlecht war, daß der Sprecher dies mit Gewalt verhindern wollte. An der AIK hat man mir mal was von AIDA beizubringen versucht. Hier die Definition gem. Wikipedia:

    Attention
    Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
    Interest
    Er interessiert sich für das Produkt. Das Interesse des Kunden wird erregt.
    Desire
    Der Wunsch (engl desire) nach dem Produkt wird geweckt. Der Besitzwunsch wird ausgelöst.
    Action
    Der Kunde kauft das Produkt möglicherweise („erbeuten“ meint hier: den Kunden sich zu eigen machen).

    Über das erste A kam ich leider nicht annähernd hinaus…

  2. Vermutlich (!) kommen die Videos deshalb so spät, weil sie erst zusammengeschnitten, und dann mit dem (dienstlich gelieferten) 56kV90-Modem nach Berlin hochgeladen werden mussten, wo sodann eine Spezialeinheit diese Videos auf moralisch, ethische und gender-spezifische politische Korrektheit überprüft hat, bevor nachher mal wieder jemand die Bundesrepublik verklagen kann….

    Scheinbar darf ja jeder dahergelaufene „Piratenlump“ dies tun……da sichert man sich natürlich ab…

    (Achtung, dieser Beitrag enthält eine kleine Portion Ironie-oder Sarkasmus).

    Es wäre interessant, wenn mal jemand „internes“ erzählen würde, wie der Ablauf vom Aufnehmen des EKT bis hin zur Veröffentlichung ist.

  3. Solange EKT-Kräfte nicht durch Praktika beim „echten“ Fernsehen oder entsprechende Ausbildung das Know-How aktueller TV-Berichterstattung erlernen, dauert’s halt ein wenig länger. Zudem bedarf es praktischer u n d pragmatischer Kompetenz im Bereich Krisenkommunikation und politischer Kommunikation bei den Stabsoffizieren, die seitens EinsFüKdo oder BMVg diese Beiträge zeitnah abnehmen müss(t)en. „Schnappatmer“ pflegen über solche eher nicht zu verfügen… ;-) Das gilt im multinationalen Einsatz natürlich auch für die entsprechenden Spezialisten zB bei KFOR oder EULEX.

    Abhilfe ? Wäre denkbar. Zum Beispiel durch externe Nachrichten-Redakteure /-Reporter, die ja ggf. Reservistenstatus besitzen oder gemäß der neuen KdR neu „gewonnen“ werden können. Und idealerweise könnten die entsprechenden DP (CvDs, CRs, Sprecher etc.) entweder dahingehend ausgebildet oder ggf. mit Zivilisten besetzt werden.

    Sicherheitspolitisch notwendige Einsätze bedürfen nicht nur einer abgestimmten (aussen-)politischen und militärischen Strategie – sondern ebenso flankierender politischer und publikumswirksamer Kommunikation (bzw. OpInfo oder „Propaganda“). Und zwar mit gleichen Prioritäten im Einsatzland und in der Heimat.

    Zudem bin ich sicher, dass neben Kamerad Stoltenow noch ein – vielleicht kleiner, aber militärisch wie zivil hochqualifizierter – identifizierbarer Kreis „noch knackiger“ Reservisten aus dem operativen Medien-/Kommunikationsgeschäft durchaus offen für den „Ruf zum Dienst“ wäre…

  4. @Etienne Rheindahlen

    „Eine weitere Komponente, die die OpInfo bereitstellt, ist das Dezernat Einsatzkamera. Dieses im ZOpInfo (Mayen) beheimatete Dezernat fasst bis zu sieben Einsatz-Kamera-Trupps (EKT) zusammen. Die EKT fliegen auf Wunsch des Bundesministeriums der Verteidigung oder im Auftrag des Einsatzführungskommando der Bundeswehr in die jeweiligen Einsatzländer und übertragen von dort ihre Videobeiträge oder Live-Berichterstattungen (auch mittels eigener SNG) nach Deutschland.

    Die EKT sollen eine bessere Lagebeurteilung und Einsatzdokumentation für die politische Leitung und militärische Führung ermöglichen. Die Einsatz-Kamera-Trupps können jedoch auch durch den jeweiligen deutschen Kontingentführer im Einsatzland für die Einsatzdokumentation im Auftrag des Einsatzkontingents eingesetzt werden.

    Seit November 2008 produzieren die EKT in den Einsatzgebieten auch Videoclips, die im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr auf der Homepage http://www.Bundeswehr.de regelmäßig veröffentlicht werden.

    Jeder Einsatzkameratrupp besteht aus fünf Soldaten. Ein Stabsoffizier fungiert als Leiter des Trupps und arbeitet als Producer. Sein Redakteuroffizier ist für die journalistische Umsetzung der Produktionsaufräge verantwortlich. Zwei Videoproduktionsfeldwebel wirken als Kameramänner und Cutter an der Fertigung der Beiträge mit. Ein Satcomfeldwebel ist für die Übertragung der EKT-Produkte zuständig.

    Die EKT sind mit modernster Broadcast-Technik (u.a. P2 und HDTV) ausgestattet.

    Im Standort Mayen verfügt OpInfo außerdem über ein branchenüblich ausgerüstetes und einsatzbereites Fernsehstudio (Sende und Aufzeichnungsformate: DVCPRO 50 und DigiBeta). Auch im Internet ist OpInfo tätig.“
    (Quelle: Wikipedia)

    Wenn ich das richtig verstehe, ist der Auftrag der EKT die Information der übergeordneten Führung. Öffentlichkeitsarbeit ist offenbar nur ein Nebenprodukt, was das vorliegende Produkt erklären könnte.

  5. Bilder und Berichterstattung zum Zweck der Lageberteilung bzw. EinsatzDoku oder zum Zweck der a) Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn und b) der politischen wie psychologischen Einwirkung auf Zivilbevölkerung oder OpFor im Einsatzland sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Die beinahe einzige Gemeinsamkeit ist das technische Medium.

    Doch schon bei der Auswahl der Motive, Szenen, Bilder, O-Töne müssen unterschiedliche Kriterien angewandt werden. Das ist allerdings derart logisch und auf der Hand liegend, dass ich mich geradezu überwinden muss, es in diesem (medienpraktisch bestkompetenten) Funkkreis überhaupt zu betonen. Und dann schweige ich lieber zum Thema Off-Texte, Auswahl Sprecher/in, Schnitt-Stil, unterlegter Soundtrack ja/nein, Formatvarianten wie Reportage, Serie, nachrichtliches Korr-Stück, NiF-Kurzbeitrag (NiF = „Nachrichten im Fernsehen“ = ca. 25 – 45sec Kurzmeldung i.d.R. ohne O-Ton)…etc etc.

    Dann hätten wir da noch die Nutzungsgattungen Interne (Mitarbeiter-)Kommunikation, klassische Öffentlichkeitsarbeit (Bürgerinformation), Werbekommunikation zur Nachwuchs-Rekrutierung, Krisenkommunikation (zB bei Vorkommnissen à la „Gorch Fock“) und den höchst variablen Bereich der OpInfo. Alles keine Ressorts mit höchst differenzierten Detailmaßgaben, die im Rahmen einer personellen und strukturellen „Wir.machen.das.mit.den.Fähnchen.“-Organisation zu stemmen ist.

    Und in einer multimedialen, mobilen und userkompetenten Kommunikations-Gesellschaft agieren bzw. reagieren die jeweiligen „Player“ teils in real time (zB Twitter oder Livestreams). Schnell und intelligent angewandte taktische Informationskompe- tenz auf Basis personell wie technisch hochwertig ausgebildeter und ausgestatteter Spezialisten ermöglichen die Überlegenheit in den PsyOps / InfoOps-Lufträumen. Mit „Fähnchen“ ist hingegen kein einziger gegnerischer Medien-„Gockel“ auf den Boden der (erstrebten) Tatsachen runterzuholen. Statt dessen lachen da die Hühner…

  6. @Prediger: Ehrlich gesagt, in zahlreichen deutschen Sendern sieht und hört man Schlimmeres. Der Kamerad, der den Beitrag gesprochen hat, ist sicher nicht der Oberdynamiker, aber der Text war gut geschrieben, die Aussprache gut. Wer’s dynamischer mag, kann ja KenFM hören ;-)

    Allerdings ist die Story an sich natürlich eher undynamisch und mit 4 Wochen Verzögerung würde ich auch eher eine Reportage erwarten als einen zu langen Nachrichtenfilm. Da bewegt sich halt nichts, 1:30 hätten gereicht, oder aber bei der Länge eine Story mit einem Protagonisten.

    Gute OpInfo wäre schließlich gewesen, mit Teams vor Ort Beiträge auf Serbisch zu produzieren und auf YouTube einzustellen. Gegenpropaganda.

    Und: Für den Einsatz EKT sind so weit ich weiß, nicht Wikipedia-Texte maßgeblich. Sie können und wollen besser und dieser Beitrag ist auch eher Verlegenheitslückenbüßen.

    @Etienne: Auf den Ruf müssen wir vermutlich wartem, bis wir nicht mehr knackig sind. Außerdem drängen derzeit mit Macht nicht ganz so beschäftigte Medienmenschen in freiwerdende A XX besoldete Stellen, um sich dort die Pension zu ersitzen ;-)

  7. „Bilder und Berichterstattung zum Zweck der Lageberteilung bzw. EinsatzDoku oder zum Zweck der a) Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn und b) der politischen wie psychologischen Einwirkung auf Zivilbevölkerung oder OpFor im Einsatzland sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Die beinahe einzige Gemeinsamkeit ist das technische Medium.“

    Hier ist jedoch die Gemeinsamkeit der Ersteller des Beitrages, namentlich ein EKT. Ob dieses Video nun einer nichtintendierten Zweitnutzung unterworfen worden ist, bleibt leider genauso offen wie die Zielgruppe (wobei soweit ich weiß, die eigene Bevölkerung nicht Zielgruppe von OpInfo sein darf).

  8. @Prediger: Guter Punkt, an dem die Konzeption und Vorschriften mal wieder nicht der Realität folgen. Wie will ich denn in einer Kommunikationsgesellschaft, in der das Publikm sich sein Programm aus allen möglichen Quellen weltweit selbst zusammenstellt, sicher stellen, dass ein Beitrag nicht die Heimat erreicht?

    Außerdem: Was, wenn nicht OpInfo ist der YouTube-Kanal der Kanzlerin? (Von dem der Bw ganz zu schweigen).

  9. @Sascha Stoltenow

    Na ja, ich gehe mal davon aus, daß sich ein Beitrag, der der Information der übergeordneten Führung dienen soll und per se mit einer gewissen Klassifizierung versehen sein sollte, sich (hoffentlich?) nicht auf YouTube einfindet!

    Und ab jetzt drehen wir uns ein bißchen im Kreise: Diente das Video ursprünglich der Lageinformation, so ist der sachliche Tonfall des Sprechers gerechtfertigt; wurde das Video für eine Zweitverwendung mißbraucht, so ist der Freigebende über seine Absicht zu befragen; wurde es jedoch zu Zwecken der PrÖA erstellt, so können wir uns wohl darauf einigen, daß es am Ziel vorbeigeht.

  10. @Sascha: Sofern die sich in A XX-besoldete Stellen drängenden „nicht ganz so beschäftigten Medienmenschen“ schnelle, proaktive, taktisch wie strategisch ins Bullenauge stechende Kommunikation zu r e a l i s i e r e n in der Lage und motiviert wären…w ä r e ja Alles bestens. Wär natürlich fein, wenn diese „Medienmenschen“ ein gewisses und aus eigener militärpraktischer Expertise stammendes Verständnis für Strategien, Taktiken und operative Grundsätze unserer Streitkräfte vorweisen könnten. Und nicht den „boots on the ground“ im Weg herumstehen…

    Informationen und Nachrichten holen sich Medien-AKTEURE draussen ab und wandeln diese idealerweise „in the field“ (Notebook-Edit, (mobile) SNG-Hardcases, bei grösseren Operationen auch ein Edit- / SNG-Container) in user-orientierte Kommunikation. Das wäre primär der Ort, an dem Medien-/Kommunikationsprofis hingehören. Statt in Meeting-Stafetten, mit .ppt-Orgien und netten Sightseeing-Touren in die Standorte der TSK bzw. die teils ja dankenswerterweise recht exotischen Einsatzländer auf ihre Existenzberechtigung zu verweisen. (Da fällt mir übrigens die AFN-TV-Crew ein, die ab Beginn der Luftschläge gegen Rest-Jugoslawien am Grenzübergang Morine jeden Tag ein bis zwei aktuelle Stücke über die Flüchtlingsdramen produzierte – das Material lief nicht nur auf den Bildschirmen der „grunts“. Sondern auch zur prime time auf den grossen US-Networks…)

    Und angeflanscht an den IP-Stab gehörte ein kleines zentrales Board, das abnimmt bzw. ggf. den politischen und militärischen Entscheidern die Stücke zur Abnahme vorstellt. Zu dem unabdingbar eine Planungszelle gehört. Mit entsprechendem Zugang zum Leiter IP-Stab und somit zum Ohr (Hirn) des BM und der StS’e, zu den themen-bedingt jeweils „zuständigen“ Stäben wie dem des EinsFüKdo.

    Was wiederum voraussetzen würde, dass in der politischen wie der militärischen Entscheider-Ebene das Helmut Thoma-Zitat „Der Köder muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler“ entsprechend verstanden und als Maßgabe für eine umfassende Kommunikationsstrategie der Bundeswehr und des BMVg (gegebenenfalls accordiert mit dem AA) bis hinein in das BKamt signalisiert und akzeptiert wird.

    Logischerweise sollten hierzu Impulse aus der AIK kommen. Sollte es diese geben und diese würden nicht im BMVg aufgenommen oder zur weiteren Bearbeitung / Bewertung / Beerdigung an die „Hierarchie“ herunterdelegiert und „in die Wüste geschickt“…hätte die Bundeswehr ein gravierendes Defizit in einem zentralen Befähigungspfeiler ihres sicherheits- und bündnispolitischen, strategischen wie taktischen und nicht zuletzt strukturellen Konstrukts.

    „Wir machen das mit der Agentur von der „Wir.machen.das.mit.den.Fähnchen.“- Kampagne?“ Muss nicht sein. Oder?

  11. @Etienne: Muss nicht, ist aber, wenngleich sich eine leichte Besserung abzeichnet. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass proaktive Medienmenschen wenig beschäftigt sind. Auch hier ist eher eine „Bestenauslese“ Bw-Style zu vermuten, ähnlich wie bei vielen Dienstleistern, die um die Bw herumscharwänzeln.

  12. @Prediger, Sascha S.

    Ich erinnere mich an Besuche des EKT in KDZ letztes Jahr. Es wurden Filme über das Mentoring der ANA und OMLT zur Unterrichtung der Führung angefertigt. Wir haben als „Darsteller“ die Filme natürlich auch bekommen – leider auch mit der Vergatterung, dass sie eben nicht in Youtube etc. auftauchen dürfen. Ehrlich gesagt finde ich das Schade. Es wäre für Politik und Öffentlichkeit meiner Ansicht nach absolut zweckmaßig zu sehen, was wir machen und wie wir es tun. Trotz bekannter Kritik „Praktikantenfernsehen“ fand ich die Filme informativ und zur Unterrichtung absolut geeignet. Ein Lagevortrag zur Unterrichtung ist halt auch kein Happening…

  13. @Stefan H.

    Bzgl. „Praktikantenfernsehen“: Da haben Sie mich evtl. mißverstanden, da ich die Ansicht von Herrn Stoltenow teile, daß es die EKT eigentlich besser können. Letztlich geht es hier doch nur um die Frage, wer die Zielgruppe dieses Produkts sein soll.

  14. Ich verstehe auch nicht so ganz die unterschiedliche Qualität der EKT-Beiträge. Man könnte glauben, bisweilen hängt es nur von der Motivation des Trupps ab.

  15. @muck: Es ist wohl eher eine Frage des Ausbildungsstandes, des Briefings und der Führung. Wenn die Kameraleute und Cutter richtig gut sind, sind sie am Ende der Dienstzeit angelangt. Die Redakteure sind in der Regel nur „angebrütet“, bevor sie dann nach militärisch oder zivil Höherem streben.

    Oder mal ganz pragmatisch verdeutlicht: Hätte die Bundeswehr ein Team aufbauen können, dass das Geschäft als echte Unternehmung betreibt? Mit entsprechenden Perspektiven und Stehzeiten? Das ist ein wesentöicher Grund dafür, dass es ist, wie es ist, und angesichts dessen ist es inzwischen wieder auf einem besseren Weg.

  16. @Huey

    Zitat: „Es wäre interessant, wenn mal jemand “internes” erzählen würde, wie der Ablauf vom Aufnehmen des EKT bis hin zur Veröffentlichung ist.“

    Ja Guten Tag erst einmal. Ich versuche das mal ein wenig zu schildern wie das beim EKT abläuft.

    Das Video wird gedreht in mehreren Etappen z.B. bei Nacht und/oder an verchiedenen Tagen.
    Daraus wird dann erst einmal ein Internes Video NfD (Nur für den Dienstgebrauch) erstellt, mit Kommentaren, Lagebildern, Abkürzungen usw.

    Im Nachhinein wird dann das Video umgeschnitten und für die Zivilbevölkerung neu Besprochen, das auch jeder normale Zivilist versteht um was es dabei geht.

    Ich habe zuerst die interne Version gesehen und dann die, die jetzt auf YouTube ist, vor ca. 2-3 Wochen

    Das EKT selbst macht sehr gute Arbeit. Es wird demnächst auch ein Video geben vom Gate (DOG) 31. Dieses ist nochmal sehr interessant.

    Grüße
    Pseudonym

  17. @Pseudonym

    Danke für die Erklärung.

    Allerdings: Zeit scheint keine Rolle zu spielen? Wenn Sie die auf Youtube veröffentliche Version schon vor Wochen gesehen haben….

    Wie oben schon erwähnt: Die andere Seite stellt ihre Videos am gleichen Tag oder einen Tag später ein. Wochen später mit einer sauber geschnittenen und von allen Instanzen abgenommenen Version zu kommen, ist… sagen wir mal suboptimal.

    (BTW: Pseudonyme sind ja ok,aber als Pseudonym Pseudonym zu wählen… )

  18. @T.Wiegold

    Um auf das Thema Zeit zu kommen. Das Video „Zwischen den Fronten“ auf dem YouTube Kanal der Bundeswehr, wurde am Anfang des Einsatzes gedreht und ist erst diesen Monat (vor 1 Woche) Online gegangen. Wobei zu uns gesagt wurde das es nur 1-2 Wochen dauern würde.

    Das Video vom EKT daher wurde im vergleich dazu sehr schnell Online gestellt, was mich sehr gewundert hat.

    Die andere Seite wie Sie es bezeichnen (Serbische Seite), hat auch keine Auflagen zum veröffentlichen ihrer Videos, wie die Bundeswehr. Dort kann einfach jeder, der Spaß daran hat, wie unsere Französischen Kameraden mit uns den Roadblock wegschaufeln, Hochladen. Leider ist es uns Untersagt Bilder bzw. Videos hochzuladen, ansonsten würden Informationen auch viel schneller an die Öffentlichkeit kommen. Das Problem dabei ist wieder das die Presse diese Videos und Bilder evtl. wieder falsch aufnehmen könnte und es gegen die Regierung bzw. der Bundeswehr benutzt. So sehe ich das zumindest.

    Nachbrenner:
    Wir können froh sein das überhaupt irgendetwas aus dem Kosovo an die Öffentlichkeit kommt. Man hört ja meistens nur sachen aus Afghanistan oder anderen Einsatzländern. Wir dachten eigentlich das wenn das ORFBtl schon aktiviert und in den Kosovo geschickt wird, das mehr Nachrichten darüber gezeigt werden. Dies ist aber leider nicht so.

    Pseudonym geändert in Fuchs

  19. @Sascha: Und die hätten vermutlich ein weitaus geringeres Problem zwischen den Ohren, wüssten sie aus entsprechender e i g e n e r Medienpraxis und -theorie, wie Medium, Zeitfaktor und Publikums- / Zielgruppenwirkung effizient unter einen Hut (oder ein Barett) zu bringen sind.

    Im P r i n z i p ein Entscheidungsprozess wie beim Einsatz von Waffen. Allerdings handelt es sich bei Medien tatsächlich um „smart weapons“…zu smart für smarte Fähnchenschwenker…?

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