Dauerbrenner: Frauen ins KSK

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gibt es seit etwa 15 Jahren. Und was ist die Frage, die sich der jeweilige Kommandeur immer wieder anhören muss?

Genau. Wann nimmt das KSK Frauen auf?

Nun, sie versuchen es ja. Auch schon seit Jahren.

20. Mai 2008Ohne Frauen geht es nicht

12. November 2011: Bundeswehr will Frauen zu Elitekriegern ausbilden

Jetzt bin ich nur gespannt, wann die ersten Frauen als Kommandosoldaten in den Einsatz gehen.

 

Nächtliche Flußüberquerung am Seilsteg im Rahmen des Auswahlverfahrens Kommando Spezialkräfte. (Foto: Bundeswehr/PIZ Heer via flickr unter CC-Lizenz)

51 Kommentare zu „Dauerbrenner: Frauen ins KSK“

  • Sachlicher   |   16. November 2011 - 9:31

    @ Steiner | 15. November 2011 – 19:02

    […] Witzig, nicht? :-) […] , ein großes Lob-ich formuliere das einfach mal eitlerweise so-sowohl für Ihre Darstellung (denn in der Tat ist es mitunter bemerkenswert, was andere Nationen so als Garde oder auch Special und/ oder Commandos verkauften, und sobald das Wort „geheim“ dazu kam/ kommt drehen neben dem gemeinen Soldaten auch die deutsche Presselandschaft regelmäßig durch) des Sachverhaltes, der ich folge, als auch Ihr Hinweis am Ende der Beschreibung “Aktion Eben Emael”:

    denn richtig: besagter Oberleutnant war der zum Kriegsende zum Major aufgestiegene Rudolf Witzig (in der Bw: Kdr PiBtl 7 in Holzminden), den meisten hier im Thread aber sicher bekannt als erster Vorsitzender des Bundes Deutscher Fallschirmjäger e.V.)

    Gestatten Sie bitte zwei Anmerkungen:
    1. Ich sehe das so wie Sie: es ist ein Unterschied das KSK angemessenen Respekt zu zollen und ihn ihrem Auftrag sachgemäß zu unterstützen oder sie eben-wie von Ihnen dargestellt-zu bewundern und zu heroisieren.

    Davon unbenommen solle bleiben, dass ein Schwerpunkt (-auftrag, im Gefecht etc.) auch als Schwerpunkt unterstützt wird. Ich erwähne das lediglich der Vollständigkeit halber.

    2. Ich tue mich mit dem neuerdings gepräften „Elitebegriff“, auch bzgl. des KSK, sehr schwer. Hier wurde in der dt. Presse gern publiziertes Wort auch tlw. in den militärischen Sprachgebrauch übernommen. Ich halte das, wie Sie, für kontraproduktiv. Dass sie eine besondere Befähigung besitzen und dies respektiert wird, ist ja unbenommen, aber damit muss -zumindest im militärischen Sprachgebrauch-es gut sein. Wenngleich der ARtikel in der IR gut war: http://www.if-zeitschrift.de/portal/a/ifz/!ut/p/c4/JYvBCsIwEAX_KJsYBPGmWMGDehG0XkrSrDHQJGXdWhA_3gTfwFyGB3coJPMO3nDIyQxwg7YPazsLOzvswuMj-IkRk7ATkkfqXmwMw7UeHYo-J-RqxsSh2JPhTGLMxEMtE1EpIjhopdptlVYL-Z_6rppjs7xoqQ-n_RnGGDc_Ln_9CQ!!/ hilft er uns hier leider auch nicht vollumfänglich weiter.

    […]Gute Leute gehen zum KSK, weil sie gut sind. Nicht, um dort gut zu werden.[…]

    Sicher, aber um noch besser zu werden schon :-)

    @ Memoria | 15. November 2011 – 19:35–Das KSK ist seinerzeit durch die Inspekteure Bagger und Willmann deshalb aufgebaut bzw. in den Dienst gestellt worden, um die Fähigkeitslücke, die sich aus dem Auftragskatalog des Weißbuchs 1994 (BMVg Rühe) in direkter Konsequenz zu Rwanda-aber nicht nur!- ergab, zu schließen bzw. dazu bereits befähigte Kräfte unter eine gemeinsame Führung zu stellen (inklusive der Ausbildung aus einer Hand).

    Ich erwähne das deshalb, weil Sie IMHO korrekt bemerken, dass ein Auftrag die Bereitstellung der richtigen Kräfte verlangt-GSG 9 nach Olympia 1974 ist ja nun nicht umsonst der Klassiker in diesen Betrachtungen.

    Andererseits: Der Auftrag der Bw ist nicht reduziert, und lässt sich nicht reduzieren, auf die Auftragspalette des KSK.

    Die ILÜ, nun ja, auch sie hat ihre Berechtigung….Sandsackschleppen: das GG kennt, wie Sie wissen, für die Bw Einsätze im Innern/ exterritorial in der Auslegung des GG und das jeweils bewaffnet wie nicht bewaffnet. Es ist vornehmste Aufgabe der Bw diese auch ausführen zu können.

    Ich gebe Ihnen insofern Recht, als dass die Bw in ein Gesamt-Katastrophenkonzept eingebunden gehört und nicht die Finanzlücken für die Länder und des BMI schließen soll-es sei denn sie bekäme explizit mehr HHM um eben dies zu tun.

    Wenngleich ich jeden Kommandeur verstünde, der sich mit seinem Verband in der Phase Einsatznachbereitung befindet und angerufen wird vom Landrat: -sag mal, kannst du mir bei der Evakuierung des Krankenhauses/ Altenheims/ etc. helfen, ich schaffe es mit meinen Kräften nicht- und der dann hilft. Aber konzeptionell geht das so eben nicht.

    Ich gebe Ihnen auch Recht, dass derjenige, der das KSK, grundsätzlich, und die Kräfte, die gerade aus dem Einsatz zurückkehren bzw. sich darauf vorbereiten bzw. diese Aufträge sicherstellen, als Truppe für die ILÜ bzw. zum Sandsackschleppen befiehlt, dienstlich gerügt gehört.

    Sie werden einwerfen wollen, dass dies ja demnächst „alle“ sein werden. Nun, dann muss der IBuK Fähigkeiten abmelden, oder es konzeptionell (z.B. mit leistungsstarken (!) Reserveverbänden) entsprechend unterlegen.

    Ansonsten gilt für mich: Steiner | 15. November 2011 – 19:02 :“[…]Eine kleine Armee braucht aber gute Leute überall!![…]“, sonst meldet sie Fähigkeiten ab ohne Berechtigung dazu.