Nur noch 40 A400M für die Bundeswehr

Bislang habe ich dazu nur die Erklärung des FDP-Haushälters Jürgen Koppelin finden können: Die Bundeswehr bekommt offensichtlich nun nur noch 40 der neuen Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M. Der letzte halbwegs offizielle Sachstand waren 53 geplante Maschinen.

Außer Koppelins Angaben gibt es für die deutliche Reduzierung noch keine Bestätigung:

BERLIN. Zur Fortsetzung des Programms A400M erklärt der  stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und Hauptberichterstatter für den Etat des Bundesverteidigungsministeriums im Haushaltsausschuss Jürgen KOPPELIN:

Die Koalition hat sich für die Fortsetzung des Programms A400M entschieden, ebenso für die Ergänzung zum Vertrag über die Herstellung und Beschaffung des Großraumflugzeuges. Die Notwendigkeit einer Erneuerung der Lufttransportflotte der Bundeswehr ist unstrittig. Nachdem ursprünglich von der früheren rot-grünen Koalition 93 Transportflugzeuge des Typs A400M bestellt wurden, gab es durch die entstandenen Verzögerungen von vier Jahren bei der Fertigstellung Verhandlungsbedarf. Deutschland hat dadurch seine Bestellung auf 53 Flugzeuge reduziert.

Die Koalitionsarbeitsgruppe von FDP und CDU/CSU wird nun im Haushaltsausschuss einen Antrag einbringen, der von den 53 Flugzeugen der Firma Airbus Military Sociedad Limitada (AMSL) 13 Flugzeuge zum Verkauf an Drittkunden überlässt. Damit wird die Bundeswehr nur 40 Flugzeuge direkt übernehmen. Das wird nicht nur langfristig zu einer Entlastung des Verteidigungsetats führen, sondern ist die Anpassung an eine realistische Notwendigkeit für die Bundeswehr. Schon früher hatte auch der Bundesrechnungshof nur die Anschaffung von 40 Flugzeugen vorgeschlagen.

Zusätzlich zu den Einsparungen bei der Beschaffung wird es damit auch Einsparungen bei den kommenden Betriebskosten geben, obwohl diese erst ab dem Haushalt 2016 wirksam werden. Damit haben sich insgesamt die Argumente durchgesetzt, die von der FDP seit längerem bei Haushaltsberatungen vorgetragen wurden.

40 Kommentare zu „Nur noch 40 A400M für die Bundeswehr“

  • Benjamin   |   25. Januar 2011 - 13:22

    Klingt als wenn die Kollegen jetzt Herrn zu Guttenberg „helfen“, seine ehrgeizigen Sparziele doch noch zu erreichen. Außerdem sollte man wirklich nicht so viele kaufen. Sinnvoller wäre es, langsam mit der Entwicklung ders Nachfolgemodells zu beginnen. Alle 50 Jahre sollte man die Transportflotte mal autauschen..

  • henner   |   25. Januar 2011 - 14:10

    Ich denke auch, dass 40 Maschinen doch eigentlich ausreichen müssten. Wenn damit nicht nur EADS gesponsert wird, sondern der Wehretat entlastet, ist es nicht die schlimmste Sparmaßnahme.

  • flosch   |   25. Januar 2011 - 14:25

    Vielleicht wäre es auch sinnvoll, dass die Bundeswehr sich stattdessen ein paar praxiserprobte z.B. C-17 (Nutzlast ca. 77 Tonnen)zulegt, damit wir endlich in der Lage wären unser Großgerät wie PzH2000 selbständig zu verlegen.

  • mwk   |   25. Januar 2011 - 14:46

    Wären 20 nicht auch ausreichend, oder vielleicht macht es die Trall doch noch 20 Jahre ..
    Klar – klingt irgendwie logisch – eine Bundeswehr im Einsatz braucht geringere Transportkapazitäten. Hauptsache die Industrie wird nicht gesponsert.
    * satire off

  • henner   |   25. Januar 2011 - 14:59

    ich habe keine Ahnung, wie viele Maschinen man braucht, aber mit 40 Maschinen dürfte man täglich mehrere MAschinen dauerhaft nach Kabul und zurück fliegen lassen können, jedenfalls nach zivilen Standards.

  • Bang50   |   25. Januar 2011 - 15:15

    1. Wer hat festgestellt wieviele Maschinen die BW braucht? Die FDP oder der Rechnungshof?? Beide haben keinen Schimmer davon was militärisch benötigt wird.

    2. Koppelin will ein bischen Wahltaktik machen. DIe FDP verabschiedet sich gerade ins nirgendwo. Da muss man halt den Anschein erwecken man macht jetzt auf Sparer. Da kommen teure böse Rüstungsprojekte gerade richtig, wenn man es schon nicht schafft eine Steuerreform zu stemmen. Koppelin weis ganz genau das er diese Reduktion nicht so einfach durchdrücken kann. EADS hat bei solchen Geschäften noch etwas mitzureden und wird den Teufel tun 13 Flugzeuge, welche potentielle Neubauten sein könnten, einfach weiterverkaufen zu lassen (auch solche Weiterverkäufe sind Bestandteil von Beschaffungsverträgen).

    Alleine die Reduktion auf 53 Flugzeuge waren zähe Verhandlungen vorrausgegangen, die fast 1 Jahr gedauert haben. Jetzt mal eben schnell 13 Flugzeuge weiterverkaufen zu wollen, is nich.

    Es bleibt bei 53 Flugzeugen für die Bundeswehr (zumindest in den ersten Jahren)

  • Ben   |   25. Januar 2011 - 16:31

    Also selbst wenn 40 behalten werden…Leute vergessen immer wieder, dass von den 40 schließlich schätzungsweise 8 Maschinen einsatzbereit sind. Ein Teil der 40 wird für Ausbildung zurückgehalten, ein weiterer Teil für den Bedarf in Deutschland, und schließlich müssen die Teile auch mal zur Inspektion. Also 13 mehr oder weniger ist dabei eben nicht so unerheblich!

  • K.B.   |   25. Januar 2011 - 17:10

    @Bang50:
    Wer hat überhaupt je festgestellt, welche Transportkapazitäten die Bundeswehr benötigt?

    Entweder niemand oder die Institution hält ihre Ergebnisse derart geheim, dass sie nicht mal Wikileaks erreichen.

    Denn dass es hochgradig unsinnig ist, für ALLE Transportaufträge – von strategischer Verlegung bis taktischem Transport kleiner Gütermengen – mit EINEM Muster herumzufliegen, liegt auf der Hand.

    Von daher müssen sich weder die FDP noch der Rechnungshof verstecken, so lange die Bundeswehr nicht mit einer Auflistung ihres Transportbedarfs (in Tonnenkilometern, Verteilung auf Tonnen je Flug, etc.) das Gegenteil nachweist.

  • Bang50   |   25. Januar 2011 - 17:20

    @K.B das ist genau der Punkt.

    Bedarf
    1.analysieren
    2.festlegen
    3.beschaffen

    Dazu gehört auch eine Analyse, welche Güter man taktisch bewegen möchte und welche strategisch. (Haben Sie ja schon angesprochen)

    In Deutschland bei Rüstungsbeschaffungen stets umgekehrt. Wie die gesamte Sicherheitsdiskussion auch.

  • Niklas   |   25. Januar 2011 - 17:50

    Das ist ja wie…

    Gründlich durchgecheckt
    steht sie da
    und wartet auf den Start. –
    Alles klar.

    Experten streiten sich
    um ein paar Daten –
    Die Crew hat dann noch
    ein paar Fragen, doch
    der COUNTDOWN läuft.

    Wer hats erkannt? Ist zwar nicht meine Musik, aber passt diesmal ^^

    @ Topic

    Mal wieder alles richtig hier. Das Muster A400M ist keineswegs ein strategischer Transporter. Dazu bräuchten wir wie oben genannt ein paar C17.

    40 Stück hört sich auf jeden Fall wenig an, wenn man bedenkt, wozu das Flugzeug benötigt wird. Ausbildung, Training bei den Fallschirmjägern z.B., Dauereinsatz, Wartung. Es kann passieren, dass man mit einem solchen Kontingent schnell an Grenzen stößt, was zu Folge hat, dass man dauerhaft unflexibel ist.

  • LTC007   |   25. Januar 2011 - 18:17

    Warum nicht 20, warum nicht 2, warum überhaupt? Mit verantwortungsvoller Sicherheitsvorsorge hat das nix, aber auch gar nix zu tun. Parteiengeschacher, diesmal von der FDP. Das ist doch alles zum Heulen!

  • StFwdR   |   25. Januar 2011 - 18:19

    was zu Folge hat, dass man dauerhaft unflexibel ist.

    Also beibehaltung des Status Quo !

  • Sascha Stoltenow   |   25. Januar 2011 - 20:47

    @Niklas: Peter Schilling – Major Tom, und es passt so gut, dass genau das der Spitzname von Herrn Enders ist.

    Ach ja, ich spring, bzw. spang aus allem, das ausreichend Flughöhe hat. Glück ab!

  • Sebastian S.   |   25. Januar 2011 - 20:59

    Die Grenze des Vertretbaren wurde doch längst unterschritten. Wir sind jetzt bei einer Staffel angelangt die dann bis zu Zwei Einsätze parallel abdecken soll. Das ist dann ein Flug pro Tag und Einsatzland.
    Was soll man dazu sagen…

  • Hohenstaufen   |   25. Januar 2011 - 21:21

    Weiter Hinweise auf eine geringere Beschaffung in der Tagesschau-online:
    Zitat:
    An diesem Mittwoch soll der Haushaltsausschuss des Bundestags grünes Licht für das A400M-Paket geben, wie FDP-Fraktionsvize Jürgen Koppelin ankündigte. Der CDU-Haushaltsexperte Klaus-Peter Willsch sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Schritt sei vor dem Hintergrund der Bundeswehrreform angemessen: „Eine kleinere Armee braucht auch weniger Gerät.“

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/airbus590.html

    Verteidigung NUR nach Kassenlage ?

  • Stefan   |   25. Januar 2011 - 23:33

    Erst mal die Anzahl der A400M reduzieren und dann einige C17 oder die bessere und billigere AN-124 kaufen. Man wird schnell offiziell feststellen, dass die Transportkapazitäten nicht ausreichen. Ich glaube genau dies steckt dahinter. Deutschland kauft in Russland und die Russen kaufen bei uns. Dort gibt es einige Waffensysteme die wir gut gebrauchen könnten und auf dem westlichen Markt nicht erhältlich sind. Und die Russen sind auch auf einige Waffen von uns ganz spitz. Den Ausbau der Partnerschaft mit Russland ist ja offiziell ein großes Ziel der NATO.

  • Bang50   |   25. Januar 2011 - 23:51

    Über eine strategische Transportkomponente wurde bis jetzt mit keinem Wort geredet.
    Zuerst zielt die Reduzierung auf Kosteneinsparung ab. Wobei ich vermute dieser Grund ist nur vorgeschoben. Koppelin hat EADS in seinem Wahlkreis und versucht eine Zusage für die Drohne Talarion zu erreichen. Aufjedenfall wird da gerade politische Schmutzwäsche gewaschen. Mit der BW wird das alles nichts zu tun haben.

    Warum ein An124 keine Option für die BW ist, habe ich einmal erschöpfend erklärt.

    http://augengeradeaus.net/2010/11/jetzt-offiziell-deutschland-bestellt-53-a400m/#comments

  • Bang50   |   26. Januar 2011 - 0:24

    Aha! Von hier weht der Wind:

    http://www.n-tv.de/politik/Deutschland-dealt-mit-A400M-article2452411.html

    Verkauf der 13 Flugzeuge (EADS wird wahrscheinlich nur dann mitmachen, wenn Koppelin mit dem neuen milliardenschweren Talarion Vertrag angetanzt kommt.) Für diese riskante Beschaffung soll wahrscheinlich der „neue“ Spielraum genutzt werden. Wobei es am Ende wohl das Problem der BW ist, ob sich ein Käufer für die 13 Flugzeuge finden lässt (was ziemlich unwahrscheinlich ist, da Neukunden lieber selbst konfigurierte Flugzeuge kaufen als schon Gebrauchte in einer anderen Konfiguration.)

    Ergo, die BW bekommt 53 Flugzeuge und einen milliardenschweres Entwicklungsprojekt mit enormen technischen Risiken. Koppelin hat die eigentliche Einigung blockiert um Talarion für seinen Wahlkreis zu bekommen.

    Wirtschaftslobby at it`s best

    Das sind genau die Vorgänge, welche die Weisekommission durch CEP Rat verhindern wollte.

  • Wannenwetsch   |   26. Januar 2011 - 10:26

    „Dem europäischen Lufttransportkommando wird als militärische multinationale Einrichtung in Europa die operationelle Verantwortung über nahezu alle 200 Transportflugzeuge der vier Nationen übergeben. ….. „Durch die erlangte Symbiose des aus verschiedensten Transportflugzeugen bestehenden Pools aus französischen oder deutschen C-160 Transall, belgischen oder niederländischen C-130 Herkules, aber auch unterschiedliche Tankerkapazitäten und Multirole-Flugzeugen wie etwa der deutschen A 310 MRT, kann die richtige Transportkapazität zur individuellen Bedarfsdeckung herangezogen werden. Etwaige Paralleleinsätze können vermieden werden und mit freiwerdenden Kapazitäten lassen sich eventuelle andere Einsätze kostengünstiger realisieren…..Das Lufttransportkommando der Luftwaffe übergibt jedoch nicht alle Teile der bisherigen Kommandoverantwortung an das EATC. So werden der parlamentarische Teil des Flugbetriebs der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, die Hubschrauberfähigkeiten und der nationale Such- und Rettungsdienst weiterhin in nationaler Verantwortung liegen. …..Die nächste angestrebte Ausbaustufe des europäischen Lufttransports ist die Aufstellung einer multinationalen „A400M“ Einheit. “

    Das ist (soll sein) die politische Lösung für das Lufttransportproblem der Bw.

    Es keine Frage ob wir europäischer werden wollen oder nicht,
    denn wir haben keine Wahl (keine nationale Option)

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKId_dxB8mZxZvHBxjqR4LoMKgISNbLGSQGVReUkqrv65Gfm6rvrR-gX5AbGlHu6KgIAGqkSWI!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfR0xH?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW282ZJHK174INFODE%2Fcontent.jsp

  • McKenzie   |   26. Januar 2011 - 10:39

    Nur ein Muster für den Lufttransport (A400M)? Beim Heer braucht man doch auch leichte, mittlere und schwere Kräfte. Übrigens ist die A400M ein taktischer Transporter mit strat. Reichweite, steht so zumindest bei Airbus auf der Homepage.
    Ein Mix macht durchaus Sinn, z.B. CN-235/C295, A400M, C-17/AN-124.
    Das passende Muster für den gewünschten Auftrag.
    Oder lieber den ISAF-Shuttle für ein paar Kombattanten mit Gepäck und ein wenig loses Stückgut mit der A400M, wenn es doch eine kleine CN-295 auch könnte.
    Soll mir aber keiner erzählen mit mehreren Mustern in kleinen Stückzahlen wird das teuer! Dann müssten ja alle möglichen kleinen Airlines der Welt mit verschiedenen Mustern sofort den Weg zur Insolvenzanmeldung gehen.
    Muss ich für die Basissprungausbildung in Altenstadt militärisches Fluggerät beanspruchen oder könnte ein Betreibermodell mit entsprechendem zivilen Fluggerät nicht vielleicht auch leisten? Siehe bspw. FlgAbwSchPl Todendorf an der Ostsee mit den Zielschleppflugzeugen.

  • Wannenwetsch   |   26. Januar 2011 - 13:15

    @McKenzie
    „Muss ich für die Basissprungausbildung in Altenstadt militärisches Fluggerät beanspruchen oder könnte ein Betreibermodell mit entsprechendem zivilen Fluggerät nicht vielleicht auch leisten? Siehe bspw. FlgAbwSchPl Todendorf an der Ostsee mit den Zielschleppflugzeugen.“

    Hat man ja schon erprobt und klappt auch. Nur es kostet eben zusätzliches Geld und das nimmt dann keiner in die Hand (Kameralistische Haushaltsführung).
    Der Steuerzahler würde sparen aber für den hat keiner etwas übrig.

  • Bang50   |   26. Januar 2011 - 15:41

    Wobei ich ergänzen möchte, das europäische Lufttransportkommando liegt unter nationalem Vorbehalt. Einfach so mit einer britischen C-17, Deutsche aus einer Gefahrenzone zu evakuieren, ist nicht. Die gleiche Beschränkung existiert für SALIS.
    Trotzdem dürfte die BW auf viele Jahre hinaus auf SALIS angewiesen sein. Es ist also eine strategische Frage, ob die BW mit ihren eigenen A400M die gefährlichen Missionen fliegen kann und die strategische Komponente immer nur in friedlichen Umgebungen zum Einsatz gelangen kann.

  • R.L.   |   26. Januar 2011 - 17:50

    Schwachsinn, was die sich da ausdenken, WER BITTESCHÖN soll denn die 13 A400 M abnehmen ??????? Airbus wird ja nicht mal ihre geplanten 180 Los.

    Und wie bitte will man mit 40 Luftfahrzeugen, wovon mind. 6 in irgendwelchen Inspektionen sind, bzw. auch mal längere Zeit defekt sind, und sich auch mal im Ausland befinden. Also bleiben noch ganze 25 Maschinen für den täglichen Bedarf. Im Moment sind es an die 80 Trans All, und zusätzlich geleaste Transporter die es gerade so schaffen.

    Wahrscheinlich fliegen dann die Polen unsere Soldaten ins Krisengebiet……. Alles Lächerlich

  • Georg   |   26. Januar 2011 - 20:38

    Ein paar weitere Gesichtspunkte für die Diskussion:

    – 40 Lfz wären nach den üblichen Beschaffungsverträgen kaum billiger als 53
    (siehe Reduzierung 60 auf 53 bei gleichen Beschaffungskosten)

    – Der Systempreis pro Lfz bei 40 Flugzeugen anstatt 53 steigt sowieso, weil die Bodendienstgeräte, die Ausbildung, die Infrastruktur vorgehalten und beschafft werden müssen, egal ob 53 oder 40 beschafft werden. Also besser alle 53 abnehmen und dann event. Teile davon verkaufen, wenn es die Lage zulässt.

    – Die 53 Stück stehen ja nicht auf einmal auf dem Hof. Wenn sich der Auslieferungsprozess genauso verzögert wie beim Eurofighter, kann man vom doppelten Auslieferungszeitraum ausgehen wie geplant bis der letzte Flieger zur Verfügung steht.
    Also vermutlich nach 2020. Bis dahin werden wir über lange Zeit sowieso nur über 40 Lfz verfügen können. Dann wird man sehen wie sich der tägliche Betrieb mit dieser reduzierten Anzahl gestaltet.

    – Die Betriebskosten für 40 statt für 53 Lfz stellen keine lineare Kostenreduzierung dar !

    Wenn mit 40 Lfz die gleiche Anzahl von Stunden geflogen werden müssen, dann müssen sie öfters gewartet und überholt werden. Triebwerke, Zellen, Ausrüstung müssen in kürzeren Abständen überprüft und überholt werden und das kostet mehr Geld / Jahr. Um die Ausfallzeiten bei 40 Lfz nicht in die Höhe schnellen zu lassen, müssen mehr bzw. genausoviele Austauschteile wie bei 53 Lfz bevorratet werden. Wenn beispielweise die Untersetzungsgetriebe an den riesigen Triebwerken alle xxx-Stunden ausgewechselt werden müssen, muss man genausoviel bevorraten wie bei einer Flotte von 53, sonst steht die 40er-Flotte am Boden

    Also, ich sehe noch lange keine Reduzierung auf 40 Maschinen. Bis jetzt ist dies nur ein PR-Trick des Haushaltsausschusses.

  • Bang50   |   26. Januar 2011 - 20:55

    Zitat:“Also, ich sehe noch lange keine Reduzierung auf 40 Maschinen. Bis jetzt ist dies nur ein PR-Trick des Haushaltsausschusses.“

    Genau so ist es…die EADS Lobby hat lange Arme und will so viel wie möglich von allem. d.h mindestens 53 Flugzeuge A400M mit einem uminösen Sparpotential (für die Bevölkerung) und eine erzwungene Zusage für Talarion. Am Ende bekommt die BW 53 A400M und ein Milliardengrab Talarion.

    Deutschland = Lobbyland

  • Georg   |   26. Januar 2011 - 21:01

    @ Bang50

    So wird es wahrscheinlich kommen, weil EADS die Entwicklung der UAV verschlafen hat und jetzt unbedingt auf Staatskosten sich die Entwicklung bezahlen lassen will !

    Hoffentlich gibt dies dann nicht solche Krücken wie die geleasten „Heron 1“

  • Seestratege   |   26. Januar 2011 - 21:51

    @ Georg, Bang50
    Die Frage ist nur, wer sich da im tieferen Schlaf befand: EADS oder die deutsche Luftwaffe, welche lange Zeit lieber an Tornados als Aufklärer in AFG festgehalten hat – und auch deshalb keine Ressourcen frei waren, um schicke europäische UAVs zu bestellen.

    Die Entwicklungskosten von Rüstungs(groß)gerät werden so ziemlich auf der ganzen Welt von den jeweiligen Staaten finanziert. Ein einseitiges deutsches Abweichen hiervon ist in etwa so ein durchschlagender nationaler Vorteil wie der einseitige Atomausstieg.

  • Stefan   |   26. Januar 2011 - 23:40

    @R.L.
    Zitat:
    „Schwachsinn, was die sich da ausdenken, WER BITTESCHÖN soll denn die 13 A400 M abnehmen ??????? Airbus wird ja nicht mal ihre geplanten 180 Los.“

    Kein Schwachsinn. Wir werden es sehen. Irgend eine Diktatur, wie z.B. China, Ägypten, Saudi Arabien, Pakistan, Usbekistan … oder gar der Iran, wird sich schon finden in der Welt. Möglicherweise auch die Russen (würde dort vielleicht gerade für die „Präsidentengarde“ reichen). Vielleicht tausch man sie auch gegen einige neu produzierte und modernisierte AN-124. Die Produktion läuft in diesem Jahr in Russland, aufgrund des Bedarfs im In- und Ausland erneut an.

    Flugzeughandel: Russisch-ukrainisches Joint Venture gegründet

    Russland und Ukraine formulieren Startauftrag für Bau von Flugzeug An-124

    Deutsche Unternehmen wollen im Wolgagebiet Uljanowsk investieren

    EIL – Wiederaufnahme der Produktion von An-124 „Ruslan“ in Russland

    Pentagon prüft russisches Angebot über gemeinsamen Bau von An-124 Ruslan

    mehr dazu:
    http://de.rian.ru/search/?query=AN-124&x=0&y=0

    Weder die AN-124 (150t), noch die AN-70 (47t) ist also tot. Deutsche Beteiligung ist angesagt und die USA prüfen (siehe oben).

  • K.B.   |   27. Januar 2011 - 0:03

    @Bang 50:
    Ich kann leider in keinem Bericht eine Verbindung der A400M-Geschichte zu Talarion entdecken. Haben Sie da Quellen?

    Zwar wird im UAV-Bereich gerade viel geschachert, aber derzeit sehe ich keine Perspektive für Talarion – egal was mit dem A400M passiert.
    Hier habe ich mal einen etwas ausführlicheren Text dazu geschrieben:
    http://flugzeugforum.de/forum/showthread.php?62717-EADS-Talarion

  • Stefan   |   27. Januar 2011 - 1:19

    Leider konnte ich zu einer nachgewiesenen Verbindung mit UAVs auch nichts finden.

  • Bang50   |   27. Januar 2011 - 1:48

    January 20, 2011
    Berlin, 20. Jan (Reuters) – In der Union wächst der Groll auf den FDP-Haushaltsexperten Jürgen Koppelin, der das milliardenschwere Rettungspaket für den Militärtransporter A400M blockiert. „Hier geht es nicht um einzelne Bundeswehr-Standorte, sondern um 11.000 Arbeitsplätze allein in Deutschland und insgesamt 40.000 Arbeitsplätze in Europa“, sagte ein Vertreter aus Unionskreisen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Der Haushaltsausschuss sei kein Basar. „Herr Koppelin muss sich die Frage stellen, ob ein paar hundert Arbeitsplätze in Hohn wichtig sind oder die 11.000 Arbeitsplätze, die der A400M Deutschland bringt.“

    Auf die Intervention Koppelins hin hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch die Entscheidung über das A400M-Rettungspaket auf kommende Woche verschoben. In mit der Angelegenheit befassten Kreisen hieß es, im Gegenzug für die Zustimmung zu dem Rettungspaket fordere der FDP-Politiker den Bestand des Bundeswehr-Fliegerhorsts Hohn. Der Standort liegt in der Nähe von Koppelins norddeutschem Wahlkreis und ist von der Schließung bedroht. Koppelin selbst wollte sich dazu nicht äußern. Die Liberalen fordern seit langem Einsparungen beim A400M. Über Standortschließungen wegen der massiven Verkleinerung der Bundeswehr soll erst in der zweiten Jahreshälfte entschieden werden.

    In Unionskreisen stößt Koppelins Blockade des A400M nach den quälend langen Verhandlungen der sieben Käuferstaaten zur Rettung des Projekts auf Unverständnis. Die Zustimmung der Haushälter hatte eigentlich als sicher gegolten. „Vom A400M hängen Arbeitsplätze gerade im Mittelstand ab, für den die FDP sich doch sonst so einsetzt“, hieß es. Außerdem habe Koppelin sich schon früher bei Rüstungsprojekten quergestellt, ohne dass sich dies aus der Sache heraus habe erklären lassen.

    Die Blockade wird in der Union auch als gezielte Spitze der FDP gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wahrgenommen. Mit Verweis auf die Debatten über unberechtigt geöffnete Feldpost und massive Kritik an der Ausbildung auf dem Bundeswehr-Segelschulschiff „Gorch Fock“, die beide durch den Wehrbeauftragten und FDP-Politiker Hellmut Königshaus angestoßen worden waren, hieß es: „Diese Anhäufung lässt vermuten, dass es sich um eine neue Strategie der FDP handelt.“ Es sei allerdings nicht vorstellbar, dass die FDP damit aus dem Umfrage-Keller komme. Abgesehen davon habe Guttenberg immer klargemacht, dass Standortentscheidungen allein aus sicherheitspolitischen Notwendigkeiten abgeleitet würden. …

    Leider ist die Talarionbeziehung gerade für mich nicht mehr auffindbar. War aber auch eine offizielle Pressemeldung in der ich Koppelins Beziehung zu der Talariongeschichte gelesen habe. Es ging glaube ich darum das der Fliegerhorst Hohn die MALE Drohnen bekommt und Koppelin dafür sein Ja zu der A400M Beschaffung gibt. A400M reduzieren und gleichzeitig den Fliegerhorst offen halten, wäre ja auch irgendwie kontraproduktiv.

    @Seestratege

    Ich komme ja aus der Technik und der Industrie, normalerweise bin ich derjenige der für die Industrie argumentiert. Aber! EADS einen Auftrag hinzuschmeißen der technisch dermaßen komplex ist und der für EADS absolutes Neuland ist, kann einfach nicht funktionieren. Vorallem nachdem sich EADS bis jetzt nicht mit Ruhm bekleckert hat. Ein joint venture mit einem amerikanischen Hersteller, wäre Ratsam.
    Die Amerikaner haben anfangs auch enorme Probleme gehabt. Ich sehe nicht warum es bei EADS anders sein sollte und warum man Milliarden für ein riskantes Projekt versenken sollte, bei dem wieso der Zug mit dem amerikanischen Marktführer abgefahren ist.

    In Zeiten sinkender Wehretats kann man aber eben nicht mehr für jedes Nischenprodukt seine eigene Sonderlösung entwickeln. Man muss das Geld effektiv einsetzen und dort selbst entwickeln wo man stark ist und ohne große Verlustleistungen auskommt.

    Der deutsche Panzerbau ist hier Beispielhaft. Wir sind auf diesem Gebiet Marktführer. Dieses Segment gillt es zu stärken und weiter auszubauen.
    Würde die BW das Geld für die Talarionentwicklung in die Ausweitung der Fahrzeugpalette investieren, würde wesentlich mehr dabei raus kommen.

    Momentan ganz heiße Eisen sind auf diesem Gebiet neben MRAP´s, die Entwicklung neuer Luftabwehrsysteme für den mobilen Truppenschutz (Georgien), sowie die Entwicklung eines neuen Kampfpanzers (Südkoreas K2 kommt nicht so recht in die Pötte und auch sonst steigt der Bedarf für einen LEO 2 Nachfolger). Der Puma wird sich in verschiedenen Versionen die nächsten Jahrzehnte glänzend verkaufen.

    Leider werden diese Entwicklungen verschlafen und mittelständische Unternehmen wie KMW und Rheinmetall haben eben nicht die Lobby wie EADS, bei denen es gerne auch ein paar Milliarden mehr sein darf, für ein Produkt mit hohen Reibungsverlusten.

  • flieger28   |   27. Januar 2011 - 4:14

    @ Bang 50
    War das der ANgebliche Grund warum die An 124 keine Alternative ist?

    „Dazu sind umfangreiche Änderungen an den Flugzeugmustern notwendig um die Betriebserlaubnis zu bekommen.“

    Dazu sei soviel gesagt:

    The civil An-124-100 was certified in 1992, and meets all current civil standards including ICAO Stage/ Chapter III noise limits and modern navigational equipment requirements.

    Und wenn das für die Bw nicht reicht dann kann man die Antonov ja vielleicht in den BW-Fuhrpark Service eingliedern oder eine extra Firma gründen ;)

  • J.R.   |   27. Januar 2011 - 10:02

    Gerade zum A400M wagt sich der MDR jetzt auch mit einem kritischen Bericht zu den schon etwas zurückliegenden Vertrags-Neuverhandlungen aus der Deckung: Zu Guttenbergs Geschenke für die Rüstung.

    Die Vorwürfe sind:
    – Auf 398 Mio € Vertragsstrafe verzichtet
    – 346 Mio. € Preissteigerung zugestanden
    – 500 Mio. € in Form eines Kredites gewährt, dessen Rückzahlung vom Exporterfolg des A400M abhängt
    – Auf der Haben-Seite nichts herausgehandelt

  • Seestratege   |   27. Januar 2011 - 10:51

    @Bang50
    Die A400M-Talarion Beziehung wurde u.a. bei SPON hier angedeutet. Siehe letzter Satz.

    Zum Thema UAV-Entwicklung: es geht m.E. ja eben nicht nur um ein konkretes Produkt wie den Talarion, sondern um eine Schlüsseltechnologie, von der viele Analysten sagen, dass es hier in den nächsten Jahrzenten einen Boom auch im zivilen Sektor geben wird. Mit Ihrem Argument hätte auch ein Airbus nie subventioniert werden dürfen, Boeing war ja bis dato auch viel weiter und unangefochtener Marktführer. Heute klopft sich aber jeder europäische Politiker, der damals Weitsicht gezeigt hat, zu recht auf die Schulter. Europa kann was, kann mehr, aber leider eben nur wenn es entsprechende Impulse dazu gibt.

    Leider ist der Verteidigungsetat in der Tat für die konkurrierenden Produkte (aber auch für Heer, Luftwaffe, Marine und den Rest – ist jetzt nicht so gemeint wie es klingt-) und Hersteller in der Tat ein Nullsummenspiel. Deutschland scheint inzwischen so weit zu sein, sich entscheiden zu müssen, weil es alle Domänen (Land/Luft/See) nicht gleich bedienen kann.

    Sie plädieren für die Subventionierung von Panzerbau, also wie sie zu recht sagen von weltweit wettbewerbsfähigen Produkten. Das macht für mich aber in etwa so viel Sinn, wie Mercedes, BMW und Co. Geld hinterherzuwerfen, obwohl sie ihre Produkte doch gut selbst loswerden. Ist es nicht besser, Bereiche aufzupeppeln, wo man Nachholbedarf hat? Im übrigen dürfte sich die Komplexität eines Landfahrzeuges doch erheblich von der eines Kriegsschiffes oder Luftfahrzeuges unterscheiden. Hieraus ergibt sich aber leider auch das Preisschild.

  • J.R.   |   27. Januar 2011 - 11:24

    Warum sollte man aus dem Verteidigungsetat überhaupt Firmen päppeln? Ich sehe nicht, wie das der Bundeswehr oder europäischen Militäreinsätzen zugute kommt.

    Eher im Gegenteil: Die damit verbundenen Mehrkosten und Verzögerungen sind ja mit ein Grund, dass die Bundeswehr derzeit so schlecht dasteht.

  • Bang50   |   27. Januar 2011 - 12:52

    @Seestratege

    Sie haben mit ihrer Argumentation recht. Vielleicht sollte ich es anders Formulieren. Kann es sich die BW in Zukunft noch leisten, die Entwicklung in jeder Systemsparte zu subventionieren?

    Um den Panzerbau ist es wirklich gut bestellt in Deutschland. (Die Auftragsbücher von KMW und Rheinmetall platzen aus allen Nähten). Aber hat man nicht genau dann die Chance zum alles behrschenden Marktführer zu werden? Ich bin gespannt wie die amerikanische Ausschreibung für einen neuen Schützenpanzer verlaufen wird. KMW und Rheinmetall haben sich zusammen mit Boeing mit einem modifizierten PUMA beworben. Dabei ist der PUMA mit Blick auf die Konkurenz der fortschrittlichste und serientauglichste Entwurf. Also könnte hier vielleicht trotz aller Wiedrigkeiten des amerikanischen Marktes ein großer Durchbruch erfolgen.
    Dieses Angebot wurde aber nur möglich, da KMW und Rheinmetall den PUMA schon für die BW entwickelt haben. Daraus leite ich keine Milliardensubvention ab, sondern den Anspruch der BW in der Fahrzeugtechnik stets das neueste und modernste zu führen. Der deutsche Panzerbau erzielte immer die größten Exporterfolge, wenn die BW sich eine neue Fahrzeuggeneration beschafft hat.
    Für die BW würde das bedeuten, den LEO 3 in Angriff zu nehmen und SysFla mobil. Für diese Systeme werden sich mit großer Sicherheit viele int. Abnehmer finden.

    Aber warten wir es mal ab, wie sich der Wehretat in Zukunft entwickelt.

  • StFwdR   |   27. Januar 2011 - 13:03

    Wie wäre es einfach mal die ganzen Subventionen in die Tonne zu treten ?

    Wie so muß eine Industrie, die nach eigenen Aussagen zu den innovatovsten der Welt zählt überhaupt Staatsknete in den Allerwertesten geblasen bekommen ?

    Dasn ist es was zu Faulheit, Trägheit und Bequemlichkeit führt.

    Wozu muß der Staat ein privates Unternehmen mit zig Mrd fördern um dann im Endeffekt zu spät, mit zu wenig und nicht mit den versprochenen Leistungsparametern beliefert zu werden?

  • mwk   |   27. Januar 2011 - 14:42

    Was den A400M betrifft, sind wir in der Klemme – bereits viel zuviel gezahlt um abzuspringen und Drohungen den Flieger in die Tonne zu schmeissen von der EADS. Rüstungsentwicklungen im Rüstungsbereich sind nicht mit zivilen zu vergleichen. Wäre dem so, würden auf den „Schlachtfeldern“ immer ebenbürtige, da identische Muster aufeinandertreffen. Dies ist wohl nicht im Sinne von Nationalstaaten. Aus diesem Grund gibt es eigene, oder partnerschaftliche Entwicklungsprozesse, wo die Gewinnspanne für zivile Unternehmen wahrscheinlich recht gering ausfallen, da ein ausgedehnter Weiterverkauf des Produktes widerrum durch die Herstellerregierungen Reklementierungen, sprich Verbote unterstellt ist.
    Unsere Trall ist überaltert, ein Nachfolger muss her und wir sehen unsere Fähigkeiten im HighTech – Bereich immer mehr schwinden. Dass dies mM seinen Ursprung in der deutsch-französischen Freundschaftspolitik hat, sei nur am Rande vermerkt.

    Was hätte KTzG für Alternativen gehabt ? Ich kenne die Vertragsbestimmungen bzgl. Kündigungen und Vertragsstrafen nicht. Aber die Tatsache, dass EADS bereits Ende 2009 erfolgreich mit der Beendigung des Projekts drohte, läßt hier nichts Gutes erahnen.

    Das KTzg-Bashing scheint gerade groß in Mode
    Nachtrag: Natürlich würde ich gerne sehen, dass einmal ein deutscher Politiker einem internationalen Unternehmen zeigt wo der Hammer hängt …….

  • StFwdR   |   27. Januar 2011 - 15:55

    Das ist ja alles richtig, und wozu es führt sehen wir.

    Da werden Aufträge von Haushältern geblockt um der in ihrem Wahlbezirk liegenden Firma Zeit zu verschaffen um in das Projekt einsteigen zu können.

    Und die Soldaten im Einsatz die das Gerät dringend benötigen ?
    Weit weg und als Wähler uninterressant.

    Zu KTzG :

    Ich finde es ekelhaft, abstoßen und schmierig, wie sich die Politiker aller Coleur hier verhalten. Da schwadroniert der Arnold im Bundestag und den Medien über die Suspendierung von KzS Schatz und im kleinen Kreis gibt er zu das er es genauso gemacht hätte.

    Da kann ich nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte :-(

  • Bang50   |   27. Januar 2011 - 22:08

    @Flieger28

    „The civil An-124-100 was certified in 1992, and meets all current (civil) standards including ICAO Stage/ Chapter III noise limits“

    Sie können sich die Frage selbst beantworten.