Fürs Archiv: Die britische Sicht auf den Cyber-Krieg

Fürs Archiv, zum Nachlesen und – hören: Der Chief of Defence Intelligence (was wäre denn die adäquate deutsche Position?) im britischen Verteidigungsministerium, Air Marshal Phil Osborn, hat sich am (gestrigen) Freitag im Royal United Services Institute (RUSI) in London zum Thema Cyberwar geäußert, auch wenn das ja so nicht heißt, sondern Intelligence and Information Advantage in a Contested World.

Die Rede oben im verlinkten Video zum Anschauen und hier zum Nachlesen, eine Kernpassage aus meiner Sicht:

Depending on opposition capability and intent, and critically our resilience, a full-scale cyber confrontation could have nationally strategic crippling effects in minutes and hours. weiterlesen

Maas sagt Balten weiteres Bundeswehr-Engagement zu – aber keine Ausweitung

Fürs Archiv: Außenminister Heiko Maas hat sich am (heutigen) Freitag mit seinen Kollegen aus den baltischen Staaten getroffen. Dabei sagte der deutsche Ressortchef den baltischen NATO-Partnern zu, dass Deutschland seine Unterstützung im Rahmen der in der Allianz vereinbarten enhanced Forward Presence beibehalten, aber nicht ausweiten werde. weiterlesen

US-Flugzeugträger im Kampfeinsatz gegen ISIS: Ohne deutschen Geleitschutz

Die deutsche Fregatte Hessen, die in den vergangenen Wochen Geleitschutz für den US-Flugzeugträger Harry S. Truman stellte, ist seit dem 3. Mai aus dieser Aufgabe herausgelöst und der NATO-geführten Seeraumüberwachungsmission Sea Guardian im Mittelmeer unterstellt. Gegen Ende des Monats wird geprüft, ob das Schiff der Marine* wieder in den Trägerverband eingegliedert wird. Das teilte die Deutsche Marine auf Anfrage von Augen geradeaus! mit.

Diese nüchterne Nachricht bedarf ein wenig der Erläuterung. weiterlesen

Afghanistan: 35.000 Sicherheitskräfte weniger als vor einem Jahr

Neben den fast täglichen Horrormeldungen aus Afghanistan (wie dem Anschlag am gestrigen Montag, der offensichtlich gezielt Journalisten galt), empfiehlt sich auch ein Blick auf die längerfristigen Trends am Hindukusch. Und der sieht gerade beim Thema Sicherheit nicht gut aus: Allein die Gesamtzahl der afghanischen Sicherheitskräfte in Armee, Polizei und anderen Bereichen (Afghan National Defense and Security Forces, ANDSF) hat innerhalb eines Jahres um mehr als 35.000 abgenommen.

Das ist deshalb besonders bedeutsam, weil ja der ständig wiederholte Grund für den anhaltenden Einsatz internationaler Truppen in Afghanistan die Absicht ist, die Afghanen zu befähigen, selbst für ihre Sicherheit zu sorgen. Aber genau das scheint immer weniger zu funktionieren, wie aus dem am (heutigen) Dienstag veröffentlichen Vierteljahresbericht des U.S. Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) hervorgeht. Ein paar Kernaussagen aus dem Bericht:

• U.S. Forces Afghanistan reported that the actual assigned strength of the ANDSF as of January 2018 was 296,409, which includes 165,622 ANA and 130,787 ANP personnel. These figures represent a sharp decline in strength from the same period last year: the ANA saw a 4,818-person decrease, and the ANP a 23,210-person decrease, for a total of 35,999 fewer personnel in January 2018 compared to January 2017. weiterlesen

Dokumentation: Merkel und Trump zur sicherheitspolitischen Themen

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Abschluss des Besuchs der Kanzlerin in Washington am gestrigen Freitag ging es natürlich auch um sicherheitspolitische Themen. Interessant ist da die Aussage der Kanzlerin, dass der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt im Haushalt für das kommende Jahr 1,3 Prozent ausmachen werde.

Zur Dokumentation aus der Abschrift des Bundespresseamtes die Aussagen zu sicherheitspolitischen Themen (das Thema Nordkorea habe ich der Übersichtlichkeit wegen herausgenommen):

Trump: Heute habe ich die Ehre, Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder im Weißen Haus begrüßen zu dürfen. Im letzten Jahr habe ich die Kanzlerin durch viele produktive Telefonanrufe, Diskussionen und Treffen sehr gut kennengelernt. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen. weiterlesen

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