ISIS-Sammler: Kobane und anderswo

Der Kampf gegen die islamistischen ISIS-Terrormilizen findet nicht nur in der syrichen Grenzstadt Kobane statt – dort aber vor den Augen der internationalen Medien, die von der Türkei aus über die Grenze schauen können. Dort entstanden auch das Video (siehe Tweet oben) der Nachrichtenagentur AFP wie die Fotos des AFP-Fotografen Bulent Kilic, die sich in einer Zusammenstellung unter anderem bei der britischen Daily Mail finden. weiterlesen

Bundeswehr-Ausbilder in den Nordirak? Bitte mit Mandat

Nachdem die Pläne der Bundesregierung zur Entsendung von Ausbildern für die kurdischen Kämpfer im Nordirak langsam konkreter werden, melden sich recht schnell Bundestagsabgeordnete zu Wort: Die Schulung für den Kampf gegen die islamistischen ISIS-Terrormilizen solle möglichst nicht ohne eine Mandat des Parlaments stattfinden, heißt es – bislang am lautesten – aus den Reihen der Unionsparteien. Zum Beispiel vom verteidigungspolitischen Sprecher der CSU, Florian Hahn:

Wenn wir uns dazu entschließen, Bundeswehr-Ausbilder in den Nordirak zu schicken, um die Kurden wirksam und nachhaltig im Kampf gegen die IS zu unterstützen, sollten wir dafür unbedingt ein Bundestagsmandat einholen. Auch wenn ein Kampfeinsatz ausgeschlossen ist und es sich ausschließlich um eine Ausbildungsmission handelt, sollten wir unsere Soldaten nicht ohne die Legitimation des deutschen Parlaments in dieses Krisengebiet senden. Selbst für den von der UN legitimierten Einsatz in Mali wurde der Bundestag einbezogen. Diese Tradition hat sich bewährt und entspricht den deutschen Grundsätzen einer Parlamentsarmee.

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Drohnen in der Ukraine: Die Camcopter der OSZE sind schon da

Die Monitoring-Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)  in der Ost-Ukraine will am (morgigen) Freitag ihre Überwachungsflüge mit Beobachtungsdrohnen des österreichischen Herstellers Schiebel starten. Die Hubschrauber-Drohnen vom Typ Camcopter S-100 wurden am Donnerstag nahe der Stadt Mariupol den Medien vorgeführt. Betrieben werden sie von der Herstellerfirma, und sie sollen zunächst die Region von südlich der Stadt Donetsk bis zum Asowschen Meer und von der ukrainisch-russischen Staatsgrenze bis zur – diplomatisch verschwurbelt line of contact genannten – faktischen Grenze zwischen ukrainischen Sicherheitskräften und pro-russischen Separatisten überwachen. Also einen Großteil der Region, für die ein brüchiger und auch immer wieder gebrochener Waffenstillstand gilt. Die Daten, so betont die OSZE, stünden nur der Monitoring-Mission zur Verfügung.

Aus der Mitteilung der OSZE:

The OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM) today successfully completed the maiden flight of its unarmed/unmanned aerial vehicles (UAVs) before members of the media near Mariupol in eastern Ukraine. The roll-out of the UAV operations in eastern Ukraine will continue Friday with, weather permitting, routine operational flights. weiterlesen

Re-post: Bundeswehr-Ausbildungszentrum im Nordirak: die Pläne werden konkreter

– Dieser Eintrag vom 22.10.2014 wurde wg. Domainumzug auf augengeradeaus.wordpress.com veröffentlicht, deshalb hier als erneutes Posting –

Die deutschen Pläne, im Nordirak mit Bundeswehrsoldaten kurdische Kämpfer für den Krieg gegen die islamistischen ISIS-Milizen auszubilden, nehmen offensichtlich Gestalt an. Vor knapp drei Wochen hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angekündigt, die Bundeswehr solle ein Ausbildungszentrum im Nordirak errichten und betreiben. Jetzt erkunden Verteidigungsministerium und Auswärtiges Amt die Möglichkeiten für eine solche Ausbildungseinrichtung, an der sich rund 100 deutsche Soldaten zusammen mit skandinavischen Partnern beteiligen könnten, berichtete die Süddeutsche Zeitung vorab am Mittwochabend weiterlesen

Re-post: Russisches Flugzeug 600 Meter im NATO-Luftraum

– Dieser Eintrag vom 22.10.2014 wurde wg. Domainumzug auf augengeradeaus.wordpress.com veröffentlicht, deshalb hier als erneutes Posting –

Schnell die sachliche Darstellung, ehe die Meldungen eine falsche Dramatik schaffen: Ein Aufklärungsflugzeug der russischen Luftwaffe vom Typ Iljuschin IL-20 (Foto oben) ist am (gestrigen) Dienstag über Estland in den Luftraum eines NATO-Mitglieds eingedrungen – etwa 600 Meter weit. Der Zwischenfall ereignete sichüber der estnischen Insel Saaremaa und dauerte weniger als eine Minute. Bereits zuvor war die IL-20 von Abfangjägern der NATO beobachtet und begleitet worden. weiterlesen

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