Schlagwort: Zivilschutz

Schweden weitet Zivildienst aus (das ist was anderes als die deutsche Version)

Die schwedische Regierung hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr den so genannten Zivildienst deutlich auszuweiten. Damit ist allerdings nicht, wie in Deutschland, ein ziviler Ersatzdienst als Alternative bei einer Kriegsdienstverweigerung gemeint – sondern Zivilschutz als Teil der Gesamtverteidigung, der aus schwedischer Sicht genauso wichtig ist wie die militärische. (Das zeigt sich auch daran, dass es im Verteidigungsministerium für jeden der beiden Bereiche einen eigenen Minister gibt)

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Fürs Archiv: Krisen- (und kriegs-)taugliche Krankenhäuser?

Diese Studie der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, ist – nicht nur mir? – glatt durchgegangen. Dabei ist das Fazit, nun ja, ernüchternd: Allein um die Resilienz im Fall von Cyberangriffen und Sabotage herzustellen, werden rund 2,7 Milliarden Euro benötigt. Im Bündnisfall liegt der Investitionsbedarf bei 4,9 Milliarden Euro, im Verteidigungsfall bei 14 bis 15 Milliarden Euro.

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Wenn die Krise näherkommt: Neue Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (Nachtrag: Statements Dobrindt, Tiesler)

Seit Jahrzehnten gibt es Empfehlungen deutscher Behörden, wie die Bevölkerung für den Katastrophenfall vorsorgen soll. Jetzt ist die Ratgeber-Broschüre in einer Neuauflage erschienen, die erstmals seit Jahren nicht nur auf die Vorbereitung auf Naturkatastrophen abzielt – sondern auch auf Krisen bis hin zum Kriegsfall.

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Zur Dokumentation: Die Bildungsministerin und der Zivilschutz an Schulen

Gerne am Wochenende wird aus einem Satz, den ein/e Politiker*in in einem Interview sagt, eine beherrschende Schlagzeile. Heute: Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich für Zivilschutzübungen an Schulen ausgesprochen. Da vermutlich nicht alle das zugrunde liegende Interview im Wortlaut gelesen haben, hier die Passage zur Dokumentation.

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Dokumentation: In Corona-Pandemie stellt Zivilschutz „Betreuungsressourcen für den Kriegsfall“ zur Verfügung

Die Zivilschutzbehörden des Bundes, die im Verteidigungsfall zur Unterstützung der Bevölkerung bereitstehen, wollen eigentlich für einen Kriegsfall vorgesehene Betreuungsmöglichkeiten und medizinische Hilfe zur Bewältigung erwarteter Probleme in der Coronavirus-Pandemie bereitstellen. Diese Unterstützung ist unabhängig von – und im Prinzip zusätzlich zu – einer möglichen Unterstützung der Bundeswehr.

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Warntag 2020: Hat auch ohne Bundeswehr nicht geklappt

Vor dem (heutigen) ersten bundesweiten Warntag haben etliche Leser gefragt, ob ich dieses Thema aufgreifen würde, ggf. unter Einbeziehung der Bundeswehr. Das wäre nun eine sehr kurze Meldung gewesen: Die Bundeswehr war weder in diesen Warntag oder seine Vorbereitung einbezogen, noch wurde sie – über die allgemeinen Informationen für die Bevölkerung hinaus – gesondert alarmiert. Auch an des Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) sind die Streitkräfte nicht angeschlossen.

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Neue Konzeption Zivile Verteidigung: Ergänzung zur „Konzeption der Bundeswehr“

Nachdem die Irritiationen über die Dinge beigelegt sind, die eben nicht in der neuen Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) der Bundesregierung stehen (weder ruft die Bundesregierung darin erstmals seit 1989 zu Hamsterkäufen auf, noch wird darin die Rückkehr der Wehrpflicht propagiert), kann man sich dem neuen Dokument ja sachlich nähern. Die Konzeption ist vorgesehen als Ergänzung oder besser, als die andere Seite der Planung der militärischen Verteidigung: Die KZV bildet den zivilen Gegenpart zur „Konzeption der Bundeswehr“ (KdB). Beide Dokumente gemeinsam

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