Lent-Kaserne in Rotenburg soll neuen Namen bekommen

Der seit Jahren andauernde Streit um die Benennung der Lent-Kaserne in Rotenburg an der Wümme geht in eine neue Runde. Die Kaserne, benannt nach  Helmut Lent, Pilot der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und einer der erfolgreichsten Nachtjäger der Wehrmacht, müsse einen neuen Namen bekommen, berichtete der Norddeutsche Rundfunk am (heutigen) Montag. Der NDR berief sich dabei auf Angaben des Standortältesten und Kommandeur des in Rotenburg stationierten Jägerbataillons 91, Oberstleutnant York Buchholtz.

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Neuer Kasernenname, neuer Traditionserlass: „Militärische Exzellenz allein genügt nicht“

Es ist ein Meilenstein für den Umgang der Bundeswehr mit ihrer Tradition: Erstmals in der Geschichte der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland wurde eine Kaserne nach einem im Einsatz gefallenen Bundeswehrsoldaten benannt. Zugleich zeichnete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine Neufassung des Traditionserlasses, der den Umgang der Bundeswehr mit ihrer Tradition auf eine neue Grundlage stellt.

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Sneak Preview: Neuer Traditionserlass am 28. März

Die Umbenennung der bisherigen Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover am 28. März wird Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, nicht ganz unerwartet, zur Inkraftsetzung des neuen Traditionserlasses der Bundeswehr nutzen. Die offizielle Mitteilung für die Medien steht noch aus, die geladenen Gäste erhielten in diesen Tagen aber schon die Einladung mit Programm: Die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, bittet aus Anlass der Unterzeichnung des Traditionserlasses der Bundeswehr zu einer Feierstunde mit Podiumsgespräch am Mittwoch, dem 28. März, um 10.00 Uhr.[…]

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Dokumentation: Bundeswehr-Traditionserlasse 1965 und 1982

Wie gut, dass es Kollegen mit einem sortierten Archiv gibt…  Zur aktuellen Debatte über den Entwurf für die Neufassung des Traditionserlasses der Bundeswehr hier dokumentiert: • Der Traditionserlass von 1982 Traditionserlass_Bw_1982 • Der Traditionserlass von 1965 Traditionserlass_Bw_1965 (Auch hier bitte nicht die Debatte dazu, sondern unter dem Haupteintrag)

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Reden wir über Tradition (leider über alles)

Die Bundeswehr hat am (heutigen) Donnerstag die Reihe ihrer Workshops auf dem Weg zu einem neuen Traditionserlass fortgesetzt – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte ja unter dem Eindruck des Falles Franco A., aber auch vor dem Hintergrund des Fundes von Wehrmachts-Gedenkstücken in Kasernen in der entbrannten Debatte über das Traditionsverständnis der Streitkräfte eine Überarbeitung des seit 1982 geltenden Traditionserlasses angekündigt (die Roadmap für die diversen Workshops hier). Und eigentlich hätte es bei den Vorträgen und Diskussionsrunden am Zentrum für[…]

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Bundeswehr-Tradition: Von Waterloo bis Isa Khel

Verteidigungsministerium und Bundeswehr haben am (heutigen) Donnerstag die Reihe der geplanten Workshops zur Überarbeitung des Traditionserlasses für die Streitkräfte begonnen. Dabei spannte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einen weiten Rahmen von den Befreiungskriegen gegen Napoleon bis zum Einsatz in Afghanistan als traditionsstiftende Linien für die Bundeswehr. Am gleichen Tag wurden Vorwürfe gegen das Kommando Spezialkräfte (KSK) des Deutschen Heeres bekannt: Bei einer internen Feier sollen Kommandosoldaten Musik rechtsextremistischer Gruppen abgespielt und den Hitlergruß gezeigt haben. Aus der Eröffnungsrede von der[…]

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Dokumentation: Roadmap für den neuen Traditionserlass

In der Debatte über das Traditionsverständnis der Bundeswehr hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine Überarbeitung des seit 1982 geltenden Traditionserlasses für die Truppe angekündigt – noch in dieser Legislaturperiode (nicht, wie ich es zuerst falsch verstanden hatte, vor der Bundestagswahl im September). Für den Weg dorthin hat nun das Ministerium einen Zeitplan, den der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel in dieser Woche dem Verteidigungsausschuss mitteilte. Da es in diesem Schreiben Grübels auch heißt Möglichst vielen Angehörigen der Bundeswehr, dem politisch-parlamentarischen[…]

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Rat vom Fachmann: Ist das historisch oder muss das weg?

In der teils sehr emotionalen Debatte der vergangenen Monate über das Traditionsverständnis der Bundeswehr und Bezüge zur Wehrmacht kam auch immer wieder die Frage auf: Was sind Exponate mit historischem Bezug, was sind – merkwürdiges Wort – Wehrmachts-Devotionalien, was kann und darf als Ausstellungsstück in einer Bundeswehr-Kaserne stehen und was muss raus? Für diese Frage gibt es jetzt Informationen vom Fachmann – die Bundeswehr hat dafür eine eigene Ansprechstelle geschaffen. Die Mitteilung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr[…]

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Erste Bundeswehrkaserne nach Georg Leber benannt

In der aktuellen Debatte über Tradition und Kasernennamen der Bundeswehr sollte das nicht untergehen: Erstmals trägt jetzt eine Bundeswehrkaserne den Namen des früheren Bundesverteidigungsministers und SPD-Politikers Georg Leber. Die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf wurde am (heutigen) Donnerstag in Georg-Leber-Kaserne umbenannt. Die Initiative dazu ging offensichtlich von der Truppe aus, wie die Lokalzeitung Die Glocke (Link aus bekannten Gründen nicht) Ende März berichtet hatte:

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